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	<title>Fluchtbewegung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Carolin: /* 21. Jahrhundert */ +Sudan</title>
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		<updated>2025-05-17T06:00:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;21. Jahrhundert: &lt;/span&gt; +Sudan&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fluchtbewegung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flüchtlingsstrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wird eine größere Anzahl von Personen bezeichnet, die aufgrund ähnlicher Umstände, insbesondere Krieg, religiöser, rassischer oder politischer Verfolgung, Naturkatastrophen, wirtschaftlicher Not oder anderer Gründe, freiwillig oder unfreiwillig, ihren Wohnort verlassen ([[Flucht]]). Große Fluchtbewegungen zumeist als Folge von Kriegshandlungen sind seit der Antike ([[Völkerwanderung]], [[Kimbernkriege]] usw.) belegt. Dieser Artikel betrachtet lediglich Fluchtbewegungen seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fluchtursachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg, Hunger, Gewalt ===&lt;br /&gt;
Kriege, Bürgerkriege, Vertreibung, Verfolgung von Minderheiten (religiöse und ideologische Intoleranz) sowie Hungersnöte waren seit jeher die wesentlichen Gründe für die Flucht von Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Jahresbericht 2014/2015 wies [[Amnesty International]] für das Jahr 2014 auf „Millionen von Menschen, die unter der Bedrohung durch [[Entführung]]en, [[Folter]], [[sexualisierte Gewalt]], Anschläge, Artilleriefeuer und [[Bombe]]n auf Wohngebiete leben mussten“ und wies eindringlich darauf hin, dass sich die Natur vieler [[bewaffneter Konflikt]]e verändert habe: Zunehmend gingen bewaffnete Gruppen, [[Miliz (Volksheer)|Milizen]] und [[Terrororganisation]]en gegen Zivilisten vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht 2014/2015 von Amnesty International. Zitiert nach: {{Internetquelle|url=https://www.sueddeutsche.de/politik/menschenrechtsbericht-amnesty-wirft-staaten-versagen-beim-schutz-der-bevoelkerung-vor-1.2366222|titel=Amnesty wirft Staaten Versagen beim Schutz der Bevölkerung vor|hrsg=Süddeutsche Zeitung|datum=2015-02-25|abruf=2015-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturkatastrophen, Umweltflucht ===&lt;br /&gt;
Auch nach [[Naturkatastrophe]]n kommt es zu größeren Fluchtbewegungen ([[Umweltflüchtling|Umweltflucht]]). Ferner verschärfen Klimaveränderungen, sich wiederholende und verschärfende [[Extremwetter]]lagen auch im Zuge des weltweiten [[Globale Erwärmung|Klimawandels]] bestehende Konflikte und verursachen neue bzw. verstärken bestehende Fluchtbewegungen. Als Ursachen sind z. B. zu nennen: [[Wüstenbildung]] und zunehmende [[Dürre]] in der [[Landwirtschaft]], [[Trinkwasser]]knappheit, starke tropische [[Wirbelstürme]] und extreme [[Niederschlag|Regenmengen]], steigender [[Meeresspiegel]] mit der Überflutung niedrig gelegener Landgebiete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greenpeace&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.naturefund.de/uploads/tx_templavoila/18_Klimaflucht_02.png |wayback=20140228173644 |text=Norman Myers, Weltkarte Zonen der Klimaveränderungen |archiv-bot=2025-02-06 18:11:45 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der durch [[Naturkatastrophe]]n in-die-Flucht-Getriebenen wird von der [[Internationale Organisation für Migration|Internationalen Organisation für Migration]] (IOM)&amp;lt;ref name=&amp;quot;IOM&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://publications.iom.int/bookstore/index.php?main_page=product_info&amp;amp;cPath=37&amp;amp;products_id=752 |wayback=20120118232126 |text=publications.iom.int: &amp;#039;&amp;#039;World Migration Report 2011 – Communicating Effectively about Migration&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-02-06 18:11:45 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; für 2010 weltweit auf 42 Mio. Menschen geschätzt, eine Zahl, welche gegenüber den Vorjahren deutlich angestiegen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für Fluchtbewegungen der letzten 100 Jahre ==&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
