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	<title>Flegessen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T21:05:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flegessen&amp;diff=394190&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Elke Hork-Sellmann: Belegangaben geändert</title>
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		<updated>2026-02-15T16:26:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Belegangaben geändert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Flegessen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Münder am Deister&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Flegessen.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/09/33/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/26/13/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 117 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 945&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hameln-pyrmont.de/media/custom/3767_695_1.PDF?1667305433 |titel=Nahverkehrsplan 2023 – 2027 / ANLAGE 1 – Einwohnerzahlen Ortsteile 2022 |hrsg=Landkreis Hameln-Pyrmont |seiten=1 |format=PDF; 406 KB |abruf=2024-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 31848&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05042&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flegessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer von 16 Ortsteilen der Stadt [[Bad Münder am Deister]] ([[Landkreis Hameln-Pyrmont]], [[Niedersachsen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Flegessen liegt im [[Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln]]. Der Ort liegt etwas abseits der Kreuzung der L&amp;amp;nbsp;423 mit der [[Bundesstraße 217]] zwischen [[Springe]] und [[Hameln]]. Nordöstlich liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Saupark Springe]]. Im Norden liegt der [[Deister]] und im Westen nahe dem Ort der [[Süntel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Flegessen vom Süntel.jpg|mini|Blick vom [[Süntel]]hang auf das [[Gut Flegessen]], im Hintergrund der [[Ith]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühmittelalter ===&lt;br /&gt;
Nach der Siedlungsforschung wurden Orte mit den Endungen „-hausen“ und „-husen“ (abgeschliffen zu „-sen“), wie Flegessen, in der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends am Süntel in zweitrangiger Siedlungslage angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Knoke: &amp;#039;&amp;#039;Wald und Siedlung im Süntel. Eine siedlungsgeschichtliche Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;. Rinteln 1968, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Frühe Ortsnamen waren „Flascereshusen“ und „Vlekedessen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/txt/normal/txt971.pdf |titel=Westfälische Geschichte |hrsg=Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) |sprache=de |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zur Ortsnamenforschung das Niedersächsische Ortsnamenbuch (NOB). Es ist ein langfristig angelegtes Projekt des Instituts für Historische Landesforschung an der Universität Göttingen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut dem Historischen Kirchengemeindelexikon der [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers]] gehörten Dorf und Gut in der [[Karolinger|karolingischen]] Okkupationszeit vermutlich dem [[St. Bonifatius (Hameln)|Bonifatiusstift Hameln]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/flegessen/ |titel=Flegessen {{!}} kirchengemeindelexikon.de |sprache=de |abruf=2026-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich gehörte das Gebiet, in dem Flegessen liegt, zum Gogerichtsbezirk und Untergau [[Goe auf der Hamel]] im [[Tilithigau]] des [[Stammesherzogtum Sachsen|Stammesherzogtums Sachsen]],&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Fricke: &amp;#039;&amp;#039;Dorfchronik Welliehausen&amp;#039;&amp;#039;. Druck- und Verlagshaus J.&amp;amp;nbsp;C. Erhardt GmbH, Springe 2002, S. 18–22.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie kirchlich zum  um 800 vom römisch-deutschen Kaiser [[Karl der Große]] gegründeten und 1821 aufgehobenen [[Bistum Minden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätmittelalter und Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1259 gelangten Dorf und [[Gut Flegessen]] angeblich in das Obereigentum des [[Bistum Minden|Bischofs von Minden]], der das Dorf und das Gut angeblich um 1275 an das [[Kloster Barsinghausen]] übertrug. Jedoch erwies sich eine entsprechende Urkunde von 1288 als eine Fälschung aus dem 15. