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	<title>Fleckvieh - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T12:30:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fleckvieh&amp;diff=105084&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sänger: Würdest Du Dich bitte mal mit den Gepflogenheiten hier auseinandersetzen? Das wurde Dir bereits mehrfach gesagt</title>
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		<updated>2025-11-24T15:59:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Würdest Du Dich bitte mal mit den Gepflogenheiten hier auseinandersetzen? Das wurde Dir bereits mehrfach gesagt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bos taurus taurus relaxing.jpg|mini|Simmentaler Fleckvieh]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bos taurus taurus calf sideview 2.jpg|mini|Kalb]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fleckvieh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simmentaler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simmentaler Fleckvieh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist der Oberbegriff für verschiedene, oft zufällige [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzungen]] aus verschiedenen [[Hausrind]]rassen, mit einem Mindestanteil an Red-Holstein-Rind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland beträgt dieser Anteil 12,5 %. Die Benennung ist jedoch in der Schweiz unterschiedlich zu der in Deutschland und Österreich, wo Fleckvieh und Simmentaler bzw. Simmentaler Fleckvieh [[Synonymie|synonym]] verwendet werden. In der Schweiz dagegen bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;Simmentaler&amp;#039;&amp;#039; Tiere, die weniger als 12,5 % [[Holstein-Rind|Red-Holstein]]-Vorfahren besitzen, während mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Swiss Fleckvieh&amp;#039;&amp;#039; bis 1. Juli 2008 Tiere bezeichnet wurden, die zwischen 12,5 und 75 % Red-Holstein-Vorfahren haben. Ab 1. Juli 2008 wurde die sogenannte Blutgrenze zur Abgrenzung gegenüber Red Holstein auf 87 % erhöht. Zudem soll Swiss Fleckvieh zu einer eigenständigen [[Rasse (Züchtung)|Rasse]] werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_15740.html |wayback=20110917021733 |text=Schweizer Bauer vom 20. November 2007, Swiss Fleckvieh: Blutanteil wird auf 87 % angehoben |archiv-bot=2025-02-05 21:54:35 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings führt auch das Fleckvieh in Deutschland und in Österreich einen gewissen Anteil an Red-Holstein-Blut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fleckvieh ist eine sogenannte [[Zweinutzungsrasse]], bei der die Milch- und die Fleischleistung gleichermaßen eine sehr große Rolle spielen. Die Rasse geht auf Hausrinder im [[Simmental]] im Berner Oberland zurück, das bereits im [[Mittelalter]] für seine großwüchsigen und gescheckten Rinder bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rassekennzeichen ==&lt;br /&gt;
Gemeinsam sind allen Tieren dieser Rasse der weiße Kopf, gelegentlich mit Augen- oder Backenflecken, weiße Beine, der weiße Unterbauch und die weiße Schwanzquaste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erbanlagen für diese Merkmale werden dominant vererbt. Das restliche Fell kann in Farbabstufungen von Hellgelb bis dunklem Rotbraun auftreten, ebenso ist der Anteil von weißen Flecken sehr variabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso rassetypisch sind das breite, unpigmentierte [[Flotzmaul]] und die breite Stirn der Rinder. Die Rasse weist an der Halsunterseite eine ausgeprägte [[Wamme]] auf. Die Hörner sind hell, mit leicht nach außen und oben gebogenen gelblichen Spitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere sind mittelgroß bis groß. Die [[Widerrist]]höhe liegt bei [[Hausrind#Bezeichnungen|Stieren]] bei 150 bis 158 und die für Kühe bei 138 bis 142 Zentimeter. Die Kühe wiegen ca. 600–800&amp;amp;nbsp;kg, Stiere ca. 1100–1300&amp;amp;nbsp;kg. Die Tageszunahmen bei den Bullen liegen zwischen 1200 und 1500 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung Simmentaler Rind wird oft wie ein Qualitätsprädikat in der Werbung diverser Supermärkte verwendet. Da nur ein sehr geringer Teil des Rindes von einer bestimmten Rasse stammen muss (nur zu 12,5 %, siehe Einleitung) handelt es sich in Wahrheit jedoch um Mischvieh. Abgesehen von der Haltungsqualität bestimmt vor allem die Rasse die Qualitätseigenschaften des Fleisches. Da das Simmentaler Rind jedoch ein Mischrind ist, ist die Qualität des Produkts für den Endverbraucher nicht transparent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kern wird alles, was an Rindfleisch anfällt und nicht höherwertig kategorisiert werden kann, weil es z.