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	<title>Florilegium - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:03:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Florilegium&amp;diff=101980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 27. Juli 2025 um 05:32 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-27T05:32:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Werk des Kupferstechers Adriaen Collaert siehe [[Florilegium (Werk)]], zum Werk von Adrian Denss aus dem Jahr 1594 siehe [[Joannino Favereo]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Florilegium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Plural &amp;#039;&amp;#039;{{Lang|la|florilegia}}&amp;#039;&amp;#039;, aus [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;flos&amp;#039;&amp;#039; ‚Blume‘ und &amp;#039;&amp;#039;legere&amp;#039;&amp;#039; ‚(zugrunde) legen, sammeln‘, für „Blütenlese“) ist eine [[Lehnübersetzung]] des griechischen Worts &amp;#039;&amp;#039;anthologia&amp;#039;&amp;#039; (ἀνθολογία) und bezeichnete eine Sammlung von [[Zitat]]en, [[Sentenz]]en und Lebensweisheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlung von Textstellen ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Anthologie}}&lt;br /&gt;
Ein Florilegium war eine im [[Mittelalter]] und in der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] gebräuchliche Form, die Auszüge aus Schriften antiker und mittelalterlicher Autoren, meist Versdichtern (aber auch Prosaisten) umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwendet wurden Florilegien im Unterricht und in der Schriftstellerei. In der Regel schrieb ein [[Exzerpt]]or aus verschiedenen Dichtungen die ihm jeweils zusagenden Verse heraus. Oft wurden die vielfach textlich veränderten Exzerpte alphabetisch oder systematisch geordnet. Die Florilegien gaben Auskunft über Vorhandensein und Beliebtheit der Autoren. Andererseits wurde durch die Anwendung der Florilegien bei wenig belesenen Schriftstellern größere Literaturkenntnis vorgetäuscht. Häufige Abschriften mit Verkürzungen, Veränderungen und Zusätzen erschweren die [[Philologie|philologische]] Forschung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ekkehard Mühlenberg]], [[Franz Brunhölzl]]: &amp;#039;&amp;#039;Florilegien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Theologische Realenzyklopädie Online&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin / New York 2010 (in 36 Textbänden 1976–2004)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Botanische Kataloge ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sweerts Florilegium 1647.jpg|mini|Titelseite von [[Emanuel Sweerts]] &amp;#039;&amp;#039;[[Florilegium amplissimum et selectissimum]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Botanische Florilegia behandeln Blumen und sind im Ursprung [[mittelalter]]liche [[Buch|Bücher]]. Sie dienen eher der kunstvollen [[ornament]]alen Darstellung als der medizinischen Verwendung oder anderweitig nützlichem Gebrauch bestimmter [[Heilpflanze]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung der botanischen [[Illustration]] als eigenes Kunstgenre entspringt dem [[15. Jahrhundert]], wo Bücher über Kräuter mit Illustrationen von Blumen gedruckt wurden, welche die kulinarischen und in [[Kräuterbuch|Kräuterbüchern]] (die ersten illustrierten Kodizes) die medizinischen Verwendungen von Pflanzen beschreiben. Sie ist eng mit der Entstehung des [[Buchdruck]]s überhaupt verbunden. Als sich die [[Drucktechnik]]en entwickelten und im [[16. Jahrhundert]] neue Pflanzen u.&amp;amp;nbsp;a. aus der [[Osmanisches Reich|osmanischen Türkei]] nach Europa kamen, beauftragten wohlhabende Personen und [[Botanischer Garten|botanische Gärten]] Kunstschaffende, die Schönheit dieser Exoten in Florilegia festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zu den Sammlungen von Textstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Florilegien. Genese, Wirkungsweisen und Transformationen frühneuzeitlicher Kompilationsliteratur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wissensspeicher der Frühen Neuzeit: Formen und Funktionen,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von Frank Grunert und Anette Syndikus, Walter de Gruyter, Berlin 2015, S. 97–138.&lt;br /&gt;
* Gilbert Heß: &amp;#039;&amp;#039;Formen der Validierung in frühneuzeitlichen Florilegien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eule oder Nachtigall? Tendenzen und Perspektiven kulturwissenschaftlicher Werteforschung&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Marie Luisa Allemeyer u.&amp;amp;nbsp;a., Wallstein, Göttingen 2007, S. 73–103.&lt;br /&gt;
* Philipp Otto Roelli: &amp;#039;&amp;#039;Asketische Schriften des Mönchs Markos (s. XIII)&amp;#039;&amp;#039;. Zürich 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/47682/1/Roelli.pdf zora.uzh.ch/] (PDF, 5,6&amp;amp;nbsp;MB,  Einleitung, Erstedition und Übersetzung eines Florilegiums und dreier Sermones. [[Universität Zürich]], Kunst-Fakultät, 2009, MB, 23. Juni 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Loris Sturlese]]: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Florilegien im mittelalterlichen Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders., &amp;#039;&amp;#039;Homo divinus: philosophische Projekte in Deutschland zwischen Meister Eckhart und Heinrich Seuse&amp;#039;&amp;#039;, Kohlhammer, Stuttgart 2007, S. 155–168, ISBN 978-3-17-019790-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zu den botanischen Katalogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Benjamin Bühler]], [[Stefan Rieger]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Wuchern der Pflanzen: Ein Florilegium des Wissens&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon oder Enzyklopädie|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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