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	<title>Fleimstalbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fleimstalbahn&amp;diff=654724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Elektrischer Betrieb und Niedergang der Bahn */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-04-05T21:44:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Elektrischer Betrieb und Niedergang der Bahn: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{BS-header|Auer–Predazzo}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
|DE-KBS=&lt;br /&gt;
|STRECKENNR=&lt;br /&gt;
|LÄNGE=50,50&lt;br /&gt;
|SPURWEITE=760 mm,&amp;lt;br /&amp;gt; ab 1928/29: 1000&lt;br /&gt;
|SPURWEITENKATEGORIE=nein&lt;br /&gt;
|STROMG=&lt;br /&gt;
|STROMW=&lt;br /&gt;
|NEIGUNG=42&lt;br /&gt;
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|V-MAX=&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE=Fleimstalbahn.png&lt;br /&gt;
|PIXEL_KARTE=400px&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
{{BS-table}}&lt;br /&gt;
{{BS2|STR||||[[Brennerbahn]] nach [[Bozen]]}}&lt;br /&gt;
{{BS2e|BHF|exKBHFa|0,00{{0}}|[[Auer (Südtirol)|Auer]]||{{Höhe|223|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2|STRr|exSTR|||Brennerbahn nach [[Verona]]}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exHST|1,672|Auer Ort||{{Höhe|241|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exHST||[[Vill (Neumarkt)|Vill]]|([[Bedarfshalt]], bereits vor 1963 aufgelassen)||{{Höhe|280|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exBHF|9,274|[[Montan]]||{{Höhe|453|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exSTRo|11,0{{0}}{{0}}||Glener Viadukt/Viadukt Unterglen (73 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exHST|11,001|[[Glen (Montan)|Glen]]||{{Höhe|535|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exTUNNEL2|11,915||Windischgraben-Tunnel/Tunnel Oberglen (258,45 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exSTRo|12,2{{0}}{{0}}||Windischgraben-Viadukt/Viadukt Oberglen (70 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exTUNNEL2|12,930||Schloßbergtunnel/Tunnel [[Schloss Enn]] (123 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exBHF|15,759|[[Kalditsch]]||{{Höhe|702|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exTUNNEL2|17,312||Feitner-Tunnel (138,82 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exSTRo|18,6{{0}}{{0}}||Rottenhof-Viadukt (32 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exTUNNEL2|18,923||Rottenhof-Tunnel (109,95 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exTUNNEL2|19,537||Kalditscher Tunnel (52,85 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exBHF|22,450|Pausa||{{Höhe|958|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exSTRo|22,8{{0}}{{0}}||Schelmgrabenviadukt (40 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exBHF|23,751|[[Kaltenbrunn (Südtirol)|Kaltenbrunn]]||{{Höhe|1001|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exBHF|26,299|[[San Lugano]]||{{Höhe|1097|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exSTR+GRZq|||Provinzgrenze Südtirol/Trentino|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exSTRo|29,4{{0}}{{0}}||Aguaiviadukt I (42 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exSTRo|29,5{{0}}{{0}}||Aguaiviadukt II (30 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exBHF|31,247|[[Castello-Molina di Fiemme|Castello di Fiemme]]||{{Höhe|1005|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exHST|33,000|Carano Bivio|(Bedarfshalt, ab 1945)}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exHST|34,600|Cavalese Succursale/Bar Fiemme|(Bedarfshalt)}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exWBRÜCKE2|34,8{{0}}{{0}}||Schwarzbachviadukt (20 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exBHF|35,703|[[Cavalese]]||{{Höhe|991|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exTUNNEL2|36,612||Narenatunnel (103 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exWBRÜCKE1|39,3{{0}}{{0}}||[[Avisio]] (78 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exHST|39,393|Masi