* 1933 bis ca. 1941: [[Holocaust#Judenverfolgung im Deutschen Reich 1933–1939|Emigration bzw. Flucht von 280.000 Juden]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=[[Jochen Oltmer]]|url=http://www.bpb.de/themen/WTCUS2,0,0,Migration_und_Zwangswanderungen_im_Nationalsozialismus.html|titel=Migration und Zwangswanderungen im Nationalsozialismus|hrsg=Bundeszentrale für politische Bildung|datum=2005-03-15|abruf=2017-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie von politisch oder rassisch Verfolgten aus dem [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] in der [[Zeit des Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
* 1939 bis 1950: Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] waren 30 Mio. Menschen, davon 12,5 Mio. Deutsche, auf der Flucht oder wurden aus ihrer Heimat vertrieben.&lt;br /&gt;
* 1947: Nach der [[Teilung Indiens]] 1947 waren etwa 20 Millionen Menschen auf der Flucht.&lt;br /&gt;
* 1948: Als der [[Israel|Staat Israel]] seine [[Israelische Unabhängigkeitserklärung|Unabhängigkeit]] erlangte, waren 700.000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.lib-hilfe.de/mat/ausstellung/Ausstellung_Nakba.pdf |titel=Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948 |werk= |hrsg= |datum= |abruf=02.04.2018 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; arabische [[Palästinenser]] aus dem früheren britischen [[Völkerbundsmandat für Palästina|Mandatsgebiet Palästina]] vertrieben worden (siehe [[Nakba]]).&lt;br /&gt;
* 850.000 [[Juden]] hauptsächlich [[Misrachim|misrachischer]] und [[Sefarden|sefardischer]] Herkunft flohen aus [[Arabische Welt|arabischen]] und [[Dār al-Islām|islamisch geprägten Ländern]] von 1948 bis in die 1970er Jahre (siehe [[Vertreibung von Juden aus arabischen und islamischen Ländern|jüdische Nakba]]). Jahrhunderte alte Gemeinden wurden ausgelöscht. &lt;br /&gt;
* 1959: Die Besetzung Tibets durch China führte dazu, dass bis zu 150.000 Tibeter in andere Länder (v.&amp;amp;nbsp;a. Indien) flüchten mussten.&lt;br /&gt;
* 1960: Eine Million europäischstämmige enteignete Flüchtlinge als Folge des [[Algerienkrieg]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Evans: &amp;#039;&amp;#039;Algeria: France’s undeclared War&amp;#039;&amp;#039;, Oxford, 2012, S. 318–322&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1968: [[Prager Frühling#Das Ende des Prager Frühlings|Nach dem Prager Frühling und der Besetzung der Tschechoslowakei durch die Truppen der Staaten des Warschauer Paktes]] flüchteten etwa 100.000 bis 200.000 Flüchtlinge nach Österreich bzw. in andere Länder des Westens oder kehrten nicht von Auslandsaufenthalten in ihre Heimat zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johanna Lutteroth |url=https://www.spiegel.de/geschichte/vom-prager-fruehling-in-die-emigration-a-947700.html |titel=Vom Prager Frühling in die Emigration: „Wir landeten auf der Müllhalde der Geschichte“ |werk=spiegel.de |datum=2008-08-21 |abruf=2021-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://noev1.orf.at/stories/364228 |titel=Landesausstellung 2009. 200.000 Flüchtlinge nach dem August 1968 |werk=orf.at |datum=2009-05-27 |abruf=2021-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971: Während des [[Bangladesch-Krieg]]es waren etwa 40 Millionen Menschen auf der Flucht.&lt;br /&gt;
* 1955 bis 1975: Der [[Vietnamkrieg]] löste große Flüchtlingsbewegungen aus, in Südvietnam ca. 6 Mio. Flüchtlinge.&lt;br /&gt;
* 1979: Der Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan, der [[Sowjetisch-Afghanischer Krieg|Sowjetisch-Afghanische Krieg (1979 bis 1989)]] führte dazu, dass 3 Mio. Menschen nach Pakistan und in den Iran flüchteten.&lt;br /&gt;
* 1984/1985: Durch eine in mehreren Ländern der [[Sahelzone]] und [[Äthiopien]]s herrschende [[Hungersnot]] kam es zu Flucht und Umsiedlung hunderttausender Menschen.&lt;br /&gt;