&amp;amp;nbsp;B. einen besonders hohen Anteil einer zur Fleischzucht gedachten Rasse enthält, als Simmentaler Rind bezeichnet. Dabei werden seltenst zum Verbessern der Fleischqualität gedachte Reifungsverfahren des Fleisches angewendet, sondern so gut wie alles an Fleisch nass gereift, was vorrangig der Haltbarkeitsdauer dient, nicht der Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuchtrichtungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Simmentaler Kühe auf Weide.JPG|mini|Simmentaler Kühe auf der Weide]]&lt;br /&gt;
=== Fleckvieh in der Doppelnutzung ===&lt;br /&gt;
Als eine der wichtigsten Rinderrassen in Deutschland wird das Fleckvieh als Zweinutzungsrind gehalten. Die [[Tierzucht|Zuchttiere]] werden nach [[Milch]] und [[Fleisch]]leistung selektiert. Beides befindet sich auf sehr hohem Niveau, die Fleischleistung ist wesentlich besser als bei der Einnutzungsrasse [[Holstein-Rind]]. Zur Verbesserung der Milchleistung wird aber teilweise [[Holstein-Rind|Red Holstein]] eingekreuzt.&lt;br /&gt;
:[[Milchleistungsprüfung]] Deutschland 2008:&lt;br /&gt;
:im Schnitt 6.806&amp;amp;nbsp;kg Milch, 4,14 % Fett, 3,48 % Proteine&lt;br /&gt;
:Zuchtziel: 7.000 bis 8.000&amp;amp;nbsp;kg Milch; 4,00 % Fett; 3,70 % Proteine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde nach einer umfassenden Analyse der Neugestaltung der EG-Agrarpolitik mit Preissenkungsbeschlüssen für Milch und Rindfleisch ein Zuchtziel festgelegt, das ein Zweinutzungsrind mit durchschnittlich 7000&amp;amp;nbsp;kg Milch bei 3,9 % Fett und 3,7 % Proteine sowie Tageszunahmen bei Jungbullen von über 1300&amp;amp;nbsp;g und 60 % Schlachtausbeute vorsah. Ausgewachsene Kühe sollten 138–142&amp;amp;nbsp;cm Widerristhöhe haben und 750&amp;amp;nbsp;kg wiegen. Es wurde empfohlen, die absehbare Größenentwicklung zu bremsen. Es wurde Wert auf Körperbau und Eutermerkmale gelegt. Zuchtleistung, Gesundheit und Futteraufnahme wurden noch als zweitrangig eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zuchtziel&amp;quot;&amp;gt;[https://www.openagrar.de/receive/timport_mods_00005839 Wilfried Brade, Gerhard Flachowsky: &amp;#039;&amp;#039;Rinderzucht und Rindfleischerzeugung. Empfehlungen für die Praxis.&amp;#039;&amp;#039;] In &amp;#039;&amp;#039;Landbauforschung Völkenrode&amp;#039;&amp;#039;, Sonderheft 313, Unterpunkt: 3.2.2 Zuchtziel Fleckvieh Doppelnutzung, S. 44 ff. (Heft) bzw. 58 ff. (Internet).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2006 wurde das Zuchtziel erneut angepasst. Es wurde die Zielvorstellung von Fewson (1993) zugrunde gelegt: „Züchtung von vitalen Tieren, die unter künftigen Produktionsbedingungen einen höchstmöglichen Gewinn garantieren“. Damit wurde mehr Gewicht auf die [[Züchtung|Zucht]] gesunder Tiere und die Einkommenssicherung der Tierhalter gelegt. Milch : Fleisch : Fitness werden mit 38 : 17: 45 gewichtet und das Exterieur einzeln betrachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zuchtziel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon jetzt erreichen einzelne Fleckviehkühe Leistungen in 305 Tagen von 10.000&amp;amp;nbsp;kg und mehr. Einzelne Betriebe in der Schweiz erreichen sogar im Schnitt [[Milchleistung|Leistungen]] gegen 10.000&amp;amp;nbsp;kg Milch pro Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_11902.html |wayback=20070312181310 |text=Schweizer Bauer vom 24. November 2006, Christens Simmentaler mit 15.000 Kilogramm Laktationsleistung |archiv-bot=2025-02-05 21:54:35 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland geht man bei der behornt wie unbehornt vorkommenden Rasse &amp;#039;&amp;#039;Fleckvieh&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Rasseschlüssel (Rind)|Rasseschlüssel]] 11&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gesetze-im-internet.de/viehverkv_2007/anlage_6.html