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	<title>Flottenmanagement - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T12:05:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flottenmanagement&amp;diff=186374&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Datenschutz */ BKL Fix</title>
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		<updated>2026-01-27T18:38:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Datenschutz: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur Fachzeitschrift siehe [[Flottenmanagement (Zeitschrift)]].}}&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten|grund=Hier werden Themenfelder vermischt und nicht korrekt dargestellt. „Fuhrparkmanagement“ verweist auf Flottenmanagement. Flottenmanagement wird hier allerdings Telematikthema dargestellt. Dies ist nicht korrekt. Es gibt seit 2002 eine Definition des Begriffs Fuhrparkmanagement, der auch veröffentlicht wurde. Dieser Begriff wurde 2014 erweitert.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Idd-212G.png|mini|IDD-212G Tracker mit integriertem Beschleunigungssensor und externer GPS-Antenne für [[OBD&amp;amp;nbsp;II]]. Die gesammelten Daten werden über das interne GPRS Modul gesendet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flottenmanagement und Fuhrparkmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beschreiben das Verwalten, Planen, Steuern und Überwachen von Fahrzeugflotten ([[Fuhrpark]]). Dabei werden Wegstrecken von [[Fahrzeug]]en ([[Lastkraftwagen|Lkw]], [[Personenkraftwagen|Pkw]], [[Schiff]], [[Eisenbahn|Bahn]], [[Omnibus|Bus]]) unter Einbeziehung bestimmter Einflussparameter aufeinander abgestimmt, bewertet und optimiert. Ein Fuhrpark- und Flottenmanagement soll dabei helfen, alle Ressourcen und Leistungen bestmöglich einzusetzen sowie Probleme frühzeitig zu erkennen, zu beheben oder zu umgehen. Sonderformen stellen der [[Huckepackverkehr]], der [[intermodaler Verkehr|intermodale]] und der [[multimodaler Verkehr|multimodale Verkehr]] dar, die mehrere [[Verkehrsmittel]] für das [[Güterverkehr|Transportieren von Gütern]] miteinander kombinieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand der Technik ist das digitale Flotten- oder Fuhrparkmanagement. Hierbei kommen komplexe softwaregestützte Systeme zum Einsatz, die die Arbeit des Anwenders – zum Beispiel des [[Disponent]]en eines Transportunternehmens – mit telemetrischen Daten aus dem [[Global Positioning System]] (GPS) sowie technischen Daten zum aktuellen Fahrzeugzustand unterstützen. Zu den wichtigen Zielen eines systematischen Fuhrpark- und Flottenmanagements gehören die Entlastung der Disposition, die Optimierung der Wegstreckenplanung sowie betriebliche Prozessoptimierungen und Kostensenkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geolocation.png|mini|Funktionsprinzip der [[Geolokation]]: GPS-Daten werden per GPRS, GSM oder [[Satellit (Raumfahrt)|Satellit]] vom Fahrzeug gesendet. Über ein [[Rechnernetz|Datennetzwerk]] (zum Beispiel das [[Internet]]) werden die Daten an ein [[Rechenzentrum]] übertragen. Zusammen mit einem Kartendienst können die Daten dann grafisch aufbereitet werden.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tracking idd212g.png|mini|Aufgezeichnete Fahrstrecke mit Markierung von Alarmmeldungen und Wiedergabe der Fahrgeschwindigkeit und Motordrehzahl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Begriff „Flottenmanagement“ gibt es keine feste Definition. Anbieter von Flottenmanagement-Diensten haben unterschiedliche Begriffs-Auffassungen. In aller Regel beinhaltet Flottenmanagement die Fuhrparkverwaltung und das Controlling. Im Fahrzeug kann dazu ein Gerät installiert werden, das regelmäßig Daten aufzeichnet und diese entweder in einem internen Speicher ablegt, von dem sie dann später ausgelesen werden können, oder die Daten automatisch in Intervallen per [[GPRS]] oder [[SMS]] an einen Datenserver sendet. Eine einfache Gerätekonfiguration sammelt lediglich die Positionsdaten des Fahrzeuges per GPS. Wird der [[Datenlogger]] zusätzlich mit dem [[Fahrzeugdiagnosesystem]] verbunden, können