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	<title>Flond - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut: Geschichte</title>
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		<updated>2025-11-04T15:26:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Geschichte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Flond&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Flond wappen.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Flond.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Flond&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Obersaxen Mundaun&lt;br /&gt;
| BFS = 3573&lt;br /&gt;
| PLZ = 7137&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.766665&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.149995&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1072&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 2.14&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 207&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2007&lt;br /&gt;
| WEBSITE = [http://www.obersaxenmundaun.swiss Flond]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flond&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|roh-sursilvan-Flond.ogg|[flɔn]}}) ist ein Dorf in der Gemeinde [[Obersaxen Mundaun]], [[Kanton Graubünden]], [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2008 bildete Flond eine eigenständige [[politische Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf einer Terrasse auf dem Hochplateau von Obersaxen zwischen der Talsohle des [[Vorderrhein]]s im Norden und dem [[Piz Mundaun]]. Vom gesamten Gemeindeareal von 209 ha sind 108&amp;amp;nbsp;ha von Wald und Gehölz bedeckt. Weitere 85&amp;amp;nbsp;ha sind landwirtschaftlich nutzbar und 16 ha sind Siedlungsfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frühere Gemeindegebiet von Flond grenzt an [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]], [[Luven]], [[Obersaxen]], [[Rueun]] und [[Surcuolm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Flond 2007.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Flond bei Ilanz, Saninagruppe-LBS H1-018199.tif|mini|Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]], 1954]]&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1519 als &amp;#039;&amp;#039;Flant&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Flond&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Bei der Flur Chischlun westlich von Flond vermutlich Reste einer (prähistorischen?) Wehranlage entdeckt. Flond war im [[Mittelalter]] [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] von [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]] und wurde 1519 durch Schiedsspruch politisch selbstständig: Wald und Weiden wurden getrennt und Flond von den Ilanzer Steuern befreit. Der Übertritt zur [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] erfolgte 1526 mit Ilanz. 1713 wurde eine eigene [[Reformierte Kirche Flond|Kirche]] gebaut, die kirchliche Ablösung erfolgte 1731.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kornhiste]]n im Gemeindewappen weisen auf den bis Mitte des 20. Jahrhunderts ausgedehnten Ackerbau hin. In der Neuzeit entstanden sechs Kalkbrennöfen auf Gemeindegebiet. Der letzte, am alten Weg zwischen Flond und Ilanz, war bis 1906 in Betrieb und wurde 1990 restauriert. Dank der Gesamtmelioration 1964 bis 1992 mit Surcuolm und teilweise Obersaxen sowie mit dem Kauf und 1983 mit der Erschliessung der Alp Stavonas von Obersaxen hat die Viehwirtschaft eine bedeutende Stellung inne. 2000 war rund ein Drittel der in Flond Beschäftigten im ersten [[Wirtschaftssektor|Sektor]] tätig. Daneben hat die Bedeutung des Gewerbes, zum Beispiel des Holzbaus, zugenommen. Seit 1965 entwickelt sich der [[Bündnerromanisch|rätoromanische]] Ort touristisch sanft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zuvor selbständige Gemeinde fusionierte per 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2009 mit [[Surcuolm]] zur politischen Gemeinde [[Mundaun]], die sich ihrerseits am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2016 mit [[Obersaxen]] zur neu gebildeten Gemeinde Obersaxen Mundaun zusammenschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Flond wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Silber (Weiss) auf grünem [[Schildfuss]] eine rote [[Histe|Kornhiste]]&lt;br /&gt;
| Zusatz = Für Flond lag kein brauchbares Siegelvorbild für das Wappen vor, so dass die für den Ort charakteristische Histe zum Trocknen des geernteten Getreides als Motiv verwendet wurde.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;12&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
| 1850|| 1860|| 1900|| 1910|| 1941|| 1950|| 1980|| 1990|| 2000|| 2004|| 2007&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
| 196|| 217|| 193|| 160|| 179|| 162|| 111|| 144|| 179|| 205|| 207&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung zählte in der 2.&amp;amp;nbsp;Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit Ausnahme von 1860 und 1870 (Ausschlag nach oben) stets um die 190 Bewohner. Im ersten Jahrzehnt des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts kam es zu einer massiven Abwanderung (1900–1910: −17 %), die bis 1941 durch ein Bevölkerungswachstum teilweise wieder rückgängig gemacht wurde. Von 1941 bis 1980 kam es zu einer zweiten Abwanderungswelle (1941–1980: −38 %). Durch den Ausbau des Fremdenverkehrs konnte diese Entwicklung ins Gegenteil gekehrt werden. Seit 1970 nahm die Einwohnerzahl um 84 % zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung war noch im 19. Jahrhundert einsprachig [[Bündnerromanisch|Rätoromanisch]] (Idiom [[Sursilvan]]), erliegt in neuester Zeit aber zunehmend der Germanisierung. Amtssprache der früheren Gemeinde war romanisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flond-2.JPG|mini|Traditionelle Heutrocknung vor Flond]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|+ Sprachen in Flond&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Sprachen || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 1980 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 1990 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 2000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anzahl || Anteil || Anzahl || Anteil || Anzahl || Anteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Deutsche Sprache|Deutsch]] || align=right | 21 || align=right | 18,92 % || align=right | 45 || align=right | 31,25 % || align=right | 84 || align=right | 46,93 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bündnerromanisch|Rätoromanisch]] || align=right | 88 || align=right | 79,28 % || align=right | 78|| align=right | 54,17 % || align=right | 91 || align=right | 50,84 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=right | 111 || align=right | 100 % || align=right | 144 || align=right | 100 % || align=right | 179 || align=right | 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 gaben 12 Personen Portugiesisch als ihre Hauptsprache an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen – Konfessionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Flond01.JPG|mini|x230px|Auf Fels gebaut – Kirche Flond 1713]]&lt;br /&gt;
Flond nahm 1526 die [[Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden|reformierte]] Lehre an. 2000 waren 70 % der Einwohner evangelisch-reformierte und 22 % römisch-katholische Christen. Daneben fanden sich 6 % Konfessionslose; 2 % der Einwohnerschaft machten keine Angaben zu ihrem Glaubensbekenntnis.&lt;br /&gt;
Die reformierte Kirchgemeinde Flond ist Teil der Pastorationsgemeinschaft Luven/Flond/Pitasch/Duvin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pleiv-flond.ch/ Reformierte Kirchgemeinde Flond]; [http://www.pastoraziun.ch/ Pastorationsgemeinschaft Luven/Flond/Pitasch/Duvin]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Flond ist durch den Öffentlichen Verkehr durch Postautolinien gut erschlossen (&amp;#039;&amp;#039;Ilanz-St.Martin&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ilanz-Surcuolm&amp;#039;&amp;#039;). Zwischen Ilanz und Chur verkehrt die [[Rhätische Bahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat, die Exekutive, setzte sich aus fünf für zwei Jahre gewählten Personen zusammen. Letzter Gemeindepräsident war Peter Inauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Obersaxen Mundaun}}&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz steht die [[Reformierte Kirche Flond|reformierte Dorfkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1436|Flond|Autor=[[Martin Bundi]]|Datum=2016-12-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.obersaxenmundaun.swiss/home/ Webseite der Gemeinde Obersaxen/Mundaun]&lt;br /&gt;
* [https://www.surselva.info/Ferienregionen/Obersaxen-Mundaun Obersaxen/Mundaun Tourismus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1436|Flond|Autor=[[Martin Bundi]]}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4353415-6|LCCN=nr94019834|VIAF=143517043}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Surselva]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obersaxen Mundaun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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