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	<title>Flerzheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flerzheim&amp;diff=1697341&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T18:05:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten|1=Diskussionsseite, unter „[[{{DISKUSSIONSSEITE}}#Einwohnerzahl|Einwohnerzahl]]“,|2=Die Infobox}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rheinbach&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/38/49/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 06/59/15/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 156&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.39&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2035&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rheinbach.de/ortschaften/flerzheim] abgerufen: 2. Februar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-08-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 53359&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02225&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Flerzheim August 2011 – Luftbild aus nordwestlicher Richtung.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Flerzheim, Luftaufnahme 2011&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flerzheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine &amp;#039;&amp;#039;[[Ortschaft]] von [[Rheinbach]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Rhein-Sieg-Kreis]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Bis 1969 war Flerzheim eine [[selbständige Gemeinde]]. Mit der kommunalen Neuordnung wurde Flerzheim eine von neun Ortschaften der Stadt Rheinbach. Mit Stand 30. November 2024 zählte Flerzheim 2.153 Einwohner und ist damit drittgrößte Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt nordöstlich der Stadt [[Rheinbach]] und etwa 12&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Bonn]] in der [[Kölner Bucht]] an den Ausläufern der [[Eifel]]. Durch den Ort fließt die [[Swist]]. Nördlich des Ortes liegt die [[Burg Müttinghoven]], östlich [[Lüftelberg]], südlich [[Meckenheim (Rheinland)|Meckenheim]] und westlich [[Ramershoven]]. Flerzheim grenzt an den [[Naturpark Rheinland|Naturpark Kottenforst-Ville]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Villa rustica (Flerzheim)}}&lt;br /&gt;
Bereits in der [[Jungsteinzeit]] (ca. 3000&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.) sind auf den fruchtbaren Böden Flerzheims Ansiedlungen von Menschen belegt. [[Feuerstein]]e und Gefäßscherben der [[Bandkeramik]]zeit, die hier gefunden wurden, beweisen dies. Auch aus der Zeit von ca. 900 bis 800&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Ch. wurden in Flerzheim Bodenfunde gemacht. Besondere Aufmerksamkeit erregten Funde aus der Römerzeit, 55 bis 5./6.&amp;amp;nbsp;Jh.&amp;amp;nbsp;Chr., die zufällig auf Äckern und beim Kiesabbau entdeckt wurden. Höhepunkt war dabei die Freilegung der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[villa rustica]]&amp;#039;&amp;#039;, eines &amp;#039;&amp;#039;römischen Gutshofes&amp;#039;&amp;#039;, der ca. 100 bis 450&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. bewohnt war. Zu dieser Zeit durchquerte eine kleine Abzweigungen der [[Römerstraße Trier–Köln]] das Siedlungsgebiet. Deren Verlauf führte von Bonn über Flerzheim durch den heutigen „Rheinbacher Stadtwald“, und zwar in Höhe der im 17.&amp;amp;nbsp;Jh. errichteten [[Waldkapelle (Rheinbach)|Waldkapelle Rheinbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Leiter Stadtarchiv Rheinbach Dietmar Pertz |Titel=Chronik und Geschichte der Stadt Rheinbach |Datum=2017 |Kommentar=hier: Römerzeit 55 v. Chr. – 5./6. Jh. n. Ch.