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	<title>Fleet - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fleet&amp;diff=72508&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulf Heinsohn: +lk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fleet&amp;diff=72508&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-14T08:39:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+lk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt Wassergräben in Norddeutschland, für andere Bedeutungen siehe [[Fleet (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg.1883.Holländische Reihe.Vdz-16-300dpi.jpg|mini|Fleet an der Holländischen Reihe 1883 (vor dem Bau der Hamburger Speicherstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg Brooksfleet 01 KMJ.jpg|mini|hochkant|Brooksfleet in der Hamburger [[Speicherstadt]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg Trostbrücke 04.jpg|mini|Nikolaifleet bei Niedrigwasser an der [[Trostbrücke]] in der Hamburger Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg Nikolaifleet 01 KMJ.jpg|mini|Nikolaifleet, Rückseite der Hamburger [[Deichstraße (Hamburg)|Deichstraße]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg Fleet mit Reimersbrücke und Katharinenkirche 1863.jpg|mini|Entgegengesetzte Blickrichtung mit Reimersbrücke und [[Hauptkirche Sankt Katharinen (Hamburg)|St.&amp;amp;nbsp;Katharinen]] (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fleet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|GT Fleet.ogg|anhören}}) (&amp;#039;&amp;#039;[[Neutrum|n]]&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fleth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie in vielen weiteren Schreibweisen vorkommend; von [[Altniederdeutsche Sprache|and.]] &amp;#039;&amp;#039;fliot&amp;#039;&amp;#039;, [[Mittelniederdeutsche Sprache|mnd.]] &amp;#039;&amp;#039;vlêt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;vlît&amp;#039;&amp;#039;, [[Niederdeutsche Sprache|nnd.]] &amp;#039;&amp;#039;Fleet&amp;#039;&amp;#039;, [[Standarddeutsch|hd.]] &amp;#039;&amp;#039;[[Fließ (Gewässername)|Fließ]]&amp;#039;&amp;#039;, zu &amp;#039;&amp;#039;fließen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Laur]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl., Neumünster 1992, S.&amp;amp;nbsp;251.&amp;lt;/ref&amp;gt;) kommt aus dem [[Niederdeutsche Sprache|Niederdeutschen]] und bezeichnet einen Wasserlauf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Heinrich Thies und Heinrich Kahl |Titel=Der neue Sass - Plattdeutsches Wörterbuch |Auflage=7 |Verlag=Wachholtz |Ort=Neumünster |Datum=2013 |ISBN=978-3-529-03000-0 |Seiten=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist in Norddeutschland noch in vielen Orts- oder Flurnamen verbreitet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef Feldmann |Titel=Ortsnamen, ihre Entstehung und Bedeutung, unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Ortsnamen |Datum=1925 |Seiten=58}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, so zum Beispiel in den [[Elbmarschen]] und der [[Wesermarsch]]. Hier sind Fleete durch die Bedeichung der Marschen im Mittelalter meist verschwunden oder wurden zumindest stark verändert; sind aber noch in Ortsnamen wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Bahrenfleth|Bahren-]], [[Barsfleth|Bars-]], [[Beidenfleth|Beiden-]], [[Borsfleth|Bors-]], [[Bützfleth|Bütz-]], [[Dammfleth|Damm-]], [[Elsfleth|Els-]] oder [[Wewelsfleth]] erhalten. Die norddeutsche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Fleet&amp;#039;&amp;#039; steht auch für die noch vorhandenen, aber stark veränderten oder überhaupt erst künstlich angelegten Wasserverbindungen in Städten wie [[Hamburg]], [[Glückstadt]] und [[Bremen]]. Auch in Straßennamen haben sich Fleete erhalten, so zum Beispiel in der Fleethörn in [[Kiel]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kiel.de/de/kiel_zukunft/stadtgeschichte/_daten_strassenlexikon/_strasse.php?id=1121 Stadt Kiel - Kieler Straßenlexikon: Fleethörn]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fleete in Hamburg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg.1813 neddermeyer.Elbe.300dpi.jpg|mini|Hamburg 1813: Die Fleete sind noch nicht zugeschüttet]]&lt;br /&gt;
