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	<title>Flores (Indonesien) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flores_(Indonesien)&amp;diff=212600&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lupe: /* Einzelnachweise */ Normdaten: +VIAF</title>
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		<updated>2026-02-04T20:00:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; Normdaten: +VIAF&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=Flores&lt;br /&gt;
|BILD1=Bajawa.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT= Der kleine Ort Bajawa auf Flores&lt;br /&gt;
|BILD2=Flores Topography.png&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Floressee]], [[Sawusee]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE=[[Kleine Sundainseln]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=8/37/28/S&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=121/8/03/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=ID-NT&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Indonesien Kleine Sundainseln&lt;br /&gt;
|LAENGE= 354&lt;br /&gt;
|BREITE=63&lt;br /&gt;
|FLAECHE=15175&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=[[Poco Mandasawu]]&lt;br /&gt;
|HOEHE=2370&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=[[Maumere]]&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=1831000&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flores&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Portugiesische Sprache|portugiesisch]] für „Blumen“; auch &amp;#039;&amp;#039;Floris;&amp;#039;&amp;#039; {{idS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pulau Flores&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} – &amp;#039;&amp;#039;Insel Flores&amp;#039;&amp;#039;) ist eine der [[Kleine Sundainseln|Kleinen Sundainseln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel ist 15.175&amp;amp;nbsp;km² groß und hat 1.831.000 Einwohner (Volkszählung 2010). Flores gehört zur [[Indonesien|indonesischen]] Provinz [[Ost-Nusa Tenggara]]. Etwa 91 % der Einwohner sind Christen; die meisten davon Katholiken, Folge der portugiesischen Missionierung im 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kelimutu 2007-07-21.jpg|mini|links|Der [[Kelimutu (Berg)|Kelimutu]] auf Flores]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flores ist 354&amp;amp;nbsp;km lang. An der breitesten Stelle misst die sich in west-östlicher Richtung erstreckende Insel 63&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich von Flores liegen die kleinen Inseln [[Rinca]] und [[Komodo (Insel)|Komodo]] sowie das größere [[Sumbawa]], südlich [[Sumba (Indonesien)|Sumba]] und die [[Sawusee]]. Im Osten befinden sich die Inseln [[Adonara]] und  [[Solor]], im Südosten [[Timor]], im Norden die [[Floressee]] mit [[Sulawesi]]. Ungefähr 18 Kilometer vor der Nordküste liegt die Vulkaninsel [[Palu&amp;#039;e]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt [[Ende (Flores)|Ende]] mit 60.000 Einwohnern liegt an der Südküste und ist der wichtigste Fährhafen in Richtung Timor-Barat ([[Westtimor]]). Ein kleiner Flughafen befindet sich an der Hauptverkehrsstraße am südlichen Rand der Stadt auf der Landzunge des Tafelbergs. Östlich von Ende an der Nordküste liegt [[Maumere]], der Hauptort der Insel, im Regierungsbezirk [[Sikka]] mit 70.000 Einwohnern. Hier befindet sich der größte Flughafen von Flores. Hauptstadt von [[Ostflores]] ist [[Larantuka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
An der Küste ist Flores von Tiefland mit lichtem [[Tropischer Regenwald|tropischem Regenwald]] und [[Savanne]] geprägt, während im Landesinneren ein Hochland mit zum Teil noch tätigen [[Vulkan]]en bis auf {{Höhe|2382}} ansteigt. Der bekannteste Vulkan ist der {{Höhe|1639}} hohe Gunung [[Kelimutu (Berg)|Kelimutu]]. Seine drei nur durch hohe Wände getrennten Kraterseen wechseln in unregelmäßigen Abständen die Farben. 