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/flegessen/ |titel=Kirchengemeinde Flegessen |sprache=de |abruf=15. November 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;HKLH, Einzelgemeinde Flegessen, zit. Westfälisches UB VI Nr. 1387 und UB Barsinghausen Nr. 79, abgerufen am 15. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste sichere urkundliche Erwähnung des Dorfes datiert auf das Jahr 1294;&amp;lt;ref&amp;gt;HLKH, Einzelgemeinde Flegessen, zit. UB Barsinghausen Nr. 79, abgerufen am 15. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; ältere Zuschreibungen im Urkundenbuch des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] und in den [[Corvey]]er [[Traditionsnotiz|Traditionen]] sind zweifelhaft. Die Entwicklung des Dorfes Flegessen verlief parallel mit der des Gutes Flegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der letzte Besitz der [[Hallermund (Adelsgeschlecht)|Reichsgrafen von Hallermund]] um [[Springe]] 1411 durch Verkauf an das [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel]] gefallen war, gehörte Flegessen von 1411 bis 1885 zum [[Amt Springe]], mit Ausnahme der Zeit von 1537 bis 1586, in der der Ort zur Großvogtei Calenberg gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Willeke |Titel=175 Jahre Realverband Forstgenossenschaft Holtensen |Auflage=1. |Verlag=Selbstverlag |Ort=Hameln |Datum=2019 |ISBN=978-3-00-061843-7 |Seiten=31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Amt Springe gehörte im 15. und 16. Jahrhundert zum [[Fürstentum Calenberg]], das aus dem welfischen [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg]] entstanden war. 1692 gehörte Flegessen zum [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg]], 1814 zum [[Königreich Hannover]] und 1866 zur preußischen [[Provinz Hannover]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/flegessen/ |titel=Kirchengemeinde Flegessen |sprache=de |abruf=15. November 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1400 waren die von [[Halle (westfälisches Adelsgeschlecht)|Halle]],&amp;lt;ref&amp;gt;Beim Adelsgeschlecht von Halle (lat. &amp;#039;&amp;#039;de Hallis&amp;#039;&amp;#039;) handelte es sich um Mindener Ministerialen. Das Geschlecht starb 1721 im Mannesstamm aus.&amp;lt;/ref&amp;gt; die von Rumschöttel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Genealogisch-diplomatisches Jahrbuch für den preußischen Staat |Band=1, Abt. 2 |Ort=Berlin |Datum=1841 |Seiten=115-116}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die von Rumschöttel waren ein altes westfälisches Adelsgeschlecht aus dem Raum Paderborn und Lippe im Spätmittelalter.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die von Elze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://von-campe.de/die-familie |titel=von Campe’sche Familienstiftung |sprache=de |abruf=2025-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die braunschweigische Uradelsfamilie von Elze wurde im Jahr 1142 erstmals urkundlich erwähnt und starb im 16. Jahrhundert aus. &amp;lt;/ref&amp;gt; [[Grundherrschaft|Grundherren]] im Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;HKLH, Einzelgemeinde Flegessen, abgerufen am 15. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang des 14. Jahrhunderts hatten die [[Grafen von Spiegelberg]] Lehen in Flegessen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Niclas: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Flegessen,&amp;#039;&amp;#039; Flegessen, 1958, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später besaßen die Grafen [[Lenthe (Adelsgeschlecht)|von Lenthe]] aus dem Landadel der Grafschaft Wunstorf die Güter Flegessen und Hasperde. 1413 bis 1416 hielten Bruno und Dietrich von [[Eddingerode]] den Ort&amp;lt;ref&amp;gt;Flug, Bardehle: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch des Klosters Wittenburg&amp;#039;&amp;#039;, S. 51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adelsgeschlecht von Eddingerode staamte vermutlich aus der Wüstung Eddingerode auf dem Kronsberg in Hannover.