Anlage 6] Viehverkehrsverordnung&amp;lt;/ref&amp;gt; im Jahre 2018 bei männlichen Tieren von einer Risthöhe von 150–160&amp;amp;nbsp;cm und einem Gewicht von 1200&amp;amp;nbsp;kg (Zunahme täglich 1300&amp;amp;nbsp;g) und bei weiblichen Tieren bei einer Risthöhe von 140–145&amp;amp;nbsp;cm und einem Gewicht von 800&amp;amp;nbsp;kg von einer [[Milchleistung]] von jährlich 7500&amp;amp;nbsp;kg aus. In Deutschland lag der Bestand 2018 bei 743.702 weiblichen und 3.060 männlichen Tieren&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung]]: {{Webarchiv|url=https://tgrdeu.genres.de/default/hausundnutztiere/detailansicht/detail/63E5D466-B9F5-FD58-E040-A8C0286E751D |wayback=20201123155446 |text=TGRDEU |archiv-bot=2025-02-05 21:54:35 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 26. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fleisch-Fleckvieh (Beef Simmentaler) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Female Fleckvieh.jpg|mini|Fleckvieh-Rind zur Mast auf einer Weide in der Rhön]]&lt;br /&gt;
Die Verwendung dieser Hausrindrasse als Zweinutzungsrasse ist nur für [[Mitteleuropa]] typisch. Weltweit hat diese Rinderrasse vor allem in der Fleischproduktion eine große Bedeutung. Der Milchreichtum der Mütter stellt eine sehr gute Basis für die Zucht als reine Fleischrasse dar. Das Erstkalbealter der Kühe liegt bei 30 Monaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mastbullen nehmen täglich ca. 1.300 Gramm zu. Die Schlachtausbeute liegt bei ca. 63 Prozent. Das Fleisch ist mager und ist daher nur im Billigpreissegment zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;David Seitz: [http://schlaraffenwelt.de/jungbullen-fleisch/ &amp;#039;&amp;#039;Die Jungbullen-Lüge: Das größte Fleisch-Missverständnis Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;] auf schlaraffenwelt.de vom 11. September 2016, abgerufen am 4. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rassekennzeichen des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fleckvieh Fleischnutzung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://tgrdeu.genres.de/default/hausundnutztiere/detailansicht/detail/63E5D466-B9F6-FD58-E040-A8C0286E751D |titel=Rassebeschreibung Rind: Fleckvieh Fleischnutzung |werk=Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland (TGRDEU) |hrsg=Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung |zugriff=2015-08-06 |archiv-datum=2016-03-04 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304114027/http://tgrdeu.genres.de/default/hausundnutztiere/detailansicht/detail/63E5D466-B9F6-FD58-E040-A8C0286E751D |offline=ja |archiv-bot=2025-02-05 21:54:35 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* hoher Anteil wertvoller Fleischteile&lt;br /&gt;
* gute Milchleistung&lt;br /&gt;
* hohe Absetzgewichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genetisch hornloses Fleckvieh ===&lt;br /&gt;
Derzeit hauptsächlich nur in der Fleischrinderhaltung von Bedeutung, sind erste genetisch hornlose Tiere auch im Zweinutzungstyp vorhanden. Sie eignen sich sehr gut für Laufstall- und Gruppenhaltung. Die Verletzungsgefahr untereinander und für den Menschen wird minimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fleckvieh-Simmental (Deutschland) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maisbach Viehweide.jpg|mini|Viehweide mit Fleckvieh in [[Maisbach (Nußloch)]]]]&lt;br /&gt;
In Deutschland ist dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fleckvieh-Simmental&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein eigener [[Rasseschlüssel (Rind)|Rasseschlüssel]] 66 zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gesetze-im-internet.de/viehverkv_2007/anlage_6.html Anlage 6] zur ViehVerkV&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Rasse gilt als Einnutzungsrasse mit typischem Merkmal bzw. Zuchtziel als Fleischrind mit einer täglichen Zunahme von 1650&amp;amp;nbsp;g bei einer Risthöhe der männlichen Tiere von 150–160&amp;amp;nbsp;cm und einer Masse von 1200&amp;amp;nbsp;kg. Der Bestand stagniert bei etwa 11.000 Zuchttieren.&amp;lt;ref&amp;gt;BLE: {{Webarchiv|url=https://tgrdeu.genres.de/default/hausundnutztiere/detailansicht/detail/63E5D466-B9F6-FD58-E040-A8C0286E751D |wayback=20201123162922 |text=TGRDEU |archiv-bot=2025-02-05 21:54:35 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 26. Mai 2020, Stand 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urheimat ===&lt;br /&gt;
