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	<title>Flechtingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flechtingen&amp;diff=141437&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-27T10:31:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DE-ST 15-0-83-230 Flechtingen 2015 COA.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/19/56/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/14/25/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Flechtingen in BK.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Börde&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Flechtingen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 98&lt;br /&gt;
|PLZ               = 39345,&amp;lt;br /&amp;gt;39356 &amp;lt;small&amp;gt;(Behnsdorf, Belsdorf)&amp;lt;/small&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt;39359 &amp;lt;small&amp;gt;(Böddensell)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039054, 039055&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 15083230&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE FLG&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 8 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Lindenplatz 13/15&amp;lt;br /&amp;gt;39345 Flechtingen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.luftkurortflechtingen.de/ www.luftkurortflechtingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Mirko Buttgereit&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flechtingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Sie ist Mitgliedsgemeinde und zugleich Hauptsitz der [[Verbandsgemeinde Flechtingen]] sowie staatlich anerkannter [[Luftkurort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Flechtingen liegt im Nordwesten des Landes [[Sachsen-Anhalt]] im Gebiet des waldreichen [[Flechtinger Höhenzug]]es. Bis auf eine Öffnung nach Norden ist der Ort von Wäldern umgeben. In der Ortslage befindet sich der 13 Hektar große [[Schloßteich Flechtingen|Schloßteich]], der vom nach Norden abfließenden Spetzebach gespeist wird. Während der Ortskern zwischen 96 und 100 Metern Seehöhe liegt, steigt das Gelände in westlicher Richtung bis auf 130 Meter an. Landwirtschaftlich nutzbare Flächen liegen östlich und nördlich des Ortes. Im Südwesten liegt ein seit Jahrhunderten genutztes Hartgesteinvorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Flechtingen gehören folgende Ortsteile:&lt;br /&gt;
* [[Behnsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Belsdorf (Flechtingen)|Belsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Böddensell]]&lt;br /&gt;
* Flechtingen&lt;br /&gt;
* Flechtingen Bahnhof&lt;br /&gt;
* [[Hasselburg (Flechtingen)|Hasselburg]]&lt;br /&gt;
* [[Hilgesdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Lemsell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flechtingen Zentrum.jpg|mini|Ortsmitte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flechtingen-Sammlung Duncker (5416202).jpg|mini|Wasserburg Flechtingen um 1857/58, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
Flechtingen gehört zu den ältesten Orten der [[Altmark]]. Er wird bereits 961 in einer für das Magdeburger Moritzkloster bestimmten Schenkungsurkunde von König [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] erwähnt und gehörte seinerzeit zum [[Nordthüringgau]]. Spätestens seit dem 12. Jahrhundert befand sich Flechtingen im Besitz des [[Bistum Halberstadt|Bistums Halberstadt]], das den Ort nach und nach vollständig an die ursprünglich Magdeburger Adelsfamilie [[Schenck (Altmärkisches Adelsgeschlecht)|Schenck]] als Lehen vergab. 1307 werden die Schencken als Inhaber der Wasserburg genannt, es ist die erste Erwähnung der Burg. Die Familie, zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Schenck von [[Dönstedt]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, nahm später den Namen &amp;#039;&amp;#039;Schenck von Flechtingen&amp;#039;&amp;#039; an. Im Laufe des 14. Jahrhunderts ging Flechtingen in den landesherrlichen Besitz der [[Mark Brandenburg|brandenburgischen Markgrafen]] über, unter denen die Schencken von Flechtingen 1442 Erbkämmerer und Erbschatzmeister wurden. Sie waren bereits 1436 als eines der acht &amp;#039;&amp;#039;schlossgesessenen&amp;#039;&amp;#039; Geschlechter der Altmark genannt, zusammen mit den [[Alvensleben (Adelsgeschlecht)|Alvensleben]], [[Bartensleben (Adelsgeschlecht)|Bartensleben]], [[Bismarck (Adelsgeschlecht)|Bismarck]], [[Jagow (Adelsgeschlecht)|Jagow]], [[Knesebeck (Adelsgeschlecht)|von dem Knesebeck]], [[Platen (Adelsgeschlecht-Mark)|Platen]] sowie [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|von der Schulenburg]], die unmittelbar dem [[Landeshauptmann]] unterstanden und vom Kaiser und den Markgrafen als zum Heeresstande gehörend das [[Adelsprädikat|Prädikat]] &amp;#039;&amp;#039;Edle&amp;#039;&amp;#039; bekamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1483 wurden Burg und Dorf von einem Großfeuer fast vollständig zerstört. Die von Schencks begannen jedoch noch im selben Jahr mit dem Wiederaufbau. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] lag das Dorf zwischen den Fronten der kaiserlichen und der dänischen Truppen. Im Sommer 1629 besetzte [[Wallenstein]] den Ort, der am 1. August 1631 samt Burg von seinen Soldaten vollständig ausgeplündert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 16. Jahrhundert war Flechtingen administrativ dem [[Holzkreis]] des [[Erzstift Magdeburg|Erzstiftes Magdeburg]] unterstellt. Nach der [[Säkularisation]] des Erzstiftes übte das [[Herzogtum Magdeburg]] die landesherrliche Gewalt aus, bis dieses 1701 in das [[Königreich Preußen]] überging. Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum [[Kanton Calvörde]] des vom Bruder Napoleons, [[Jérôme Bonaparte]], regierten [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]]. Mit der preußischen Verwaltungsreform von 1815 wurde Flechtingen in den [[Landkreis Gardelegen]] eingegliedert. Der Ort begann sich industriell zu entwickeln. Von großer Bedeutung war das Hartgesteinvorkommen des Flechtinger Steinbruches, das bereits für den Bau des Magdeburger Domes Verwendung gefunden hatte. Mit der Eröffnung des Eisenbahnabschnittes Neuhaldensleben – Oebisfelde 1872 erhielt Flechtingen einen eigenen Bahnhof, allerdings in drei Kilometern Entfernung vom Ortskern. Hier entstand im Laufe der Jahre der Ortsteil Flechtingen-Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Bahnanschluss profitierte neben dem Steinbruch das Schenck’sche Gut. Bereits 1853 war mit Karl Schenck von Flechtingen das letzte männliche Mitglied der Gutsherrenfamilie gestorben und damit der Schencksche Familienstamm ausgestorben. 1869 erhielt jedoch der Adoptivneffe Eduard von Peucker von Schenck (1823–1897) die Genehmigung, künftig das Gut weiterzuführen, und wurde neuer Gutsherr auf Flechtingen. Eduard von Schenck war [[Fideikommissherr]] und verheiratet mit Elisabeth von Treskow-Chodowo, die der briefadeligen Seite derer von Treschow entstammt. Der [[Gutsbezirk]] mit Gut und Vorwerk hatte 1910 konkret 185 Einwohner, während die Landgemeinde Flechtingen zu diesem Zeitpunkt 878 Einwohner zählte. Am 30. September 1928 wurde Hauptteil des Gutsbezirks Flechtingen (der vorher eigenständige kommunale Einheit war) mit der Landgemeinde Flechtingen vereinigt und das Vorwerk Damsendorf mit der Landgemeinde Belsdorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB-Magdeburg&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg |Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg |Ort=Magdeburg |Datum=1928 |Seiten=200 |ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Wirtschaftsbetrieb existierte das Schenck’sche Gut bis 1945. Zum [[Majorat]], der Festlegung der Erbfolge an den ältesten direkten Nachkommen, Flechtingen gehörten Rittergüter Hilgesdorf, Damsendorf und Böddensell, gesamt etwa 2364 ha Land.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Köhler, Gustav Wesche, H. Krahmer |Hrsg=Mit Unterstützung der Landwirtschaftskammer zu Halle a. S. |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, Band V, Provinz Sachsen. 1922. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter und Güter von ungefähr 20 ha herab mit Angabe der Gutseigenschaft, des Grundsteuerertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen |Sammelwerk=Verzeichnis der für die Landwirtschaft wichtigen Behörden und Körperschaften |Band=V der Reihe von Paul Niekammer |Nummer=Kreis Gardelegen |Auflage=3. |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1922 |Seiten=12–13 |Online=https://digital.slub-dresden.de/werkansicht?tx_dlf&amp;amp;#91;id&amp;amp;#93;=95957&amp;amp;tx_dlf&amp;amp;#91;highlight_word&amp;amp;#93;=Flechtingen&amp;amp;tx_dlf&amp;amp;#91;page&amp;amp;#93;=71 |Abruf=2021-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzter Grundbesitzer war der Forstwirt Jakob von Schenck (1866–1948).