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	<title>Florentinerhut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T23:53:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Florentinerhut&amp;diff=2019666&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, geschützte Leerzeichen sichtbar gemacht bzw. entfernt</title>
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		<updated>2024-09-25T19:01:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, geschützte Leerzeichen sichtbar gemacht bzw. entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Hut. Zu Theaterstücken, Opern und Filmen mit diesem Titel siehe [[Der Florentiner Hut]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Empress Eugénie, Hillwood Museum, 1857.jpg|mini|hochkant|Kaiserin Eugénie mit Florentinerhut. [[Franz Xaver Winterhalter]], 1857]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Florentinerhut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein flacher, breitkrempiger, mit Blumen oder einem Schleier verzierter [[Strohhut]]. Im Original wurde er aus [[Weizen]]stroh hergestellt. Häufig wurde der Hut durch Hutbänder aus [[Ripsbindung|Rips]], [[Chiffon]] oder [[Seide]] dekoriert. Am hinteren Hutteil wurden häufig lange Bindebänder aus Seide oder Rips angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.europeana.eu/portal/search.html?query=title%3a%22Florentinerhut%22&amp;amp;rows=24 Europeana.eu: Florentinerhüte aus dem Stadtgeschichtlichen Museums in Leipzig], abgerufen am 29. Dezember 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde hauptsächlich Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts als Sommerhut getragen und gehörte zeitweise auch in den 1930er und 1950er Jahren zum modischen [[Accessoire]] der Damenbekleidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Materialität ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Florentiner&amp;#039;&amp;#039; beschreibt einer Verarbeitungsweise von Strohborten zu einem Hut. Aus schneckenförmig gefädelten Weizenstrohborten können unterschiedliche Hutformen gepresst und geformt werden, sodass sich der Begriff nicht auf eine einzige Hutform beschränken lässt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hut-Lexikon, Florentiner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hut-mode.de/enzyklopaedie/florentiner/ |titel=Florentiner |werk=Hut-Lexikon |hrsg=Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte e. V. |datum=2017-04-23 |abruf=2024-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technik ===&lt;br /&gt;
Bei einem „echten Florentiner“&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelius Trebbin: &amp;#039;&amp;#039;Strohgeflecht – Heimarbeiten im Ost-Erzgebirge und in anderen Gebieten.&amp;#039;&amp;#039; Hennef 1999, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; handelt es sich um einen [[Strohhut]], der durch die Technik des „Ramaillierens“ hergestellt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelius Trebbin: &amp;#039;&amp;#039;Strohgeflecht – Heimarbeiten im Ost-Erzgebirge und in anderen Gebieten.&amp;#039;&amp;#039; Hennef 1999, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Vorgang beschreibt das Flechten von Strohborten, die anschließend Kante an Kante nebeneinandergelegt werden und ein Faden abwechselnd durch die aneinanderstoßenden Kantenflechtungen der Borten gefädelt wird. Es entsteht ein schneckenförmiger Verlauf der Borte des „gefädelten“ Strohhutes.&amp;lt;ref&amp;gt;Rose Müller-Windorf: &amp;#039;&amp;#039;Die Putzfibel. Das Buch der Warenkunde für Putzmacherinnen.&amp;#039;&amp;#039; Alfeld 1950, S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vereinzelt wird auch von besonders feiner Stroharbeit berichtet, sodass statt mit einem Faden ebenfalls Stroh zum Verbinden der Borten genutzt wurde. Die Technik wird auch als „fädeln“ oder „ramayieren“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders feine Qualität eines [[Hutstumpen|Hutrohlings]] kann durch die Verwendung von Weißenstroh, das nicht bis zur Ährenreife gereift ist, erreicht werden. Dieses ist weniger brüchig, dünn und flexibel, was eine besondere Feinheit im Flechtwerk ermöglicht. Dreizehn-Vollhalmgeflechte galten als Standard für die Florentinerhutherstellung. In dieser Verarbeitung werden Strohhalme nicht durch einen sogenannten Halmspalter in schmalere Flechtstreifen zerteilt, sondern sehr feine, aber komplette Halme verflochten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelius Trebbin: &amp;#039;&amp;#039;Strohgeflecht – Heimarbeiten im Ost-Erzgebirge und in anderen Gebieten.&amp;#039;&amp;#039; Hennef 1999, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Herstellung und der Handel mit Strohhüten ist für das [[Toskana|Großherzogtum der Toskana]] seit 1575 belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelius Trebbin: &amp;#039;&amp;#039;Strohgeflecht – Heimarbeiten im Ost-Erzgebirge und in anderen Gebieten.&amp;#039;&amp;#039; Hennef 1999, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits in der Antike wurden in der Region Strohhüte getragen und ab dem 15. Jahrhundert ist der sogenannte „Florentinerhut“ in der Kleidung der gehobenen Gesellschaft bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Roswita Zwerger: &amp;#039;&amp;#039;Stroh – ein seltener Werkstoff der Alltagskultur.&amp;#039;&amp;#039; In Waltraud Rusch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schriftreihe Textil – Kultur – Mode Band 1 Fachverband …textil..e.V. Wissenschaft – Forschung - Bildung,&amp;#039;&amp;#039; Norderstedt 2016, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die aufwendige Herstellung durch das Ramaillieren erfolge etwa bis in die 1930er Jahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hut-Lexikon, Florentiner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Hut&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Enzyklopädisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Bibliographisches Institut, Lexikonverlag, Mannheim/Wien/Zürich 1975, Band 12, S. 365.&lt;br /&gt;
* Erika Thiel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kostüms&amp;#039;&amp;#039;. Henschel-Verlag, Berlin, 8. Auflage 2004, ISBN 3-89487-260-8, S. 352.&lt;br /&gt;
* Rose Müller-Windorf: &amp;#039;&amp;#039;Die Putzfibel. Das Buch der Warenkunde für Putzmacherinnen&amp;#039;&amp;#039;. Alfeld 1950.&lt;br /&gt;
* Cornelius Trebbin: &amp;#039;&amp;#039;Strohgeflecht – Heimarbeiten im Ost-Erzgebirge und in anderen Gebieten&amp;#039;&amp;#039;, Hennef 1999.&lt;br /&gt;
* Roswita Zwerger: &amp;#039;&amp;#039;Stroh – ein seltener Werkstoff der Alltagskultur&amp;#039;&amp;#039; in Rusch, Waltraud (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Schriftreihe Textil – Kultur – Mode Band 1 Fachverband …textil..e.V. Wissenschaft – Forschung – Bildung,&amp;#039;&amp;#039; Norderstedt 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Florentine straw hat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.badkissingen.de/badkissingen/de/kultur/museen/ausstellungen/16683.Huete._Huete_-_Historische_Kopfbedeckungen_-.html |titel=Hüte. Hüte – Historische Kopfbedeckungen 1800–1960 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20101108114308/http://www.badkissingen.de/badkissingen/de/kultur/museen/ausstellungen/16683.Huete._Huete_-_Historische_Kopfbedeckungen_-.html |archiv-datum=2010-11-08 |zugriff=2016-01-23}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://hut-mode.de/enzyklopaedie/florentiner/ |titel=Florentiner |werk=Hut-Lexikon |hrsg=Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte e. V. |datum=2017-04-23 |abruf=2024-09-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strohprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenkleidung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde 1845–1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde der 1950er]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde der 1930er]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde 1870–1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde 1890–1910]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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