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	<title>Fliegender Teppich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:15:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fliegender_Teppich&amp;diff=161962&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-12-30T13:12:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Vasnetsov samolet.jpg|thumb|320px|&amp;#039;&amp;#039;Der fliegende Teppich&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(Gemälde von [[Wiktor Michailowitsch Wasnezow|Wiktor M. Wasnezow]]; 1880;&amp;lt;br /&amp;gt;Beispiel für russische Märchen mit fliegendem Teppich, hier nämlich reist [[Iwan Zarewitsch]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fliegender Teppich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein mythisches Fortbewegungsmittel, das in Europa vor allem mit orientalischen Märchen, speziell den Erzählungen aus [[Tausendundeine Nacht|Tausendundeiner Nacht]] in Verbindung gebracht wird. In der Vorstellung handelt es sich üblicherweise um einen [[Orientteppich|Orient-]] oder [[Perserteppich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fliegende Teppiche in Tausendundeiner Nacht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen weit verbreiteter Vorstellung kommen in den Erzählungen aus [[Tausendundeine Nacht|Tausendundeiner Nacht]] nur wenige fliegende Teppiche vor. In der Galland-Handschrift, dem ältesten Manuskript der Tausendundeine Nacht, das die ersten 282 Nächte umfasst, werden diese z.&amp;amp;nbsp;B. überhaupt nicht erwähnt. Gleichwohl tauchen einige übernatürliche Fluggeräte im erweiterten Erzählungskomplex auf, beispielsweise in der Übersetzung von [[Gustav Weil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aladin und die Wunderlampe ===&lt;br /&gt;
In dieser Erzählung lässt [[Aladin]] die Prinzessin Bedrulbudur in ihrer Hochzeitsnacht mitsamt ihrem Bräutigam im gemeinsamen Bett entführen und am nächsten Morgen zurückbringen. Das Bett wird dabei vom Geist der Lampe durch die Luft getragen. ([[#Literatur|Lit.]]: Weil, 1865) Ein fliegender Teppich kommt in dieser Fassung ursprünglich nicht vor, wohl aber in zahlreichen [[Adaption (Literatur)|Adaptionen]] wie z.&amp;amp;nbsp;B. in dem Disney-Zeichentrickfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Aladdin (1992)|Aladdin]]&amp;#039;&amp;#039; von 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geschichte der messingnen Stadt ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ковёр-самолет. 1919-1926.jpg|thumb|&amp;#039;&amp;#039;Fliegender Teppich&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(Wiktor M. Wasnezow)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Geschichte wird berichtet, dass Gott dem Wind befohlen habe, für [[Salomo|König Salomo]] einen Teppich „einen Monat lang auf der Hin- und ebensolang auf der Rückreise zu tragen“. Der Beschreibung nach war der Teppich so groß, dass Salomo eine ganze Armee darauf versammeln konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Er sammelte alsbald Menschen und Geister und Vögel und wilde Tiere, befahl dann dem Löwen, dem König der vierfüßigen Tiere, alle reißenden Tiere aus den Wüsten und Einöden zu versammeln. Er rief dann den Adler, den König der Vögel, und befahl ihm, alle Raubvögel zusammenfließen zu lassen. Seinem Vezier Damuriat erteilte er den Befehl, alle Genien und Teufel und widerspenstigen Geister zu rufen, und Asaf, den Sohn Berahjas, beauftragte er, alle menschlichen Truppen zusammenzubringen. Als alles in unzählbarer Masse sich eingestellt hatte, setzte sich Salomo mit seinen Scharen auf seinen Teppich; die Vögel flogen über ihm und die Menschen und Genien gingen vor ihm her. […] Er selbst schwebte auf seinem vom Winde getragenen Teppiche in der Luft.“ ([[#Literatur|Lit.]]: Weil, 1865)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geschichte des Prinzen Ahmed und der Fee Pari Banu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel| Prinz Ahmed und die Fee Peri Banu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der magische Teppich in dieser Geschichte ist zwar ein universelles Transportmittel, das von jedem seiner Besitzer benutzt werden kann, er fliegt aber nicht, sondern [[Teleportation|teleportiert]] sich mitsamt den Personen, die auf ihm Platz nehmen, ans Ziel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Sie setzten sich beide darauf und kaum hatte der Prinz den Wunsch ausgesprochen, nach seinem Zimmer im Chan versetzt zu werden, so befanden sich beide dort, und zwar ohne im mindesten aus ihrer Lage gekommen zu sein.“ ([[#Literatur|Lit.]]: Weil, 1865)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dieb von Bagdad ===&lt;br /&gt;