* 1989–1999: Während des [[Kaschmir-Konflikt]]es in den 1990er Jahren waren etwa 300.000 bis 700.000 kaschmirische [[Pandit]]s auf der Flucht.&lt;br /&gt;
* 1991–1999: [[Ethnisch]]e Konflikte im ehemaligen [[Jugoslawien]] lösten die [[Jugoslawienkriege]] aus: [[Slowenien]] (1991), [[Kroatienkrieg]] (1991–1995), [[Bosnienkrieg]] (1992–1995) und den [[Kosovokrieg]] (1999) und trieben Millionen Menschen in die Flucht.&lt;br /&gt;
* 1991: [[Kurden]] aus dem Irak flohen vor irakischen Angriffen in den Iran (1,5 Mio. Menschen), die Türkei schloss die Grenzen.&lt;br /&gt;
* 1994: Bürgerkrieg und [[Völkermord in Ruanda|Völkermord]] in [[Ruanda]] lösten die Flucht von 2 Mio. Ruander in die Nachbarländer aus.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
* 2001: Der [[Afghanischer Bürgerkrieg (1989–2001)|Afghanische Bürgerkrieg (1989 bis 2001)]], der nach Abzug der sowjetischen Truppen aus Afghanistan ausbrach, löste die Flucht von 7 Mio. Afghanen aus, vor allem in die benachbarten Länder Pakistan und Iran.&lt;br /&gt;
* 2003: Aufgrund des Krieges („Dritter [[Irakkrieg|Golfkrieg]]“) flüchteten 2 Mio. Iraker aus ihrem Land.&lt;br /&gt;
* 2005: Durch Zwangsräumung des Armenviertels nahe der Hauptstadt von [[Simbabwe]] wurden 2 Mio. Menschen vertrieben.&lt;br /&gt;
* Bis 2009: 2,9 Mio. Iraker waren auf der Flucht vor Bürgerkrieg und Terror, davon 1,6 Mio. Binnenflüchtlinge im [[Irak]].&lt;br /&gt;
* Bis 2009: 200 000 [[Tamilen]] flüchteten vor dem [[Bürgerkrieg in Sri Lanka|Bürgerkrieg]] in [[Sri Lanka]].&lt;br /&gt;
* 2010: Von der [[Überschwemmungskatastrophe in Pakistan 2010|Überschwemmungskatastrophe in Pakistan]] waren 14 Millionen Menschen betroffen, von denen mindestens 6 bis 7 Mio. unmittelbar humanitäre Hilfe benötigten; Tausende wurden zu [[Umweltflüchtling]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Girmann&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=Frank Girmann, Große Flüchtlingsströme der letzten Jahrzehnte |url=http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/rz-thema_artikel,-Kompakt-Aktuelle-Fluechtlingsstroeme-_arid,282466.html |wayback=20150924091120 }} Rheinische Zeitung, 28. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009–2015: Tausende Christen und Hindus flüchten jährlich aus [[Pakistan]]. Religiöse Minderheiten werden in Pakistan von Islamisten verfolgt und umgebracht, oder unter Vorwürfen der Blasphemie eingesperrt. Über 1000 Mädchen von Christen und Hindus werden jährlich entführt und dann zwangsbekehrt und zwangsverheiratet. Auch gibt es immer wieder Anschläge auf Kirchen und die heiligen Stätten der [[Ahmadiyya|Ahmadis]], Sufis und Shiiten durch radikale Sunni-Islamisten.&lt;br /&gt;
* Seit 2011 sind im Rahmen des [[Bürgerkrieg in Syrien|syrischen Bürgerkrieges]] [[Flüchtlinge des syrischen Bürgerkriegs|mehrere Millionen Flüchtlinge]] aus [[Syrien]] geflüchtet. Andere flüchteten wegen der [[Irakkrise 2014|Irakkrise]] aus dem [[Irak]]. Aufnahmeländer sind vorwiegend die Nachbarstaaten und die Staaten der [[Europäische Union|Europäischen Union]]. Insgesamt sind mehr als 13 Millionen Menschen aus Syrien oder dem Irak geflohen oder aber innerhalb ihrer Landesgrenzen vertrieben worden. Mit Stand vom Februar 2022 befinden sich weiterhin 5,6 Millionen syrische oder irakische Flüchtlinge in den Nachbarländern in der Region, vor allem in der Türkei, 6,7 Millionen sind innerhalb ihres Landes vertrieben und 0,45 Millionen Menschen sind zurückgekehrt (130.000 Flüchtlinge aus dem Ausland und 320.000 Binnenflüchtlinge).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://reporting.unhcr.org/document/1799 |titel=UNHCR Syria and Iraq Situations: 2022 Response Overview |werk=unhcr.org |hrsg=UNHCR |datum=2022-02 |abruf=2022-05-15 |sprache=en}} S.