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	<title>Florian Kronbichler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T03:26:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-08-22T06:54:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Florian Kronbichler daticamera.jpg|mini|hochkant=0.7|Florian Kronbichler 2013]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Florian Kronbichler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juli]] [[1951]] in [[Bruneck]]) ist ein deutschsprachiger [[italien]]ischer [[Journalist]], [[Schriftsteller]] und [[Politiker]] aus [[Bozen]] ([[Südtirol]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlicher und beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Florian Kronbichler wuchs gemeinsam mit sieben Brüdern und einer Schwester in einer [[Reischach (Bruneck)|Reischacher]] Bauernfamilie auf. Nach der Grundschule besuchte er die Mittelschule und das Humanistische Gymnasium [[Vinzentinum (Brixen)|Vinzentinum]] in [[Brixen]] (Abitur 1971); anschließend studierte Kronbichler [[Politikwissenschaft]] an der [[Universität Padua]] (Abschluss 1975). In dieser Zeit war er mehrere Jahre lang Vorsitzender der [[Südtiroler HochschülerInnenschaft|Südtiroler Hochschülerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss seines Universitätsstudiums arbeitete Kronbichler als Beamter in der Südtiroler Landesverwaltung. Anfangs war er [[Referent (Behörde)|Referent]] für Studientitelanerkennung im Ressort des Landesrats [[Anton Zelger]]. Anschließend wechselte Kronbichler in das Ressort von Landesrat [[Alfons Benedikter]], in die dortige Abteilung für Wirtschaftsprogrammierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 startete Kronbichler seine Laufbahn als Journalist. Bis 1988 war er als Redakteur beim „Blatt für deutsche Leser“ der Tageszeitung [[Alto Adige (Zeitung)|Alto Adige]] tätig. Im selben Jahr wechselte er zum [[Ff – Südtiroler Wochenmagazin|Südtiroler Wochenmagazin ff]], dessen Chefredakteur er von 1993 bis zum Jahr 2000 war. In den darauffolgenden Jahren bis zu seiner Parlamentskandidatur im Jahr 2013 arbeitete Kronbichler hauptberuflich als freier Journalist. In der [[Neue Südtiroler Tageszeitung|Neuen Südtiroler Tageszeitung]] veröffentlichte er fünfmal wöchentlich seine [[Glosse (Journalismus)|Glosse]] „Das Letzte“; er verfasste regelmäßig auch Reportagen. Für die Bozner Ausgabe des [[Corriere della Sera]] schrieb er [[Leitartikel]] und für die Sendereihe „Perspektiven“ der [[Rai Bozen]] diverse Drehbücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Im Laufe der 1970er Jahre war Kronbichler aktiv in der [[Sozialdemokratische Partei Südtirols|Sozialdemokratischen Partei Südtirols]] tätig. Auf Vorschlag der [[Verdi Grüne Vërc|Südtiroler Grünen]] (ohne jedoch Parteimitglied zu sein) kandidierte er anlässlich der [[Parlamentswahlen in Italien 2013|Parlamentswahlen vom Februar 2013]] auf der Liste von [[Sinistra Ecologia Libertà]] (SEL) für die [[Camera dei deputati|italienische Abgeordnetenkammer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Südtiroler Opposition |TitelErg=Interview Kronbichlers mit Georg Mair |Sammelwerk=ff – Südtiroler Wochenmagazin |Nummer=18 |Datum=2013-05-02 |Seiten=22–25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund des Mehrheitszuschlags für die siegreiche Mitte-links-Parteienkoalition, der auch die Liste Sinistra Ecologia Libertà angehörte, konnte Kronbichler mit 3,8 % der Stimmen im [[Wahlkreis|Mehrpersonenwahlkreis]] [[Wahlbezirk Trentino-Südtirol (Camera dei deputati)|Trentino-Südtirol]] ein Mandat erringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tageszeitung.it/2013/02/26/die-wahl-sensation/ |titel=Die Wahl-Sensation |hrsg=[[Neue Südtiroler Tageszeitung|tageszeitung.it]] |datum=2013-02-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131217221329/http://www.tageszeitung.it/2013/02/26/die-wahl-sensation/ |archiv-datum=2013-12-17 |offline=1 |abruf=2013-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kronbichler war der erste deutschsprachige Parlamentsabgeordnete in Rom, der über 90 Jahre nach den ersten italienischen Parlamentswahlen in Südtirol (die im Jahr 1921 stattfanden) nicht als Exponent der ethnischen Sammelparteien [[Deutscher Verband]] bzw. [[Südtiroler Volkspartei]] gewählt wurde. Für die Südtiroler Grünen war er der zweite Parlamentsabgeordnete in ihrer Geschichte, nachdem der Bozner Rechtsanwalt [[Gianni Lanzinger]] 1987 auf der grünen Liste über ein gesamtstaatliches Reststimmenmandat gewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Gatterer: &amp;#039;&amp;#039;„rote milben im gefieder.