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	<title>Flarchheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:53:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flarchheim&amp;diff=359273&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Persönlichkeiten */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2026-02-24T17:58:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Unstrut-Hainich&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/7/37.3&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/28/51.6&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Thüringen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 216&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 11.85&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/163614 |titel=Gemarkung Flarchheim, Landgemeinde Unstrut-Hainich |werk=GEOindex |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 407&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lg-unstrut-hainich.de/verwaltung/satzungen/unstrut-hainich?download=396:haushalt-2023 |titel=Haushalt 2024 |titelerg=Vorbericht |seiten=7 |werk=Webauftritt |hrsg=Landgemeinde Unstrut-Hainich |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2019-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99991&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036028&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Flarchheim von Südosten nah.jpg|mini|300px|Flarchheim von Südosten; im Hintergrund der Hainich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flarchheim 1989-08-29 17.jpg|mini|Ortsansicht aus dem Jahr 1989]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Historisches Ortssiegel Flarchheim.JPG|mini|Historisches Ortssiegel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flarchheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] [[Unstrut-Hainich]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Unstrut-Hainich-Kreis]]. Der Ortsteil hat den Status einer [[Ortschaft]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] und damit eine [[Ortschaftsverfassung]] mit [[Ortschaftsrat]] und [[Ortschaftsbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lg-unstrut-hainich.de/verwaltung/satzungen/unstrut-hainich?download=228:hauptsatzung |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;4 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Unstrut-Hainich |format=PDF; 146&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt in einer Höhenlage zwischen 200 und 225 m ü. NN am Südostrand des [[Hainich]]. Durch den Ort fließt von Südwest nach Nordost der im Hainich entspringende Eichbach, der nach dem Zusammenfluss mit dem Rispelbach unweit östlich des Ortes Suthbach heißt und wenig später rechtsseits in die [[Unstrut]] fließt.&lt;br /&gt;
Der Ort ist eingebettet in ein sanft gewelltes Hügelland. Der oberflächennahe geologische Untergrund wird von Kalken und Tonen des [[Keuper]]s gebildet, denen eine [[Löss]]schicht aufgelagert ist. Die fruchtbaren Böden im Umkreis werden fast ausschließlich beackert. Im Südwesten hat Flarchheim einen großen Anteil an den Wäldern des Hainich. Die Gemarkung reicht dort bis in eine Höhe von 430 m ü. NN im Flarchheimer Oberholz. Im Norden hat Flarchheim Anteil am Speicher Seebach, dem größten Speichersee im Unstrut-Hainich-Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flarchheim St. Andreas 01.jpg|mini|St. Andreas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Steinkiste]] von Flarchheim ist eine 1,55 m Länge und 1,02 m Breite Anlage der [[Kugelamphorenkultur]], die sich heute im Heimatmuseum Mühlhausen befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namensendung [[-heim]] deutet auf eine [[Fränkische Landnahme|fränkische Gründung]] hin. Im Jahr 500 wurde der Ort zum Westgau des Thüringischen Königreiches zugehörig und 980 erstmals in einer Urkunde des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Geschichte des Kreises Langensalza, Beitrag zur Heimatkunde von H. Schütz, Heft 4 (Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 27. Januar 1080 kam es zur [[Schlacht bei Flarchheim]] des Königs [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] gegen seinen Gegenkönig [[Rudolf von Schwaben]] als eine Folge des [[Sachsenkrieg (Heinrich IV.)|Sachsenkrieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen [[Amt Langensalza]] und nach seiner Abtretung an Preußen von 1816 bis 1944 zum [[Landkreis Langensalza]] in der [[Provinz Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1960er-Jahre musste Flarchheim einen großen Teil seiner [[Gemarkung]] im Westen zum Aufbau des Truppenübungsplatzes „Weberstedt“ an die [[Nationale Volksarmee]] verkaufen. Die Flächen gehören seit dem 31. Dezember 1997 dem [[Nationalpark Hainich]] an. Flarchheim trägt seither den Titel „Nationalparkgemeinde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1993 gehörte Flarchheim zur [[Verwaltungsgemeinschaft Unstrut-Hainich]], deren Mitgliedsgemeinden sich zum 1. Januar 2019 bis auf [[Schönstedt]] zur Landgemeinde Unstrut-Hainich zusammenschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/69487/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_14_2018.pdf Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 14/2018 S. 795 ff.], aufgerufen am 13. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der Rat der Gemeinde Flarchheim bestand aus 6 Ratsfrauen und Ratsherren.&lt;br /&gt;