&amp;amp;nbsp;1, S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach dem Amtsantritt von Präsident [[Nicolás Maduro]] im Jahr 2013 rutscht die Wirtschaft [[Venezuela]]s stark ab. Angesichts der wirtschaftlichen Krise Venezuelas, der zunehmenden Gewalt und der fehlenden Hoffnung auf einen politischen Wandel verlassen mehr und mehr Menschen das Land. Mit Stand von 2022 sind es sechs Millionen Menschen; 1,8 Millionen von ihnen sind im Nachbarland Kolumbien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/hilfe-weltweit/venezuela |titel=Nothilfe für Flüchtlinge aus Venezuela: Über 6 Millionen Menschen haben das Land verlassen |werk=uno-fluechtlingshilfe.de |abruf=2022-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Pieper |url=https://www.dw.com/de/venezuela-die-vergessenen-fl%C3%BCchtlinge/a-61296914 |titel=Venezuela: Die vergessenen Flüchtlinge |werk=dw.com |datum=2022-03-30 |abruf=2022-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach dem 24. Februar 2022 kam es nach dem [[Russischer Überfall auf die Ukraine 2022|russischen Überfall auf die Ukraine]] zur Flucht bzw. Ausreise vom mehreren Millionen Menschen aus der Ukraine. Mit Stand vom 1. Juni 2022 waren es fast 7 Millionen Menschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unhcr-ukraine-refugee-situation-2022-06-01&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://data2.unhcr.org/en/situations/ukraine |titel=Ukraine Refugee Situation |hrsg=UNHCR |datum=2022-06-01 |abruf=2022-06-08 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelte sich vorwiegend um Frauen und Kinder, da Männer von 18 bis 60 Jahren nicht ausreisen dürfen. Die EU erklärte sich bereit, unbegrenzt [[Flucht vor dem russischen Überfall auf die Ukraine|Flüchtlinge aus der Ukraine]] aufzunehmen und Bürgern von Drittstaaten zu helfen, in ihre Heimatländer zurückzukehren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Riegert |url=https://www.dw.com/de/eu-will-unbegrenzt-ukraine-fl%C3%BCchtlinge-aufnehmen/a-60937897 |titel=EU will unbegrenzt Ukraine-Flüchtlinge aufnehmen |werk=dw.com |datum=2022-02-28 |abruf=2022-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr als 2,1 Millionen Einreisen ukrainischer Staatsangehöriger in die Ukraine wurden in dieser Zeit gezählt, wobei hin- und herpendelnde Menschen mehrfach gezählt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unhcr-ukraine-refugee-situation-2022-06-01&amp;quot;/&amp;gt; Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR beschrieb Anfang 2023 „das Ausmaß und die Geschwindigkeit“ als „ohne Beispiel in der Geschichte von Flucht und Vertreibung seit dem Zweiten Weltkrieg“. Insgesamt seien mehr als 7,9 Millionen Menschen sind aus dem Land geflohen und 5,9 Millionen innerhalb der Ukraine vertrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/de/ukraine-aktuell-gr%C3%B6%C3%9Fte-fluchtbewegung-seit-zweitem-weltkrieg/a-64315886 |titel=Aktuell: Größte Fluchtbewegung seit Zweitem Weltkrieg |werk=dw.com |datum=2023-01-08 |abruf=2023-12-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zum 1. November 2023 endete die Ausreisefrist für etwa 1,7 Millionen Afghanen ohne Aufenthaltsrecht, denen pakistanische Behörden die Abschiebung angekündigt hatte. Darunter sind 600.000 Afghanen, die nach dem [[Vormarsch der Taliban in Afghanistan 2021]] nach Pakistan flüchteten, aber auch Menschen, die seit Jahrzehnten in Pakistan lebten. Als Grund für die Ausweisungen nannte die Regierung eine Verschlechterung der Sicherheitslage in der Grenzregion.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/nachrichten/politik/afghanistan-pakistan-ausreise-grenze-100.html |titel=Migranten ohne gültige Papiere: Pakistan: 1,7 Millionen Afghanen müssen raus |werk=zdf.de |datum=2023-08-09 |abruf=2023-11-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im April 2023 begann der [[Krieg im Sudan (seit 2023)|Krieg im Sudan]], und laut UNHCR wurden innerhalb von zwei Jahren 12,7 Millionen Menschen vertrieben. Die meisten von ihnen – fast 8,6 Millionen Menschen – sind Binnenflüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/aktuelles/blog/artikel/zwei-jahre-krieg-im-sudan |titel=Zwei Jahre Krieg im Sudan |werk=uno-fluechtlingshilfe.de |datum=2025-04-10 |sprache=de |abruf=2025-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Boatpeople#Bootsflüchtlinge heute|Flüchtlingskrise in Europa ab 2015|Rohingya#Konflikte, Fluchtbewegungen und