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname Flerzheim taucht erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 804 in der Form „Flades heims top“ auf. Wobei sich der Namen selbst von einem Personennamen, wie beispielsweise „Fledrad“, ableitet. Im frühen Mittelalter sind Besitzungen in Flerzheim für das [[Cassius-Stift|Cassius-Stift Bonn]] und anschließend für das Martinstift Lüttich nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1244 übernimmt die [[Abtei Heisterbach]] die Güter des Martinsstiftes in [[Erbpacht]]. Aus dem Jahre 1623 stammen die Fundamente des Hauptflügels diese noch heute „Haus Heisterbach“ genannten Hofes. Im Jahre 1673 beherbergte das repräsentative Gebäude den Prinzen von Oranien, Wilhelm von Nassau, ehe er mit seinen Truppen zur Eroberung der Stadt Bonn aufbrach. Das Haus diente aber auch als Ablieferungsstelle von Abgaben sowie als Absteigequartier des Abtes und als Gerichtsgebäude. Außer dem Gericht im Heisterbacher Hofes existierte im „Flerzheimer Burghof“ ein weiteres ortsansässiges Gericht. Beide bestanden bis zum Einmarsch der Französischen Truppen 1794.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1794, mit Einmarsch der französischen Revolutionstruppen in das Rheinland, wurden die der Kirche gehörenden Güter säkularisiert und an weltliche Interessenten verkauft. So kam der Großteil der dem Kloster Heisterbach gehörenden Güter, einschließlich Haus Heisterbach im Jahre 1803, in die Hände des Bonner Brennereibesitzers Leopold Joseph Sarkander Wolff. Sein Sohn [[Gottfried Joseph Wolff]] war u.&amp;amp;nbsp;a. Gemeindevorsteher von Flerzheim, Bürgermeister von Rheinbach und von 1848 bis 1888 Landrat des damaligen Kreises Rheinbach. 1895 fiel Haus Heisterbach an den aus Müttinghaven stammenden Franz Joseph Reuter. Nach dem Tod des Gutsbesitzers fanden [[Cellitinnen]] hier ihr Zuhause und widmeten sich, gemäß Reuters testamentarisch verfügtem letzten Willen, der Krankenpflege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landeshoheit|Landesherrlich]] gehörte Flerzheim bis Ende des 18. Jahrhunderts zum [[Kurfürstentum Köln]] und war Namensgeber der [[Unterherrschaft|Herrschaft]] Flerzheim im [[Geschichte der Stadt Bonn#Kurkölnische Residenzstadt im 18. Jahrhundert|kurkölnischen Oberamt Bonn]], die im Besitz des [[Kloster Heisterbach|Heisterbacher Abtes]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1861)|Wilhelm Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1898, S. 59/88.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen des [[Bonn-Gesetz]]es kam Flerzheim zum 1. Januar 1969 als Stadtteil zu Rheinbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=83}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, behielt aber mit Wormersdorf die Telefonvorwahl bzw. [[Ortsnetz]]rufnummer „02225“ (für Meckenheim).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1816 lebten in Flerzheim 672 Einwohner in 150 Häusern. Im Zeitraum 1816 bis 1969 hat sich die Einwohnerzahl nahezu verdoppelt. Bei Betrachtung der Zusammensetzung der Bevölkerung, lässt sich für die zweite Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jh. ein sehr hoher Anteil von Fabrikarbeitern feststellen. Sie machten 24,22 % der Dorfbewohner aus. Wobei 1/3 der Einwohner als Handwerker oder Bauern ihren Lebensunterhalt verdienten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Stadtdirektor Gerhard Martini |Titel=Die Ortschaften der Stadt Rheinbach |Sammelwerk=Festschrift (1298 – 1998) 700 Jahre Stadt Rheinbach |Datum= |Seiten=6ff. |Kommentar=hier: Flerzheim, Geschichte der Ortschaft}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Einwohnerzahlen ab 2019 nur mit Hauptwohnung:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; float:left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- id=&amp;quot;1818–1969&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Delta&lt;br /&gt;
|-1&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 1816 || 672{{FN|1}} ||&lt;br /&gt;
|-2&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 1852 || 1.025 || 353&lt;br /&gt;
|-3&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 1905 || 735 || &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;−290&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-4&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 1939 || 851 || 116&lt;br /&gt;