In Hamburg wurden die verschiedenen Schreibweisen wie &amp;#039;&amp;#039;Fleth&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Flet&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fleet&amp;#039;&amp;#039; mit einem Senatsbeschluss vom 27. September 1946 vereinheitlicht; man entschied sich für die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Fleet&amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt und damit gültig wurde dies am 15. Januar 1947.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Meyer |url=https://www.abendblatt.de/hamburg/article106959953/Schreibweisen-Als-Barmbeck-zu-Barmbek-wurde.html |titel=Schreibweisen - Als Barmbeck zu Barmbek wurde |datum=2002-06-26 |abruf=2021-04-19 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hamburger Fleete sind zum Teil aus den Mündungsarmen von [[Alster]] und [[Bille]] in die Elbe hervorgegangen, die dann zur [[Entwässerung]] und als [[Wassergraben|Stadtgräben]] zur Verteidigung genutzt wurden; zum anderen Teil wurden sie als weitere Überlaufgräben der später aufgestauten Alster angelegt. Schließlich dienten die Fleete zunehmend dem [[Verkehr|Warenverkehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu einem künstlich angelegten [[Kanal (Wasserbau)|Kanal]] wurde der Wasserstand in den Fleeten Hamburgs anfangs nicht durch [[Schleuse]]n geregelt, sondern schwankte mit der [[Gezeiten|Tide]], wodurch es zu [[Schlick]]ablagerungen kam, mit deren Beseitigung der Berufsstand der [[Fleetenkieker]] ([[Niederdeutsche Sprache|plattdt.]] &amp;#039;&amp;#039;Kieker&amp;#039;&amp;#039; „Gucker“) beauftragt wurde. Fleetenkieker hatten ab 1555 im Auftrag der [[Düpe]]kommission (plattdt. &amp;#039;&amp;#039;Düpe&amp;#039;&amp;#039; „Tiefe“) dafür Sorge zu tragen, dass den Frachtkähnen und [[Schute (Schiffstyp)|Schuten]] eine ausreichende Wassertiefe zur Verfügung stand. Später ging die Bezeichnung auf alle Personen über, die die Fleete und ihre Ufer nach verwertbarem Abfall durchsuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Fleete sind in [[Hamburg-Altstadt|Hamburgs Altstadt]] zu finden: die untereinander verbundenen &amp;#039;&amp;#039;Alsterfleete&amp;#039;&amp;#039;, die zugleich auch die historisch wechselnden Verbindungen zwischen der Alster und der [[Unterelbe]] darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wurden die Häuser der reichen [[Kaufmann|Kaufleute]] – meist Wohn-, [[Kontorhaus|Kontor-]] und Lagerhaus zugleich – mit der Rückfront zum Fleet und der Vorderfront zur Straße gebaut, oft beidseitig mit entsprechenden Hebevorrichtungen für Lasten. Die Ladungen der [[Seeschiff]]e wurden zunächst auf kleinere [[Schiffe ohne eigenen Antrieb#Schute|Schuten]] umgeschlagen und zur Zwischenlagerung bzw. weiteren Verarbeitung über die Fleete an den Bestimmungsort verbracht. Zum weiteren Versand gelangte die Ware später wieder auf dem Wasserwege oder mühsam über Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserstraßen der Fleete bildeten somit für den Warentransport ein bedeutendes Verkehrsnetz. Sie dienten aber ebenso der Wasserentnahme als zur Entsorgung von Fäkalien und Unrat, was eine entsprechende Geruchsentwicklung und hygienische Probleme zur Folge hatte. Im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen wurden daher von den bis zu 29 Fleeten bereits im 19. Jahrhundert kleinere oder weniger nutzbare Fleete zugeschüttet, insbesondere nach dem [[Hamburger Brand]], aber auch nach dem Zweiten Weltkrieg zur Beseitigung der Trümmer der von Bomben zerstörten Häuser und im Rahmen von Straßenerweiterungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=NDR |url=https://www.ndr.de/ratgeber/reise/hamburg/Hamburgs-Kanaele-Lebensadern-der-Grossstadt,kanaelehamburg100.html |titel=Hamburgs Kanäle: Mit dem Kanu unterwegs |abruf=2021-04-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fleete (und