di Cavalese|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exWBRÜCKE2|40,8{{0}}{{0}}||Lagoraibach (10 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exBHF|42,112|[[Tesero]]||{{Höhe|902|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exWBRÜCKE2|42,5{{0}}{{0}}||Val-del-Bus-Bach (4,6 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exWBRÜCKE2|43,8{{0}}{{0}}||Rio Cavelonte (10 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exHST|43,827|Panchià||{{Höhe|930|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exHST|45,060|Ziano di Fiemme||{{Höhe|940|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exWBRÜCKE2|46,1{{0}}{{0}}||Rio Castellir (9,3 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exHST||Frazione Roda|(Bedarfshalt)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exWBRÜCKE2|47,8{{0}}{{0}}||Rio Sadole (9,3 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exBST|47,9{{0}}{{0}}|Sadoletal|(Ladestelle, Erster Weltkrieg)||{{Höhe|940|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exWBRÜCKE2|48,8{{0}}{{0}}||Torrente Pozze (8,5 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exBST|48,9{{0}}{{0}}|Valmaggiore|(Ladestelle, Erster Weltkrieg)||{{Höhe|990|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exBST|50,1{{0}}{{0}}|Predazzo Süd|(Erster Weltkrieg)}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exABZgr+r|||zur Ladestelle Travignolotal (Erster Weltkrieg)}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exWBRÜCKE1|50,3{{0}}{{0}}||Torrente Travignolo (33 m)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2e||exKBHFe|50,498|[[Predazzo]]||{{Höhe|1008|IT}}}}&lt;br /&gt;
{{BS-table-end|Quelle=}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fleimstalbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[schmalspur]]ige [[Eisenbahnstrecke]] zwischen [[Auer (Südtirol)|Auer]] im [[Südtiroler Unterland|Unterland]] ([[Südtirol]]) und [[Predazzo]] im [[Fleimstal]] ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Val di Fiemme&amp;#039;&amp;#039;, [[Trentino]]), die von 1917 bis 1963 in Betrieb war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Bereits 1910 war dem Projektierungs-Antrag der Großgemeinde Fleimstal (&amp;#039;&amp;#039;Magnifica Comunità Val di Fiemme&amp;#039;&amp;#039;) beim [[Kaiserlich-königlich|k.k.]] Eisenbahnministerium stattgegeben worden, und die Arbeiten wurden an einen italienischsprachigen Ingenieur übertragen. Mit dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurden diese Pläne zunächst eingefroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kriegseintritt Italiens 1915 und dem Beginn des [[Gebirgskrieg 1915–1918|Dolomitenkriegs]] allerdings erwies sich der [[Nachschub]]weg über die vorhandenen Straßen als unzureichend, und die Pläne für die Fleimstalbahn wurden wieder aufgegriffen. Es waren zuvor mehrere Varianten wie eine [[Zahnradbahn]] Auer–Pausa, [[Seilbahn]]en und [[Standseilbahn]]en untersucht worden, bis 1916 der Bau einer [[Adhäsionsbahn]] mit 760&amp;amp;nbsp;Millimeter [[Spurweite (Bahn)|Spurweite]] begann, deren spätere [[Umspurung (Oberbau)|Umspurung]] auf [[Meterspur]] und deren Elektrifizierung bereits zu Beginn berücksichtigt wurden. Die Vorkonzession der &amp;#039;&amp;#039;Magnifica Comunità Val di Fiemme&amp;#039;&amp;#039; ging auf die [[Österreich-Ungarns Heer im Ersten Weltkrieg|k.u.k. Heeresfeldbahn]] über, und [[Leopold Oerley]] wurde zum Bauleiter bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Bauabschnitt ===&lt;br /&gt;
