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	<title>Flerden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flerden&amp;diff=543729&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plutowiki: Kategorie:Ort im Domleschg</title>
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		<updated>2025-10-21T02:38:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Ort im Domleschg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT        = Flerden&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE  = Karte Gemeinde Flerden 2021.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Flerden COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO      = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK          = Viamala&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP        = Region Viamala&lt;br /&gt;
| BFS             = 3662&lt;br /&gt;
| BILD            = Flerden 2020.jpg&lt;br /&gt;
| PLZ             = 7426&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD     = 46.7025&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD      = 9.4079&lt;br /&gt;
| HÖHE            = 1244&lt;br /&gt;
| FLÄCHE          = 6.09&lt;br /&gt;
| EINWOHNER       = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE         = www.flerden.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flerden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{rmS|&amp;#039;&amp;#039;Flearda&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine [[politische Gemeinde]] der [[Region Viamala]] des [[Kanton Graubünden|Kantons Graubünden]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist ein Haufendorf und das nördlichste der oberen [[Heinzenberg (Graubünden)|Heinzenberg]]er Dörfer. Vom gesamten Gemeindeareal von 606 ha sind 331 ha landwirtschaftliches Nutzgebiet (rund die Hälfte davon Alpwirtschaften), 182 ha von Wald und Gehölz bedeckt, 71 ha unproduktive Fläche (meist Gebirge) und die restlichen 22 ha Siedlungsfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flerden grenzt an [[Masein]], [[Cazis]], [[Safien]] (Gemeinde [[Safiental GR|Safiental]]), [[Tschappina]], [[Lohn GR|Lohn]] (Gemeinde [[Muntogna da Schons]]) und [[Urmein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der 1156 als &amp;#039;&amp;#039;Flirden&amp;#039;&amp;#039; erwähnte Grosshof Flerden gehörte samt dem Hof von [[Urmein]] zu den Besitzungen des [[Kloster Cazis|Klosters Cazis]]. Landesherren waren bis 1337 die [[Freiherren von Vaz|Vazer]], dann die [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|Werdenberger]] sowie die [[Herrschaft Rhäzüns|Rhäzünser]], ab 1475 der Bischof von Chur. 1709 kaufte Flerden die letzten bischöflichen Rechte aus. Bis 1851 bildete Flerden eine [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] der [[Gerichtsgemeinde]] [[Heinzenberg (Graubünden)|Heinzenberg]]. Nicht bekannt ist der genaue Verlauf einer 1426 erwähnten [[Letzi]], die wohl der Sicherung des [[Glaspass]]es diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1466 ist eine Kapelle St. Leonhard belegt. Kirchlich gehörte Flerden zu [[Hohen Rätien|Hohenrätien]], ab 1505 zu St. Gallus in [[Portein]]. 1530 bis 1540 erfolgte die [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]], 1670 die kirchliche Ablösung von Portein. Die bereits um 1900 praktisch abgeschlossene Germanisierung erfolgte vor allem von [[Tschappina]] aus. 1901 wurde die Verbindungsstrasse zu [[Thusis]] fertiggestellt. Viehwirtschaft dominierte 1893 wurde eine  Viehzuchtgenossenschaft gegründet. In den 1960er Jahren erfolgte die Melioration. Flerden ist immer noch eine bäuerliche Gemeinde: 2000 arbeiteten drei Viertel der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = Flerden wappen.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = 70&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Gold (Gelb) zwei gekreuzte rote Mazzaschlegel, bewinkelt von vier roten Kugeln&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Die Spielgeräte des Mazzaspiels, das für Flerden gut überliefert ist, wurden ins Wappen übernommen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flerden1.JPG|mini|Blick auf Flerden]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
| 1808|| 1850|| 1900|| 1910|| 1950|| 1970|| 1980|| 1990|| 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;|| 2004|| 2016|| 2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
| 148|| 122|| 109|| 122|| 150|| 105|| 128|| 158|| 160|| 191|| 247|| 247&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sank die Bevölkerung durch Abwanderung stark (1808–1850: −17,6 %). Anschliessend stagnierte sie (mit Ausnahme von 1888 und 1900) bis ins Jahr 1910 um eine Bevölkerungszahl von 120 Personen. Zwischen 1910 und 1941 kam es zu einem starken Einwohnerwachstum (1910–1941: +24 %). Nach einem weiteren Jahrzehnt Stagnation kam es von 1950 bis 1970 zu einer grossen Abwanderung aus der Gemeinde (1950–1970: −30 %). Nach diesem Allzeittief wächst die Bevölkerung seither ununterbrochen und hat sich beinahe auf einen neuen Höchststand verdoppelt (1970–2004: +82 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
[[Bündnerromanisch|Rätoromanisch]] (beziehungsweise dessen Idiom [[Sutsilvan]]) wurde ursprünglich von einer Mehrheit der Einwohnerschaft als Muttersprache gesprochen. Dies war bis in die Neuzeit so. Doch während 1880 noch 63,9 % der Bevölkerung diese Sprache benutzten, war der Anteil 1941 bereits auf 12,6 % gesunken. Deutsch ist alleinige Amtssprache. Die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten zeigt folgende Tabelle auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|+ Sprachen in Flerden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Sprachen || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 1980 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 1990 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 2000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anzahl || Anteil || Anzahl || Anteil || Anzahl || Anteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Deutsche Sprache|Deutsch]] || align=right | 123 || align=right | 96,09 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 157 || align=right | 99,37 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 153 || align=right | 96 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bündnerromanisch|Rätoromanisch]] || align=right | 4 || align=right | 3,12 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1 || align=right | 0,63 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6 || align=right | 4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=right | 128 || align=right | 100 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 158 || align=right | 100 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 160 || align=right | 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft – Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2004 191 Bewohnern waren 188 (= 98,43 %) Schweizer Bürger. Bei der letzten Volkszählung waren 157 (= 98,13 %) Schweizer Staatsangehörige, darunter vier Doppelbürger. Die wenigen Zuwanderer kommen aus Italien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen – Konfessionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flerden Kirche mit Turm.jpg|mini|x230px|Kirche mit Turm]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1530 und 1540 wurde die Reformation eingeführt. Während Jahrhunderten gehörte die gesamte Einwohnerschaft der Evangelisch-Reformierten Landeskirche an. Durch Kirchenaustritte und Zuwanderung hat sich dies geändert. Mit Stand 2000 gab es 72,50 % evangelisch-reformierte und 16,25 % römisch-katholische Christen. Daneben fanden sich 8,75 % Konfessionslose. Die restlichen 2,5 % der Bewohner machten keine Angaben zu ihrem Glaubensbekenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz steht die [[Reformierte Kirche Flerden|reformierte Dorfkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der Gemeindepräsident ist Michael Johanni (Stand 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Anton Caflisch]] (1860–1925), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1940. {{DNB|760079625}}.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1486|Flerden|Autor=Jürg Simonett|Datum=2005-10-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|HBV5K8yRZIIhMb1KaFMO}}&lt;br /&gt;
* [https://www.flerden.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Flerden]&lt;br /&gt;
* [https://www.viamala.ch/de/ausflugsziele/flerden Flerden Tourismus (Fotos)] auf viamala.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HLS|1486|Flerden|Autor=Jürg Simonett}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Viamala}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Domleschg]] &amp;lt;!--Ort im Domleschg und am Heinzenberg --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domleschg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flerden| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1156]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
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