Völkermord}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle weltweite Fluchtbewegungen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0px; padding:0px;&amp;quot; width=&amp;quot;300&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0.0em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot;|Flüchtlinge&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot;|davon&amp;lt;br /&amp;gt;Binnen-&amp;lt;br /&amp;gt;flüchtlinge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012&amp;lt;ref name=&amp;quot;TRENDS-2012&amp;quot;&amp;gt;[http://unhcr.org/globaltrendsjune2013/UNHCR%20GLOBAL%20TRENDS%202012_V08_web.pdf UNHCR Global Trends Report 2012] (PDF; 2,46&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; || {{0}}45,2 Mio. || 28,8 Mio.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014&amp;lt;ref&amp;gt;UNHCR: [http://www.unhcr.org/56655f4e0.html Statistical Yearbook 2012], S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;UNHCR2015&amp;quot;&amp;gt;[http://reliefweb.int/sites/reliefweb.int/files/resources/MonthlyTrendsofNationalities-ArrivalstoGreeceItalyandSpain-31December2015.pdf Daten der UNHCR für 2015] (PDF; 317&amp;amp;nbsp;kB) UNHCR-Statistik für 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; || {{0}}59,9 Mio. || 38,2 Mio.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016&amp;lt;ref name=&amp;quot;uno-fluechtlingshilfe&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/cdn/trk/lp/v01/|titel=Zahlen &amp;amp; Fakten|hrsg=UNHCR|abruf=2017-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || {{0}}65,6 Mio. || 40,3 Mio.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20190913230444/https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/fluechtlingszahlen/ UNO], abgerufen am 15. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; || {{0}}70,8 Mio. || 41,3 Mio.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/cdn/trk/lp/v01/|titel=Zahlen &amp;amp; Fakten|hrsg=UNHCR|abruf=2023-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 108,4 Mio. || 62,5 Mio.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stand jeweils am Ende des Jahres nach UNHCR-Angaben zitiert.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:ECDM 20220620 PD Refugee Day.pdf|mini|Flüchtlinge und Binnenflüchtlinge (IDPs) weltweit im Jahr 2021 (englisch)]]&lt;br /&gt;
Der größte Anteil der [[Flüchtling]]e sind seit langem [[Binnenflüchtlinge|Binnenvertriebene]] (innerhalb des eigenen Landes vertriebene Menschen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2018 waren insgesamt mehr als 70&amp;amp;nbsp;Millionen Menschen auf der Flucht – die höchste erfasste Zahl seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/aktuelles/news/uebersicht/detail/artikel/uno-fluechtlingshilfe-zum-weltfluechtlingstag/ |titel=UNO-Flüchtlingshilfe zum Weltflüchtlingstag |werk=[[UNO-Flüchtlingshilfe|uno-fluechtlingshilfe.de]] |datum=2019-06-20 |abruf=2019-08-19 |archiv-datum=2019-08-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190819100001/https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/aktuelles/news/uebersicht/detail/artikel/uno-fluechtlingshilfe-zum-weltfluechtlingstag/ |offline=ja |archiv-bot=2025-02-06 18:11:45 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oe24.at/welt/Rekordzahl-Noch-nie-gab-es-so-viele-Fluechtlinge/393613660 |titel=Rekordzahl: Noch nie gab es so viele Flüchtlinge |werk=[[Österreich (Zeitung)|oe24.at]] |datum=2019-08-19 |abruf=2019-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Ende 2022 stieg die Zahl stetig weiter auf fast 110 Millionen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/cdn/trk/lp/v01/|titel=Zahlen &amp;amp; Fakten|hrsg=UNHCR|abruf=2023-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Binnenvertriebene ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Interne Vertreibung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Länder mit der größten Zahl Vertriebener im eigenen Land waren laut dem UNHCR Jahresbericht von 2014 (Stand: Ende 2014) [[Syrien]] (7,6 Millionen), Kolumbien (6 Millionen) und der Irak (3,6 Millionen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten.html|titel=Flüchtlinge weltweit. Zahlen und Fakten: Global Trends – Jahresbericht 2014|hrsg=UNHCR|abruf=2016-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Länder mit den größten Anteilen Vertriebener im eigenen Land von 2009 waren [[Kolumbien]] (3.304.000), Dem. Rep. Kongo (2.052.700), Pakistan (1.894.600), Irak (1.552.000), Somalia (1.550.000) und Sudan (1.034.100).