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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Flossenstrahl</id>
	<title>Flossenstrahl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:26:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flossenstrahl&amp;diff=1110767&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BrunoBoehmler: /* Einleitung */ Belege-Baustein eingefügt</title>
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		<updated>2025-12-29T00:39:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Belege-Baustein eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flossenstrahlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Dermotrichia) werden die tragenden Elemente der [[Flosse|Fischflossen]] bezeichnet. Sie können bei den verschiedenen Fischtaxa in vier verschiedenen Formen ausgebildet sein:&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorsal fin 01.jpg|mini|Rückenflosse eines [[Döbel]]s (&amp;#039;&amp;#039;Leuciscus cephalus&amp;#039;&amp;#039;), deutlich zu erkennen ist die fächerartige Teilung der Weichstrahlen. Der vorderste Strahl ist bei Cypriniden ein „unechter“ Hartstrahl.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Bei den [[Knorpelfische]]n (Chondrichthyes) liegen faserig, elastische Strahlen vor, die aus [[Elastoidin]], einer hornartigen Substanz bestehen. Sie werden &amp;#039;&amp;#039;Ceratotrichia&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
# Die Flossenstrahlen im äußeren, freien Flossenrand der [[Strahlenflosser]] (Actinopterygii), in der [[Fettflosse]] der [[Teleostei]] und die Flossenstrahlen ihrer embryonalen Phase werden &amp;#039;&amp;#039;Actinotricha&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
# Die Flossenstrahlen der Strahlenflosser und [[Quastenflosser]] (Coelacanthiformes) werden &amp;#039;&amp;#039;Lepidotrichia&amp;#039;&amp;#039; genannt. Sie lassen sich von Schuppenreihen ableiten und sind ursprünglich gegliedert. Ihre [[kollagen]]e Matrix entsteht aus [[Mesenchym]]zellen, die [[Osteoblast]]en ähneln. Das Wachstum der Lepidotrichia geschieht durch terminale (am Ende gelegene) [[Ossifikation]]. Reife Lepidotrichia bestehen z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Lachse|Lachs]] aus einem Kern aus dichten [[Hydroxylapatit]]kristallen, einer knöchernen Mittelschicht und einer äußeren Schicht von Kollagenfasern.&lt;br /&gt;
# Die &amp;#039;&amp;#039;Kamptotrichia&amp;#039;&amp;#039; der [[Lungenfische]] (Dipnoi) gleichen den Lepidotrichia, sind aber mit Schuppen bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hart- und Weichstrahlen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeus faber 501614966.jpg|mini|Verzweigte und gegliederte Weichstrahlen in der Brustflosse eines [[Petersfisch]]]]&lt;br /&gt;
Die Flossenstrahlen der [[Echte Knochenfische|Echten Knochenfische]] (Teleostei) werden in Hart- (auch Stachelstrahlen) und Weichstrahlen (auch Gliederstrahlen) unterteilt. Hartstrahlen sind ungegliederte, meist glatte Knochenstückchen, Weichstrahlen bestehen aus zwei miteinander verwachsenen Hälften. Bei den Weichstrahlen wird zwischen verschiedenen Formen unterschieden:&lt;br /&gt;
* ungeteilt, ungegliedert, stachelartig;&lt;br /&gt;
* ungeteilt, gegliedert;&lt;br /&gt;
* fächerartig geteilt, gegliedert.&lt;br /&gt;
Sofern eine Flosse Hartstrahlen enthält, befinden diese sich immer vor den Weichstrahlen. Die Bezeichnungen Hart- und Weichstrahlen sind etwas irreführend. Hartstrahlen können durchaus biegsam und weich sein, während ungegliederte Weichstrahlen verkalkt und dornenartig sein können. Die Unterscheidung zwischen Hartstrahlen und ungegliederten Weichstrahlen ist im Zweifelsfall am leichtesten durch die Betrachtung von vorn möglich, die die beiden Hälften der Weichstrahlen erkennen lässt. Weichstrahlen werden embryonal immer paarig angelegt und verwachsen später mehr oder weniger miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echte Hartstrahlen sind nur bei den Stachelflossern zu finden. Bei einigen Fischen sind einige Hartstrahlen mit Giftdrüsen versehen (z.&amp;amp;nbsp;B. den [[Skorpionfische]]n, [[Petermännchen]], [[Kaninchenfische]]n) und auch ein sägeförmiges Profil an der Rückseite ist möglich. Sie entstehen embryonal aus unpaaren Knochenstäben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hartstrahlen.jpg|thumb|Rückenflossen-Hartstrahlen eines Barsches (rötlich: oben Hartstrahlen, unten Neuraldornen der Wirbel, blau: Flossenträger)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewegung ==&lt;br /&gt;
Die Flossenstrahlen sind durch das Bindegewebe der Flossenmembran miteinander verbunden und können durch ihren Abstand unabhängig voneinander bewegt werden. Den Flossenstrahlen der Teleostei wird durch zwei Scharniergelenke ermöglicht, sich vorwärts, rückwärts und seitwärts zu bewegen. Dazu stehen sechs Muskeln zur Verfügung, der Erector, der den Strahl nach vorn zieht, der [[Depression (Anatomie)|Depressor]], der für die rückwärtige Bewegung zuständig ist, und an jeder Seite zwei Inclinatoren. Zwischen den Flossen liegen die gestreckten Carinalmuskeln, die helfen, sie zu spreizen oder niederzulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flossenträger ==&lt;br /&gt;
Die Flossenstrahlen (Radien) der unpaaren Flossen (Rücken- und Afterflosse) der Strahlenflosser sitzen auf knöchernen Sockeln, den &amp;#039;&amp;#039;Flossenträgern&amp;#039;&amp;#039; (Radialia, Pterygiophoren), die Teil des Innenskeletts der Fische sind und in die Muskulatur hinabreichen. Jeder Flossenträger besteht für gewöhnlich aus drei Teilen, einem weidenblattförmigen, langen, [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen|proximalen]] Teil, einem kürzeren mittleren Pterygiophor und dem sehr kurzen [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen|distalen]], [[knorpel]]igen Pterygiophor, an dem der Flossenstrahl ansetzt. Erst bei den [[Teleocephala]] (den rezenten Teleosteern) ist bei der Rückenflosse die Anzahl der Flossenstrahlen gleich der der Flossenträger. Die distalen Stücke sind oft nach hinten gekippt und verbinden so als Abstandhalter zwei Basen der Radien hintereinander gelenkig. Verschmelzungen kommen mitunter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Fiedler (Zoologe)|Kurt Fiedler]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Speziellen Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Wirbeltiere.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Fische.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer Verlag, Jena 1991, ISBN 3-334-00339-6, S.&amp;amp;nbsp;40–42.&lt;br /&gt;
* Guillaume Lecointre, Hervé Le Guyader: &amp;#039;&amp;#039;Biosystematik: Alle Organismen im Überblick. Die neue Ordnung im Leben.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin / Heidelberg / New York 2006, ISBN 3-540-24037-3, S.&amp;amp;nbsp;450. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie der Fische]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BrunoBoehmler</name></author>
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