&amp;lt;/ref&amp;gt; und besaßen hier die Vogtei, das Kirchenpatronat und die Gerichtshoheit. Sie kauften 1415 die Güter Flegessen und Hasperde von den Grafen von Lenthe. Flegessen gelangte 1425/1427 in das Eigentum des [[Kloster Wittenburg|Klosters Wittenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;HKLH, Einzelgemeinde Flegessen, zit. UB Wittenburg Nr. 120–126, abgerufen am 15. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mönche und Laienbrüder des Klosters Wittenburg bewirtschafteten die Ländereien des Gutes Flegessen, für das sich daher der Begriff Mönchshof herausbildete. 1462 wurde eine [[Flurbereinigung]] vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Geschichte ===&lt;br /&gt;
1543/1546 wurde die [[Reformation]] unter der Herzogin [[Elisabeth von Brandenburg (1510–1558)|Elisabeth von Calenberg]] in Flegessen eingeführt. Theodorus Anholt war 1547 der erste lutherische Geistliche in Flegessen. Mindestens seit Mitte des 17. Jahrhunderts bestand eine Schule in Flegessen: „Der Lehrer Caspar Sielschott erscheint 1653 im Flegesser Kirchenbuch.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeine/flegessen/ |titel=Artikel Flegessen |hrsg=HKLH |sprache=de |abruf=2025-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eigentum des Klosters Wittenburg wurde 1580 durch Herzog [[Heinrich Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Heinrich Julius von Braunschweig und Lüneburg]] im Zuge der [[Säkularisierung]] eingezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;HKLH, Einzelgemeinde Flegessen, abgerufen am 15. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schenkte das Gut seiner Ehefrau [[Elisabeth von Dänemark (1573–1626)|Elisabeth von Dänemark]], die es 1608 an den Kammerherrn und Juristen Lorenz Berkelmann verlieh und es ihm 1615 verkaufte.&amp;lt;ref&amp;gt;HKLH, Einzelgemeinde Flegessen, abgerufen am 15. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1633 kam das Dorf an die von Eddingerode.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Willeke, &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre Realverband Forstgenossenschaft Holtensen im Landkreis Hameln-Pyrmont&amp;#039;&amp;#039;, Hameln, 2019, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1675 bis 1805 gehörte es den (1638 geadelten) Calenberger Freiherren von [[Kipe]] und den aus einem Uradelsgeschlecht des Hochstifts Hildesheim (stiftisches [[Junkertum]]) stammenden Herren [[Steinberg (Adelsgeschlecht)|von Steinberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Schlegel |Titel=Die Ritter von Steinberg in Northeim und Umgebung |Hrsg=Heimat- und Museumsverein für Northeim und Umgebung e. V. |Sammelwerk=Northeimer Jahrbuch 2022 - Zeitschrift für Heimatforschung, Denkmalpflege und Naturschutz |Band=87. Jahrgang |Ort=Northeim |Datum=2022 |Seiten=30-37}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1869 gehörte es den aus einem altsächsischen Uradelsgeschlecht stammenden Freiherren [[Hake (Adelsgeschlechter)|von Hake]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marcelli Janecki |Titel=Handbuch des preußischen Adels |Ort=Berlin |Datum=1891 |Kommentar=1891-1893 |Seiten=310-314}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Familie von Hake kam noch eine weitere Familie in den Besitz des Gutes, das heute verpachtet ist und als Landwirtschaftsbetrieb und Hofcafé genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hofcafe-flegessen.de |titel=Hofcafé Flegessen |sprache=de |abruf=2025-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1885 bis 1974 gehörte die Gemeinde Flegessen zum Kreis Springe/ab 1. Januar 1939 Landkreis Springe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. November 1843 erfolgte im Rahmen einer Generalteilung die Teilung der Ostermark,&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Goe auf der Hamel]].&amp;lt;/ref&amp;gt; zu der u. a. die Forsten am Süntel, im Wiesblock und am [[Schweineberg (Naturschutzgebiet)|Schweineberg]] gehörten. Nach der Teilung bildete sich u. a. die Forstgenossenschaft Flegessen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jacob Grimm |Titel=Deutsche Rechtsaltertümer und Weistümer. Die drei Süntelmarkgenossenschaften |Nummer=43 |Auflage=2. |Datum=1854}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1856 bis 1860 fand in Flegessen eine Flurbereinigung im Rahmen einer Agrarreform, mit Ablösung der [[Grunddienstbarkeit|Grunddienstbarkeiten]], die noch im [[Lehnswesen]] wurzelten (Generalteilung/[[Gemeinheitsteilung]] sowie Spezialteilung) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der örtliche Pastor Julius Hermann Theodor Schramm (amtierte bis 1936) war Mitglied der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] und stand dem [[Nationalsozialismus]] ablehnend gegenüber.