auch Daten der [[On-Board-Diagnose]] abgefragt und gesammelt werden. Von wesentlicher Bedeutung ist hierbei der [[Flotten-Management-Schnittstelle|FMS-Standard]], der regelt, welche Daten von einem Flottenmanagementsystem vom Fahrzeug-[[CAN-Bus]] ausgelesen werden können/dürfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Telematikwissen.de |http://telematikwissen.de/funktionen/technisches-fahrzeugmanagement/&amp;lt;/ref&amp;gt; So ergibt sich nicht nur ein Profil der zurückgelegten Fahrstrecke, sondern es kann auch die jeweilige Fahrsituation und der Betriebszustand des Fahrzeuges überwacht werden. Ein zusätzlicher [[Beschleunigungssensor]] kann Daten über extreme Brems- und Beschleunigungsmanöver liefern und so ggf. auf einen Unfall hinweisen. Werden zuvor definierte Grenzwerte überschritten, kann dem Betreiber eine Alarmmeldung per SMS oder über den Daten[[server]] ([[Machine to Machine]]) zugestellt werden. Zu den interessanten Werten gehören:&lt;br /&gt;
* Fahrzeug[[geschwindigkeit]] (diese ließe sich aber auch über die GPS-Daten berechnen)&lt;br /&gt;
* Motor[[drehzahl]]&lt;br /&gt;
* [[Kühlmittel]]temperatur&lt;br /&gt;
* [[Diagnostic Trouble Code|Fehlerspeicher]]&lt;br /&gt;
* [[Kraftstoffverbrauch]] bei Bus oder Lkw über den CAN-Bus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Fahrzeugen ohne CAN-Bus kann aus verschiedenen Messwerten dann der [[Kraftstoffverbrauch]] [[Approximation|näherungsweise]] errechnet werden. Um die Flexibilität zu verbessern, bieten moderne Systeme für Flottenmanagement (Telematiksysteme) die Möglichkeit, einzelne Sensoren nachzurüsten und per Funk an das System anzuschließen, beispielsweise einen Temperatursensor für einen Auflieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlich kommt Flottenmanagement in Unternehmen mit einem größeren Bestand an [[Firmenwagen|Dienstwagen]], [[Spedition]]en, [[Taxi]]diensten, [[Autovermietung]]en, Rettungsorganisationen und in der [[Schifffahrt]] zum Einsatz. Grundsätzlich spricht man von Flottenmanagement, wenn täglich viele Fahrzeuge [[Wartung|gewartet]], [[Instandsetzung|instand gesetzt]] und [[Koordination|koordiniert]] werden.&lt;br /&gt;
Auch die Bereitstellung von [[Ladungssicherung]]ssystemen im [[Güterkraftverkehr]] fällt in diesen Aufgabenbereich, ebenso der Austausch von [[Zurrgurt]]en nach der [[Ablegereife]]. Zunehmend setzen sich [[Webanwendung|webbasierende Lösungen]] durch. Diese sind u.&amp;amp;nbsp;a. auch für Serviceorganisationen im Umfeld des Handwerks interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fuhrparks in Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== Kraftfahrzeuge ===&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es rund 1,6 Millionen Firmenfuhrparks mit fast vier Millionen Fahrzeugen (2011). Zu dem Aufgabengebiet der Fuhrparkverantwortlichen gehören einige komplexe Themen wie die Organisation der Flottenversicherung und des Schadenmanagement oder die Zusammenarbeit mit Leasing- und Fuhrparkmanagement-Anbietern. Die Interessen der Fuhrparkmanager und Fuhrparkverantwortlichen werden unter anderem durch den [[Bundesverband betriebliche Mobilität]] (bis 2022: Bundesverband Fuhrparkmanagement) vertreten. Weiterbildungen zum Fuhrparkmanager bieten verschiedene kommerzielle Anbieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
Auch die Eisenbahn nutzt ein Flottenmanagement. Jedes [[Eisenbahnverkehrsunternehmen|EVU]] hat dabei seine eigene Verwaltung. Bei der Deutschen Bahn AG gab es im [[Fernverkehr]] bis 2012 lokale Flottenmanagements an sieben verschiedenen Standorten. Diese wurden in ein zentrales Flottenmanagement mit Sitz in Frankfurt am Main zusammengefasst. Im alten System waren folgende Fahrzeugbaureihen wie folgt zugeordnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flottenmanagement Hamburg: [[Intercity (Deutschland)|IC-Wagenparks]], [[Metropolitan Express Train|MET-Wagenparks]], [[DB-Baureihe 101|Loks der Baureihe 101]], [[ICE 1]]&lt;br /&gt;
* Flottenmanagement Berlin: [[Intercity (Deutschland)|IC-Wagenparks]], [[ICE 2]]&lt;br /&gt;
* Flottenmanagement Hannover: [[Intercity (Deutschland)|IC-Wagenparks]] &lt;br /&gt;
