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	<title>Florian Fricke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ede D am 29. September 2025 um 07:43 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-29T07:43:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Florian Fricke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Februar]] [[1944]] in [[Lindau (Bodensee)|Lindau]]; † [[29. Dezember]] [[2001]] in [[München]]) war ein deutscher Pianist, Organist und Gründer der Band [[Popol Vuh (Band)|Popol Vuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der ersten beiden Alben von Popol Vuh gilt er als [[Elektronische Musik|Elektronikmusik]]-Pionier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Florian Fricke begann bereits in der Kindheit, Klavier zu spielen. Er studierte Klavier, Komposition und Dirigieren an der [[Musikhochschule Freiburg]] (bei [[Edith Picht-Axenfeld]]) und in München bei [[Rudolf Hindemith]]. Bereits mit 18 Jahren drehte er Kurzfilme. Er schrieb als Film- und Musikkritiker für die &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;  (auch &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1967 traf er den Regisseur [[Werner Herzog]], in dessen Spielfilmdebüt &amp;#039;&amp;#039;[[Lebenszeichen (Film)|Lebenszeichen]]&amp;#039;&amp;#039; er eine Rolle spielte. Fricke schrieb ab 1971 auch die Musik für mehrere Filme von Werner Herzog, u.&amp;amp;nbsp;a. für &amp;#039;&amp;#039;[[Aguirre, der Zorn Gottes]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Herz aus Glas (Film)|Herz aus Glas]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Fitzcarraldo]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Nosferatu – Phantom der Nacht]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fricke gehörte seit 1969 mit zu den ersten Musikern, die einen [[Moog-Synthesizer|Moog III]]-Synthesizer nutzten. Seine  Veröffentlichungen unter Verwendung dieses signifikanten Instruments bis 1972 sollten die [[Elektronische Musik]] in Deutschland prägen. Fricke sagte 1970: „Die Musik, die man mit einem Moog machen kann, umfasst schlechthin die Empfindungsmöglichkeiten des Menschen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Alexander Simmeth: Krautrock transnational. Die Neuerfindung der Popmusik in der BRD, 1968–1978. Transcript Verlag, Bielefeld 2016, ISBN 978-3-8376-3424-2, S. 273.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Holger Trülzsch]] und [[Frank Fiedler (Kameramann)|Frank Fiedler]] gründete er 1970 die Gruppe [[Popol Vuh (Band)|Popol Vuh]], die dem [[Krautrock]] zugeordnet wird. Der Name ist der Mayakultur entlehnt und erinnert an die Schöpfungsgeschichte des Menschen. Die Band setzte oftmals christliche oder mystische Motive in ihrer Musik um und widersetzte sich kontinuierlich einer Kategorisierung. Popol Vuh selbst bezeichnete den eigenen Stil als „Lyrik-Rock“, „Magic Music“ oder „Cosmic Space Rock“. Bis 1997 wurden über 20 Alben veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Arbeit mit Popol Vuh arbeitete Fricke mit zahlreichen Musikern zusammen. Er war 1972 auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039; der Gruppe [[Tangerine Dream]] zu hören, eine weitere Zusammenarbeit bestand mit Renate Knaup von [[Amon Düül|Amon Düül II]]. Gemeinsam mit Daniel Fichelscher, der auch bei Popol Vuh und Amon Düül II mitwirkte, war Fricke 1973 bis 1974 bei der Band [[Gila (Band)|Gila]]. Darüber hinaus realisierte er verschiedentliche Solo-Projekte, u.&amp;amp;nbsp;a. 1992 eine Einspielung von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]-Kompositionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fricke widmete sich seit Ende der 1970er Jahre auch intensiv der [[Musiktherapie]] bzw. der [[Klangtherapie]]. Aus Versatzstücken aus [[Yoga]] und tibetischem Gesang entwickelte er eine eigene Therapieform, die er „Alphabet des Körpers“ nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem Popol-Vuh-Mitstreiter Frank Fiedler, der hauptberuflich [[Kameramann]] war, unternahm Fricke [[Spiritualität|spirituell]] [[Inspiration|inspirierte]] Filmproduktionen in der Wüste [[Sinai-Halbinsel|Sinai]], in [[Israel]], im [[Libanon]], an [[Euphrat]] und [[Tigris]], in [[Marokko]], [[Afghanistan]], [[Nepal]] und [[Tibet]]. Ab den 1990er Jahren entstanden szenische Audio-Video-Installationen unter anderem im italienischen [[Molfetta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Florian Fricke starb am 29. Dezember 2001 im Alter von 57 Jahren in München an einem [[Schlaganfall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* Aufnahmen mit [[Popol_Vuh_(Band)|Popol Vuh]], [[Gila (Band)|Gila]]&lt;br /&gt;
* 1972: Zeit (mit [[Tangerine Dream]])&lt;br /&gt;
* 1975: Die Erde und ich sind eins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Michael Schmidt-Gamböck, Michael Joseph: &amp;#039;&amp;#039;Popol Vuh. Die Klangwelten des Florian Fricke&amp;#039;&amp;#039;. Reiffer, Meine 2025, ISBN 978-3-910335-13-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunkkultur.de/miesbach-der-moog-und-die-mayas.3691.de.html?dram:article_id=124220 &amp;#039;&amp;#039;Miesbach, der Moog und die Mayas – Der Klangmystiker Florian Fricke und seine Band Popol Vuh&amp;#039;&amp;#039;], Deutschlandfunk vom 25.&amp;amp;nbsp;Dezember 2011 - 10. Todestag, von Florian Secundus Fricke&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134378008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134378008|LCCN=no/2003/120639|VIAF=7590676}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fricke, Florian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krautrock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fricke, Florian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pianist und Gründer der Band Popol Vuh&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Februar 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lindau (Bodensee)|Lindau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Dezember 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ede D</name></author>
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