1986 waren die Farben Türkis, Dunkelgrün und Schwarzrot, im November 2006 leuchteten die Seen in den Farben Grün, Braun und Schwarz. Was zu dem Farbwechsel führt, ist noch nicht genau geklärt, offenbar ändert sich phasenweise die Mineralienabgabe der Kraterböden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westküste von Flores gehört zu den wenigen Orten außerhalb der Insel [[Komodo (Insel)|Komodo]], an denen der [[Komodowaran]] vorkommt. Sitz der Verwaltungsbehörde für die „Waraninseln“ Komodo und [[Rinca]] ist das ebenfalls an der Westküste liegende [[Labuan Bajo]]. Im November 2024 brach der Vulkan [[Lewotobi]] aus. 25 Schulen und mehr als 2.300 Häuser, darunter ein Kloster, wurden zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ORF at/Agenturen red |url=https://orf.at/stories/3374851 |titel=Indonesien: Tausende müssen vor Vulkanausbruch fliehen |datum=2024-11-05 |sprache=de |abruf=2024-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Insel ist in acht Regierungsbezirke ([[Kabupaten]]) eingeteilt: von West nach Ost: [[Westmanggarai]], [[Manggarai]], [[Ostmanggarai]], [[Ngada]], [[Nagekeo]], [[Ende (Regierungsbezirk)|Ende]], [[Sikka]] und [[Ostflores]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie viele andere [[Sundainseln]] wurde auch Flores schon von frühen Vertretern der [[Hominini]] – vermutlich von &amp;#039;&amp;#039;[[Homo erectus]]&amp;#039;&amp;#039; – besiedelt; hierfür sprechen mehr als eine Million Jahre alte [[Steingerät|Steinwerkzeuge]], die im [[Soa-Becken]] gefunden wurden. Im September 2003 entdeckten Anthropologen in einer [[Karst]]höhle namens [[Liang Bua]] ein [[fossil]]es Skelett, den ersten Beleg für &amp;#039;&amp;#039;[[Homo floresiensis]]&amp;#039;&amp;#039;, der wegen seiner geringen Körpergröße auch als „[[Hobbit]]“ bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:COLLECTIE TROPENMUSEUM Danseressen uit Flores TMnr 10004752.jpg|mini|Tänzerinnen auf Flores in der Kolonialzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flores gehörte im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert möglicherweise zum Reich von [[Majapahit]], danach zum Fürstentum [[Makassar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1544 sichtete ein [[Portugal|portugiesisches]] Handelsschiff das östliche Kap der Insel und taufte es „Cabo das Flores“ (&amp;#039;&amp;#039;Kap der Blumen&amp;#039;&amp;#039;). Um 1570 ließen sich erste europäische Seefahrer und Kaufleute auf der Insel nieder und tauften die gesamte Insel „Flores“, obwohl hier auch nicht mehr Blumen wuchsen als in anderen Teilen Indonesiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor 1600 verließen portugiesische Kaufleute [[Solor]] und ließen sich in [[Larantuka]] nieder. Die Kaufleute hatten sich mit den Dominikanern in Solor entzweit, da sie sich nicht für die dortige Christianisierung einspannen lassen wollten. 1613 eroberten die Niederländer die portugiesische Festung auf Solor. Die Portugiesen verlagerten ihre Basis nach Larantuka, im Osten von Flores. Von Larantuka aus kontrollierten die [[Topasse]] das Handelsnetz in der Region, vor allem den lukrativen Sandelholzhandel von [[Timor]] aus. Die Topasse waren Nachfahren von portugiesischen Soldaten, Seeleuten und Händlern, die Frauen von Solor und Flores heirateten. Die &amp;#039;&amp;#039;Larantuqueiros&amp;#039;&amp;#039;, wie sich die Topasse selbst nannten, hatten sich zu einem eigenen, relativ losen, aber mächtigen Staat entwickelt, dessen Einfluss über die Siedlungen hinaus ragte. Die Kernzelle bildete der „Dreierbund“ Larantuka, Wureh und [[Konga (Flores)|Konga]]. Theoretisch unterstanden sie zwar Portugal, praktisch war dieses Staatsgebilde aber unabhängig. Es gab keine portugiesischen Beamten und es wurden keine Steuern abgeführt. Briefe der Regierung in Lissabon wurden ignoriert. In Larantuka gab es einen jahrelangen blutigen Machtkampf zwischen den Familien da Costa und da Hornay, die sich schließlich die Macht teilten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1667 besetzten die [[Niederlande]] Flores nach und nach. Die letzten Reste der portugiesischen Kolonie im Osten der Insel, wie etwa Larantuka, nahmen die Niederlande 1861 in Besitz. Bereits 1851 verkaufte der portugiesische Gouverneur [[José Joaquim Lopes de Lima]], ohne Autorisation aus [[Lissabon]], mehrere Gebiete auf den [[Kleine Sundainseln|Kleinen Sundainseln]], die unter portugiesischer Oberhoheit standen, für 200.000 Florins an die