Kanäle im Bereich der Bille) sind gegenüber der Elbe nach den schlimmen Erfahrungen aus der [[Sturmflut 1962]] zum [[Hochwasserschutz]] durch Schleusen absperrbar. Das &amp;#039;&amp;#039;Nikolaifleet&amp;#039;&amp;#039;, rückseitig von [[Grimm (Insel)|Grimm]], Katharinenstraße, [[Cremon]] sowie der [[Deichstraße (Hamburg)|Deichstraße]] gelegen und noch unmittelbar mit der Elbe verbunden, fällt bei [[Ebbe]] meist trocken, lässt sich aber bei zu hoch auflaufender Flut schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Alsterfleet&amp;#039;&amp;#039; und das mit ihm verbundene &amp;#039;&amp;#039;Bleichenfleet&amp;#039;&amp;#039; werden wegen der Schiffbarkeit durch die Alsterschleusen ständig auf einem Mindestwasserstand gehalten. Dies sind die Schaartorschleuse (unter der Schaartorbrücke, Beim Alten Waisenhause) und die [[Alsterschleusen#Rathausschleuse|Rathausschleuse]] am Reesendamm/[[Rathausmarkt]] (unter der Schleusenbrücke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Herrengrabenfleet&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Bleichenfleet&amp;#039;&amp;#039; einerseits sowie das &amp;#039;&amp;#039;Alsterfleet&amp;#039;&amp;#039; andererseits schließen die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Fleetinsel&amp;#039;&amp;#039; ein, zudem verläuft hier auch die Grenze zwischen den Stadtteilen [[Hamburg-Altstadt|Altstadt]] und [[Hamburg-Neustadt|Neustadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugeschüttete Fleete ===&lt;br /&gt;
Sofern nicht anders vermerkt, wurden die nachfolgend bezeichneten Fleete/Kanäle nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zugeschüttet. Die Fleete wurden in der Regel nach den anliegenden Straßen benannt. Da frühere amtliche Bezeichnungen fehlen, kommen auch unterschiedliche Namen vor, oder Namen fehlen ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hamburg-Altstadt und -Neustadt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klosterfleet&amp;#039;&amp;#039;, nach dem Brand 1842 zugeschüttet. Verlief südlich in Länge des [[Alter Wall|Alten Walls]] vom &amp;#039;&amp;#039;Mönkedammfleet&amp;#039;&amp;#039; bis in die [[Kleine Alster]] am Johanniskloster auf dem heutigen [[Rathausmarkt]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerberstraßenfleet&amp;#039;&amp;#039;, nach 1842 zugeschüttet. Verlief südlich der auf der Fleetseite unbebauten Gerberstraße (auf der heute Börse und Rathaus stehen) vom Mönkedammfleet (nördlich der Mühlenbrücke) bis zum &amp;#039;&amp;#039;Plan&amp;#039;&amp;#039; am Johanniskloster (vor dem heutigen Rathaus) bzw. vordem weiter zum ehemals größeren Becken der kleinen Alster.&lt;br /&gt;
* Fleet zwischen &amp;#039;&amp;#039;Mönkedamm-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Klosterfleet&amp;#039;&amp;#039;, nach 1842 zugeschüttet. Verbindungsfleet westlich hinter dem Adolphsplatz.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Rödingsmarkt]]fleet&amp;#039;&amp;#039;, 1842 teilweise und 1886 ganz zugeschüttet. Verlief in der Mitte der heutigen Straße Rödingsmarkt unter dem heutigen Hochbahn-Viadukt vom Graskeller/[[Großer Burstah]] mit Schleuse zum &amp;#039;&amp;#039;Mönkedammfleet&amp;#039;&amp;#039; Richtung Süden endete an der Schleuse zum Binnenhafen am [[Kajen]] (Beim Alten Waisenhause).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deichstraßenfleet&amp;#039;&amp;#039;, führte vom Binnenhafen zwischen [[Rödingsmarkt]] und [[Deichstraße (Hamburg)|Deichstraße]] bis zur Görttwiete an der Rückseite zum [[Großer Burstah|Großen Burstah]]. Dort ist heute die Straße „Steintwietenhof“ mit einem erhaltenen Speicher. Der ehemalige Fleetverlauf ist zudem an der Rückseite der Altbauten zwischen Steintwiete und Willy-Brandt-Straße erkennbar.