|-5&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 1946 || 1.022 || 171&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; float:left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- id=&amp;quot;1998–2020&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Delta&lt;br /&gt;
|-1&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 1969 || 1.302 || 280&lt;br /&gt;
|-2&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 1998 || 1.789 || 487&lt;br /&gt;
|-3&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 20.. ||  ||&lt;br /&gt;
|-4&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 2019 || 2.110 ||&lt;br /&gt;
|-5&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 2020 || 2.107 || &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;−3&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; float:left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- id=&amp;quot;2021–2025&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Delta&lt;br /&gt;
|-1&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 2021 || 2.029 || &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;−78&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-2&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 2022 || 2.043 || 14&lt;br /&gt;
|-3&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 2023 || 2.065 || 22&lt;br /&gt;
|-4&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 2024 || 2.060 || &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;−5&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-5&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| 2025&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2.035&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{FN|2}} || &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;−35&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
{{FNBox|&lt;br /&gt;
  {{FNZ|1|{{Literatur |Hrsg=Stadtdirektor Gerhard Martini |Titel=Die Ortschaften der Stadt Rheinbach |Sammelwerk=Festschrift (1298–1998) 700 Jahre Stadt Rheinbach |Datum= |Seiten=8 |Kommentar=hier: Flerzheim Einwohnerzahl 1816–1969}}}}&lt;br /&gt;
  {{FNZ|2|[https://www.rheinbach.de/ortschaften/flerzheim] Flerzheim Einwohnerstatistik, nur Hauptwohnungen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2.035&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Stand: 31. Dezember 2025)}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ratswahl – Stadt Rheinbach 2025 ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Wahlbezirk 110 – Flerzheim 1&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 61,31 %&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2025&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PROZENT        = nein&lt;br /&gt;
|PARTEI1       = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 26.72&lt;br /&gt;
|PARTEI2       = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 6.89&lt;br /&gt;
|PARTEI3       = UWG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 54.12&lt;br /&gt;
|PARTEI4       = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 5.21&lt;br /&gt;
|PARTEI5       = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 3.03&lt;br /&gt;
|PARTEI6       = Volt&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6      = 4.03&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Direktmandate Wahlbezirke 110&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.kdvz.nrw/production/kw2025/05382048/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=249&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_119 wahlen.kdvz.nrw] Wahlergebnisse in NRW … Rheinbach. Stadt – abgerufen am 15. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Partei !! Name, Vorname!! Nr.: Wahlbezirk und Wahllokal!! Ergebnis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#007DB8; color:white;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;UWG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Schüller, Ellen Elisabeth Agathe || 110 Flerzheim 1 || 54,12 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher/Ortsvorsteherin ===&lt;br /&gt;