&amp;lt;ref&amp;gt;HKLH, Einzelgemeinde Flegessen, abgerufen am 15. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] arbeiteten französische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangene]] als [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] auf Bauernhöfen in Flegessen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kai Witthinrich |Titel=Verstrickt - Der Nationalsozialismus im alten Landkreis Springe |Hrsg=Heimatbund Niedersachsen e. V. - Gruppe Bad Münder |Sammelwerk=Schriften des Museums Bad Münder |Band=16 |Ort=Bad Münder |Datum=2022 |Seiten=240}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gemeindefriedhof von Flegessen ruhen sechs Tote des Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Es handelt sich um drei Gräber von serbischen Zwangsarbeitern&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Gruppe von ca. 200 Zwangsarbeitern, die von Soldaten bewacht wurden, befand sich auf einem Marsch von Hessisch-Oldendorf nach Springe, als es auf der B217 bei Flegessen zu den Todesfällen kam. Siehe Witthinrich, 2022,S. 341.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie um drei Gräber von deutschen Soldaten, die am 5. April 1945 während eines alliierten Tieffliegerangriffs in der Nähe von Flegessen von deutschem Flakfeuer auf der Bundesstraße 217 getötet und hier beigesetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kai Witthinrich |Titel=Verstrickt - Der Nationalsozialismus im alten Landkreis Springe |Hrsg=Heimatbund Niedersachsen e. V. - Gruppe Bad Münder |Sammelwerk=Schriften des Museums Bad Münder |Band=16 |Ort=Bad Münder |Datum=2022 |Seiten=341}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.geschichte-hameln.de/erinnerungsorte/flegessen.php?ort=flegessen |titel=Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V. |abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kriegsgraeberstaetten.volksbund.de/friedhof/bad-muender-flegessen-gemeindefriedhof |titel=Kriegsgräberstätte: Bad Münder - Flegessen, Gemeindefriedhof - Bau, Pflege und Instandsetzung {{!}} Volksbund.de |abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein deutscher [[Flakhelfer]] starb gegen Ende des Krieges durch einen Fliegerangriff bei Flegessen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Seutemann, David Niemeyer,&lt;br /&gt;
Hendrik Greinert, Björn Jungmann, Dominic Matthies |url=https://www.gelderblom-hameln.de/historischeortehameln/wehl/historischeortefhwehlhintergrund03.php?name=hofhwehlhintergrund03 |titel=Hamelns Geschichte - abseits vom Rattenfänger |abruf=2026-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neueste Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das Dorf Flegessen wurde durch die [[Gebietsreform in Niedersachsen|Gebietsreform]] am 1. Januar 1973 als einer von 16 Ortsteilen in die Stadt [[Bad Münder am Deister|Bad Münder]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=202}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Heimatbund-Niedersachsen.de: Schlaglichter auf die Geschichte der Stadt Bad Münder |url=http://www.heimatbund-niedersachsen.de/Geschichte_Bad_Munder.pdf |wayback=20160304064545 }} (PDF; 196&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Weber |Titel=Chronik Bad Münder am Deister 1945-1985 |Hrsg=Hermann Weber |Verlag=Eigenverlag |Ort=Bad Münder am Deister |Datum=1989 |Seiten=928}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. März 1974 kam die Stadt Bad Münder am Deister und damit auch der Ortsteil Flegessen aus dem aufgelösten [[Landkreis Springe]] in den Landkreis Hameln-Pyrmont.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe „[[Landkreis Hameln-Pyrmont]]“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!1950&lt;br /&gt;
!1963&lt;br /&gt;
!2017&lt;br /&gt;