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook|Hans Friedrich v. Ehrenkrook]], Otto Reichert, Friedrich Wilhelm Freiherr v. Lyncker u. Ehrenkrook, Wilhelm v. Blaschek, Carola v. Ehrenkrook geb. v. Hagen, Friedrich Wilhelm Euler |Hrsg=Ausschuss f. adelsrechtl. Fragen d. Dt. Adelsverbände in Gemeinschaft m. d. [[Deutsches Adelsarchiv|Dt. Adelsarchiv]] |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / B (Briefadel (nach 1400 nobilitiert) 1959) |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]] |Band=IV |Nummer=20 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg a. d. Lahn |Datum=1959 |ISSN=0435-2408 |Seiten=431–432 |Online=https://d-nb.info/456719644 |Abruf=2021-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von der sowjetischen Besatzungsmacht angeordneten Bodenreform wurden der Landbesitz und das Schloss 1945 enteignet. Die Ländereien wurden aufgesiedelt und an Neubauern vergeben, das Schloss diente zunächst ausgebombten Familien und Flüchtlingen aus den Ostgebieten als Wohnraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flechtingen, das 1939 922 Einwohner zählte, war im April 1945 zuerst von amerikanischen, anschließend von britischen Truppen besetzt worden. Am 1. Juli 1945 wurde der Ort an die sowjetischen Besatzungstruppen übergeben. Neben der Bodenreform traten 1949 nach der Gründung der DDR weitere tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen ein. Die Flechtinger Steinbrüche wurden verstaatlicht und zum Betriebsteil des Volkseigenen Betriebes „VEB Zuschlagstoffe Haldensleben“. Als einer der größten Arbeitgeber entwickelte sich der Dämmstoffe produzierende &amp;#039;&amp;#039;VEB MIWOLL&amp;#039;&amp;#039;. Besonders einschneidend waren die Veränderungen in der Landwirtschaft. Im Jahr 1952 wurde in Flechtingen von drei Kleinbauern die erste [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]] (LPG) namens „Frieden“ gegründet. Sie gab bereits 1953 wegen Unwirtschaftlichkeit wieder auf, und erst 1960 war nach massivem Druck der staatlichen Behörden Flechtingen „vollgenossenschaftlich“ geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/mahlich-wolfgang-1999-06-25/HTML/mahlich-ch2.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit gaben auch die noch verbliebenen Züchter des [[Deutsches Edelschwein|Deutschen Edelschweins]] auf, die noch in den 1950er Jahren [[Herdbuch]]zucht betrieben hatten. Von besonderer Bedeutung für die landwirtschaftlichen Betriebe der umliegenden Region war die 1952 gegründete [[Maschinen-Traktoren-Station]] (MTS). 1964 hatte sich die Zahl der Einwohner Flechtingens auf 1280 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wende (DDR)|politischen Wende von 1989]] und die [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung Deutschlands 1990]] brachten erneut einschneidende Veränderungen mit sich. Landwirtschaft und Industrie wurden wieder privatisiert, die Norddeutsche Naturstein GmbH übernahm den Steinbruch, die [[Rockwool]] GmbH das Mineralwollewerk, die [[Median Kliniken|MEDIAN-Gruppe]] errichtete 1993 und 1995 zwei neue Rehabilitationskliniken. Pläne, das Wasserschloss zu einem Hotel umzubauen, scheiterten bisher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flechtingen wurde 1999 als [[Luftkurort]] staatlich anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lvwa.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/LVWA/LVwA/Dokumente/3_wirtschaft_kultur_verbrschutz_bau/301/Kur_Erholung/2023_Luftkurorte.pdf |titel=Luftkurorte |werk=lvwa.sachsen-anhalt.de |hrsg=Landesportal Sachsen-Anhalt |datum=2023-01 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der DDR-Verwaltungsreform von 1952 lag Flechtingen bis 1994 im [[Kreis Haldensleben]] (1952 bis 1990 im [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Bezirk Magdeburg]], dann im Land Sachsen-Anhalt). Nach der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 1994|Kreisreform 1994]] gehörte die Gemeinde zum [[Ohrekreis]], seit der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 2007|Kreisreform 2007]] ist sie Teil des [[Landkreis Börde|Landkreises Börde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 bis 2005 war