Nachstehende Ortsvorsteher wurden nach der kommunalen Neugliederung vom 1. August 1969 gewählt und ernannt:&lt;br /&gt;
* Gottfried Joseph Sarkander (auch Rheinbacher Bürgermeister und Landrat)&lt;br /&gt;
* [[Nomen nominandum|n.&amp;amp;nbsp;n.]]&lt;br /&gt;
* Klaus-Peter Kübbeler (1998)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stadtdirektor Gerhard Martini |Titel=Die Ortschaften der Stadt Rheinbach |Sammelwerk=Festschrift (1298–1998) 700 Jahre Stadt Rheinbach |Datum= |Seiten=6 |Kommentar=hier: Flerzheim, Ortsvorsteher}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* n.&amp;amp;nbsp;n.&lt;br /&gt;
* Ellen Schüller (UWG-Rheinbach, Lehrerin, Mutter)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Stadt Rheinbach |Titel=Kultur und Gewerbe in Stadt und Land |Datum=2025-09 |Seiten=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bestätigung im Amt für weitere fünf Jahre, gemäß Wahl Stadtrat Rheinbach v.24. Nov. 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Anmerkung: Ortsvorsteher verbleiben lt. städtischer Satzung nach der Wahl jeweils kommissarisch im Amt, bis zur Neuwahl der Nachfolger durch den Stadtrat und Ernennung durch den Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Gau]] (1800–1862), römisch-katholischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Joseph Wolff]] (1807–1895), Landrat des Kreises Rheinbach, Geheimer Regierungsrat&lt;br /&gt;
* Frau Schmelz, 1913–1954 Lehrerin und Direktorin der Flerzheimer Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Mit durchgehend mehr als 100 Schülern zählte die flerzheimer Schule schon immer zu den größeren Grundschulen im Rheinbacher Umland. So erfolgte beispielsweise 1998 für 125 Grundschüler der Klassen eins bis vier der Unterricht in sechs Klassenräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in Flerzheim bereits früher unterrichtet wurde, ist ein regulärer Schulbetrieb ab etwa 1700 verbürgt. Zunächst unterrichteten [[Küster]] und [[Frühmessner]] flerzheimer Kinder. Der erste namentlich überlieferte Vollzeitlehrer war ab 1741 Hermann Breuer, der die Kinder in Lesen, Schreiben und Rechnen unterrichtete. Noch bis 1890 führte man in Flerzheim Lehr- und Küsteramt in Personalunion. Später waren die Lehrer meist gleichzeitig als [[Organist]]en tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bis 1810 hier existierende kleine Schulgebäude wurde wegen Baufälligkeit abgerissen und 1819 durch ein neues etwas größeres Schulhaus ersetzt. In den dazwischenliegenden neun Jahren unterrichtete Lehrer Bernard Niederdorf an sechs Tagen in der Woche bis zu 104 Schulkinder abwechselnd und im Halbstundentakt in seinem etwa 22 Quadratmeter großen Wohnzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen Eltern stieß die im 19. Jahrhundert eingeführte Schulpflicht auf wenig Gegenliebe. Selbige wurde teilweise sogar unter Strafandrohung durchgesetzt. Nach 1817 trennte man die Schulklassen nach Geschlechtern. So übernahm Eva von Schönebeck als erste Lehrerin die Mädchenklasse und erhielt als Jahresgehalt 200 [[Taler]] zuzüglich 20 Taler Mietentschädigung. Zentraler Unterrichtsinhalt wurde mit Reichsgründung 1871 die Erziehung zur Kaisertreue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nach fast einem Jahrhundert in Nutzung befindliche baufällig gewordene Schulgebäude stand 1912 zum Abriss und wurde durch einen Neubau ersetzt. Als Zwischenlösung diente der „Gasthof Braun“. Die noch bis in die Gegenwart genutzte neue Schule errichtete man damals auf dem durch den Neubau der Pfarrkirche (1908–1910) freigewordenem Gelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit des Ersten Weltkriegs blieb nicht ohne Einfluss auf die damaligen sogenannten „patriotischen Erziehungsideale“. So gab es anlässlich erster deutscher Kriegserfolge Schulfrei. In den strengen Kriegswintern strickten die Kinder Pulswärmer und Socken für die Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Schule einen Anbau mit einem