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	<title>Flavia Iulia Constantia - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:20:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flavia_Iulia_Constantia&amp;diff=884962&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2024-04-27T22:42:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild hinzugefügt #suggestededit-add-image-top&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Flavia_Julia_Constantia.jpg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flavia Iulia Constantia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* in [[Trier]]; † um 330) war als Mitglied der [[Konstantinische Dynastie|konstantinischen Dynastie]] – sie war Tochter des [[Constantius I.|Constantius Chlorus]] und Halbschwester [[Konstantin der Große|Konstantins des Großen]] – und als Frau des Ostkaisers [[Licinius]] in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts n. Chr. römische Kaiserin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Constantia war die Tochter des [[Constantius I.]] und der [[Flavia Maximiana Theodora|Theodora]]. Ihre Geschwister waren [[Julius Constantius]], [[Flavius Dalmatius]], [[Flavius Hannibalianus]], [[Anastasia (Tochter Constantius’ I.)|Anastasia]] und [[Eutropia (Tochter Constantius’ I.)|Eutropia]]. Konstantin war nur ihr Halbbruder, da er aus der Verbindung des Constantius mit [[Helena (Mutter Konstantins des Großen)|Helena]] stammte, nicht aus der Ehe mit Theodora. Constantia wurde wohl in [[Trier]] geboren und aufgezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dies folgert Hans A. Pohlsander in seinem [http://www.roman-emperors.org/consis.htm Artikel] bei &amp;#039;&amp;#039;[[De Imperatoribus Romanis]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Tatsache, dass Trier 293–306 Residenz des Constantius war.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Constantius I. 306 starb, folgte ihm Konstantin als Kaiser nach. Es entwickelte sich ein [[Auflösung der römischen Tetrarchie|Bürgerkrieg]], in dessen Verlauf sich Konstantin mit [[Licinius]] gegen den Usurpator [[Maxentius]] verbündete. Zur Sicherung dieses Bündnisses wurde Constantia mit Licinius verlobt. Dadurch fühlte sich wiederum [[Maximinus Daia]] bedroht, der das Bündnis gegen sich gerichtet sah und sich daraufhin mit Maxentius verbündete. Konstantin konnte schließlich 312 Maxentius in Rom besiegen, Licinius besiegte 313 den Daia.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lactantius]], &amp;#039;&amp;#039;De mortibus persecutorum&amp;#039;&amp;#039; 43; [[Zosimos]] 2,17,2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 313 trafen Licinius und Konstantin in [[Mailand]] zusammen, wo Constantia und Licinius heirateten.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Heirat Lactantius, &amp;#039;&amp;#039;De mortibus persecutorum&amp;#039;&amp;#039; 45,1; Zosimos 2,17; [[Eusebius von Caesarea]], &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 10,5,3; [[Anonymus Valesianus]] 13; &amp;#039;&amp;#039;[[Epitome de Caesaribus]]&amp;#039;&amp;#039; 41,4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem verabschiedeten die beiden Kaiser die [[Mailänder Vereinbarung]], die allen Religionen im Reich – auch dem noch unter [[Diokletian]] verfolgten [[Christentum]] – freie Religionsausübung zugestand. Im Juli 315 wurde schließlich der erste Sohn der Constantia und des Licinius geboren, [[Licinianus Licinius]].&amp;lt;ref&amp;gt;Allerdings könnte &amp;#039;&amp;#039;[[Codex Theodosianus]]&amp;#039;&amp;#039; 4,6,2 darauf hindeuten, dass Constantia Licinianus nur adoptierte (so etwa [[Otto Seeck]], in: &amp;#039;&amp;#039;RE&amp;#039;&amp;#039;, Band IV,1, Sp. 958).&amp;lt;/ref&amp;gt; 316 kam es zum offenen Konflikt im gespannten Verhältnis zwischen Licinius und Konstantin. Constantia begleitete ihren Mann auf den Feldzug und floh anschließend mit ihm von [[Sirmium]] nach [[Edirne|Adrianopel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Anonymus Valesianus 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als es 324 zum zweiten Bürgerkrieg kam, vermittelte Constantia in [[Nikomedia]] zwischen ihrem Halbbruder und ihrem Mann.