Die Urheimat dieser Rinderrasse ist vermutlich das [[Berner Oberland]] ([[Simmental]]). Das Simmentaler Fleckvieh ist aus verschiedenen lokalen Schlägen entstanden. Wichtigste Schläge waren der große Saanenschlag und das leichtere Frutigvieh. Sicher ist, dass das Simmentaler Fleckvieh seit mindestens 1400 Jahren in der Westschweiz gezüchtet worden ist. Das Simmentaler Fleckvieh war ähnlich eng mit der heute ausgestorbenen Freiburgerrasse verwandt, wie die Red-Holstein und Holsteinrasse. Die rotbunte Simmentaler Kuh unterschied sich von der Freiburgerkuh durch den von beiden Eltern vererbten rezessiven Rotfaktor, der dadurch zum phänotypisch rotbunten Erscheinungsbild führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zucht in Deutschland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tracht Hinterland 2003.jpg|mini|hochkant|[[Hülshof]], [[Mittelhessen]], Kuhhirte mit „Ringelstecken“ und [[Simmentaler Fleckvieh|Simmentaler&amp;lt;!-- Comment --&amp;gt;]] Kuh, Aquarell [[Ferdinand Justi]] 1881]]&lt;br /&gt;
Ab 1835 wurde das Fleckvieh zielbewusst aus dem Simmental nach [[Deutschland]] importiert. Vier Stellen begannen etwa gleichzeitig mit der Reinzucht des Fleckviehs: [[Stuttgart-Hohenheim|Hohenheim]] und [[Meßkirch]] in [[Baden-Württemberg]] sowie [[Miesbach]], [[Bayreuth]] in [[Bayern]] und in [[Hessen]] z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hülshof]]. Heute sind die Züchter in der [[Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde|Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde]] organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zucht in Österreich ===&lt;br /&gt;
Etwa um 1830 wurden die ersten Simmentaler in Österreich sowohl zur Milchproduktion als auch Zugtiere eingesetzt. Diese Rasse wurde mit lokalen Rassen wie mit Weißkopfschecken, Rotscheckenvieh, Ennstaler Bergschecken, Welser Schecken, Innviertler Schecken und Pustertaler Schecken, Oberinntaler, Unterinntaler oder Zillertaler zum Fleckvieh eingekreuzt. In Österreich wurde das Fleckvieh in das [[Register der Traditionellen Lebensmittel]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Fleckvieh (Simmental-Rasse) ist heute auf allen Kontinenten zuhause. Mit weltweit rund 41 Millionen Tieren ist sie eine der bedeutendsten Rinderpopulationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fleckvieh – Doppelnutzung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Land&lt;br /&gt;
! Anzahl&amp;lt;br /&amp;gt;Tiere (1996)&lt;br /&gt;
! Anteil am&amp;lt;br /&amp;gt;Gesamtrinderbestand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Deutschland&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4.400.000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |28 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Österreich&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2.100.000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |80 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schweiz&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |800.000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |44 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frankreich&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |1.650.000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Italien&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |320.000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Tschechien&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |1.200.000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |60 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Slowakei&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |400.000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |45 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Slowenien&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |272.000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |57 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|China&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |12.000.000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |15 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Russland und GUS&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |16.000.000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |24 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|sonstige&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |125.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fleckvieh Fleischnutzung ===&lt;br /&gt;