* Flottenmanagement Dortmund: [[Intercity (Deutschland)|IC-Wagenparks]], [[Nachtzug|Wagenparks der Nachtzüge]]&lt;br /&gt;
* Flottenmanagement Frankfurt am Main: [[DB-Baureihe 406|ICE 3M]], [[DB-Baureihe 415|ICE-T kurz]]&lt;br /&gt;
* Flottenmanagement Karlsruhe: [[Intercity (Deutschland)|IC-Wagenparks]]&lt;br /&gt;
* Flottenmanagement München: [[DB-Baureihe 103|Loks der Baureihe 103]], [[DB-Baureihe 120|Loks der Baureihe 120]], [[ICE 3]], [[DB-Baureihe 411|ICE-T lang]], [[DB-Baureihe 605|ICE-TD]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umlaufkennziffer ====&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Bahn]] nutzt zur Zuordnung und Kennzeichnung ihrer [[Wagenpark]]s im [[Fernverkehr]] sogenannte Umlaufkennziffern. Diese ordnen einen [[Fahrzeugpark]] einem festen Flottenmanagement zu. Sie sind im [[Zugbildungsplan]] im Abschnitt B.2.4. Umlaufkennziffern hinterlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.deutschebahn.com/dataset/zugbildungsplanzugbildungsplan-zpar Zugbildungsplan Fernverkehr]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Umlaufkennziffer&amp;lt;br /&amp;gt;Kennung&lt;br /&gt;
!Flottenmanagement&amp;lt;br /&amp;gt;Bereich&lt;br /&gt;
!Verwaltungssitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|F1&lt;br /&gt;
|Nord&lt;br /&gt;
|Hamburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|F2&lt;br /&gt;
|Ost&lt;br /&gt;
|Berlin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|F3&lt;br /&gt;
|nicht mehr in Nutzung&lt;br /&gt;
|Hannover&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|F4&lt;br /&gt;
|West&lt;br /&gt;
|Dortmund&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|F5&lt;br /&gt;
|Mitte&lt;br /&gt;
|Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|F6&lt;br /&gt;
|nicht mehr in Nutzung&lt;br /&gt;
|Karlsruhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|F7&lt;br /&gt;
|Süd&lt;br /&gt;
|München&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|F8&lt;br /&gt;
|Zentrale&lt;br /&gt;
|Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenschutz ==&lt;br /&gt;
Die Möglichkeiten des Flottenmanagements ermöglichen zusammen mit einem Datenlogger die Vollüberwachung des Fahrers. Dies kann zu einer [[persönlichkeitsrecht]]lichen Beeinträchtigung führen. Für den Betroffenen ist keine unbeobachtete Bewegung mehr möglich, da er unter dem Druck steht, sich angepasst und wie (z.&amp;amp;nbsp;B. vom Arbeitgeber) erwartet, zu verhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.datenschutzzentrum.de/vortraege/20080308-raguse-kamp-cebit-location-based-services.pdf |wayback=20110907032232 |text=Meike Kamp und Maren Raguse: &amp;#039;&amp;#039;Orientierung ja, Überwachung nein! Location based services auf dem Prüfstand&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-11 03:33:42 InternetArchiveBot }} (PDF; 204&amp;amp;nbsp;kB) Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein&amp;lt;/ref&amp;gt; Es muss deshalb eine Interessensabwägung zwischen den Kontrollinteressen des Betreibers und den [[Datenschutz]]interessen des Betroffenen stattfinden. Die [[Rechtsgrundlage]] für den Einsatz einer Überwachungslösung kann zwischen [[Arbeitnehmer]] und [[Arbeitgeber]] u.&amp;amp;nbsp;a. durch die Einwilligung des Arbeitnehmers im [[Arbeitsverhältnis]] oder eine [[Betriebsvereinbarung]] geschaffen werden. Auch sind die Rechte von georteten Personen zu beachten, die nicht Vertragspartner des Dienstanbieters sind (z.&amp;amp;nbsp;B. Fahrgäste in einem überwachten Taxi oder [[Omnibus|Bus]]). Das heimliche [[Tracking (Spurverfolgung)|Tracking]] (zum Beispiel eines [[Ehepartner]]s) ist datenschutzrechtlich unzulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Güterverkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitale Kommunikation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsinformatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftfahrzeugtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsinformatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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