Niederlande. Lissabon erkannte den Verkauf nicht an und ließ Lopes verhaften. Er starb auf der Rückfahrt nach Europa. Ab 1854 wurden die Vereinbarungen neu verhandelt. Im [[Vertrag von Lissabon (1859)|Vertrag von Lissabon]] wurde der Verkauf schließlich bestätigt. Die Ratifizierung erfolgte 1859. Gemäß dem Vertrag konnte die Bevölkerung ihren katholischen Glauben behalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://pascal.iseg.utl.pt/~cesa/History_of_Timor.pdf |wayback=20090324213447 |text=History of Timor  }} – [[Technische Universität Lissabon]] (PDF-Datei; 805 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Schlicher: &amp;#039;&amp;#039;Portugal in Osttimor. Eine kritische Untersuchung zur portugiesischen Kolonialgeschichte in Osttimor 1850 bis 1912&amp;#039;&amp;#039;. Abera, Hamburg 1996, ISBN 3-931567-08-7, (&amp;#039;&amp;#039;Abera Network Asia-Pacific&amp;#039;&amp;#039; 4), (Zugleich: Heidelberg, Univ., Diss., 1994).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Unabhängigkeit Indonesiens war Flores Teil von [[Niederländisch-Indien]], das aber immer wieder durch Rebellionen erschüttert wurde. Allein in den Jahren 1911 und 1912 kam es zu zehn bewaffneten Aufständen gegen die Niederländer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nationalist und spätere indonesische Präsident [[Sukarno]] wurde 1933 von den Niederländern nach [[Ende (Flores)|Ende]] auf Flores verbannt. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Insel von 1942 bis 1945 von [[Japanisches Kaiserreich|Japan]] besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die Distrikte West-Mangarai, Manggarai, Ost-Manggarai, Ngada, Ende und Sikka sind nach vier bekannten Ethnien benannt: [[Manggarai]], [[Ngada]], Ende und [[Sica (Ethnie)|Sica]]. Es gibt weitere Ethnien und Sprachgruppen wie die [[Lamaholot]] im Osten (Flores Timur) und dazwischen eine Fülle von Kleingruppen mit unterschiedlichen Dialekten wie [[Li&amp;#039;o|Ende-Li&amp;#039;o]], [[Nage (Ethnie)|Nage]], Ke&amp;#039;o. Auch die größeren Ethnien haben regionale Kulturunterschiede ausgebildet. Bis in die Kolonialzeit war die Insel in  Kleinreiche aufgeteilt, deren Herrscher von den Niederländern zum Teil den Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Raja]]&amp;#039;&amp;#039; erhalten hatten, aber nicht unbedingt über eine einheitliche Gesellschaft regierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Zwischen Flores und Sumbawa befindet sich eine Glaubensgrenze, die Indonesien in den westlichen muslimischen und den mehrheitlich christlichen Osten teilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung von Flores ist, wie die der südöstlich benachbarten Insel Timor und große Teile der Einwohner der [[Molukken]], größtenteils christlichen Glaubens. Auf Flores dominiert das [[Römisch-katholische Kirche|katholische Christentum]]. Auf der Insel liegen das [[Erzbistum Ende]] und das [[Bistum Maumere]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muslime finden sich meist in den kleinen, abgelegenen Dörfern entlang der Küsten und auf den vorgelagerten Inseln. In Labuan Bajo und an der Südküste in [[Labuan Bajo]] und Ende ist jeweils die eine Hälfte der Einwohner christlichen, die andere muslimischen Glaubens. Die auf Flores ansässigen Chinesen sind meist zum protestantischen oder katholischen Christentum konvertiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:COLLECTIE TROPENMUSEUM Strijkluit van kokosnoot met één snaar TMnr 1148-135.jpg|miniatur|Einsaitige Fiedel &amp;#039;&amp;#039;robeke&amp;#039;&amp;#039;; der Resonanzkörper ist eine halbe Kokosnuss.]]&lt;br /&gt;