weiteren Klassenzimmer und einer Lehrerdienstwohnung. Noch bis 1969 unterrichtete man in der flerzheimer Schule in den Klassen eins bis acht. Erst ab 1970 erfolgt der weiterführende Unterricht ab Klasse fünf in der Kernstadt Rheinbach und 1974 wurde aus Platzgründen die Lehrerdienstwohnung zu Klassenzimmern umgebaut. Steigende Schülerzahlen erforderten bis 1995 die Erweiterung der Schule auf letztlich sechs Klassenräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahre 1700 widmen sich nunmehr in Flerzheim für Generationen von Schülern sowohl Lehrer als auch Erzieher mit zum Teil besonderem Engagement frühzeitlich kindlicher Bildung und Erziehung. Beispielhaft sei hier an Lehrer Bernard Niederdorf erinnert, der mangels anderer Räumlichkeiten sogar in seiner Wohnung unterrichtete. Mit besonderem Nachdruck jedoch ist hier Frau Schmelz zu erwähnen, die von 1913 bis 1954 als zielbewusste Lehrerin 41 Jahre lang über Kaiserreich, Weimarer Republik, Nazideutschland hinaus und bis in die Nachkriegszeit hinein das Gesicht der flerzheimer Schule prägte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Joseph Habitz |Titel=„Die ältesten Pfarreien“ |Band=Teil 18–21 |Verlag=Verlag Ludwig Leopold |Ort=Bonn |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Martin (Flerzheim)|titel1= Pfarrkirche St. Martin (Flerzheim)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flerzheim gehört zu den ältesten Pfarreien der Umgebung. Schon vor mehr als tausend Jahren wurde hier der heilige Bischof [[Martin von Tours]] als Pfarrpatron verehrt. Die alte Kirche aus dem Jahre 1773, die auf dem jetzigen Schulgelände stand, hatte einen Turm aus dem 12. Jahrhundert. Dieser Turm blieb bis zur Fertigstellung der neuen Kirche im Jahre 1910 erhalten und wurde 1912 abgerissen. An die Zeit des 12. Jahrhunderts erinnert ein romanisches [[Vortragekreuz]], das bei Prozessionen und kirchlichen Veranstaltungen vorangetragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im neugotischen Stil errichtete Kirchenneubau wurde 1909 [[Benedizierung|benediziert]] und 1913 [[Kirchweihe|geweiht]], wieder mit dem [[Patrozinium]] des heiligen Martin. Die älteste der fünf Glocken stammt aus dem Jahre 1512. Die hölzernen Barockaltäre sowie die Muttergottesstatue erinnern an die Zeit der [[Zisterzienser]], die fast vier Jahrhunderte das [[Kirchenpatronat|Patronat]] über Flerzheim sowie eine kleine klösterliche Niederlassung („Haus Heisterbach“) besaßen. Seit Oktober 1996 befindet sich in der Pfarrkirche eine Reliquie der heiligen [[Hedwig (Heilige)|Hedwig]], der Patronin Schlesiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1973 bis 1996 wurde die Kirche umfangreich, u.&amp;amp;nbsp;a. behindertengerecht, saniert und bildet bis heute den Mittelpunkt Flerzheims. Mit ihrem 53 m hohen Turm ist Pfarrkirche weithin sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pfarrer Vinzent Leppich |Titel=Flerzheim „Geschichte der Pfarrkirche“ |Sammelwerk=Festschrift (1298 – 1998) 700 Jahre Stadt Rheinbach |WerkErg=Die Ortschaften der Stadt Rheinbach |Verlag=Verlag GmbH + Druckpartner Moser |Datum= |Seiten=11ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Flerzheim Kirche (01).jpg|Kirche St. Martin in Flerzheim&lt;br /&gt;
 Flerzheim(Rheinbach) St.Martin417.JPG|Innenansicht mit Blick zum Chor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Flerzheim befand sich auch das [[Haus Heisterbach|„Antoniuskloster“]], das von ca. 1990 bis 2015 Sitz der Deutschen Region des Ordens [[Daughters of Divine Love|Töchter der Göttlichen Liebe]] (DDL) war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.erzbistum-koeln.de/erzbistum/orden/frauenorden/daughters_of_divine_love/ |titel=Daughters of Divine Love (Töchter der göttlichen Liebe) |werk=Orden im Erzbistum Köln – Frauenorden |hrsg=Erzbistum Köln |abruf=2015-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Linie (Verkehr)|Buslinie]] 800 Bonn/Rheinbach der [[Regionalverkehr Köln]] (RVK) stellt die Verbindung zu anderen Orten sicher.&lt;br /&gt;
