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	<title>Floskel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T13:26:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Floskel&amp;diff=373541&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Siehe auch */</title>
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		<updated>2023-09-09T04:10:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Floskel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|flosculus}}, „Blümchen“, in deutschen Texten neben gleichbedeutend &amp;#039;&amp;#039;Blümlein&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wortblumen&amp;#039;&amp;#039; seit 1689 belegt, eingedeutscht und im Geschlecht dem älteren Begriff &amp;#039;&amp;#039;Formel&amp;#039;&amp;#039; folgend seit 1774 bei [[Christian Friedrich Daniel Schubart|Schubart]];&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Hrsg. von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; vgl. die Redewendung „[[Durch die Blume sagen|etwas durch die Blume sagen]]“) bezeichnet in der [[Rhetorik]] der [[Antike]] einen [[Denkspruch]] oder eine [[Sentenz]], später eine rein formale [[Redewendung]] oder [[Redensart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Umgangssprache]] werden viele Floskeln verwendet, ohne dass der Sprecher sich dessen bewusst ist. Oft wird eine ernsthafte, bedeutungsvolle Antwort erwartet. Das Gesagte wird durch Floskeln und andere Sprachschablonen so sehr aufgeladen, dass eine eindeutige Stellungnahme nicht mehr zu erkennen ist. Dies stößt beim Hörer auf Missfallen. Daher und aus Unkenntnis der eigentlichen Definition von &amp;#039;&amp;#039;Floskel&amp;#039;&amp;#039; wird der Begriff im Alltag oft mit negativer Bedeutung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt durch Funk- und Fernsehmedien verbreiten sich Floskeln in der [[Deutsche Sprache|deutschen Sprache]] überaus rasch und sind bei ihren Verwendern [[Subliminal (Psychologie)|subliminal]]. Durch ihre permanente Wiederholung entwickelt sich das Deutsch ihrer Anwender zum „Papageien-Deutsch“ (Schenk). „Dabei macht jede Floskel für sich noch kein schlechtes Deutsch aus. Allein ihr unablässiger, zwanghafter und unbewusster Gebrauch weist ihre Verwender als Menschen aus, die sich kaum, nicht hinreichend oder gar nicht mehr der Mühe sorgfältiger und präziser Formulierung unterziehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Otto Schenk: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch als Papageiensprache. Floskel-Deutsch – und wie man ihm empirisch auf die Schliche kommt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wortschau&amp;#039;&amp;#039; Nr. 10/2010, ISBN 978-3-9812928-5-5, S. 8–11.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- Gleichwohl können Floskeln durchaus sowohl Bestandteile der [[Höflichkeit]] als auch genereller [[Kommunikation]] bleiben, ohne als störend wahrgenommen zu werden; im Gegenteil: Sie vereinfachen das menschliche Miteinander in der Regel bedeutend. Weil sie aufgrund der gesellschaftlich etablierten sozialen [[Konvention]]en, die mit der jeweiligen Floskel zusammenhängen, ohne Unsicherheit als das verstanden werden, was der Sprecher ausdrücken möchte bzw. wie er denkt, sich verhält oder fühlt, werden viele Floskeln – wie insbesondere etwa solche zum [[Gruß]] oder zur Ermunterung – im Allgemeinen positiv aufgenommen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- {{Belege fehlen|Auch Beispiele sollte mit valider Literatur belegt sein}}&lt;br /&gt;
Beispiele für Floskeln sind: &amp;#039;&amp;#039;halt eben, mal ganz ehrlich, ehrlich gesagt, alles in Ordnung?, sag ich jetzt mal, wie schon gesagt, an der/dieser Stelle, sozusagen, dementsprechend, diesbezüglich, so gesehen, letztendlich&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;letztlich&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;endlich&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;im Endeffekt, ein Stück weit, gesetzt den Fall, nicht wirklich, eh, ich würde meinen, in der Hinsicht, in der Situation vor Ort, ist ja nicht an dem, mehr oder minder/weniger, (ich sage) nochmal/noch einmal, vom Prinzip/Grundsatz/Ding her, von da her gesehen, von der Sache her, ich denke, wie gesagt&amp;#039;&amp;#039; (wobei der hierauf genannte Inhalt nicht zwangsweise bereits gesagt wurde), &amp;#039;&amp;#039;wenn man so will/wenn Sie so wollen, quasi, im Grunde (genommen), so&amp;#039;&amp;#039; (ohne dass danach ein Vergleich kommt). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gemeinplatz]]&lt;br /&gt;
* [[Worthülse]]&lt;br /&gt;
* [[Plattitüde]]&lt;br /&gt;
* [[Weasel word]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhetorik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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