Flechtingen Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Flechtinger Höhenzug]] und von 2005 bis 2010 der [[Verwaltungsgemeinschaft Flechtingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Behnsdorf, Belsdorf, Böddensell und Flechtingen zur neuen Gemeinde Flechtingen zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese wurde Mitgliedsgemeinde und Sitz der ebenfalls am 1. Januar 2010 gegründeten Verbandsgemeinde Flechtingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.boerdekreis.de/pdffile_2116.pdf |text=Amtsblatt für den Landkreis Börde vom 16. August 2009 Nr. 45/18, Gebietsänderungsvertrag Flechtingen |wayback=20150923193150 |archiv-bot=2022-11-01 08:55:37 InternetArchiveBot}} (PDF; 3,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 1.708&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 1.832&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 2.794&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 2.857&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 2.819&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 2.812&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 2.722&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 2.694&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 2.690&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-mikrozensus-freiwillige-haushaltserhebungen/bevoelkerung/berichte-bevoelkerung#c324546 |titel=Bevölkerung der Gemeinden |werk=statistik.sachsen-anhalt.de |abruf=2025-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anstieg der Einwohnerzahl zwischen 2005 und 2010 ist auf Eingemeindungen zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
29 % der Einwohner von Flechtingen sind evangelisch, 2 % katholisch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:150835052230,BEK_1_1_5,m,table |text=Zensus 2011 |wayback=20130621101339 |archiv-bot=2023-05-01 16:26:00 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen in Behnsdorf und Belsdorf gehören zum Pfarramt Behnsdorf, die [[Dorfkirche Flechtingen]] zum Pfarramt Flechtingen im Kirchenkreis Haldensleben-Wolmirstedt der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]]. Die wenigen Katholiken sind der Pfarrei St. Christophorus mit Sitz in Haldensleben zugehörig, deren nächste Kirchen die [[Heilig-Kreuz-Kirche (Calvörde)|Heilig-Kreuz-Kirche]] in [[Calvörde]], [[St. Liborius (Haldensleben)|St. Liborius]] in [[Haldensleben]] sowie [[St. Josef und St. Theresia vom Kinde Jesu]] in [[Weferlingen]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat von Flechtingen besteht aus 14 Mitgliedern und dem Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 62,2 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.landkreis-boerde.de/20240609/150835052/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=260&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-426_id_776 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.sachsen-anhalt.de/wahlen/gw19/erg/gem/gw.15083230.ergtab.frametab.html Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;10&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Unabhängige Wählergemeinschaft Gemeinde Flechtingen || 56,9 % || 8 || 39,6 % || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || {{0}}9,0 % || 1 || 17,6 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 12,8 % || 2 || 13,3 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Behnsdorfer Wählerliste || – || – || 12,5 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 15,0 % || 2 || {{0}}9,8 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || {{0}}6,2 % || 1 || {{0}}3,7 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Dietmar Schrenke || – || – || {{0}}2,1 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Nils Rademacher || – || – || {{0}}1,5 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1992–2017: Dieter Schwarz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.luftkurortflechtingen.de/archiv-2016-2018.html |titel=Abschiedsempfang für Dr. Dieter Schwarz |werk=luftkurortflechtingen.de |datum=2017-01-16 |abruf=2025-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017–2022: Tim Krümmling (CDU)&lt;br /&gt;
