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	<title>Flaneur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flaneur&amp;diff=30364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antonsusi: Gemäß 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag längst gelöscht</title>
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		<updated>2026-03-14T19:47:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gemäß 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag längst gelöscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rosler-LeFlaneur.jpg|mini|[[Paul Gavarni]]: &amp;#039;&amp;#039;Le Flâneur&amp;#039;&amp;#039;, 1842]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flaneur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus {{frS|flâner|de=umherstreifen, umherschlendern}}) ist ein Mensch, der im [[Spaziergang|Spazierengehen]] schaut, [[Genuss|genießt]] und planlos umherschweift&amp;amp;nbsp;– er &amp;#039;&amp;#039;flaniert&amp;#039;&amp;#039;, beziehungsweise er gibt sich der &amp;#039;&amp;#039;Flanerie&amp;#039;&amp;#039; hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenstandsbestimmung ==&lt;br /&gt;
Der Flaneur bezeichnet eine [[literarische Figur]], die durch Straßen und Passagen der [[Großstadt|Großstädte]] mit ihrer anonymen [[Menschenmasse]] streift &amp;#039;&amp;#039;(flaniert)&amp;#039;&amp;#039;. Hier bietet sich ihm Stoff zur [[Reflexion (Philosophie)|Reflexion]] und Erzählung. Der Flaneur lässt sich durch die Menge treiben, schwimmt mit dem Strom, hält nicht inne, grüßt andere Flaneure obenhin. Der Flaneur ist intellektuell und gewinnt seine Reflexionen aus kleinen Beobachtungen. Er lässt sich sehen, aber sieht auch, wenngleich mit leichter Gleichgültigkeit (von [[Georg Simmel]] in seinem Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großstädte und das Geistesleben]]&amp;#039;&amp;#039; treffend als [[Blasiertheit]] identifiziert). Der Flaneur in all seiner [[Dandy]]haftigkeit stellt ein wichtiges Thema der – vor allem weltstädtischen – individualisierten [[Kunst]] dar, auch der [[Lebenskunst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein weibliches Äquivalent, die &amp;#039;&amp;#039;Passante&amp;#039;&amp;#039; ({{frS}} für ‚Spaziergängerin‘, vergl. [[Passant]]), tritt insbesondere in den Werken [[Marcel Proust]]s auf, der seine weiblichen Charaktere als schwer greifbare, vorbeiziehende ({{enS|passing}}) Figuren porträtierte, die seine obsessive und besitzergreifende Perspektive auf sie ignorierten (vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Auf der Suche nach der verlorenen Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schriftstellerin [[Aminatta Forna]] zufolge galt zielloses, unbegleitetes Spazieren bei Frauen als Zeichen der Prostitution, eine Zuschreibung, die erst überwunden werden musste: „Walking, for a woman, can be an act of transgression against male authority […] [[Virginia Woolf]], [[Jean Rhys]], [[George Sand]], the flâneuses who recorded their flânerie were women who all defied male authority in other ways, too.“ (Übersetzt etwa: „Spazieren kann für eine Frau ein Akt der Überschreitung männlicher Autorität sein […] Virginia Woolf, Jean Rhys, George Sand, die Flaneusen, die ihr Flanieren aufgezeichnet haben, waren Frauen, die allesamt männliche Autorität auch sonst herausgefordert haben.“)&amp;lt;ref&amp;gt;Aminatta Forna: &amp;#039;&amp;#039;[https://lithub.com/power-walking/ Power Walking].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Literary Hub&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Abend an der Elbe in Dresden.jpg|mini|400px|Flaneure an der Elbe in Dresden um 1900]]&lt;br /&gt;