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bäckerstraßenfleet&amp;#039;&amp;#039;, der westliche Teil &amp;#039;&amp;#039;Reichenstraßenfleet&amp;#039;&amp;#039; mit der Mündung in das &amp;#039;&amp;#039;Nikolaifleet&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Reichenstraßenfleet]]&amp;#039;&amp;#039;, um 1866 zur Verbreiterung der Großen und Kleinen Reichenstraße zugeschüttet. Begann mit Abknickung nördlich vom &amp;#039;&amp;#039;Brauerstraßenfleet&amp;#039;&amp;#039; und mündete über das &amp;#039;&amp;#039;Bäckerstraßenfleet&amp;#039;&amp;#039; in das &amp;#039;&amp;#039;Nikolaifleet&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gröningerstraßenfleet&amp;#039;&amp;#039; und östliche Verlängerung &amp;#039;&amp;#039;Brauerstraßenfleet&amp;#039;&amp;#039; (bis Hopfensack). Mit dem Bau der [[Ost-West-Straße (Hamburg)|Ost-West-Straße]] (heute am Rödingsmarkt unterteilt in Ludwig-Erhard-Straße und Willy-Brandt-Straße) nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die ineinander übergehenden Fleete zugeschüttet. Ebenso wie die Grönigerstraße verschwand auch die Brauerstraße selbst.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klingbergfleet&amp;#039;&amp;#039; (ehemals östliche Verlängerung des &amp;#039;&amp;#039;Brauerstraßenfleets&amp;#039;&amp;#039;), mit dem Bau der Ost-West-Straße zugeschüttet. Das Fleet westlich des [[Meßberg]]s an der Straße „Klingberg“ war Teil der Wasserverbindungen zwischen der Alster und dem Oberhafen. Im Mittelalter wurde die Mündung als Öffnung in der Stadtbefestigung durch den „Winser Baum“ gesichert. Nach 1850 nutzten vor allem Bauern aus den [[Vierlande|Vier-]] und [[Marschlande]]n das Fleet als Zufahrt zum Markt am Meßberg.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steckelhörnfleet&amp;#039;&amp;#039; teilweise, Querverbindung zwischen &amp;#039;&amp;#039;[[Nikolaifleet]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Zollkanal]]&amp;#039;&amp;#039; und weiter zur [[Speicherstadt]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katharinenstraßenfleet&amp;#039;&amp;#039;, [[1946]] zugeschüttet. Eine „halbe“ Brücke bildet heute den Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Außerhalb der Innenstadt&lt;br /&gt;
[[Datei:Elbkarte-Altenwerder-1702.jpg|mini|[[Hamburg-Altenwerder|Altenwerder]] um 1702&amp;lt;br /&amp;gt;(hier weist Norden nach unten)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hohe-Schaar-Fleet&amp;#039;&amp;#039; (auf einer Karte von 1650 als &amp;#039;&amp;#039;Smalenfleet&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet), auf der Karte von 1702 noch verzeichnet. Mündete gegenüber dem &amp;#039;&amp;#039;Köhlfleet&amp;#039;&amp;#039; in den &amp;#039;&amp;#039;Köhlbrand&amp;#039;&amp;#039;, verlief etwa im Bereich der heutigen [[Rethe]]. Nur die Hohe-Schaar-Straße erinnert noch an diesen Namen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburg-Moorfleet|Moorfleet]]&amp;#039;&amp;#039;, ein ehemaliger Elbeseitenarm, heute nur noch als Stadtteilname in Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Noch vorhandene Fleete ===&lt;br /&gt;
[[Datei:U-Roedingsmarkt-kl.jpg|mini|hochkant|Mönkedammfleet mit U-Bahn-Rampe der [[Ringlinie (Hamburg)|Linie U3 Ring]] in Hamburg]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Alsterfleet]]&amp;#039;&amp;#039;, früher nur bis zum Graskeller und weiter als &amp;#039;&amp;#039;Admiralitätstraßenfleet&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bleichenfleet]]&amp;#039;&amp;#039;, nördliche Verlängerung des Herrengrabenfleets&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Neuenwallfleet]]&amp;#039;&amp;#039;, verbindet &amp;#039;&amp;#039;Alsterfleet&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bleichenfleet&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Herrengrabenfleet]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mönkedammfleet&amp;#039;&amp;#039; (parallel dazu verläuft der Abschnitt der [[Ringlinie (Hamburg)|„Ring“-Linie U3]] mit dem stärksten [[Gradiente|Gefälle]], siehe Foto)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Nikolaifleet]],&amp;#039;&amp;#039; ursprünglicher Hauptarm der Alster und Keimzelle des Hamburger Hafens&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dovenfleet&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich Verbindung zwischen