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	<title>Flatter-Binse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flatter-Binse&amp;diff=368630&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Puustekuuchen: Rechtschreibung korrigiert.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flatter-Binse&amp;diff=368630&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-29T20:10:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Flatter-Binse&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Juncus effusus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Binsen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Juncus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Binsengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Juncaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Süßgrasartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Poales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Commeliniden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Monokotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = JuncusEffusus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Flatter-Binse (&amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Juncus effusus Sturm5.jpg|mini|Illustration]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Juncus effusus sl6.jpg|mini|Der Stängel ist außen grasgrün und glänzend. Das Mark im Inneren ist zusammenhängend.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Juncus effusus - harilik luga Keilas.jpg|mini|Kapselfrüchte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Juncus effusus sl13.jpg|mini|Frucht]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flatter-Binse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flatter-Simse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783854741879}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Art aus der Gattung der [[Binsen]] (&amp;#039;&amp;#039;Juncus&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Binsengewächse]] (Juncaceae). Sie ist eine kennzeichnende Pflanze feuchter bis nasser Standorte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Flatter-Binse ist eine ausdauernde [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von (10 bis) 30 bis 120 Zentimetern erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Podlech1980&amp;quot; /&amp;gt; Sie bildet oft große [[Horst (Botanik)|Horste]]. Die [[Sprossachse|Stängel]] wachsen starr aufrecht. Sie sind rund und glatt, seltener leicht gestreift. Stängel und [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] sind grasgrün und von einem nicht gekammerten Mark erfüllt. Die Stängel tragen nur ein den Blütenstand überragendes Blatt. Die basalen [[Blattscheide]]n sind rotbraun bis schwarzbraun, nicht glänzend und [[Blattspreite|spreitenlos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit der Flatter-Binse erstreckt sich von Juni bis August. Der Blütenstand ist eine scheinbar seitenständige [[Spirre]]. Diese ist locker ausgebreitet bis seltener kopfig zusammengezogen und vielblütig. Die drei äußeren der sechs zwischen 1,5 und 2,5 Millimeter langen [[Blütenhülle|Perigonblätter]] sind etwas länger als die inneren. Sie sind grünlich mit breitem Hautrand, eiförmig und zugespitzt und stets kürzer als die Frucht. Die Einzelblüten verfügen meist nur über drei [[Staubblatt|Staubblätter]] (Stamen), seltener sechs. Die Staubbeutel sind etwa so lang wie die Staubfäden (Filamente). Die drei [[Narbe (Botanik)|Narben]] stehen aufrecht. Die glänzend braune [[Kapselfrucht]] ist verkehrt eiförmig bis fast kugelig, der Spitze zu stumpf dreikantig, oben etwas verbreitert und an der Spitze eingesenkt. Der [[Griffel (Botanik)|Griffel]] sitzt in dieser Vertiefung.&lt;br /&gt;
Die Kapsel ist meist kürzer als die Blütenhülle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Podlech1980&amp;quot; /&amp;gt; Die Samen sind etwa 0,5 Millimeter lang, schief schmal eiförmig, hell rotbraun und mit netzartiger Oberfläche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Podlech1980&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] der Art ist 2n = 42 oder 40.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Juncus Hochmoorgruenland.jpg|mini|Grünland mit &amp;#039;&amp;#039;Juncus&amp;#039;&amp;#039;-Horsten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horn-Bad Meinberg - 2015-08-09 - Regenrückhaltebecken Belle (09).jpg|mini|Flatter-Binse im Habitat]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Juncus effusus, Sternparenchym, Sep. 24.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus&amp;#039;&amp;#039;, Stängelquerschnitt, Aerenchym mit sternförmigen Zellen (Sternparenchym)]]&lt;br /&gt;