* seit 2022: Mirko Buttgereit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krümmling wurde bei der Bürgermeisterwahl am 23. Oktober 2016 mit 71,2 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksstimme.de/lokal/haldensleben/tim-krummling-gewinnt-wahl-zum-burgermeister-783091 |titel=Tim Krümmling gewinnt Wahl zum Bürgermeister |werk=[[Volksstimme]] |datum=2016-10-23 |abruf=2025-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde im April 2022 zum Bürgermeister der [[Verbandsgemeinde (Sachsen-Anhalt)|Verbandsgemeinde]] Flechtingen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksstimme.de/lokal/haldensleben/tim-krummling-leistet-eid-als-neu-ernannten-burgermeister-der-verbandsgemeinde-flechtingen-3370561 |titel=Tim Krümmling leistet Eid als neu ernannten Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flechtingen |werk=Volksstimme |datum=2022-04-27 |abruf=2025-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buttgereit wurde bei der Bürgermeisterwahl am 17. Juli 2022 mit 62,2 % der gültigen Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.landkreis-boerde.de/20220717/150835052/praesentation/index.html Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 17. Juli 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 61]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen und die Flagge wurden am 18. August 2015 durch den Landkreis Börde genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber auf einem, mit silberner Wellenleiste belegten grünen Dreiberg ein gezinntes, schwarzgefugtes rotes Burgportal, im offenen Torbogen ein gestürztes grünes Lindenblatt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.boerdekreis.de/pdffile_4259.pdf |wayback=20150930181145 |text=Amtsblatt des Landkreises Nr. 58/2015 |archiv-bot=2025-02-05 21:32:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben der Gemeinde sind Rot - Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen des Ortsteils Flechtingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DE-ST 15-0-83-230 Flechtingen 1996 COA.png|mini|hochkant=0.6|Wappen von Flechtingen]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber eine gezinnte rote Mauer, dahinter wachsend ein gezinnter roter Turm, begleitet von zwei aus der Mauer wachsenden grünen Kastanienbäumen, in der Toröffnung ein blaues Wasser.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blasonierung geht auf einen Beschluss der Gemeindevertretung von Flechtingen zurück, wonach „nunmehr gültige und für den Ort verbindliche Insignien zu tragen. Wappensymbol soll dabei das Flechtingen prägende Wasserschloss sein. Im neu geschaffenen Wappen wird das Wasserschloss durch einen aus einer Zinnenmauer wachsenden Zinnenturm dargestellt. Der Turm wird von je einem Kastanienbaum begleitet. Diese nehmen sowohl Bezug auf die gewaltigen und sehr alten Bäume, die den Zugang zum Schloss säumen, als auch auf die landschaftliche Lage von Flechtingen, das am Flechtinger Höhenzug liegt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] gestaltet und dem Genehmigungsverfahren zugeführt. Es wurde am 26. Februar 1996 vom Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt und 1996 im Landeshauptarchiv Magdeburg hinterlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flaggenbeschreibung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; „Die Flagge ist rot - weiß (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt, das auf der Flagge zusätzlich eine weiße Außenkontur hat.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flagge des Ortsteils Flechtingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge ist rot-weiß gestreift mit dem aufgelegten Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Flechtingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Flechtingen, Schloss.jpg|mini|Wasserburg Flechtingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flechtingen Kirche.jpg|mini|Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlossmühle Flechtingen.JPG|mini|Schlossmühle]]&lt;br /&gt;