“ Sozialdemokratische, kommunistische und grün-alternative Parteipolitik in Südtirol&amp;#039;&amp;#039;, StudienVerlag, Innsbruck/Wien/Bozen 2009, S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Funktion als Parlamentarier gehörte Kronbichler der am 2. Oktober 2014 konstituierten Untersuchungskommission an, die sich mit der restlosen Aufklärung der Entführung und Ermordung des italienischen Spitzenpolitikers [[Aldo Moro]] im Jahr 1978 beschäftigte. Seit dem 8. Oktober bekleidete er in der Untersuchungskommission das Amt eines Kommissionssekretärs.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlamento.it/leg/17/BGT/Schede/BicameraliStoriche/v3/4-00218.htm www.parlamento.it (30. Oktober 2015)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Beginn seiner Tätigkeit als Parlamentarier war er zudem Mitglied der parlamentarischen Kommission für Regionalfragen und von Juli 2014 bis Jänner 2017 auch der Kommission für die Politik der Europäischen Union. Seit Dezember 2015 gehörte Kronbichler der Delegation des italienischen Parlamentes für die [[Parlamentarische Versammlung des Europarates]] in [[Straßburg]] an. Dort war er als Mitglied des Ausschusses für Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der SEL schloss sich Kronbichler im Februar 2017 der Fraktion der neugegründeten Bewegung &amp;#039;&amp;#039;Articolo 1 – Movimento Democratico e Progressista&amp;#039;&amp;#039; (MDP) an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://floriankronbichler.eu/2017/02/2127/in-movimento/ Florian Kronbichler über DP] (italienisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Februar 2017 gehörte er der Umweltkommission der Abgeordnetenkammer an. Für die [[Parlamentswahlen in Italien 2018|Parlamentswahl am 4. März 2018]] verzichtete er auf eine erneute Kandidatur.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ.net: [https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/italienischer-abgeordneter-italiens-parlament-ist-auch-nicht-schlechter-als-andere-15477594.html &amp;#039;&amp;#039;„Italiens Parlament ist auch nicht schlechter als andere“&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was gut war: ein Alexander-Langer-Abc&amp;#039;&amp;#039;. [[Edition Raetia]], Bozen 2005, ISBN 978-88-7283-227-1&lt;br /&gt;
* mit Othmar Seehauser: &amp;#039;&amp;#039;Südtirol im Gegenlicht: Fotoreportagen seit 1980&amp;#039;&amp;#039;. [[Folio Verlag]], Wien und Bozen 2005, ISBN 978-3-85256-324-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Libretto: Amici della Lirica; 30 anni di passione per le grandi voci a Bolzano&amp;#039;&amp;#039;. Edition Raetia, Bozen 2006, ISBN 978-88-7283-284-4&lt;br /&gt;
* mit Flavio Faganello: &amp;#039;&amp;#039;Gehen-andar via. Flavio Faganello&amp;#039;&amp;#039;. Il margine, Trient 2010, ISBN 978-88-6089-077-1&lt;br /&gt;
* mit Christjan Ladurner: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst, von oben zu leben: Bei Südtirols Bergbauern. 21 Porträts&amp;#039;&amp;#039;. Haymon, Innsbruck 2014, ISBN 978-3-7099-7138-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alexander Langer il mite lottatore: Vita e idee di un profeta verde, un abc.&amp;#039;&amp;#039; Il Margine, Trento 2016, ISBN 978-88-6089-132-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Georg Mair |Titel=Der Gegenkandidat |Sammelwerk=[[ff – Südtiroler Wochenmagazin]] |Nummer=4 |Datum=2013-01-24 |Seiten=24–25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.camera.it/leg17/29?tipoAttivita=&amp;amp;tipoVisAtt=&amp;amp;tipoPersona=&amp;amp;shadow_deputato=306270&amp;amp;idLegislatura=17 Florian Kronbichler auf der Website der italienischen Abgeordnetenkammer]&lt;br /&gt;
* [http://www.floriankronbichler.it/ Persönliche Website von Florian Kronbichler]&lt;br /&gt;
* [http://www.raetia.com/de/autoren/item/1338-kronbichler-florian.html Florian Kronbichler] auf der Website des Verlags Edition Raetia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13051764X|VIAF=40485404}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kronbichler, Florian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bozen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tirolensien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kronbichler, Florian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Journalist, Autor und Politiker (Südtirol), Mitglied der Camera dei deputati&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juli 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bruneck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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