Bei der letzten Gemeinderatswahl in Flarchheim 2014 erfolgte die Wahl der 6 Gemeinderatsmitglieder per Mehrheitswahl. Alle 6 gewählten Gemeindevertreter gehörten, wie bereits 2009, der [[Christlich Demokratische Union|CDU]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2014&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=064&amp;amp;gemnr=64017|titel=Kommunalwahlen in Thüringen 2014. Endgültiges Ergebnis. Flarchheim|abruf=2020-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2004 waren neben 4 Vertretern der CDU noch 2 Kandidaten der Freien Wähler bzw. der Feuerwehr Flarchheim in den Gemeinderat gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte ehrenamtliche Bürgermeister Dietmar Ohnesorge wurde am 6. Juni 2010 wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.wahlen.thueringen.de/wahlseite.asp?aktiv=KW01&amp;amp;startbei=kommunalwahlen/KW_wahlergebnisse.asp|titel=Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse|abruf=2010-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er blieb nach der Bildung der Gemeinde Unstrut-Hainich auch Ortschaftsbürgermeister von Flarchheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.lg-unstrut-hainich.de/verwaltung/buergermeister|titel=Ortschafts-/Bürgermeister in der Gemeinde Unstrut-Hainich|abruf=2020-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Urkunden des Klosters Reinhardsbrunn, Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Rudolstadt, Hessesche Collectaneen, Nr. 1b Nr. 4, Bd. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Das Wahrzeichen Flarchheims war die um 1909 gepflanzte Allee aus [[Pyramidenpappel]]n an der Ortsverbindungsstraße nach Oppershausen. Die Pappeln wurden aus Gründen der Verkehrssicherheit 2007 gefällt und 2008 durch eine [[Allee]] aus Säuleneichen ersetzt.&lt;br /&gt;
* Eine seit dem [[14. Jahrhundert]] ansässige Familie sind die [[Zeng (deutscher Familienname)|Zenge, heute Zeng]]&amp;lt;ref&amp;gt;Urkunden des Klosters Reinhardsbrunn, Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Rudolstadt, Hessesche Collectaneen, Nr. 1b Nr. 4, Bd. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsisches Staatsarchiv Dresden, 10001 Ältere Urkunden, 2.3.3.07. Kommenden Mühlhausen&amp;lt;/ref&amp;gt;. [[Hermann Gutbier]] beschrieb die Zenge in seinen Arbeiten zu Flarchheim&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Geschichte des Kreises Langensalza, Sonder-Abdruck Langensalzaer Tageblatt 1936, Heft 4, Flarchheim&amp;lt;/ref&amp;gt; und in seinem Buch &amp;quot;Der Hainich&amp;quot; S. 23&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Gutbier, Der Hainich 1894, ISBN 978-3-938997-10-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Zenge waren zwischen 1502 und 1885 [[Lehenswesen|Lehensnehmer]] in Flarchheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Zengesche Güter, 1502–1885 in Flarchheim&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Als Zeugnisse eines oft derben Volkshumors bildeten sich bereits vor Jahrhunderten Besonderheiten des jeweiligen Dorfes charakterisierende [[Neckname|Neck-]] und [[Spitzname]]n heraus. Demnach lebten hier im Ort die &amp;#039;&amp;#039;Flarchheimer Heuochsen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf  Aulepp: &amp;#039;&amp;#039;Spitznamen der Orte und ihrer Bewohner im Kreise Mühlhausen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Heimathefte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 27, Nr. 1, 1987, {{ISSN|0232-8518}}, S. 78–83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Abraham Bock]] (1531–1603), kursächsischer Hofbeamter und Rittergutsbesitzer, erhielt 1565 Anwartschaft auf das Rostsche Gut&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Polack]] (1835–1915), Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Erich Röth]] (1895–1971), u.&amp;amp;nbsp;a. thüringischer Mundartforscher&lt;br /&gt;
* [[Herbert Ringleben]] (1912–1999), Ornithologe&lt;br /&gt;
* Hans Thilo (1924–2026), Ortschronist und Ahnenforscher, seit 2022 Ehrenbürger Flarchheims&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lg-unstrut-hainich.de/gemeinden/flarchheim &amp;#039;&amp;#039;Ortschaft Flarchheim.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Landgemeinde Unstrut-Hainich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Unstrut-Hainich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7548574-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Unstrut-Hainich-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Unstrut-Hainich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Unstrut-Hainich-Kreis)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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