Die [[Wasserburg Flechtingen]] liegt in einem künstlich angestauten See im Ortszentrum und wurde auf einem [[Grauwacke]]felsen errichtet. Vom 14. Jahrhundert bis 1945 war die ursprüngliche Burg Stammsitz der Adelsfamilie [[Schenck (Altmärkisches Adelsgeschlecht)|Schenck]] von Flechtingen. Ihre heutige Form geht auf Umgestaltungen im 19. Jahrhundert zurück. Die ältesten Gebäudeteile entstanden um 1300, zu ihnen gehören die Ringmauer, der [[Palas]] und der [[Bergfried]]. Erste große Veränderungen wurden 1483 mit der Verlagerung der Burg nach Westen vorgenommen. Ende des 15. Jahrhunderts wurden [[Gotik|spätgotische]] Bauelemente hinzugefügt, 100 Jahre später erhielt die Anlage Veränderungen im [[Renaissance]]-Stil. Um 1600 wurde die ehemalige Zugbrücke durch eine Dammzufahrt ersetzt. Bei den letzten Umbauten zwischen 1840 und 1890 erhielt das Wasserschloss sein historistisch-neugotisches Aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Enteignung des Schlosses diente es 1945 zunächst als Flüchtlingsunterkunft. Danach wurde es als Genesungsheim genutzt, ehe es 1958 von den Grenztruppen der Volksarmee übernommen wurde. Von 1964 bis 1993 war das Schloss ein Altersheim. Anschließend gab es Versuche, das Schloss zu einem Hotel umzugestalten, die bisher zu keinem Ergebnis führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche von Flechtingen wurde auf Veranlassung von Jakob von Schenck in den Jahren 1722 bis 1727 als [[Kirchenpatronat|Patronatskirche]] der Adelsfamilie errichtet, ohne dass ihr ein besonderer Namen verliehen wurde. Das Gebäude wurde aus Bruchsteinen errichtet und besteht aus dem rechteckigen Saalbau und dem Westquerturm. Der Turm enthält noch Reste der ehemaligen mittelalterlichen Kirche. Seine achteckige geschweifte Haube wurde 1571/72 aufgesetzt. Der mit einer flachen Holztonne gedeckte Innenraum des Kirchenschiffs enthält zahlreiche Einrichtungsgegenstände der alten Kirche aus dem Jahr 1592. Dazu gehören die verglaste [[Empore|Herrschaftsempore]], die reichlich mit [[Stuck]] verzierten [[Kanzel]] und [[Taufbecken|Taufstein]]. Die über dem [[Altar]] errichtete [[Orgel]] wurde 1856 von [[Orgelbauer|Orgelbaumeister]] [[August Troch]] aus [[Haldensleben|Neuhaldensleben]] geschaffen. Zahlreiche in der Kirche aufgestellte Grabmäler und [[Epitaph]]e erinnern an die Patronatsfamilie von Schenck.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Flechtingen Kanzel.jpg|Kanzel&lt;br /&gt;
Flechtingen Altar.jpg|Altar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlossmühle ===&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist auch die bis auf das Jahr 1311 zurückgehende [[Schlossmühle (Flechtingen)|Schlossmühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Flechtingen liegt an der [[Bahnstrecke Glindenberg–Oebisfelde]], sein [[Bahnhof]] liegt etwa drei Kilometer entfernt. Im Ort kreuzen sich die Landesstraßen L&amp;amp;nbsp;25 und L&amp;amp;nbsp;43. Über die L&amp;amp;nbsp;25 hat Flechtingen Anschluss an die 17&amp;amp;nbsp;km entfernte [[Bundesautobahn 2|Autobahn A&amp;amp;nbsp;2]], die Kreisstadt [[Haldensleben]] ist 14 Straßenkilometer entfernt. Im zur Verbandsgemeinde gehörenden sieben Kilometer entfernten [[Bülstringen]] befindet sich ein Hafen des [[Mittellandkanal]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Albert Lademann|Valentin Lademann]] (1795–1869), preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Kersten von Schenck]] (1868–1924), Verwaltungsbeamter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Flechtingen verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Eduard von Schenck]] (1823–1897), Besitzer der Wasserburg Flechtingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Stätten Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Band 11: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Sachsen Anhalt&amp;#039;&amp;#039;. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-520-31402-9.&lt;br /&gt;
* Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler – Sachsen-Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Band I. Deutscher Kunstverlag, 2002, ISBN 3-422-03069-7.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Flechtingen |Blatt=15 |zlb=71}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.luftkurortflechtingen.de Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-flechtingen.de/rathaus/verbandsgemeinde/mitgliedsgemeinden/flechtingen Gemeinde Flechtingen bei der Verbandsgemeinde Flechtingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Börde&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Flechtingen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4236836-4|VIAF=245728603}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flechtingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 961]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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