Sein früheres Ebenbild war der [[Wandern|Wanderer]], der die Natur durchstreifte, und an dem, was er dort beobachtete, seine Gedanken und Gefühle artikulierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[James Wood (Literaturkritiker)|James Wood]] sieht in [[Flaubert]]s Erfindung des wachen Flaneurs mit verfeinertem Blick, dessen Wahrnehmungen der Erzähler wiedergibt, einen Grundzug des [[Realismus (Literatur)|literarischen Realismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;James Wood, Die Kunst des Erzählens. Reinbek 2011. Drittes Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Flaubert und die Geburt des Flaneurs&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept des Flaneurs im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde von [[Walter Benjamin]] am Beispiel des Pariser Boulevard-Lebens eingeführt. Die Begrifflichkeit nahm er von [[Charles Baudelaire]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beck&amp;quot;&amp;gt;Max Beck: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=18292 Joseph Roth, ein Flaneur?].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[literaturkritik.de]].&amp;#039;&amp;#039; 19. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch den die Verschmelzung von Künstler und Flaneur in der Gestalt des „Malers des modernen Lebens“ kanonisch geworden ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flaneurausstellung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Patrick Bahners]] |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ausstellung-der-flaneur-im-kunstmuseum-bonn-15808351.html |titel=Ausstellung im Kunstmuseum. Der Flaneur wird in Bonn nicht belohnt |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |datum=2018-10-01 |abruf=2019-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benjamin befasst sich in &amp;#039;&amp;#039;[[Das Passagen-Werk]]&amp;#039;&amp;#039; (1940) auch mit Marcel Prousts &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach der verlorenen Zeit&amp;#039;&amp;#039; (1913) und sieht dort eine Entwicklung weg vom [[Romantik|romantischen]] Landschaftsgefühl hin zu einem neuen Gefühl einer romantischen „Stadtschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Benjamin |Hrsg=[[Rolf Tiedemann]] |Titel=[[Das Passagen-Werk]] |Sammelwerk=Walter Benjamin. Gesammelte Schriften |Band=5 |Nummer=1 |Auflage=1. |Verlag=Suhrkamp |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1991 |ISBN=3-518-28535-1 |Seiten=530 |Online={{archive.org |GesammelteSchriftenBand 5 |Blatt=n527}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=So nun, völlig außerhalb von jeder literarischen Absicht und ohne einen Gedanken daran, fühlte ich manchmal meine Aufmerksamkeit plötzlich gefangen von einem Dach, einem Sonnenreflex auf einem Stein, dem Geruch eines Weges, und zwar gewährten sie mir dabei ein spezielles Vergnügen, das wohl daher kam, daß sie aussahen, als hielten sie hinter dem, was ich sah, noch anderes verborgen, das sie mich zu suchen aufforderten und das ich trotz aller Bemühungen nicht zu entdecken vermochte.&lt;br /&gt;
 |Autor=Marcel Proust&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach der verlorenen Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: Unterwegs zu Swann. (1913)&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marcel Proust |Titel=Auf der Suche nach der verlorenen Zeit |TitelErg=Unterwegs zu Swann |Sammelwerk=Auf der Suche nach der verlorenen Zeit |WerkErg=Frankfurter Ausgabe |Band=1 |Auflage=1. |Verlag=Suhrkamp |Ort=Berlin |Datum=2015 |ISBN=978-3-518-74364-5 |Online={{Google Buch |BuchID=7fiQCgAAQBAJ |Seite=201}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Guillaume Apollinaire]] knüpft an den Flaneur bei Baudelaire an und entwickelt die Figur weiter. Er bezieht sich in &amp;#039;&amp;#039;Le Flâneur des deux rives&amp;#039;&amp;#039; (1918) auf eine Wirklichkeit, in der ihm die bizarre Verbindung von modernen und idyllischen Elementen ins Auge fällt. Apollinaire beschreibt unter anderem Kunsthandlungen und Literatencafes und wandert durch melancholisch-stille Straßen eines Pariser Vororts. Der Autor findet schon wie spätere [[Dadaismus|Dadaisten]] Vergnügen an zufälligen, bizarren Banalitäten wie Graffiti auf zerfallenen Hausmauern, die bei ihm „poesiefähig“ werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans-Horst Henschen]] |Hrsg=[[Walter Jens]] |Titel=Apollinaire, Guillaume. Der Bummler an beiden Ufern |Sammelwerk=[[Kindlers Literatur Lexikon|Kindlers Neues Literatur-Lexikon]] |Band=1 |Verlag=Komet |Ort=Frechen |Datum=1988 |ISBN=3-89836-214-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesen [[Objet trouvé]]s entwickelt der Autor auch weitere [[Visuelle Poesie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ulrich Ernst]] |Hrsg=Klaus Schenk, Anne Hultsch, Alice Stašková |Titel=Experimentelle