Nieder- und Oberhafen, später zum [[Zollkanal]] ausgebaut&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kehrwiederfleet&amp;#039;&amp;#039; ([[Speicherstadt]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brooksfleet&amp;#039;&amp;#039;, östliche Verlängerung davon&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleinfleet&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Kleines Fleet&amp;#039;&amp;#039;), Abzweig zum Zollkanal, gegenüber dem ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Steckelhörnfleet&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wandrahmsfleet&amp;#039;&amp;#039;, Abzweig vom &amp;#039;&amp;#039;Kleinfleet&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Annenfleet&amp;#039;&amp;#039;, parallel dazu, verlängert das &amp;#039;&amp;#039;Brooksfleet&amp;#039;&amp;#039; östlich&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Holländischbrookfleet&amp;#039;&amp;#039;, weitere Verlängerung bis zur Vereinigung mit dem &amp;#039;&amp;#039;Wandrahmsfleet&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*: &amp;#039;&amp;#039;Wandrahmsfleet&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Holländischbrookfleet&amp;#039;&amp;#039; (ehemals beide noch im [[Freihafen]]) mündeten – vor dem Bau der Oberbaumbrücke nach dem Zweiten Weltkrieg – gemeinsam bei der Poggenmühle in die Sülze (bereits außerhalb des Freihafens), die zum einen direkt sowie über den Ericusgraben beim Teerhof die Zufahrt zum Oberhafen darstellte und zum anderen (wieder im Freihafenbereich) über die so genannte Sülzedurchfahrt mit dem Brooktorhafen verbunden war.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mühlenfleet&amp;#039;&amp;#039;, ehemaliger Elbeseitenarm, heute der Waltershofer Hafen – nordöstlich vom [[Eurogate]] [[Hamburg-Waltershof#Wirtschaft|Container Terminal Hamburg]] (CTH) und südwestlich vom ältesten Hamburger Container Terminal Burchardkai (CTB)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Köhlfleet&amp;#039;&amp;#039;, ebenfalls ehemaliger Elbeseitenarm parallel dazu, bildet das Ostufer von [[Hamburg-Finkenwerder|Finkenwerder]] und bietet heute die alleinige Zufahrt zum Dradenauhafen. Die ehemalige Verbindung zum [[Köhlbrand]] wurde zugeschüttet, wodurch [[Hamburg-Waltershof|Waltershof]] zur Halbinsel wurde&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Finkenwerder Fleet&amp;#039;&amp;#039;, südlich der Straße „Schotstek“, als Wasserweg unbedeutend&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Hohenwischer) Schleusenfleet&amp;#039;&amp;#039;, auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Mahlbusen Hohenwisch&amp;#039;&amp;#039;, von [[Hamburg-Moorburg|Moorburg]] kommend, mündet in die [[Süderelbe|Alte Süderelbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bestehen im Stadtteil Allermöhe bzw. Neuallermöhe etliche Fleete, siehe [[Hamburg-Neuallermöhe#Entwässerungssystem – die „Fleete“|Entwässerung durch Fleete in Neuallermöhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fleete in Bremen ==&lt;br /&gt;
Auch in Bremen gibt es mehrere, teils kleinere Wasserläufe, die &amp;#039;&amp;#039;Fleet&amp;#039;&amp;#039; genannt werden. Sie stellen meist die Hauptentwässerungsgräben ihrer jeweiligen Entwässerungssysteme dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Claus-Peter Hutter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Quellen, Bäche, Flüsse und andere Fließgewässer&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart/Wien 1996, S.&amp;amp;nbsp;40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Gewässer in der Freien Hansestadt Bremen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.aalsuppe.net/lex/f/fleet.html private Seite mit Bildern und Artikel zum Thema]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4349785-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanaltyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydronym]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulf Heinsohn</name></author>
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