Die Flatter-Binse ist eine immergrüne Horstpflanze und eine [[Sumpfpflanze]] mit langem, kriechendem [[Rhizom]]. Ihre Blätter sind reduziert. Die [[Photosynthese]] erfolgt in den bis 6 mm dicken, rundlichen Stängeln. Alle Pflanzenteile sind mit einem weißen Durchlüftungsgewebe, dem sogenannten [[Aerenchym]], ausgestattet, das aus abgestorbenen, sternförmigen Zellen besteht, und als eine Anpassung an sauerstoffarmen Böden gedeutet werden kann. Nach Entfernen der Rinde des Stängels kann das schaumgummiartige Durchlüftungsgewebe, das auch „Mark“ genannt wird, leicht mit dem Fingernagel herausgeschoben werden. Die schwach vorweiblichen [[Blüte]]n öffnen sich gleichzeitig in „Pulsen“. Die [[Anthese|Blütezeit]] erstreckt sich von Juni bis August. Die [[Bestäubung]] der Blüten erfolgt durch den Wind ([[Anemophilie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reichblütigen Spirren überwintern. Dadurch, dass das stängelartige Tragblatt den Stängel direkt fortsetzt, steht der Blütenstand scheinbar seitenständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Früchte]] sind fachspaltige Kapseln und betätigen sich als Wind- und Tierstreuer. Die winzigen [[Same (Pflanze)|Samen]] werden als Körnchenflieger weiter ausgebreitet und, da sie nass gut haften, auch als Klebhafter; sie sind [[Lichtkeimer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vegetative Vermehrung]] erfolgt durch Verzweigung des kriechenden Rhizoms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Halblicht- bis Volllichtpflanze erträgt die Flatter-Binse keine Beschattung. Ihr ökologischer Schwerpunkt liegt auf feuchten, sauren, stickstoffarmen bis mäßig stickstoffreichen Böden. Sie wird im Feuchtgrünland durch Beweidung gefördert, da sie vom Vieh ungern gefressen wird und durch Tritt vegetationslos gewordene Stellen rasch besiedeln kann. Aufgrund ihrer hohen Ausbreitungskraft und Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Grünlandarten kann sie artenarme Bestände entwickeln und gilt daher als „Weideunkraut“. Kennzeichnend sind die aus dem abgeweideten Grünland herausragenden Horste. Das Binsengewächs ist kennzeichnend für die [[Pflanzengesellschaft]] der Flatterbinsen-Weide (&amp;#039;&amp;#039;Epilobio-Juncetum effusi&amp;#039;&amp;#039;), eine Gesellschaft auf durch Viehtritt verdichteten, stau- oder sickernassen, nährstoffreicheren Standorten. Diese kommt oft kleinflächig auch in Senken oder an Quellaustritten in Weidegebieten vor; teilweise auch bei Schäden der Vegetationsnarbe durch Fahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standort ==&lt;br /&gt;
Die Flatter-Binse ist weltweit vor allem in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel häufig, in den Tropen findet sich die Art verbreitet insbesondere in höheren Regionen, in den Anden zum Beispiel in Höhen von bis zu 3600 Meter. In den gemäßigten Breiten der Südhalbkugel hingegen ist sie nur zerstreut anzutreffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;col&amp;quot; /&amp;gt; In Europa kommt sie in allen Ländern außer in Moldau vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; In Australien und in Südafrika ist sie ein Neophyt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Allgäuer Alpen steigt sie zwischen Altstädtner Hof und Sonnenkopf östlich [[Fischen im Allgäu|Fischen]] in Bayern bis zu 1440 m Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Stubaital]] in Tirol erreicht sie 1520 Meter, im [[Puschlav]] 2100 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Podlech1980&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wächst an feuchten bis nassen Standorten wie [[Feuchtwiese]]n und Nassweiden, [[Moor]]e, an Wegrändern oder in Waldschlägen und bevorzugt sicker- bis staunasse, nährstoffreiche, meist kalkarme, mäßig saure [[Lehm]]- oder [[Moorboden|Torfböden]]. Sie ist ein Anzeiger für Bodenverschlämmung, Staunässe und für anthropo-zoogene Störungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Podlech1980&amp;quot; /&amp;gt; In Mitteleuropa ist sie pflanzensoziologisch eine Charakterart des Epilobio-Juncetum effusi aus dem Verband Calthion, kommt aber auch in Gesellschaften der Verbände Molinion, Agropyro-Rumicion oder denen der Ordnung Atropetalia vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 