Dieser wurde ab Februar 1916 durch die 28.&amp;amp;nbsp;Eisenbahnkompanie errichtet. Im März begannen die Bauarbeiten durch die Firma [[Redlich &amp;amp; Berger|Redlich &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Berger]] und die 28.&amp;amp;nbsp;k.u.k. Eisenbahnkompanie. Zunächst wurde der Bahnhof Auer errichtet. Er war mit 1500&amp;amp;nbsp;Metern Länge und 100&amp;amp;nbsp;Metern Breite der größte Schmalspurbahnhof der Donaumonarchie. Die Fundierung erfolgte wegen des sumpfigen Baugrundes auf 900&amp;amp;nbsp;Pfählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bau unter dem Kommando der 28.&amp;amp;nbsp;Eisenbahnkompanie waren 6000&amp;amp;nbsp;Arbeiter, davon 2100&amp;amp;nbsp;Militärpersonen und 3600&amp;amp;nbsp;Kriegsgefangene, beteiligt. Im Winter 1916/1917 musste der Bau wegen der katastrophalen Witterungsverhältnisse vorübergehend eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Bauabschnitt von 45&amp;amp;nbsp;Kilometern Länge beinhaltet sechs Tunnel mit einer Gesamtlänge von 786&amp;amp;nbsp;Metern, sieben Viadukte mit einer Gesamtlänge von 307&amp;amp;nbsp;Metern und 8&amp;amp;nbsp;Brücken mit einer Länge von insgesamt 168&amp;amp;nbsp;Metern. Die Spurweite betrug 760&amp;amp;nbsp;Millimeter, die Steigung maximal 42&amp;amp;nbsp;Promille, der kleinste Gleisradius war mit 60&amp;amp;nbsp;Metern festgelegt. Zeitweise war während des Baues auch eine Feldbahn mit 600&amp;amp;nbsp;Millimeter Spurweite im Einsatz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bilder von der Eröffnung der Fleimstalbahn, Station Pausa. (BildID 15583794).jpg|Eröffnung des ersten Bauabschnittes 1917&lt;br /&gt;
Bilder von der Eröffnung der Fleimstalbahn. Eröffnung des Verkehres durch Exzellenz Roth am 28.4.1917, Exzellenz Roth besteigt den ersten Zug in der Station Castello. (BildID 15583759).jpg|[[Josef Roth von Limanowa-Łapanów|Generaloberst von Roth]] besteigt den Eröffnungszug in Castello, 28. April 1917&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Abschnitt ===&lt;br /&gt;
Mit dem Bau des zweiten Abschnittes wurde umgehend begonnen, sowie der erste Zug Castello erreichte. Die ursprünglich geplante Trasse folgte ab Cavalese der Fleimstalstraße. Ihre Ausführung wurde allerdings durch Kriegseinwirkung (Beschuss dieses Abschnitts von dem im August 1916 von den italienischen Truppen eroberten [[Monte Cauriol]]) vereitelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher folgte die Bahn dem Südhang des Tales, was mehrere zusätzliche Viadukte erforderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1917 verkehrten dann erste Materialzüge bis Rio Sadole, der Eröffnungszug nach Predazzo Süd fuhr am 18. Januar 1918.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
K.U.K. Betriebsleitung der Fleimstalbahn.jpg|Schild der [[Kaiserlich und königlich|k.u.k]] Betriebsleitung der Fleimstalbahn&lt;br /&gt;
FerroviaValDiFiemme-ArrivoAPredazzo.jpg|Der Eröffnungszug des zweiten Abschnittes in Predazzo Süd&lt;br /&gt;
TrenoFiemm02.jpg|[[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Kaiser Karl I.]] wird bei einer Fahrt mit der Fleimstalbahn in Cavalese empfangen, um 1918&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Profil Fleimstalbahn.png|mini|links|Vereinfachtes Höhenprofil der Bahnstrecke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:R.600.jpg|mini|Mallet-Lokomotive FS R.600, ex kuk HB VI]]&lt;br /&gt;
Die k.u.k Heeresbahnen führten den Betrieb mit den von [[Henschel &amp;amp; Sohn|Henschel]] gelieferten [[Dampflokomotive Bauart Mallet|Mallet]]-Loks der Baureihe [[SDŽ 501 bis 505|kuk HB VI]]. Von 1917 bis 1927 wurde die Strecke vor allem für Holztransporte genutzt. Am 1. Februar 1919 durch die [[Ferrovie dello Stato Italiane|Ferrovie dello Stato]] (FS) übernommen, wurde am gleichen Tag die Verlängerung von Predazzo Süd nach Predazzo Centro in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zwanziger Jahren wurde es ruhig um die Fleimstalbahn; der Fahrplan für den Personenverkehr sah täglich nur drei Züge pro Richtung vor. Die [[Reisezeit]] von Auer über den [[San-Lugano-Sattel]] nach Predazzo betrug 3 Stunden und 55 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 war das Defizit der Bahn bereits erheblich und die bankrotte italienische Staatsbahnenverwaltung forderte von der Magnifica Communita Val di Fiemme unter zweifelhaften Begründungen auch noch gewaltige Zahlungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrifizierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es dadurch zur Privatisierung und Elektrifizierung der Strecke, wobei die Magnifica