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	<title>Flettner-Doppelrotor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:27:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flettner-Doppelrotor&amp;diff=454855&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ProloSozz: /* Vor- und Nachteile */ HB = CH &amp; LI</title>
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		<updated>2025-06-06T15:20:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vor- und Nachteile: &lt;/span&gt; HB = CH &amp;amp; LI&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flettner-Doppelrotor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;intermeshing rotor&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Konstruktionsprinzip für [[Hubschrauber]], das zwei über ein Getriebe gekoppelte Rotoren verwendet, deren Drehachsen in geringem Winkel gegeneinander geneigt sind und deren Rotorköpfe in relativ geringem Abstand in Flugrichtung seitlich nebeneinander liegen. Die Rotoren drehen sich gegenläufig, der eine im Uhrzeigersinn, der andere gegen den Uhrzeigersinn. Der erste Hubschrauber, der dieses nach seinem Entwickler [[Anton Flettner]] benannte Prinzip benutzte, war die in sechs Exemplaren gebaute [[Flettner Fl 265]], die von Flugkapitän [[Richard Perlia]] ab Mai 1939 erprobt wurde. Betriebsreife erreichte aber erst die [[Flettner Fl 282]], mit der [[Ludwig Hofmann (Flieger)|Ludwig Hofmann]] am 31. Oktober 1941 erstmals flog.&amp;lt;ref&amp;gt;Steve Coates: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Hubschrauber 1930–1945.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2004, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Flettner 282 Modell 02.jpg|mini|Flettner Fl 282]]&lt;br /&gt;
Der Flettner-Doppelrotor ist nicht mit dem [[Flettner-Rotor]] des gleichen Erfinders zu verwechseln, einem Antrieb für [[Schiff]]e, der den [[Magnus-Effekt]] ausnutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaman HH-43 F Husky II Detail Rotor.jpg|miniatur|Flettner-Doppelrotor im Detail. Die Rotorblätter befinden sich nicht in der normalen Flug-Stellung, sondern sind zur Platzersparnis im [[Hangar]] in den Blatthaltern in die „Parkposition“ geschwenkt.]]&lt;br /&gt;
Bei dieser Rotorkonfiguration sind die [[Rotorkopf|Rotorköpfe]] der beiden [[Hauptrotor]]en nicht wie beim [[Koaxialrotor]] übereinander angeordnet, sondern seitlich nebeneinander. Da die Pylone der Rotormaste und damit die Achsen der Rotorwellen in einer nach oben offenen V-Stellung zueinander stehen, überdecken sich im Unterschied zu der ebenfalls zweirotorigen [[Tandem-Konfiguration]] hier die [[Kreisflächenbelastung|Rotorkreisflächen]] zum allergrößten Teil, die Rotorebenen stehen dabei von vorne betrachtet im V-Winkel der Rotormaste zueinander. Damit sich die [[Hauptrotor|Rotorblätter]] beim Ineinanderkämmen keinesfalls berühren, müssen die gegenläufigen Rotoren fest durch das Hauptgetriebe synchronisiert sein (bei den üblichen Zweiblatt-Rotoren mit 90° Phasenversatz zueinander).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese konstruktiven Merkmale gewährleisten, dass sich die Rotorblätter immer wechselweise knapp über den benachbarten Rotormast hinweg bewegen. Damit die Rotorblätter am Rand des Rotorumfanges durch die nach außen geneigte Rotationsachse genug Bodenfreiheit haben, müssen die Rotorköpfe hoch genug angeordnet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das System wird auch als &amp;#039;&amp;#039;ineinanderkämmende Rotoren&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaman K-Max Flettner-Doppelrotor.ogv|mini|Zeitlupenfilm eines Flettner-Doppelrotors (Kaman K-Max), gut zu sehen auch die [[Flettner-Ruder|Flettner-Klappen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steuerung ==&lt;br /&gt;
Die Steuerung erfolgt durch zyklische und kollektive Rotorblattverstellung, bei den derzeit eingesetzten Exemplaren in der Regel mit [[Flettner-Klappe]]n, also kleinen, an den Endleisten der Rotorblätter bei etwa 3/4 des Rotor-Radius angebrachten Steuerklappen, die durch Schubstangen innerhalb der Blätter betätigt werden und die durch ihren Steuerausschlag das in der Blattlängsachse frei drehbar gelagerte Rotorblatt in die erforderliche [[Anstellwinkel]]-Position bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steuerung erfolgt durch eine der [[Taumelscheibe]] ähnliche Anlenkung in beiden Rotorköpfen:&lt;br /&gt;
* Steigen/Sinken wird durch gleichzeitige und gleich große Änderung der Anstellwinkel aller Rotorblätter gesteuert (Kollektiv-[[Pitch (Aerodynamik)|Pitch]]).&lt;br /&gt;