&amp;lt;ref name=&amp;quot;YEARBOOK 2009&amp;quot;&amp;gt;[http://www.unhcr.org/4ce532ff9.html STATISTICAL YEARBOOK 2009, Trends in displacement, protection and solutions]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufnahmeländer ===&lt;br /&gt;
Laut einem Bericht von [[Amnesty International]] vom Oktober 2016, der sich auf Daten der Vereinten Nationen stützte, gab es insgesamt 21 Millionen Flüchtlingen weltweit, von denen 56 % von zehn direkt an Konfliktgebiete angrenzenden Ländern aufgenommen wurden: von Jordanien (2,7 Millionen), der Türkei (2,5 Millionen), Pakistan (1,6 Millionen), dem Libanon (mehr als 1,5 Millionen), dem Iran, Äthiopien, Kenia, Uganda, der Demokratischen Republik Kongo und dem Tschad.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.deutschlandfunk.de/amnesty-international-arme-laender-nehmen-die-meisten.2852.de.html?dram:article_id=367549|titel=Ärmere Staaten nehmen die meisten Flüchtlinge auf|werk=Deutschlandfunk|datum=2016-10-04|abruf=2019-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.amnesty-basel.ch/fluktuation/wer-ist-wo-unterwegs|titel=Wer ist wo unterwegs?|hrsg=Amnesty International, Gruppen Basel|abruf=2019-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2017 befand sich laut dem UNHCR-Bericht „Global Trends“ die höchste Zahl der unter dem UNHCR-Mandat aufgenommenen anerkannten Flüchtlinge in der Türkei (3.480.348), gefolgt von Pakistan (1.393.143), Uganda (1.350.504), Libanon (998.890), Iran (979.435), Deutschland (970.365), Bangladesch (932.216), Sudan (906.599), Äthiopien (889.412), Jordanien (691.023). Mit über 12,5 Millionen Flüchtlingen beherbergten diese zehn Staaten insgesamt etwa 63 % der unter dem UNHCR-Mandat aufgenommenen anerkannten Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.unhcr.org/statistics/unhcrstats/5b27be547/unhcr-global-trends-2017.html|titel=Global Trends: Forced displacement in 2017|hrsg=UNHCR|datum=2018|abruf=2019-01-27|sprache=en}} S.&amp;amp;nbsp;15–18. Siehe: Überblick in der Grafik „figure 4: Major host countries of refugees“ auf S.&amp;amp;nbsp;17; Text im vorletzten Abschnitt der linken Spalte auf S.&amp;amp;nbsp;18; Zahlenangaben in Tabelle „Annex Table 1“, S.&amp;amp;nbsp;64–68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://de.statista.com/statistik/daten/studie/12786/umfrage/aufnahmelaender-von-fluechtlingen/|titel=Ranking der zehn Länder mit den meisten aufgenommenen anerkannten Flüchtlingen (Stand: Ende 2017)|werk=[[Statista]]|abruf=2019-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2018 waren laut dem UNHCR-Bericht „Global Trends“ weltweit 20.117.541 Flüchtlinge gemeldet (Binnenflüchtlinge nicht mitgezählt), die fünf größten Aufnahmeländer waren die Türkei (3.681.685), Pakistan (1.404.019), Uganda (1.165.653), Sudan (1.078.287) und Deutschland (1.063.837). Die Türkei war zum fünften Jahr in Folge das Land mit der größten Zahl aufgenommener Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.unhcr.org/statistics/unhcrstats/5d08d7ee7/unhcr-global-trends-2018.html|titel=Global Trends: Forced displacement in 2018|hrsg=UNHCR|datum=2019|abruf=2020-01-12|sprache=en}}Reihenfolge aus Abschnitt „2018 in Review“, S.&amp;amp;nbsp;2–3; genaue Zahlenangaben aus: Annex, Tabelle 1, S.&amp;amp;nbsp;65–69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== EU-Staaten ====&lt;br /&gt;