Außerdem befinden sich innerhalb von 5 Kilometern 3 Haltestellen der [[Voreifelbahn]] von Bonn über Rheinbach nach Euskirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei [[Autobahn]]en verlaufen in der Nähe: die [[Bundesautobahn 61|A 61]] westlich in 2&amp;amp;nbsp;km Entfernung und die [[Bundesautobahn 565|A 565]] östlich in 4&amp;amp;nbsp;km Entfernung. Im Ort treffen sich die [[Landesstraße]]n L&amp;amp;nbsp;113 und L&amp;amp;nbsp;163. Im Bereich Fliesweg (L&amp;amp;nbsp;113, ca. 100 m vor Ortsausgangsschild) in Richtung Bonn befinden sich links- und rechtsseitig je ein stationäres Gerät (Starenkasten auch Plitzkasten) zur [[Geschwindigkeitsüberwachung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Rheinbach#Flerzheim|titel1=Liste der Baudenkmäler in Flerzheim|Villa rustica (Flerzheim)|titel2=Hauptartikel Villa rustica Flerzheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Haus Heisterbach: Dieses ehemalige Flerzheimer Kloster gehörte zum [[Kloster Heisterbach]]. Es wurde 1803 im Zuge der [[Säkularisation]] aufgelöst. Die etwa ab 1623 errichteten Gebäude kamen als „Haus Heisterbach“ in Privatbesitz. 1904 wurde es der Pfarrgemeinde geschenkt und als „Antoniuskloster“ von [[Neusser Augustinerinnen]] bewirtschaftet. Die Schwestern unterhielten in dem Gebäude ein Altenheim. Von den aus Nigeria stammenden [[Daughters of Divine Love]] wurden sie 1990 abgelöst. Diese mussten 2015 die Anlage verlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinbach.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.katholische-kirche-rheinbach.de/kirchen-einrichtungen/kirchen/st-martin-flerzheim/ |titel=St. Martin Flerzheim |hrsg=Seelsorgebereich St. Martin Rheinbach |abruf=2025-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.flerzheim.de/geschichte/39-kleine-flerzheimer-chronik.html flerzheim.de: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Flerzheimer Chronik.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-02 |url=https://www.rheinland.info/themen/kultur/poi-detailseite-kultur/poi/6338/antoniuskloster/index.html |text=rheinland.info: &amp;#039;&amp;#039;Antoniuskloster&amp;#039;&amp;#039;. |archivebot=2025-02-06 00:29:06 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäude des Hauses Heisterbach wurden 1993 in die [[Denkmalliste|Liste der Baudenkmäler]] der Stadt Rheinbach eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.linkfang.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Rheinbach#Flerzheim &amp;#039;&amp;#039;Liste der Baudenkmäler in Rheinbach&amp;#039;&amp;#039;, Nr.79.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Flerzheimer Heide&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[St. Martin (Flerzheim)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Flerzheim, Luftaufnahme (2014).jpg|Flerzheim, Luftaufnahme (2014)&lt;br /&gt;
 Flerzheim, St. Martin, Luftaufnahme (2014).jpg|Flerzheim, St. Martin, Luftaufnahme (2014)&lt;br /&gt;
 Pestkreuz Flerzheim.jpg|Flerzheim Pestkreuz&lt;br /&gt;
 Haus Heisterbach Flerzheim.jpg|Ehemaliges Kloster, gehörend zum Kloster Heisterbach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport- und Freizeiteinrichtungen ==&lt;br /&gt;
;Sportplatz&lt;br /&gt;
* Fliesweg: Träger Stadt Rheinbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kinderspielplätze&lt;br /&gt;
* Swistbach, Nordstraße, Nußbaumstraße und Prälat-Koch-Straße&lt;br /&gt;
** Träger: Stadt Rheinbach&lt;br /&gt;
* Fliesweg&lt;br /&gt;