Comunità Val di Fiemme gemeinsam mit der STE (&amp;#039;&amp;#039;Società Trentina di Elettricità&amp;#039;&amp;#039;), welche zu diesem Zeitpunkt die [[Rittner Bahn]], die [[Überetscher Bahn]] und die [[Lokalbahn Dermulo–Mendel]] betrieb, eine Gesellschaft namens FEVF (&amp;#039;&amp;#039;Ferrovia Elettrica Val di Fiemme&amp;#039;&amp;#039;) gründete. Die italienische Bahnverwaltung stellte den Betrieb ab 1929 auf Meterspur und elektrische Traktion um, eine Möglichkeit, die bereits beim Bau vorgesehen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den elektrischen Betrieb wurde neues Rollmaterial von [[Carminati &amp;amp; Toselli]] gekauft, die elektrische Ausrüstung lieferte [[Tecnomasio Italiano Brown Boveri]] (TIBB). Geliefert wurden die [[Triebwagen|Personentriebwagen]] A1-A3, die [[Beiwagen (Bahn)|Beiwagen]] C101 und C102, die [[Gepäcktriebwagen]] B51 und B52 sowie die aus Güterwagen umgebauten Beiwagen C103-106. Den Trieb- und Beiwagen baugleiche Fahrzeuge wurden auch an andere italienische Schmalspurbahnen geliefert, die Fahrzeuge der Fleimstalbahn jedoch mit einer automatischen [[Saugluftbremse|Vakuumbremse]] der [[Gebrüder Hardy A.G.|Bauart Hardy]] ausgerüstet. Die feierliche Eröffnung des elektrischen Betriebs fand am 28. Oktober 1929 statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
FerroviaValDiFiemme-Elettromotrice.jpg|Vierachsiger Triebwagen der Fleimstalbahn von 1929&lt;br /&gt;
FerroviaValDiFiemme-ViadottoGleno.jpg|Elektrischer Zug der Fleimstalbahn auf dem Viadukt von Glen&lt;br /&gt;
Ferrovia Val di Fiemme - Stazione di Ora Val di Fiemme.jpg|Bahnhof Ora zur Zeiten des elektrischen Betriebes&lt;br /&gt;
Hobby Model Expo 2013 modello loco B51 FEVF.JPG|Modell eines Gepäcktriebwagens der Fleimstalbahn im umgebauten Zustand, im Hintergrund ist der frühere Zustand erkennbar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrischer Betrieb und Niedergang der Bahn ===&lt;br /&gt;
Mit der Elektrifizierung der Strecke konnte die Reisezeit auf 2 Stunden und 15 Minuten beschleunigt werden. Im Jahre 1932 verkehrten zehn Personenzüge pro Tag. Die Bahn versah jahrzehntelang störungsfrei ihren Dienst, auch unter zunehmenden alliierten Bomben- und Tieffliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg, die unter anderem den Bahnhof Auer zum Ziel hatten. Bis 1953 bilanzierte die Bahn mit Hilfe staatlicher Subventionen ausgeglichen, danach ging es jedoch wirtschaftlich bergab. Im Jahr 1956 wurde die Betriebsführung der [[Rittner Bahn]] übertragen, die bereits ein Jahr später beschloss, die Fleimstalbahn einzustellen. In dr Folgezeit wurde nichts mehr in den Erhalt der Bahn investiert. Obwohl die endgültige Einstellung für das Jahr 1960 vorgesehen war, mussten die Züge auf der Fleimstalbahn noch bis zum 10. Januar 1963 weiterfahren, weil die als Ersatz vorgesehenen italienischen Autobusse verspätet geliefert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überbleibsel ==&lt;br /&gt;
Die Fahrzeuge der Bahn kamen nach der Einstellung des Betriebes nach [[Ligurien]] zur [[Ferrovia Genova–Casella]], bei welcher sie zum Teil noch heute in Betrieb sind. Triebwagen&amp;amp;nbsp;A2 wurde von 2012 bis 2019 aufwändig in den Urzustand als Fleimstalbahn-Triebwagen zurückversetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
20190911E253 A2.JPG|Der in den Originalzustand von 1929 zurückversetzte Triebwagen A2 der Fleimstalbahn&lt;br /&gt;
Genova staz Piazza Manin elettromotrice.jpg|Fahrzeuge der Fleimstalbahn in Genua, 1980&lt;br /&gt;
Genova staz piazza Manin treni.jpg|Triebwagen (rechts) und Beiwagen (Mitte) der Fleimstalbahn in Genua, 1980&lt;br /&gt;
Elettromotrice A2 della Ferrovia Genova Casella.JPG|Triebwagen A2 im modernisierten Zustand vor der Restaurierung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Die alte Eisenbahnstrecke der Fleimstalbahn mit den erhaltenen Tunneln, Viadukten und Brücken ist heute als [[Radroute 6 „Fleimstal“]] eine beliebte Fahrrad- und Wanderstrecke für den Südtiroler Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  BahnhofAuerFleimstalbahn.jpg|Bahnhof Auer gegenüber dem gleichnamigen Bahnhof der Etschtalbahn&lt;br /&gt;
