<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Florentine_Gebhardt</id>
	<title>Florentine Gebhardt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Florentine_Gebhardt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Florentine_Gebhardt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T23:22:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Florentine_Gebhardt&amp;diff=2017500&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wiki Gh!: Leerzeichen nach Punkt (bei der Seitenangabe) ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Florentine_Gebhardt&amp;diff=2017500&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-04-09T23:21:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen nach Punkt (bei der Seitenangabe) ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Florentine Gebhardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. April]] [[1865]] in [[Crossen (Oder)]]; † [[10. Juli]] [[1941]] in [[Berlin]]) war eine [[deutsche]] [[Schriftsteller]]in und Lehrerin. Sie schrieb auch unter den zahlreichen Pseudonymen Stefanie Eusebius, Tino Hardt, G. Edhardt, Luise Klotz, F. Lora, A. Rolf und Florus Bardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Florentine Gebhardt war die Tochter eines gebildeten Handwerkers und einer Pfarrerstochter. Sie hatte einen älteren Bruder sowie zwei jüngere Schwestern. Aus ihrer 1930 beim Berliner Galle Verlag erschienenen, [[Autobiografie|autobiografischen]] &amp;#039;&amp;#039;Blättern aus dem Lebensbilderbuch. Jugenderinnerungen&amp;#039;&amp;#039; geht ein inniges Verhältnis zu ihrem Bruder hervor, der Pfarrer wurde. Ihre Schwestern Marie Elisabeth „Lise“ und [[Margarete Gebhardt|Margarete „Grete“]] wurden auch Lehrerinnen, Margarete auch Schriftstellerin. Ab dem 14.&amp;amp;nbsp;Lebensjahr musste sie mit Hand- und Hausarbeiten zum Einkommen der Familie mitbeitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zum Lehrstuhl&amp;#039;&amp;#039;, erschienen 1933 in der Hamburger [[Agentur des Rauhen Hauses]], beschreibt sie die Ausbildung zur Turn- und Handarbeitslehrerin im Lette-Haus in Berlin mit Erwerb der Zusatzqualifikation als Industrielehrerin ab 1892. Ihren Lebensunterhalt bestritt sie weiterhin mit Haus- und Handarbeiten, Nachhilfeunterricht und Dichtungen an verschiedenen Orten. Zudem wird von einer Tätigkeit als Sekretärin bei einem Versandhaus der Brüdergemeinde in [[Piława Górna|Gnadenfrei]] berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 machte sie in Berlin das Examen zur Volksschullehrerin und die Prüfung in [[Frankfurt (Oder)]]. Eine Anstellung als Lehrerin bekam sie im Schuljahr 1895/1896 in [[Hann. Münden|Hannoversch Münden]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anstellung der Lehrerin Florentine Gebhardt (MR 2454)&amp;#039;&amp;#039;; in: &amp;#039;&amp;#039;Findbuch MR der Stadt Hann. Münden&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.hann.muenden.de/media/custom/295_4112_1.PDF?1224078014 S. 457].&amp;lt;/ref&amp;gt; und verdiente dort 900&amp;amp;nbsp;[[Mark (1871)|Mark]] im  Jahr. Im Januar 1897 ging sie an die Volksschule in Tegel bei Berlin, wie aus dem von ihrer Schwester Elisabeth postum veröffentlichten Manuskript &amp;#039;&amp;#039;Der Zwiefache Weg. Lebenserinnerungen, dritter Teil, von Florentine Gebhardt † 10. Juli 1941&amp;#039;&amp;#039; (Berlin, 1942) hervorgeht. Auch in Tegel musste sie für ihr Auskommen nebenbei Privatunterricht geben. Im Zuge des Beamtenabbaus 1923/1924 wurde sie vorzeitig in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Florentine Gebhardt war in Berlin Mitglied im Deutschen Schriftsteller-Bund, 1897 Gründungsmitglied des &amp;#039;&amp;#039;Federklubs&amp;#039;&amp;#039;, ab 1904 Mitglied im Deutschen Schriftstellerinnenbund sowie im [[Allgemeiner Deutscher Lehrerinnenverein|Berliner Lehrerinnenverein]]. Auch ist eine Mitgliedschaft in der [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]] (DVP) zur Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr schriftlicher Nachlass wird heute im [[Brandenburgisches Landeshauptarchiv|Brandenburgischen Landeshauptarchiv]] in [[Potsdam]] verwaltet. Einige Veröffentlichungen entstanden auch in Kooperation mit ihrer jüngsten Schwester Margarete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Sie publizierte neben Kinderbüchern auch Werke mit nationalistischen und nationalsozialistischen Inhalten, daher wurde ein Teil ihrer Veröffentlichungen ab 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt. Dazu&lt;br /&gt;
zählen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Luther, der deutsche Mann und Streiter Gottes&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: NS-Buchvertrieb 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reichsgründungsfeier am 18. Januar im 3. Reich&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Neuer Berliner Buchvertrieb 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flammenzeichen&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig: Payne 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mütterehrenfest&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Neuer Berliner Buchvertrieb 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schulkameraden&amp;#039;&amp;#039;, Bonn: Heidelmann 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gudrun Wedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehren zwischen Arbeit und Beruf. Einblicke in das Leben von Autobiographinnen aus dem 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien 2000. ISBN 3-205990-41-2.&lt;br /&gt;
* Gudrun Wedel: &amp;#039;&amp;#039;Gebhart, Florentine&amp;#039;&amp;#039;; in: &amp;#039;&amp;#039;Autobiographien von Frauen. ein Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln und Weimar 2010. ISBN 3-412205-85-0. [https://books.google.de/books?id=55LRJ32SZ4kC S. 261f.]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gebhart, Florentine&amp;#039;&amp;#039;; in: [[Jürgen Israel]] (Hrsg.), [[Peter Walther]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musen und Grazien in der Mark. 750 Jahre Literatur in Brandenburg. Band 1: Ein Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-931836-68-1. [https://books.google.de/books?id=M41NekD0kJcC S.&amp;amp;nbsp;64].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116474343}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116474343|VIAF=35209329}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gebhardt, Florentine}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gebhardt, Florentine&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin und Lehrerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Crossen (Oder)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wiki Gh!</name></author>
	</entry>
</feed>