!2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|944&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.destatis.de |titel=Gemeindedaten vom 13.09.1950 (Auszug GV 31121950) |hrsg=Statistisches Bundesamt |sprache=de |abruf=2025-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|636&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00003956/NS_pop1963_pdfa.pdf |titel=Die Bevölkerung der Gemeinden in Niedersachsen am 31. Dezember 1963 |werk=Statistische Berichte - Ergebnisse der amtlichen Statistik des Landes Niedersachsen |hrsg=Niedersächsisches Landesverwaltungsamt |datum=1964-05-25 |sprache=de |abruf=2025-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|925&lt;br /&gt;
|945&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister ist Cordt-Hinrich Piephoh ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ratsinfoservice.de/ris/badmuender/organization/details/24 &amp;#039;&amp;#039;Ortsrat Hasperde-Flegessen-Klein Süntel&amp;#039;&amp;#039;] in &amp;#039;&amp;#039;Gremien&amp;#039;&amp;#039;, Ratsinfo Bad Münder, abgerufen am 8. Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flegessen hat einen gemeinsamen Ortsrat mit den Nachbarorten [[Hasperde]] und [[Klein Süntel]]. Die Dorfgemeinschaft der drei Dörfer wird durch 5 (von 53) Ratsherren und -frauen im Rat der Stadt Bad Münder vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Petri-Kirche in Flegessen (Bad Münder) IMG 5970.jpg|mini|St.-Petri-Kirche]]&lt;br /&gt;
* Unter der [[St.-Petri-Kirche (Flegessen)|St.-Petri-Kirche]] von 1892 im neuromanischen Stil liegen noch Überreste der Vorgängerkirche aus der romanischen Zeitstellung, die angeblich aus dem 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammt, gesichert aber Ende des 13. Jahrhunderts belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;HKLH, Einzelgemeinde Flegessen, abgerufen am 15. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.kirche-hameln-pyrmont.de/kirchengemeinden/region-6/flegessen-st-petri-kirchengemeinde|titel=Flegessen, St. Petri-Kirchengemeinde|hrsg=Ev.-luth. Kirchenkreis Hameln-Pyrmont|sprache=de|abruf=2025-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie enthält ein Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert und ein Grabmal der Patronatsfamilie von Eddingerode von ca. 1600.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.weserbergland.com/de/?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=184&amp;amp;Itemid=96 Historische Kirchen auf Weserbergland.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Ein erster Dorffriedhof existierte bis 1849 auf dem Kirchhof. Ein zweiter Friedhof befand sich im Dorf beim früheren Armenhaus und wurde 1883 aufgelassen. Ein dritter Friedhof wurde 1883 im Kirchfelde, vor dem Dorf in Richtung Hasperde, angelegt. 1950 wurde dort eine Friedhofskapelle gebaut.&lt;br /&gt;
* Nach 1592 wurde das gegenüber der St.-Petri-Kirche liegende alte Pfarrhaus gebaut. Es wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstört und 1649 erneuert. Das neue Pfarr- und Gemeindehaus wurde 1892 gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;HKLH, Einzelgemeinde Flegessen, abgerufen am 15. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es steht unter Denkmalschutz, wurde 2018/2019 an die „Neues Leben in alten Mauern UG“ verkauft und wird seither als Mehrgenerationenhaus genutzt. Aus den Kirchenbüchern sind folgende Einträge erhalten geblieben und digitalisiert worden: Taufen und Trauungen ab 1651, Kommunikanten ab 1756 (Lücken 1805–1816, 1861–1875), Konfirmationen ab 1757 (Lücken 1762–1837), Begräbnisse ab 1651 (Lücken Mai 1749-August 1757).&lt;br /&gt;
* Ebenfalls im alten Ortskern befindet sich die 1970 und 2012 umfassend renovierte, unter Denkmalschutz stehende ehemalige Klosterschänke des Ortes. Es ist das älteste Fachwerkhaus der Region aus dem Jahr 1597.&lt;br /&gt;
* In Flegessen gibt es eine Dorfhochschule, ein Dorfkino und die Dorfzeitung „Süntelblatt“.&lt;br /&gt;
* Die Wassertretstelle an einem Panoramaweg am Eingang zum Süntel wurde vom ortsansässigen Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) im Jahr 1989 gebaut und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer im Süntel.&lt;br /&gt;
* Im unmittelbar nördlich von Flegessen angrenzenden Nachbardorf Klein Süntel gibt es eine Grabungsstätte „Alte Glashütte“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Flegessen Hof.jpg|mini|Gut Flegessen, mit Eingang zum Hofcafé]]&lt;br /&gt;