Abu, der von weisen Männern beschenkt worden ist, bittet Gott um Vergebung und stiehlt jenen den Teppich, um seinen Freund zu retten. Der Anführer der weisen Alten beobachtet heimlich und wohlwissend lächelnd den letzten Diebstahl Abus, damit die Prophezeiung im Glauben des unterdrückten Volkes an den Erlöser (= Abu) sich erfülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitgenössische Adaptionen und Eingang in die Popkultur ==&lt;br /&gt;
Schon in den frühen Jahren des Films wurde der &amp;#039;&amp;#039;fliegende Teppich&amp;#039;&amp;#039; gerne verwendet: In Fritz Langs Stummfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Der müde Tod]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(1921) wird dies tricktechnisch so überzeugend dargestellt, dass Hollywood für den [[Douglas Fairbanks senior|Douglas-Fairbanks]]-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Dieb von Bagdad (1924)|Der Dieb von Bagdad]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(1924) diese Szene einkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Friedrich Wilhelm Murnau]] experimentierte in &amp;#039;&amp;#039;[[Faust – eine deutsche Volkssage]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(1926) mit einer Art fliegendem Teppich, der eigentlich der Umhang des Mephisto war. Seitdem hat der fliegende Teppich in unzähligen Märchen- und Fantasy-Filmen seinen Platz gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Comic &amp;#039;&amp;#039;[[Asterix im Morgenland]]&amp;#039;&amp;#039; (1987) reisen Asterix, Obelix und Troubadix auf einem fliegenden Teppich nach Indien. Der Teppich wird durch die Kraft eines [[Fakir]]s zum Fliegen gebracht (siehe [[Levitation (Parapsychologie)|Levitation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ralf König]]s Comic &amp;#039;&amp;#039;Der Zauber des Schabbar&amp;#039;&amp;#039; (2005, Teil 1 von &amp;#039;&amp;#039;Dschinn Dschinn&amp;#039;&amp;#039;) fliegen der Damenschuh-Designer Salmonella und sein Freund, der [[Ifrit]] (Wüstengeist) Schabbar, mit einem Fliegenden Teppich zum [[Harem]] des [[Kalif]]en [[Hārūn ar-Raschīd|Harun ar Raschid]], um Salmonellas Tante einen in einer alten Teekanne eingeschlossenen Liebesdschinn als Geburtstagsgeschenk zu überbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der [[1980er]]-Jahre entstand ein [[Fahrgeschäft|Kirmeskarussell]] mit dem Namen „Fliegender Teppich“, bei dem die Fahrgastgondel optisch einem Orientteppich nachempfunden wurde und das gesamte Fahrgeschäft in orientalischem Stil thematisiert wurde. Dieser Fahrgeschäftstyp hält sich bis heute auf [[Volksfest]]en und in [[Freizeitpark]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Rainald Grebe]] gab es 1997 das Lied &amp;#039;&amp;#039;Der Billiardär&amp;#039;&amp;#039;. Im Refrain heißt es: „Ich bin immer auf dem Teppich geblieben – doch mein Teppich, der kann fliegen“.&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Kleiner Aladin und der Zauberteppich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
* In dem Kunstmärchen [[Die Geschichte von dem kleinen Muck|&amp;#039;&amp;#039;Der kleine Muck&amp;#039;&amp;#039;]] von [[Wilhelm Hauff]] (1826) nutzt der kleine Muck [[Siebenmeilenstiefel|fliegende Pantoffeln]].&lt;br /&gt;
* Im europäischen Volksglauben können [[Hexenbesen (Mythologie)|Hexen auf ihrem Besen fliegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
* Verschiedene Militäraktionen trugen den Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Fliegender Teppich&amp;#039;&amp;#039;, siehe [[Operation Magic Carpet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hauff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Märchen-Almanach auf das Jahr 1826.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart 1826 (Unveränderter Nachdruck, mit einem Nachwort von Hans-Heino Ewers. ebenda 1991, ISBN 3-476-00755-3).&lt;br /&gt;
* [[Gustav Weil]]: &amp;#039;&amp;#039;Tausend und eine Nacht. Arabische Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Neufeld und Henius, Berlin 1865 (Nachdruck der Original-Ausgabe von 1865, vorsichtig sprachlich bearbeitet. Müller, Erlangen 1984, ISBN 3-86070-308-0).&lt;br /&gt;
* [[Kai Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sturmkönige.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Lübbe, Bergisch Gladbach, 2008–2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Flying carpets|Fliegender Teppich}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|fliegender Teppich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4323259-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iranische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fiktiver Gegenstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologischer Gegenstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teppichart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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