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Epitome de Caesaribus&amp;#039;&amp;#039; 41,7; Anonymus Valesianus 5,28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Konstantin konnte diesen Krieg schließlich für sich entscheiden. Constantia konnte Konstantin überreden, Licinius und ihren Sohn nicht zu töten, die beiden wurden stattdessen arretiert. 325 ließ Konstantin Licinius trotzdem hinrichten, 326 dessen Sohn. Dabei verletzte er einen Schwur, den er Constantia gegenüber geleistet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eutropius (Historiker)|Eutropius]] 10,6,1 (dort wird allerdings nicht Constantia, sondern nur gewisse „heilig beschworene Verträge“ erwähnt); Zosimos 2,28,2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Constantia blieb trotzdem einflussreich am Hofe Konstantins, wo sie den ehrenvollen Titel einer &amp;#039;&amp;#039;nobilissima femina&amp;#039;&amp;#039; trug. Constantia, die in der Gunst Konstantins überaus hoch stand, versuchte diesen für den [[Arianismus]] zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rufinus von Aquileia|Rufinus]], &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; 10,12; [[Theodoret]], &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; 2,2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war schon seit 317, als sie in [[Nikomedia]] residierte, unter den Einfluss des arianischen Bischofs [[Eusebius von Nikomedia]] gekommen, der ihr Person und Lehre des [[Arius]] näher brachte. Auch auf dem [[Erstes Konzil von Nicäa|Konzil von Nicaea 325]] unterstützte sie die arianische Fraktion des Eusebius von Nikomedia, indem sie sie zur Annahme der Bekenntnisformel zu bewegen versuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Philostorgios]], &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; 1,9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem ist ein Briefwechsel Constantias mit [[Eusebius von Caesarea]] überliefert, in dem sie ihn um ein Bild Christi bittet. Etwa 330 starb Constantia schließlich. Konstantin ehrte sie noch nach ihrem Tod mit der Herstellung mehrerer Münzen und der Umbenennung der Stadt [[Maiuma]] (dem Hafen von [[Gaza (Stadt)|Gaza]]) in &amp;#039;&amp;#039;Constantia&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNP|3|135||Constantia [1] Flavia Iulia|[[Bruno Bleckmann]]}}&lt;br /&gt;
* {{PLRE|1|221||Constantia 1}}&lt;br /&gt;
* {{KlP|1|1283||Constantia 1|[[Adolf Lippold]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor = Hans A. Pohlsander|Titel = Constantia|Sammelwerk = Ancient Society|Band = Band 24|Jahr = 1993|Seiten = 151–167}}&lt;br /&gt;
* Alexios G. Savvides, [[Benjamin Hendrickx]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopaedic Prosopographical Lexicon of Byzantine History and Civilization]]&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 2: &amp;#039;&amp;#039;Baanes–Eznik of Kolb&amp;#039;&amp;#039;. Brepols Publishers, Turnhout 2008, ISBN 978-2-503-52377-4, S. 233.&lt;br /&gt;
* {{RE|IV,1|958||Constantia 13)|[[Otto Seeck]]|RE:Constantia 13}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor = [[Hans Georg Thümmel]]|Titel = Eusebios’ Brief an Kaiserin Constantia|Sammelwerk = [[Klio (Zeitschrift)|Klio]]|Band = Band 66|Jahr = 1984|Seiten = 210–222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Constantia, Flavia Iulia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserin (Römisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konstantinische Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 3. oder 4. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 4. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Constantia, Flavia Iulia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Flavia Julia Constantia; Constantia&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=römische Kaiserin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Jahrhundert oder 4. Jahrhundert &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trier]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 330&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phi1free</name></author>
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