* [[Querachse|Nickbewegungen]] werden durch eine gemeinsame zyklische Verstellung der beiden Rotoren nach vorne und hinten bewirkt;&lt;br /&gt;
* Um die [[Längsachse]] (&amp;#039;&amp;#039;Rollen&amp;#039;&amp;#039;) wird durch gleichzeitige zyklische Blattverstellung an beiden Rotoren in die jeweils gewünschte Rollrichtung gesteuert.&lt;br /&gt;
* Zum [[Gierachse|Gieren]] um die Hochachse werden beispielsweise beim [[Kaman K-Max]] die Pitchanteile beider Rotoren (kollektive Blattverstellung) differenziert um einen gewissen Betrag gegensinnig verstellt, um durch höheren Widerstand eines Rotors ein gewolltes, unkompensiertes Drehmoment zu erzeugen; gleichzeitig wird zur Unterstützung der Gierbewegung mit zyklischer Blattverstellung gleichsinnig je einer der Rotoren nach vorne bzw. hinten gesteuert.&lt;br /&gt;
(Quelle: K-MAX Flight Manual)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaman K-MAX HB-ZIH.jpg|miniatur|Kaman K-Max mit Flettner-Doppelrotor und [[Liechtenstein]]er [[Luftfahrzeugkennzeichen|Zulassung]]. An der Hinterkante der Rotorblätter erkennbar: die Flettner-Klappen für die Steuerung des Blattanstellwinkels.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaman K-1200 K-Max 2011 02.jpg|miniatur|Kaman K-1200 K-Max von vorn. Die oben nach außen geneigte V-Stellung der beiden Rotorwellen ist gut zu erkennen.]]&lt;br /&gt;
Vorteile des Flettner-Doppelrotors sind:&lt;br /&gt;
* Keine [[Drehmoment]]übertragung auf die Zelle, somit ist kein [[Heckrotor]] notwendig und es wird keine Drift erzeugt (vgl. [[Heckrotor-Konfiguration]]).&lt;br /&gt;
* Der Leistungsbedarf für den Heckrotor entfällt und steht somit zum Heben und Vortrieb zur Verfügung.&lt;br /&gt;
* Das Getriebe und die Welle für den Heckrotor entfallen.&lt;br /&gt;
* Gegenüber der [[Tandem-Konfiguration]] besteht der Vorteil in der platzsparenden Bauweise mit zentralem Antrieb, gegenüber dem [[Koaxialrotor]] in der einfacheren Mechanik.&lt;br /&gt;
* Durch die meist größere Gesamtrotorfläche gegenüber einem Einrotorsystem kann die gleiche Last mit geringerer Leistung gehoben werden. So hat zum Beispiel der Kaman K-Max eine ähnliche Leistung wie der [[Eurocopter EC 135]] oder [[Bell 429]], weist jedoch ein erheblich höheres maximales Startgewicht ([[Höchstabfluggewicht|MTOW]]) auf. Analog haben Typen mit ähnlichem Startgewicht wie beispielsweise [[Bell 412]] oder [[Kaman SH-2]] einen erheblich höheren Leistungsbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile sind:&lt;br /&gt;
* Das Hauptgetriebe ist aufwendiger als bei einem einzelnen Rotor.&lt;br /&gt;
* Die Reisegeschwindigkeit ist aufgrund der geringeren benötigten Leistung – aber auch der erheblich größeren Gesamtrotorfläche – geringer.&lt;br /&gt;
* Die Rotorebene hat im seitlichen Bereich querab zur Längsachse aufgrund der seitwärts geneigten Rotormasten eine sehr geringe Bodenfreiheit, was große Umsicht des Piloten und des Bodenpersonals erfordert (siehe die Warnaufschrift „Warning – approach from Front“ oder „Achtung – Nur von vorne herantreten“ auf den Rotorpylonen der beiden abgebildeten Hubschrauber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als vorteilhafte Einsatzgebiete ergeben sich dadurch Bereiche, in denen mit hoher Zuladung oft im Schwebeflug oder nur mit mäßiger Geschwindigkeit geflogen wird (bei Montagearbeiten als fliegender Kran, Außenlastflüge im Forst- oder Baubereich) und die erreichbare Fluggeschwindigkeit und zurückzulegende Strecke eher untergeordnete Bedeutung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Flettner-Prinzip gebaute Modelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nicht alphabetisch, also chronologisch gereiht? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Flettner Fl 265]]&lt;br /&gt;
* [[Flettner Fl 282]]&lt;br /&gt;
* [[Kaman K-225]]&lt;br /&gt;
* [[Kellett XR-8]]&lt;br /&gt;
* [[Kellett XR-10]]&lt;br /&gt;
* [[Kaman HH-43]] &amp;#039;&amp;#039;Huskie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Kaman K-Max]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Intermeshing-rotor helicopters|Doppelrotor-Hubschrauber}}&lt;br /&gt;
* {{Patent| Land=US| V-Nr=7584923| Code=B2| Titel=Tilt-rotor aircraft| A-Datum=2004-12-23| V-Datum=2009-09-08| Erfinder=Robert Graham Burrage| Kommentar=Seiten 5, 6}}&lt;br /&gt;
* [https://rotorcraftops.co.uk/ Rotorcraft Ops]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hubschraubertechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anton Flettner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ProloSozz</name></author>
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