Eine Haltung dieser Hausrindrasse vor allem zur Fleischproduktion findet unter anderem in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], [[Dänemark]], [[Schweden]], [[Vereinigte Staaten|USA]], [[Kanada]], [[Argentinien]], [[Brasilien]], [[Mexiko]], [[Südafrika]], [[Namibia]], [[Simbabwe]], [[Australien]] und [[Neuseeland]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gesömmertes Höhenfleckvieh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.: &amp;#039;&amp;#039;Rinderrassen&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-8308-0819-0.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Averdunk]], Alfons Gottschalk, Maximilian Putz, Ewald Rosenberger: &amp;#039;&amp;#039;Fleckvieh – Entwicklung zu einer Weltrasse&amp;#039;&amp;#039;. Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht- und Besamungsorganisationen e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.). BLV, München 2001, ISBN 3-405-16238-6.&lt;br /&gt;
* Otto Kötteritzsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Fleckviehzucht in Oberbaden 1887–1977&amp;#039;&amp;#039;. Verlag W. Hartung-Gorre, Konstanz 2001, ISBN 3-89649-706-5.&lt;br /&gt;
* Fritz Vogt-Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Eine Weltrasse: Das Simmentaler Fleckvieh &amp;#039;&amp;#039;. Verlag Züchter, Adelboden 1993, ISBN 978-3-7225-6160-8.&lt;br /&gt;
* [[Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter]] e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;ADR-Jahresbericht – Ausgabe 2009.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Simmental cattle|Fleckvieh}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.asr-rind.de/rinderrassen/deutsches-fleckvieh.html Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht- u. Besamungsorganisationen e.&amp;amp;nbsp;V.] (ASR)&lt;br /&gt;
* Bundesverband Rind und Schwein e.&amp;amp;nbsp;V., Bonn, (mit ASR): [https://www.asr-rind.de/services/files/rassebroschueren/P-2019-10-3-1%20BRS%20Broschuere%20Fleckvieh%20Deutsch.pdf Broschüre Fleckvieh]&lt;br /&gt;
* [http://www.wsff.info/ wsff.info] – World Simmental-Fleckvieh Federation (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.fleckvieh.ch/ fleckvieh.ch] – SFZV – FSETR: Schweizerischer Fleckviehzuchtverband&lt;br /&gt;
* [http://www.fleckvieh.at/ fleckvieh.at] – AGÖF: Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Fleckviehzüchter&lt;br /&gt;
* [http://www.cestr.cz/ cestr.cz] – Tschechischer Zuchtverband für Fleckvieh (teils in Deutsch).&lt;br /&gt;
* [http://www.lfl.bayern.de/itz/rind/ Institut für Tierzucht] der [[Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft|Bay. Landesanstalt für Landwirtschaft]], Grub: [[Zuchtwertschätzung]] und Info über Hornloszucht&lt;br /&gt;
* Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.&amp;amp;nbsp;V.: [http://www.bauernhof.net/kuehe/rinderrassen/fleckvieh.htm bauernhof.net] – Fleckvieh (Milchtyp)&lt;br /&gt;
* [http://www.simmental.de/ simmental.de] – Verband Deutscher Simmentalzüchter e.&amp;amp;nbsp;V., Halle (Saale), für Fleckvieh Rasseschlüssel 66&lt;br /&gt;
* [http://www.simmentalfrance.fr/ simmentalfrance.fr] – Französischer Fleckviehzuchtverband&lt;br /&gt;
* [http://www.maslechemascarne.com/ maslechemascarne.com] – C.I. Soluciones Agropecuarias Ltda. – Fleckvieh in Kolumbien &amp;amp; Südamerika&lt;br /&gt;
* {{TradLebensmittel|Fleisch/Rind/fleckvieh|Fleckvieh|103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4154596-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rasse des europäischen Hausrindes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Tierrasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traditionelles österreichisches Lebensmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sänger</name></author>
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