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	<title>Flora und Vegetation Neuseelands - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T21:02:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flora_und_Vegetation_Neuseelands&amp;diff=641707&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfie66: /* Vegetation */ WLs</title>
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		<updated>2023-01-22T21:00:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vegetation: &lt;/span&gt; WLs&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Agathis australis Waipua 2005 a.JPG|mini|[[Neuseeländischer Kauri-Baum]] (&amp;#039;&amp;#039;Agathis australis)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flora und Vegetation Neuseelands&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; konnte sich aufgrund der isolierten Lage [[Neuseeland]]s und der Ausdehnung der Inseln über 14 Breitengrade als eine in ihrer [[Artenvielfalt|Diversität]] einzigartige [[Pflanzenwelt|Flora]] entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:NZ transform (deutsch).JPG|230px|miniatur|Tektonische Karte Neuseelands]]&lt;br /&gt;
== Geographische Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis vor etwa 200 Millionen Jahren gehörte Neuseeland –&amp;amp;nbsp;wie die meisten heutigen Landmassen der Südhalbkugel&amp;amp;nbsp;– zum [[Urkontinent]] [[Gondwana]]. Der genaue Zeitpunkt steht nicht fest, aber spätestens vor 85 Millionen Jahren, also in der oberen [[Kreide (Geologie)|Kreidezeit]], trennte sich [[Zealandia]] und damit das heutige Neuseeland von der Landmasse, die jetzt [[Antarktika]] bildet, bevor sich auch das heutige Australien von diesem Urkontinent loslöste. Seitdem konnte sich somit in Neuseeland eine von allen anderen Landflächen unabhängige [[Flora]] und [[Fauna]] entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Oligozän]]s reduzierte sich die Landfläche auf kleine, kaum aus dem Meer herausragende Inseln. Bis heute findet sich dort [[Vulkanismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artenvielfalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr 85 % der etwa 2300 in Neuseeland einheimischen Pflanzenarten gelten als [[endemisch (Biologie)|endemisch]], kommen also nur dort vor. Trotzdem gibt es keine endemische Pflanzen-[[Familie (Biologie)|Familie]] in Neuseeland, jedoch 35 endemische [[Gattung (Biologie)|Gattungen]]. Bis auf die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Raoulia]]&amp;#039;&amp;#039; mit 35 Arten und die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Hoheria]]&amp;#039;&amp;#039; mit 5 Arten, umfassen die restlichen endemischen Gattungen nur etwa ein bis drei Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren lassen sich [[Floristik (Wissenschaft)|floristische]] Zentren mit hohen Anteilen an lokalen Endemiten auf den beiden Hauptinseln ausmachen: der nördliche Teil der Nordinsel mit ca. 125 endemischen Pflanzenarten sowie der nördliche und der südliche Teil der Südinsel mit ca. 190 bzw. 120 lokalen Endemiten. Dies lässt sich mit dem höheren geologischen Alter dieser Regionen erklären&amp;lt;ref&amp;gt;M. S. McGlone: &amp;#039;&amp;#039;Plant biogeography and the late Cenozoic history of New Zealand.&amp;#039;&amp;#039; - New Zealand Journal of Botany, 23 (1985), 723–749&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die dazwischen liegenden Lücken lagen während des [[Pliozän]]s und bis zum jüngeren [[Pleistozän]] unterhalb des Meeresspiegels oder waren durch Gebirgszüge voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein entscheidender Einschnitt in die Flora der Inseln war die Besiedlung durch den Menschen. Obwohl sie erst vor etwa 1000 Jahren begann, hat sich seitdem die Vegetation grundlegend verändert und es gibt in etwa ebenso viele eingeschleppte wie einheimische Pflanzenarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Florenbeziehungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die subtropischen [[Konifere]]n-[[Subtropischer Regenwald|Regenwälder]] im Norden mit vielen [[Epiphyten]] erinnern ein wenig an die Wälder auf [[Neuguinea]], ca. 4000 Kilometer nordwestlich von Neuseeland, während die [[Südbuchen]]wälder in kühleren Regionen mit denen im 9000 Kilometer östlich gelegenen [[Chile]] vergleichbar sind. Die [[Tussock]]-Graslandschaften der [[intramontan]]en Becken und oberhalb der [[Waldgrenze]] findet man auch noch in den [[Hochgebirge]]n des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Anpassungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einem