Die größten Fluchtrouten in die EU sind Stand 2023 die [[Flucht und Migration über das Mittelmeer in die EU|Mittelmeer-Route]], die [[Balkan-Route]] und die [[Belarus-Route]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Migration-auf-dem-Landweg/!5943101/ taz.de], abgerufen am 15. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vereinigte Staaten ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Migration über Zentralamerika Richtung USA}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Einwanderung in die Vereinigten Staaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Flüchtlingsstrom“ ==&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich und als politisches Schlagwort wird häufig die [[Metapher]] des „Flüchtlingsstroms“ verwendet. Unbildlich gesprochen bewegen sich Menschen und sind dabei von der Absicht geleitet, von A wegzukommen und nach B zu gelangen; sie „strömen“ oder „fließen“ nicht (anders als Wasser, das keine Absichten verfolgt, sondern ausschließlich auf von außen einwirkende Kräfte reagiert). Wenn ein Einzelner nicht „strömt“, dann „strömen“ viele Einzelne ebenfalls nicht. Die der Natur entnommenen Metaphern „Strom/Flut“, „Drama“ und „Erdbeben“ als Beschreibung des Verhaltens Flüchtender lösen nach Ansicht von Kritikern der Begriffe zwei unangemessene Gedanken aus: „Erstens hat die Katastrophe scheinbar keinen Urheber. Zumindest keinen, der erreichbar ist und auf E-Mails antwortet. Und zweitens: Flüchtlinge sind höheren Mächten ausgeliefert. Da können wir als EU nichts machen. ‚Sorry‘ lautet die Message.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://blog.br.de/zuendfunk-netzteil/2013/10/15/sprachkritik/ &amp;#039;&amp;#039;Sprachkritik&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;blog.br.de&amp;#039;&amp;#039; (Bayerischer Rundfunk). 15. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Lann Hornscheidt]] von der [[Humboldt-Universität Berlin]] wirken solche Katastrophenvergleiche „auf einer unbewussten Ebene“ und lösen in den Menschen Ängste aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabian Scheuermann: [https://web.archive.org/web/20160127012948/http://www.fluter.de/de/151/thema/13989/ &amp;#039;&amp;#039;Mach mal nicht so &amp;#039;ne Welle: Viele Flüchtlinge? Ja. Eine „Lawine“? Nein. Über Katastrophenmetaphern in der aktuellen Debatte&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;fluter. Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung&amp;#039;&amp;#039;. 23. Januar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch viele Konservative haben Probleme mit dem Begriff „Flüchtlingsstrom“. Dieser Begriff ist für sie an sich positiv besetzt. Sie denken dabei an die große Zahl von deutschen Flüchtlingen und [[Vertriebene]]n, die ihre Heimat im Osten am Ende des Zweiten Weltkriegs bzw. kurz nach Kriegsende verlassen mussten bzw. als Flüchtlinge aus der SBZ oder der DDR verlassen haben, d.&amp;amp;nbsp;h. an zum Teil selbst erlittenes Leid bzw. das Leid von Familienangehörigen. Die betreffenden Personen empfinden zwar Empathie für das kollektive Schicksal vieler Deutscher im 20. Jahrhundert, nicht aber für die Lage der vielen nach Deutschland migrierenden „[[Fremde]]n“. Deshalb wenden sie auf deren Migration nicht das Wort „Flüchtlingsstrom“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Heine: [https://www.welt.de/kultur/article145550890/Warum-Fluechtlinge-jetzt-oft-Refugees-heissen.html &amp;#039;&amp;#039;Warum Flüchtlinge jetzt oft &amp;quot;Refugees&amp;quot; heißen&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039;. 24. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Flüchtlingswelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Richtlinie 2001/55/EG (Massenzustrom-Richtlinie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/271425/themengrafik-flucht-und-vertreibung Flucht und Vertreibung], Flüchtlingsbewegungen, Aufnahme- und Herkunftsstaaten von Flüchtlingen und Asylbewerbern, Binnenvertriebene (Stand: Ende 2017), Bundeszentrale für politische Bildung, 8. August 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fluchtlingsstrom}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüchtlingsthematik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carolin</name></author>
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