  Auer - Bahnhof der ehemaligen Fleimstalbahn 3.jpg|Historische deutschsprachige Aufschrift am ehemaligen Bahnhof Auer/Ora&lt;br /&gt;
  Auer - Bahnhof der ehemaligen Fleimstalbahn 1.jpg|Zweisprachige Aufschriften am ehemaligen Bahnhof Auer/Ora&lt;br /&gt;
  BrueckeFleimstalbahn.jpg|Brücke der Bahn kurz vor dem Ort Auer&lt;br /&gt;
  KehrschleifeFleimstalbahn.jpg|Zugewachsene Wendeschleife nahe Montan&lt;br /&gt;
  Fleimstalbahn - ehemalige Trasse oberhalb Montan.jpg|Ehemalige Trasse oberhalb von Montan&lt;br /&gt;
  UnterfuehrungFleimstalbahn.jpg|Detail einer ehemaligen Bahn-Unterführung bei Sonnenuntergang&lt;br /&gt;
  Fleimstalbahn - Viadukt von Glen 2 - gegen das Etschtal.jpg|Ehemaliges Viadukt von Glen (vgl. Betriebsbild oben)&lt;br /&gt;
  Fleimstalbahn - ehemalige Tunnel oberhalb Schloß Enn 1.jpg|Ehemaliger Tunnel der Fleimstalbahn nahe [[Schloss Enn]]&lt;br /&gt;
  Fleimstalbahn - ehemaliger Bahnhof von Montan 2.jpg|Ehemaliger Bahnhof von Montan/Montagna&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Besonderheit ==&lt;br /&gt;
Der nach wie vor erhaltene Bahnhof von Auer/Ora trägt unter anderem auch die deutschsprachige Beschriftung „Elektrische Fleimstalbahn“. Dies ist insofern bemerkenswert, da die Bahnstrecke erst 1929 elektrifiziert wurde und damals die deutsche Sprache in Südtirol nicht offiziell verwendet werden durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Val di Fiemme railway|Fleimstalbahn}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kriegspressequartier Alben 1914-1918 (Eröffnung der Fleimstalbahn)|Eröffnung der Fleimstalbahn 1917}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.dokumentationszentrum-eisenbahnforschung.org/fleimstalbahn.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Die k. u. k. Fleimstalbahn von Auer nach Predazzo – Eine eisenbahnarchäologische  Exkursion im Süden Tirols in 3 Teilen&lt;br /&gt;
   |hrsg=dokumentationszentrum-eisenbahnforschung.org&lt;br /&gt;
   |abruf=2013-10-29}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Tiroler Museumsbahnen]]&lt;br /&gt;
   |url=https://www.tmb.at/lokalbahnen/fleimstalbahn&lt;br /&gt;
   |titel=Die Fleimstalbahn&lt;br /&gt;
   |hrsg=tmb.at&lt;br /&gt;
   |abruf=2011-10-24}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://fevf.altervista.org/&lt;br /&gt;
   |titel=Simulation der Fleimstalbahn&lt;br /&gt;
   |hrsg=fevf.altervista.org&lt;br /&gt;
   |abruf=2011-10-24&lt;br /&gt;
   |kommentar=Fiktive Strecke für [[Zugsimulation#Unterhaltungsbereich|OpenBVE]]}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.monsi.ch/downloads/fevftrenino.avi&lt;br /&gt;
   |titel=Kurzes Video der Fleimstalbahn&lt;br /&gt;
   |hrsg=monsi.ch&lt;br /&gt;
   |abruf=2011-10-24&lt;br /&gt;
   |kommentar=AVI-Datei; 0,64 MB}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://dza.tessmann.it/tessmannPortal/Buch/20802/&lt;br /&gt;
   |titel=Fleimstal-Bahn. Technischer Bericht&lt;br /&gt;
   |werk=Digitale Bibliothek der [[Landesbibliothek „Dr. Friedrich Teßmann“]]&lt;br /&gt;
   |datum=&lt;br /&gt;
   |abruf=2014-05-12}}&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=lok&amp;amp;datum=19200005&amp;amp;query=(text:Gr%c3%b6dnerbahn)&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=123 Kurzbericht in „Die Lokomotive“, 1920]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bahnen in Südtirol&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bahnen im Trentino&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/18/55/N |EW=11/23/22/E |type=landmark |region=IT-BZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4250888-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke im Trentino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 760 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 1000 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radweg auf ehemaliger Bahnstrecke in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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