Makroästhetik |TitelErg=Buchkünstlerische Zyklen mit &amp;#039;&amp;#039;[[Carmina figurata]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Simias von Rhodos]] bis Guillaume Apollinaire |Sammelwerk=Experimentelle Poesie in Mitteleuropa |WerkErg=Texte – Kontexte – Material – Raum |Verlag=V&amp;amp;R Unipress |Ort=Göttingen |Datum=2016 |ISBN=978-3-8470-0364-9 |Seiten=62 |Online={{Google Buch |BuchID=SZEbDAAAQBAJ |Seite=62}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziologisch wurde die Figur des Flaneurs von [[Georg Simmel]] vorbereitet (der Mensch „im Schnittpunkt [[sozialer Kreis]]e“), von [[David Riesman]] am Beispiel von [[New York City|New York]] abgeändert &amp;#039;&amp;#039;(Faces in the Crowd)&amp;#039;&amp;#039; und von [[Jean Baudrillard]] aktualisiert und kommentiert. Aber auch Autoren wie [[Joseph Roth]] lassen sich der flânerie zuordnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beck&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flaneur des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, der vorwiegend versuchte, in der Masse der Straße unterzugehen, um so das soziale Geschehen beobachten zu können, unterscheidet sich vom Flaneur des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, der sich in seiner langsamen Gangart &amp;#039;&amp;#039;[[dandy]]haftig&amp;#039;&amp;#039; durch die Straßen einem öffentlichen Publikum ausstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Essay von Iris Bäcker (siehe Weblinks), S.&amp;amp;nbsp;105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sich eine Kultur des Gehens als kritische Alternative zu mechanisierter [[Mobilität]] wie beispielsweise der Eisenbahn und dem Automobil entwickelt und dabei an Traditionen anknüpft, die zwischen Denken, Schreiben und Gehen Zusammenhänge entdeckt, lässt sich an [[Robert Walser]]s &amp;#039;&amp;#039;Der Spaziergang&amp;#039;&amp;#039; nachvollziehen. Diese Traditionen finden sich in Vorgängern wie [[Jean-Jacques Rousseau]], [[Friedrich Schiller]] oder auch [[Romantik]]ern wie [[William Wordsworth]]. Den urbanen Flaneuren wie Walter Benjamin, [[Franz Hessel]] und Marcel Proust setzt Walser ein eigenes Spazieren entgegen, das sich selbst reflektiert. Walsers Ansätze wurden unter anderem von [[Thomas Bernhard]] und [[Peter Handke]] weiterentwickelt und liegen auch der [[Promenadologie]] zugrunde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Annie Pfeifer, Reto Sorg |Titel=„Spazieren muss ich unbedingt“. [[Robert Walser]] und die Kultur des Gehens |Reihe=Robert Walser-Studien |BandReihe=1 |Auflage=1. |Verlag=Wilhelm Fink |Ort=Paderborn |Datum=2019 |ISBN=978-3-8467-6377-3 |Online={{Google Buch |BuchID=BQKJDwAAQBAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Philosoph [[Theodor W. Adorno]] setzte in &amp;#039;&amp;#039;[[Minima Moralia]]&amp;#039;&amp;#039; (1951) das Rennen als ehemals überlebenswichtig in Bezug zum Straßenverkehr, der das bürgerliche Gehen verfremdet habe. Menschenwürde habe auf dem Recht zum Gehen bestanden, einem Rhythmus, der nicht vom Schrecken bestimmt war, wie es beim Rennen der Fall sei. Adorno sah das Flanieren mit dem liberalen Zeitalter vergehen, selbst dort, wo nicht Auto gefahren wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Theodor W. Adorno]] |Titel=Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben |Sammelwerk=Gesammelte Schriften in 20 Bänden |Band=4 |Verlag=Suhrkamp |Ort=Berlin |Datum=2018 |ISBN=978-3-518-75059-9 |Seiten=184 f. |Kommentar=Abschnitt 102 |Online={{Google Buch |BuchID=1QtDDwAAQBAJ |Seite=166}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adorno spricht in Beschäftigung mit [[Søren Kierkegaard]] eine weitere Form des Flanierens an und bezieht sich auf eine Jugendschrift Kierkegaards, in der [[Johannes Klimakos#Nachleben|Johannes Climacus]], das spätere [[Pseudonym]] Kierkegaards, das seinen Standpunkt einnimmt, davon berichtet, wie sein Vater ihm das Verlassen der Wohnung untersagte, und ihm stattdessen vorschlug, „Ausgänge in der Stube“ zu machen und in der Wohnung herumzugehen: Der Flaneur, der im Zimmer spazieren geht. Wirklichkeit ist hier nach Adorno reflektiert von Innerlichkeit. Die Bilder von Innenräumen beim frühen Kierkegaard sprechen Adorno zufolge von der Kraft der