In einer Dörfergemeinschaft mit den Nachbarorten Hasperde und Klein Süntel ist Flegessen in den letzten Jahren wiederholt für die Vielzahl an dörflichen Aktivitäten und das hohe ehrenamtliche Engagement seiner Einwohner ausgezeichnet worden. 2013 wurde die von Bürgern aus Flegessen, Hasperde und Klein Süntel gegründete „Ideenwerkstatt Dorfzukunft“ beim Bundeswettbewerb „Neue Nachbarschaft“ von der „Montag Stiftung Urbane Räume“ für die „vielen engagierten, kreativen Projekte“&amp;lt;ref name=&amp;quot;NN2013&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.neue-nachbarschaft.de/der-preis/10-foerderpreise/ |wayback=20140312224419 |text=Beschreibung der Preisträger des Bundeswettbewerbs „Neue Nachbarschaft“ }}&amp;lt;/ref&amp;gt; als ein „Beispiel für mehr Lebensfreude auf dem Land statt Landflucht“&amp;lt;ref name=&amp;quot;NN2013&amp;quot; /&amp;gt; ausgezeichnet. Ebenso gewann die Gemeinschaft der drei Dörfer 2013 den „[[Deutscher Bürgerpreis|Deutschen Bürgerpreis]]“ der Sparkassenstiftung Weserbergland und gehörte 2015 zu den Preisträgern des Wettbewerbs „Kerniges Dorf“ des [[Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft|Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Billanitsch: [https://www.demo-online.de/artikel/finanzspritze-kreative-doerfer &amp;#039;&amp;#039;Finanzspritze für kreative Dörfer &amp;#039;&amp;#039;] bei [https://www.demo-online.de/ demo-online.de] vom 18. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner geringen Größe hat Flegessen eine besondere wirtschaftliche und soziale Infrastruktur mit einer Vielzahl an Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen (Bäckerei, Lebensmittelunternehmen, Architekturbüro, IT- und Elektronikfachgeschäft, Elektrofachgeschäft, Heizungs- und Sanitärbetrieb, Baugeschäft, Fassadenbaugeschäft, Glaserei, Zimmerei, drei Tischlereien, zwei Kosmetikstudios und Reinigungsunternehmen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flegessen hat seit 2006 ein Hofcafé und eine Imkerei, mit eigenem Laden direkt unterhalb des Hofcafés.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 2015 eröffnete Regio-/Bio-[[Dorfladen]] „Süntellädchen“ mit angegliederter Kulturscheune wird ehrenamtlich in einem ohne öffentliche Fördergelder finanzierten und in Eigenregie erbauten Strohballen-Lehm-Haus geleistet. Er zieht regelmäßig die Presse und Besuchergruppen von nah und fern an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=ARD berichtet aus Flegessen, Hasperde und Klein Süntel |Online=https://www.ndz.de/lokales/bad-muender_artikel,-ard-berichtet-aus-flegessen-hasperde-und-klein-suentel-_arid,2483125.html |Abruf=2018-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Flegessen gibt es einen Integrativen [[Kindergarten]], der bis zu 38 Kinder betreut. Flegessen hat eine [[Grundschule|Verlässliche Grundschule]] für die Münderaner Ortsteile [[Brullsen]], Flegessen, [[Hachmühlen]], [[Hasperde]] und [[Klein Süntel]] mit bis zu 90 Schülern. Seit dem Schuljahr 2015/2016 ist sie eine [[offene Ganztagsschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Nachbardörfern Hasperde und Klein Süntel gibt es zwei Seniorendomizile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freiwillige Feuerwehr und Vereine ==&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Feuerwehr Flegessen ===&lt;br /&gt;
* Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Flegessen wurde 1892 gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://f-h-ks.jimdofree.com/vereinsleben/freiwillige-feuerwehr-flegessen/ |titel=Freiwillige Feuerwehr Flegessen |sprache=de |abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.feuerwehr-bad-muender.de/externe-einsatzmittel/freiwillige-feuerwehr-flegessen/ |titel=Freiwillige Feuerwehr Flegessen |hrsg=Freiwillige Feuerwehr Bad Münder |sprache=de |abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Flegessen wurde 1896 gegründet und hat ca. 20 aktive Musiker. Die [[Jugendarbeit in der Feuerwehr|Jugendfeuerwehr]] wurde 1972 gegründet. Die Kinderfeuerwehr „Feuerflöhe Flegessen“ wurde am 23. April 2016 gegründet.&lt;br /&gt;
* Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Flegessen wurde am 14. April 2014 gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Der DRK-Ortsverein Flegessen/Hasperde/Klein Süntel wurde 1942 gegründet und hat 82 Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://f-h-ks.jimdofree.com/vereinsleben/drk-ortsverband/ |titel=DRK Ortsverband Flegessen |sprache=de |abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Sportverein „FC Flegessen/Hasperde von 1919 e.&amp;amp;nbsp;V.“ ist mit ca. 620 Mitgliedern größter Verein im Dorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fcflegessen.de/ |titel=FC Flegessen e. V. |sprache=de |abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bietet die Sparten [[Fußball]], [[Tischtennis]], [[Judo]], [[Turnen]]/[[Gymnastik]] und [[Tanz]]en. Für Kinder gibt es Angebote in den Sparten Fußball, Tischtennis, Judo und Turnen. Anfang der 2000er Jahre wurde eine Sporthalle in Flegessen gebaut. Es gibt einen sehr gut gepflegten Rasen-Sportplatz. Die erste Damenmannschaft der Sparte Tischtennis des Vereins hat 2025 den Aufstieg in die [[Bezirksliga|Bezirksklasse]] geschafft.&lt;br /&gt;
* Der „Schützenverein Klein Süntel von 1952 e. V.“ bietet die Schießsportarten Bogenschießen, [[Kleinkaliberschießen]] sowie Schießen mit [[Luftpistole]], [[Lichtpunktgewehr]] und [[Luftgewehr]]. Daneben gibt es die Angebote Blasrohrschießen, [[Shuffleboard]] und das [[Boule]]spiel (und in Zukunft auch [[Darts|Dart]]). Ein barrierefreies Schützenhaus mit Grillhütte und Boulefeld ist das Domizil des Vereins, der ca. 100 Mitglieder hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sv-kleinsuentel.de/ |titel=Schützenverein Klein Süntel |sprache=de |abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[Heimatverein|Bürgerverein]] „Alte Wache Hasperde e. V.“ für Flegessen, Klein Süntel und Hasperde wurde im Jahr 2019 gegründet, nachdem die Freiwillige Feuerwehr Hasperde aufgelöst wurde. Er hat sein Domizil im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus („Alte Wache“) am Ortsausgang von Hasperde, Richtung Hohnsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://f-h-ks.jimdofree.com/vereinsleben/alte-wache-hasperde/ |titel=Bürgerverein Alte Wache Hasperde |sprache=de |abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bürgerverein hat ca. 60 Mitglieder.&lt;br /&gt;
* Der „Verein für Heimatpflege, Verkehrs- und Verschönerungsverein“ (VVV) wurde 1959 gegründet und hat knapp 200 Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://f-h-ks.jimdofree.com/vereinsleben/verein-f%C3%BCr-heimatpflege-verkehrs-versch%C3%B6nerungsverein/ |titel=Heimat-, Verkehrs- und Verschönerungsverein Flegessen (VVV) |sprache=de |abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Chor „Süntelklang“ wurde 2019 gegründet und hat ca. 40 bis 50 Aktive.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://f-h-ks.jimdofree.com/vereinsleben/s%C3%BCntelklang-chor/ |titel=Chor Süntelklang Flegessen |sprache=de |abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Es gibt einen Eltern- und Förderverein für die Grundschule Flegessen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://f-h-ks.jimdofree.com/vereinsleben/eltern-und-f%C3%B6rderverein-der-grundschule/ |titel=Eltern- und Förderverein der Grundschule Flegessen |sprache=de |abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Der Hauslehrer, Botaniker und Pastor [[Johann Heinrich Friedrich Schlotheuber]] (amtierte 1821–1866) forschte zu [[Moose|Moospflanzen]] und schuf ein [[Herbarium]] mit 35.000 Arten. Nach dessen Tod kaufte König [[Georg V. (Hannover)|Georg V.]] das Herbarium für das Museum in Hannover an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Niclas: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Flegessen,&amp;#039;&amp;#039; Flegessen, 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-muender.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=23:flegessen&amp;amp;catid=110:ortsteile&amp;amp;Itemid=249 Flegessen] auf der Website der Stadt Bad Münder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Bad Münder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Hameln-Pyrmont]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Münder am Deister)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Hameln-Pyrmont)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1294]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Elke Hork-Sellmann</name></author>
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