Entsprechend der ethnischen Gliederung ist die traditionelle Musik auf Flores fragmentiert, weshalb [[Jaap Kunst]], der 1930 dort Feldforschung betrieb, die Insel ein [[Musikethnologie|musikologisches]] Paradies nannte. Im Westen und im Zentrum gehören zur Musiktradition drei- und vierstimmige Gesänge, einige werden von Trommeln oder [[Gong]]s begleitet. Wie anderswo auf den ostindonesischen Inseln sind Bambus[[zither]]n (vgl. die [[Sasando]] auf [[Roti (Insel)|Roti]]) und Bambus[[schlitztrommel]]n (&amp;#039;&amp;#039;toda&amp;#039;&amp;#039;) bekannt. Die landesweit verbreiteten Rahmenmaultrommeln &amp;#039;&amp;#039;[[Genggong#Flores|genggong]]&amp;#039;&amp;#039; kommen in mehreren flaschenförmigen Varianten vor und dienen der privaten Unterhaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;Jaap Kunst: &amp;#039;&amp;#039;Music in Flores: A Study of the Vocal and Instrumental Music Among the Tribes Living in Flores.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 1942, S. 119f&amp;lt;/ref&amp;gt; Die indirekt geblasene Bassflöte &amp;#039;&amp;#039;foimere&amp;#039;&amp;#039; ist einzigartig. Lieder&amp;lt;ref&amp;gt;Pater Heerkens S.V.D.: &amp;#039;&amp;#039;Lieder der Florinesen. Sammlung 140 florinesischer Lieder und 162 Texte mit Übersetzung aus dem Sprachgebiete der Lionesen, Sikonesen, Ngada&amp;#039;s und Manggaraier.&amp;#039;&amp;#039; E.J. Brill, Leiden/Köln 1953&amp;lt;/ref&amp;gt; werden zur Ernte, als Tanzbegleitung und als Totenklagen gesungen. Im Ostteil kommt als einziges Saiteninstrument die einsaitige Streichlaute &amp;#039;&amp;#039;robeke&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;mbeka&amp;#039;&amp;#039; vor (vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[rebab]]&amp;#039;&amp;#039;, Name abgeleitet von der mittelalterlichen europäischen Laute &amp;#039;&amp;#039;[[Rebec|rebeke]]&amp;#039;&amp;#039;) sowie ein einfaches Holm[[xylophon]]. Nächtliche Gesänge werden oft im [[Pantun]]-Versmaß vorgetragen. An einigen Küstenorten haben die Melodien von portugiesischen Volksliedern aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert überlebt, die im Ursprungsland längst verschwunden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Jaap Kunst: &amp;#039;&amp;#039;Music and Dance in the Outer Provinces&amp;#039;&amp;#039;. In: Tropenmuseum, University of Amsterdam (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jaap Kunst. Indonesian music and dances. Traditional music and its interaction with the West. A compilation of articles (1934–1952) originally published in Dutch.&amp;#039;&amp;#039; Amsterdam 1994, S. 187&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Als Grundnahrungsmittel werden [[Reis]], [[Mais]] und [[Maniok]] angebaut. [[Kaffee (Pflanze)|Kaffee]], [[Kakao]], [[Bananen]], [[Syzygium (Gattung)|Gewürznelken]], [[Vanille (Gewürz)|Vanille]], [[Cashewbaum|Cashew]] und [[Lichtnussbaum|Lichtnüsse]] werden verkauft. Des Weiteren erntet man [[Papaya]]s, [[Mango]]s und [[Ananas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft dient in vielen Regionen lediglich zur Selbstversorgung. Überschüsse werden auf örtlichen Märkten, die ein- bis zweimal pro Woche stattfinden, verkauft. Dazu müssen viele Bauern aus abgeschiedenen Gebieten lange und beschwerliche Wege hinter sich legen. Deutsche, französische und Schweizer Selbsthilfeorganisationen unterstützen in einigen Gebieten landwirtschaftliche Projekte, zum Teil auch in der ökologischen Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Dietrich: &amp;#039;&amp;#039;Kolonialismus und Mission auf Flores (1900–1942).&amp;#039;&amp;#039; Klaus Renner, Hohenschäftlarn 1987, ISBN 978-3-924189-09-9&lt;br /&gt;
* Jaap Kunst: &amp;#039;&amp;#039;Music in Flores: A study of the vocal and instrumental music among the tribes living in Flores.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Flores, Indonesia|Flores}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hpgrumpe.de/reisebilder/nusa_tenggara/flores/flores_1.htm Reisebilder von Flores]&lt;br /&gt;
* [http://www.starfish.ch/dive/Flores.html Tauchen in Flores (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4098001-7|VIAF=315129180}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kleine Sundainseln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flores (Indonesien)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Asien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Indonesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Floressee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Sawusee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Kleine Sundainseln)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lupe</name></author>
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