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	<title>Flordimar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:21:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flordimar&amp;diff=1954500&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Minoo: HC: Ergänze Kategorie:Tjost</title>
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		<updated>2023-04-22T20:01:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Tjost&quot; title=&quot;Kategorie:Tjost&quot;&gt;Kategorie:Tjost&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flordimar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Deutsche Literatur des Spätmittelalters|spätmittelalterlicher Roman]], der nur im &amp;#039;&amp;#039;Buch der Abenteuer&amp;#039;&amp;#039; des [[Ulrich Füetrer]] überliefert ist. Er steht dort mit weiteren teils nur dort überlieferten Texten ([[Poytislier]], [[Seifrid de Ardemont|Seifrid]]) im zweiten Teil, dem &amp;#039;&amp;#039;annder púech&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Flordimar, Sohn von König Theangeloys von Thalimone und dessen Frau Weatreis, will sich von seinem Vater nicht eher zum Ritter schlagen lassen, bis er nicht den nötigen Ruhm erworben hat. Zu diesem Zweck reist er an den [[Artushof]] und führt sich ein, indem er sechs Artusritter beim [[Tjosten]] besiegt (darunter [[Keie]], [[Kalogrenant]] und andere). Als ihm schließlich [[Artus]] selbst entgegentreten will, will Flordimar nicht gegen ihn kämpfen und stellt sich in seine Dienste.&lt;br /&gt;
Fortan erlebt er verschiedene [[Âventiure|Aventiuren]], befreit Geiseln und Jungfrauen, kämpft gegen Riesen und Zwerge, besiegt Raubritter und einen Drachen. Er gewinnt in dem besiegten Riesen Parfilot einen wertvollen Verbündeten, mit dessen Hilfe er an der Seite des Königs Welot den für den Drachen und andere Unwesen verantwortlichen Mordagorat und dessen böses Hexenweib besiegen und das von beiden terrorisierte Land endgültig befreien kann. Daraufhin bietet ihm Welot sein Land zu Eigen und seine Tochter zur Frau an, was Flordimar jedoch ablehnt. Er eilt stattdessen der schönen Wellabone zur Hilfe, deren Land von dem Heidenkönig Gerwollt belagert wird, besiegt auch diesen und gewinnt so endlich Land und Frau.&lt;br /&gt;
Alle besiegten Gegner und auch König Welot werden an den Artushof gesandt, um von Flordimars Überlegenheit Bericht zu erstatten; er selbst reist für die Hochzeit mit Wellabone ebenfalls nach [[Britannien]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhältnis zu anderen Texten ==&lt;br /&gt;
Es gibt einige inhaltliche Elemente, die der Flordimar mit anderen Texten, vor allem der [[Sammelhandschrift]] &amp;#039;&amp;#039;Buch der Abenteuer&amp;#039;&amp;#039; teilt. So kommt zum Beispiel ein [[Tugendstein]] vor, der im &amp;#039;&amp;#039;Buch der Abenteuer&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls im auf dem [[Wigalois]] des [[Wirnt von Gravenberg]] basierenden [[Wigoleis]], sowie im [[Poytislier]] und im [[Melerans]] vorkommt. Der Stein erlaubt nur dem makellosen, absolut tugendhaften Ritter ihn zu berühren. Eine Probe, die alle Protagonisten, die auf ihn stoßen bestehen.&lt;br /&gt;
Insbesondere mit dem [[Wigoleis]] gibt es noch weitere Übereinstimmungen, die sich zum Teil in einer beinahe identischen Wortwahl in einigen Passagen zeigen. Einige Beispiele (zitiert in der [[frühneuhochdeutsch]]en Originalsprache des Textes) sind:&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Flordimar                                      !! Wigoleis                                &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5454, 5 ff.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;                              || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3138, 1 ff.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;          &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| do zaichnet er sich mit dem fronen krewtze     || Er sach des wurmes scheutze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vor disem valannd ungefúeg,                    || und sein aislichen plick. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dar ab ain praites her möcht nemen schewtze.   || mit dem heyligen crewtze &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|                                                ||  vor disem wunder segnet er sich dick, [...]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5459, 1 ff.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;                              || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3158, 5 ff.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Do húeb er an zw gellsen                       || da von er liess ain schray mit sölchem gelsen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mit lautt ain sollichen schray,                || das di pewm gar erwagten&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| da möchten perg unnd vellsen                   || und sam zerreissen wolten perg und velsen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geprochen sein von disem don entzway.          ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Stellenangabe ist „Strophe Buch der Abenteuer, Vers“ zu lesen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Thoelen (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Abenteuer/Ulrich Füetrer. Nach der Handschrift A (Cgm. 1 der Bayerischen Staatsbibliothek)&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: Die Geschichte der Ritterschaft und des Grals; Band 2: Das annder púech, (= Göppinger Arbeiten zur Germanistik; Band 638,1 und 638,2), Göppingen 1997, ISBN 3-87452-884-7&lt;br /&gt;
* Volker Mertens: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Artusroman. VII Der Artusromane Summe und Ende: Ulrich Fuetrer.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-15-017609-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Frühneuhochdeutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tjost]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Minoo</name></author>
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