** Träger: Verschönerungsverein Flerzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abwasserbehandlung ==&lt;br /&gt;
Nördlich des Ortes, direkt an der L 163, befindet sich das Gruppenklärwerk (GKW) Flerzheim des [[Erftverband]]es. Hier werden anfallende [[Abwässer]] dreistufig gereinigt (mechanisch, biologisch, chemisch) und nach Filterung in den [[Swist]]bach geleitet, In der modernen [[Kläranlage]] werden jährlich über 4 Mio. m³ Abwasser aus der Stadt [[Meckenheim (Rheinland)|Meckenheim]], Teilen der Stadt [[Rheinbach]] sowie aus [[Adendorf (Wachtberg)|Adendorf]] (Gemeinde [[Wachtberg]]) und anderen Orten gereinigt. Die [[Abwasserbehandlung]] ist derzeit für ca. 50.000 [[Einwohnerwert]]e (EW) ausgelegt. Aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen des Erftverbands (Stilllegung der Kläranlage [[Miel]] und Bau eines Pumpwerks und 4,5 Kilometer langen Verbindungskanals zum GKW Flerzheim) soll die Kapazität der Flerzheimer Anlage auf 67.000 Einwohnerwerte ausgebaut werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Susanne Träupmann |url=https://www.general-anzeiger-bonn.de/region/voreifel-und-vorgebirge/swisttal/diese-projekte-plant-der-erftverband-fuer-den-rhein-sieg-kreis_aid-43436553 |titel=Diese Projekte plant der Erftverband für den Rhein-Sieg-Kreis |werk=[[General-Anzeiger (Bonn)]] |datum=2017-07-25 |abruf=2019-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich soll das Gruppenklärwerk um einen Retentionsbodenfilter erweitert werden, um das Niederschlagswasser im Einzugsgebiet stärker zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Ertüchtigung erfolgt durch eine künftige [[vierte Reinigungsstufe]] zur Spurenstoff-Elimination mittels einer Membrananlage ([[Membranbelebungsreaktor|MBR]]) und Aktivkohle. Diese Membranfilter haben besonders feine Poren, die alle Feststoffe abtrennen und zusammen mit der Aktivkohle anthropogene Spurenstoffe (wie z.&amp;amp;nbsp;B. Rückstände von Arzneimitteln oder Mikroplastikpartikel aus Kosmetikprodukten) aus dem Abwasser herausfiltern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerda Saxler-Schmidt |url=https://www.general-anzeiger-bonn.de/region/voreifel-und-vorgebirge/swisttal/swist-in-swisttal-und-rheinbach-soll-sauberer-werden_aid-51450091 |titel=Stilllegung von Kläranlagen : Swist in Swisttal und Rheinbach soll sauberer werden |werk=[[General-Anzeiger (Bonn)]] |datum=2020-06-03 |abruf=2020-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist von daher relevant, dass der Auslauf der Kläranlage bei Trocken Wetter im Sommer bis zu 90 % der Wasserführung der Swist ausmachen kann, welche auch zur Bewässerung von lokalen Obst- und Gemüsekulturen verwendet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.euwid-wasser.de/news/wirtschaft/erftverband-baut-klaeranlage-rheinbach-flerzheim-mit-vierter-reinigungsstufe-aus-290524/ EUWID - Erftverband baut Kläranlage Rheinbach- Flerzheim mit vierter Reinigungsstufe aus, vom 29. Mai 2024], abgerufen am 21. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Erweiterung soll 2025 bis 2026 abgeschlossen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.erftverband.de/wp-content/uploads/2024/06/240624_ev_infofluss_3-24_web.pdf Erftverband - Ausbau des Gruppenklärwerks Flerzheim zur Membranbelebungsanlage mit Pulveraktivkohledosierung, vom März 2024], abgerufen am 21. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gruppenklärwerk Flerzheim.jpg|Gruppenklärwerk Flerzheim – Luftbild aus nördlicher Richtung&lt;br /&gt;
 Kiesgrube Flerzheim.jpg|Naturschutzgebiet Kiesgrube Flerzheim – Luftbild aus W-Richtung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Kiesgrube Flerzheim im Norden des Ortes ist ein 76&amp;amp;nbsp;Hektar großes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Krešimir Matijević]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Ein neues Matronenheiligtum in Rheinbach-Flerzheim, Rhein-Sieg-Kreis (Germania Inferior)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Archäologisches Korrespondenzblatt&lt;br /&gt;
   |Band=37&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |Seiten=97–102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.flerzheim.de/ Website des Ortes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Rheinbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4230949-9|LCCN=n96083798|VIAF=136210111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Rheinbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Sieg-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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