4w+ (sehr feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 2 (sauer), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Flatter-Binse wurde 1753 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum&amp;#039;&amp;#039;, Tomus 1, S. 326 als &amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus&amp;#039;&amp;#039; erstbeschrieben. Das Art[[epitheton]] &amp;#039;&amp;#039;effusus&amp;#039;&amp;#039; ist lateinischen Ursprungs von &amp;#039;&amp;#039;effundere&amp;#039;&amp;#039; = „ausgießen, ausbreiten“ und bezieht sich auf die locker ausgebreiteten, „flattrigen“, Blütenstände der Binse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genau&amp;quot; /&amp;gt; Ein Synonym von &amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} ist &amp;#039;&amp;#039;Agathryon effusum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Záv. Drábk. &amp;amp; Proćków}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPNI&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kirschner, J. et al. (2002) werden fünf [[Unterart]]en unterschieden&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kew.org nach Royal Botanic Gardens KEW]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;austrocalifornicus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lint}}: Sie kommt in Kalifornien und im nordwestlichen Mexiko vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;effusus&amp;#039;&amp;#039; (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Juncus bogotensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Kunth}}): Nordhalbkugel südlich bis Südamerika&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;laxus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Robyns &amp;amp; Tournay) Snogerup}}: Sie kommt auf Madeira, auf den Kanarische Inseln, in Madagaskar, Kenia, Simbabwe, Ruanda, Burundi, Uganda, Tansania, Zaire und auf Mauritius vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;pacificus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Fernald &amp;amp; Wiegand) Piper &amp;amp; Beattie}}: Sie kommt von Alaska bis Kalifornien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;solutus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Fernald &amp;amp; Wiegand) Hämet-Ahti}}: Sie kommt im Osten und im Zentrum Nordamerikas vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Juncus effusus Spiralis 4zz.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Spiralis&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die Flatterbinse wird als Zierpflanze für den Innen- und Außenbereich verwendet. [[Cultivar]]e sind &amp;#039;&amp;#039;Spiralis&amp;#039;&amp;#039; mit gedrehten Blättern, &amp;#039;&amp;#039;Aurius striatus&amp;#039;&amp;#039; mit gelb gestreiften Blättern, &amp;#039;&amp;#039;Golden Line&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pencil Grass&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=tUT8d6_1JoIC&amp;amp;pg=PA249 &amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus ‘spiralis’.&amp;#039;&amp;#039;] In: Odile Koenig: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie visuelle des plantes d&amp;#039;intérieur.&amp;#039;&amp;#039; Editions Artemis, Losange 2005, S.&amp;amp;nbsp;249.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=RQijmMKs6_IC&amp;amp;pg=PA403 &amp;#039;&amp;#039;Flatterbinse. Juncus effusus.&amp;#039;&amp;#039;] In: Wolfgang Hensel und Renate Hudak: &amp;#039;&amp;#039;Garten - Das Grüne von GU: Gartenpraxis Schritt für Schritt.&amp;#039;&amp;#039; Gräfe und Unzer, München 2011, S.&amp;amp;nbsp;403.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vorindustrieller Zeit wurde der schaumstoffartige Innenkern auch als Docht in Öllampen verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bodensee-stiftung.org/wp-content/uploads/Steckbrief_Binsen_Sauergraeser.pdf &amp;#039;&amp;#039;Steckbrief Binsen Sauergraeser.&amp;#039;&amp;#039;] [[Bodensee-Stiftung]], abgerufen am 1. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Japan werden aus Flatter-Binsen, auf {{jaS|イグサ|&amp;#039;&amp;#039;Igusa&amp;#039;&amp;#039;}} genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://khartasia-crcc.mnhn.fr/en/common_names_en/igusa &amp;#039;&amp;#039;Igusa.&amp;#039;&amp;#039;] Eintrag in der Khartasia-Datenbank, [[Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne|Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne]].