hohen Endemismusgrad und der Vielfalt der Klimazonen weist die neuseeländische Flora einige eigentümliche Kennzeichen auf. So sind nur wenige Arten [[einjährige Pflanze|einjährig]], auch Stickstofffixierung ist selten. Die Mehrheit der Arten ist [[Immergrüne Pflanzen|immergrün]], auch [[Zweihäusigkeit]] ist sehr verbreitet. Ein weiteres häufiges Merkmal ist eine sogenannte „filiramulate“ Wuchsform, bei der Sträucher sehr kleinblättrig sind, sich aber vielfach und dicht verzweigen. Nur wenige Baumarten sind kälteresistent. [[Ornithochorie|Vogelausbreitung]] ist ein sehr häufiges Merkmal, Anpassungen an Beweidung oder an Feuer fehlen. [[Blüte]]n sind meist unscheinbar, weiß und klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vegetation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuseeland weist eine hohe Zahl an unterschiedlichen [[Vegetationszone]]n auf. Die klimatischen Bedingungen reichen von [[subtropisch]] im Norden bis [[gemäßigte Zone|kühl-gemäßigt]]-[[Höhenstufe (Ökologie)|alpin]] im Süden, dementsprechend unterschiedliche [[Habitat]]e können angetroffen werden. Diese Vielfalt hat mehrere Gründe. Zum einen sind über 1600&amp;amp;nbsp;km Nord-Süd-Erstreckung im Vergleich zur relativ kleinen Landfläche extrem lang, [[Deutschland]] ist zum Vergleich bei einer Landfläche von 357.000&amp;amp;nbsp;km² nur etwa 880&amp;amp;nbsp;km lang. Ein weiterer wichtiger Grund für die Vielzahl an Vegetationszonen sind große Höhenunterschiede in Neuseeland, von Meeresniveau bis zum 3754 Meter hohen Gipfel des [[Aoraki/Mount Cook|{{lang|mi|Aoraki}}/{{lang|en|Mount Cook}}]]. Obwohl zum Beispiel [[Australien]] über 28-mal größer als sein „kleiner Nachbar“ ist, ist seine größte Erhebung, der [[Mount Kosciuszko]], nur 2228 Meter hoch. Zu guter Letzt sorgt auch die ungleichmäßige Verteilung der Niederschläge bedingt durch die Lage der Gebirge für eine Vielfalt an Vegetationszonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während fast die gesamte Westküste der Südinsel von dichtem [[Gemäßigter Regenwald|gemäßigten Regenwald]] bewachsen ist, gehören die Südlichen Alpen zur alpinen Vegetationszone. Die Nähe dieser völlig unterschiedlichen Zonen ist ungewöhnlich. Die bekanntesten Gletscher sind der [[Franz-Josef-Gletscher|Franz-Josef-]], der [[Fox-Gletscher|Fox-]] und der [[Tasman-Gletscher]]. In den Ebenen wird intensive Landwirtschaft betrieben, während an vielen anderen Orten extensive Weidewirtschaft vorherrscht. Östlich der Zentralebene ist die Landschaft aufgrund des geringen Niederschlags [[Steppe|steppenartig]] geprägt. Die nördlichen Teile der Nordinsel liegen in der subtropischen Vegetationszone und sind an weniger besiedelten Orten großteils mit [[Lorbeerwald]] bewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Avicennia resinifera Coromandel 2005 a.jpg|[[Mangrove (Ökosystem)|Mangrovenwälder]], [[Mangrove (Baum)|Mangrovenbäume]] der Art &amp;#039;&amp;#039;[[Avicennia]] marina&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;resinifera&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Castle Hill New Zealand.jpg|Steppenartige Vegetation: Der [[Castle Hill (Berg)|Castle Hill]], Südinsel&lt;br /&gt;
Waitakere Forest n.jpg|Subtropische Vegetationszone: Die [[Waitākere Ranges|{{lang|mi|Waitākere}} {{lang|en|Ranges}}]]&lt;br /&gt;
Franz Josef glacier.JPG|Regenwald trifft auf Gletscher: Der [[Franz-Josef-Gletscher]]&lt;br /&gt;
HeaphyMouth.jpg|Weitläufige Strände im [[Kahurangi-Nationalpark]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.neuseeland-panorama.de/flora/ Beispiele neuseeländischer Flora auf Neuseeland-Panorama.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Peter Wardle: &amp;#039;&amp;#039;Vegetation of New Zealand&amp;#039;&amp;#039;. – Cambridge University Press, 1991&lt;br /&gt;
* John Dawson &amp;amp; Rob Lucas: &amp;#039;&amp;#039;Nature Guide to the New Zealand Forest&amp;#039;&amp;#039;. – Godwit, 2000&lt;br /&gt;
* H. H. Allan et al.: &amp;#039;&amp;#039;Flora of New Zealand Vol. I-V&amp;#039;&amp;#039;. – Manaaki Whenua Press, 1982–1999 [http://floraseries.landcareresearch.co.nz (Onlineversion der Flora von Neuseeland)]&lt;br /&gt;
* M. S. McGlone: &amp;#039;&amp;#039;Plant biogeography and the late Cenozoic history of New Zealand.&amp;#039;&amp;#039; – New Zealand Journal of Botany, 23 (1985), 723–749.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora von Australasien (TDWG)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfie66</name></author>
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