&amp;lt;/ref&amp;gt; noch heute die gewobenen Oberseiten der traditionellen [[Tatami]]-Matten mit Reisstrohkern gefertigt. Die benötigten Binsen werden im Frühjahr über Rhizomabschnitte vermehrt und ähnlich wie beim [[Reisanbau]] auf bewässerten Feldern angebaut. Geerntet wird im August, wenn die Binsen etwa einen Meter hoch sind, also etwas länger als die klassische Breite eines Tatami von 85 bis 95&amp;amp;nbsp;cm. Der Anbau erreichte sein Maximum mit 12.300 [[Hektar|ha]] Anbaufläche Mitte der 1960er Jahre, geht seitdem aber stetig zurück, da der Bedarf an Tatami durch die zunehmend westliche Wohnweise in Japan immer weiter sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=nq-HuwA32twC&amp;amp;pg=PA529 &amp;#039;&amp;#039;Die Hauptanbaufrüchte: Igusa (I-Gras).&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Martin Schwind]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Japanische Inselreich. Band 2: Kulturlandschaft, Wirtschaftsgrossmacht auf engem Raum.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin und New York 1981, S.&amp;amp;nbsp;529.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jürke Grau]], B. P. Kremer, B. M. Möseler, G. Rambold &amp;amp; D. Triebel: &amp;#039;&amp;#039;Gräser. Süssgräser, Sauergräser, Binsengewächse und grasähnliche Familien Europas.&amp;#039;&amp;#039; Mosaik-Verlag, München 1996, ISBN 3-576-10702-9.&lt;br /&gt;
* [[Henning Haeupler]], Thomas Muer: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz. Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3364-4.&lt;br /&gt;
* [[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, 7. Auflage Stuttgart 1994. ISBN 3-8252-1828-7.&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;col&amp;quot;&amp;gt;Henrik Balslev &amp;amp; Alejandro Zuluaga: &amp;#039;&amp;#039;Flora de Colombia - Juncaceae.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 42, Bogotá, {{ISSN|0120-4351}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;genau&amp;quot;&amp;gt;Helmut Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Birkhäuser, Basel/Boston/Berlin 1996, ISBN 3-7643-2390-6 (Nachdruck ISBN 3-937872-16-7).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;[[Erich_Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Stuttgart, Verlag Eugen Ulmer, 2001. ISBN 3-8001-3131-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, IHW, Eching 2001, ISBN 3-930167-50-6, S. 300.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1025000|WissName=Juncus effusus L.|Abruf=2023-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Source: 2010: World Checklist of Selected Plant Families (2010), copyright © The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew.&lt;br /&gt;
[https://www.europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/5c3209ca-a26b-4d9c-a6f0-11eb937432bf Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity&amp;#039;&amp;#039;.] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:442917-1 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Podlech1980&amp;quot;&amp;gt;[[Dietrich_Podlech]]: &amp;#039;&amp;#039;Familie Juncaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gustav_Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Band II, Teil 1. Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg 1980, ISBN 3-489-54020-4, S. 365–366. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPNI&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ipni.org/n/77330987-1 &amp;#039;&amp;#039;Agathryon effusum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Záv. Drábk. &amp;amp; Proćków}}, Phytotaxa 622(1): 36 (2023).] IPNI – The International Plant Names Index, abgerufen am 30. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Juncus effusus|Flatter-Binse}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|3151}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|1710}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|3151}}&lt;br /&gt;
* [http://linnaeus.nrm.se/flora/mono/junca/juncu/junceffv.jpg Karte zur weltweiten Verbreitung]&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Einkeimblaettrige/Binsen/juncus_seiten.htm#Flatter-%20Binse%C2%A0  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2013.2&lt;br /&gt;
|ID= 164223&lt;br /&gt;
|ScientificName= Juncus effusus&lt;br /&gt;
|YearAssessed= 2010&lt;br /&gt;
|Assessor=    Juffe Bignoli, D. &lt;br /&gt;
|Download= 11. April  2014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Puustekuuchen</name></author>
	</entry>
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