Dinge. Das [[Raumausstatter|Interieur]] ist der reale Raum und deutet zugleich das metaphorische Interieur der Philosophie Kierkegaards an. Die Reflexion gehört hier direkt zum Interieur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Theodor W. Adorno |Hrsg=[[Rolf Tiedemann]] |Titel=Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen |TitelErg=Konstitution der Innerlichkeit |Sammelwerk=Theodor W. Adorno: Gesammelte Schriften |Band=2 |Verlag=Suhrkamp |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1979 |ISBN=3-518-07492-X |Seiten=60–61}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Interieur ist für Adorno zugleich Zeichen der Täuschung und [[Heuristik|heuristisches]] Instrument der Wahrheitsfindung. Es ist sowohl Symptom der Befangenheit in bürgerlicher [[Innerlichkeit]] als auch historische Kategorie, die analysiert werden muss, um Erkenntnisse zu erlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Annette Simonis |Hrsg=[[Fritz Nies]], [[Wilhelm Voßkamp]], Yves Chevrel, [[Reinhart Koselleck]] |Titel=Literarischer [[Ästhetizismus]] |TitelErg=Theorie der [[Arabeske|arabesken]] und [[hermetisch]]en Kommunikation der Moderne |Reihe=Communicatio. Studien zur europäischen Literatur- und Kulturgeschichte |BandReihe=23 |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin / Boston |Datum=2012 |ISBN=978-3-11-093396-3 |Seiten=566 |Kommentar=Reprint der Ausgabe des Max Niemeyer Verlag Tübingen 2000 |Online={{Google Buch |BuchID=OTMhAAAAQBAJ |Seite=566}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Form des Flanierens in der Wohnung erwähnt auch Walter Benjamin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Benjamin |Hrsg=[[Rolf Tiedemann]] |Titel=Das Passagen-Werk |Sammelwerk=Walter Benjamin: Gesammelte Schriften |Band=5 |Nummer=1 |Auflage=1. |Verlag=Suhrkamp |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1991 |ISBN=3-518-28535-1 |Seiten=530 |Online={{archive.org |GesammelteSchriftenBand 5 |Das Passagen-Werk |Typ=T |Blatt=n527}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jüngerer Zeit ist auch vom &amp;#039;&amp;#039;Ende des Flanierens&amp;#039;&amp;#039; die Rede, so bei Handke (1980), das sich auf die Unmöglichkeit des Spazierens in der nachindustriellen beschleunigten Großstadt bezieht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephanie Wodianka, Juliane Ebert |Hrsg=Stephanie Wodianka, Juliane Ebert |Titel=Flaneur |Sammelwerk=Metzler-Lexikon moderner Mythen |WerkErg=Figuren, Konzepte, Ereignisse |Verlag=J. B. Metzler |Ort=Stuttgart / Weimar |Datum=2014 |ISBN=978-3-476-02364-3 |Seiten=133–135 |Online={{Google Buch |BuchID=7-1FDwAAQBAJ |Seite=135}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Medium Film bietet mit seinen Techniken der Montage neue Möglichkeiten, die Wahrnehmungsbedingungen in Zeit und Raum der Großstadt darzustellen auch durch eine rasche Zusammendrängung wechselnder Bilder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harald Neumeyer |Titel=Der Flaneur. Konzeptionen der Moderne |Reihe=Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft |BandReihe=252 |Verlag=Königshausen &amp;amp; Neumann |Ort=Würzburg |Datum=1999 |ISBN=3-8260-1468-5 |Seiten=183 |Online={{Google Buch |BuchID=dxjdAt41XpcC |Seite=183}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine neuartige [[Intermedialität|intermediale]] Perspektive auf den Flaneur zwischen Filmkunst, Literatur und Lyrik findet sich in [[Wim Wenders]] und [[Peter Handke]]s Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Himmel über Berlin]]&amp;#039;&amp;#039; (1987).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Intermedial&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Simone Malaguti |Titel=Intermediale Beziehungen im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Himmel über Berlin]]&amp;#039;&amp;#039; |Sammelwerk=Revista Contingentia |Band=5 |Nummer=1 |Ort=Porto Alegre / Frankfurt am Main |Datum=2010 |ISSN=1980-7589 |Seiten=20–40 |URN=nbn:de:hebis:30:3-257943}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Keidel |Titel=Die Wiederkehr der Flaneure |TitelErg=Literarische Flanerie und flanierendes Denken zwischen Wahrnehmung und Reflexion |Reihe=Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft |BandReihe=536 |Verlag=Königshausen &amp;amp; Neumann |Ort=Würzburg |Datum=2006 |ISBN=3-8260-3193-8 |Online={{Google Buch |BuchID=5C3N4vKYrQMC}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Blick der Engel, die in die Häuser und Gedanken der Menschen in ihrem Alltag blicken können, ist der schweifende Blick des Flaneurs, wie er exemplarisch bei Walter Benjamin beschrieben ist: Er ist ein Einzelgänger, der durch die Straßen läuft und sich Notizen macht und auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens oder dem Sinn eines Augenblicks seines Lebens ist. Dieser Augenblick wird dort begriffen nicht nur als eine Abfolge von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sondern auch als Augenblick des Staunens über den Alltag der Menschen unabhängig von Zeit und Ort. Dieser Blick wird im Film durch ein großes betrachtendes Auge dargestellt, das nach der Anfangssequenz mit der das Gedicht schreibenden Hand eingeblendet wird. Hier sind klare Bezüge und Weiterentwicklungen des Flaneurs im Vergleich zu Peter Handkes &amp;#039;&amp;#039;Das Gewicht der Welt&amp;#039;&amp;#039; (1977) zu erkennen, das in Form von Tagebuchaufzeichnungen eines reisenden Flaneurs verfasst ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Intermedial&amp;quot; /&amp;gt; Kontrastiert wird das Flanieren der Engel durch die Stadt und die Gedanken der Sterblichen durch die Figur des Homer, der kein Flaneur, sondern Erzähler ist und als Erinnerungsforscher auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Er symbolisiert den Bedeutungsverlust des zusammenhängenden Erzählens in der Moderne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Medienobservationen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jan Rhein |Titel=Flaneure in der Gegenwartsliteratur. [[Jacques Réda|Réda]], [[Stephan Wackwitz|Wackwitz]], [[Orhan Pamuk|Pamuk]], [[Cees Nooteboom|Nooteboom]] |Reihe=Literatur – Kultur – Text. Kleine Schriften zur Literaturwissenschaft |BandReihe=7 |Verlag=Tectum |Ort=Marburg |Datum=2010 |ISBN=978-3-8288-2183-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So ist die Wohnung der Engel im Film die [[Staatsbibliothek zu Berlin]], die in [[Gottfried Benn]]s Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Staatsbibliothek (Gedicht)|Staatsbibliothek]]&amp;#039;&amp;#039; (1925) „[[Hades]]“ und „Himmel“ ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Medienobservationen&amp;quot; /&amp;gt; Für Benn sind in diesem Gedicht enzyklopädische und erzählende Sachverhalte der Bücher nur nachrangig, es zählt nur ihr suggestiver Klang, die Staatsbibliothek wird als rauschhaftiges „Satzbordell“ aufgefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wolfgang Emmerich]] |Hrsg=Friederike Reents |Titel=Benns bacchische Epiphanien und ihr Dementi |Sammelwerk=Gottfried Benns Modernität |Verlag=Wallstein |Ort=Göttingen |Datum=2007 |ISBN=978-3-8353-0151-1 |Seiten=100 |Online={{Google Buch |BuchID=ciu-y9ovSd8C |Seite=100}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Staatsbibliothek stellen sich die Engel hinter die Leser und sehen ihnen beim [[Blättern]] zu. Homer wandelt als Erzähler die &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; ab und blättert zwar ebenfalls in Büchern, kann aber&amp;amp;nbsp;– im Kontrast zu den Engeln als Flaneuren&amp;amp;nbsp;– als Engel der Erzählung aufgefasst werden, dessen Aufgabe nicht das Flanieren, sondern die Erinnerung an die Pflicht zum Erzählen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Medienobservationen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Michael Braun (Literaturkritiker)|Michael Braun]] |Titel=Der Engel der Erzählung. Wim Wenders „Der Himmel über Berlin“ |Sammelwerk=[[Medienobservationen]] |Datum=2019-02-04 |ISSN=1612-7315 |URN=nbn:de:101:1-2019020412395951594784}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bewegliche Perspektive innerhalb der Großstadt bleibt in der Literatur aber trotz des ausgerufenen Endes des Flanierens bestehen, auch wenn sie sich hin zu [[postmoderne]]n Bedürfnissen verschiebt. Die ziellose Bewegung des Flaneurs wird zu einer Bewegung in einer labyrinthischen Großstadt und der anonyme Flaneur zum Identitätslosen, wie zum Beispiel bei [[Christian Kracht]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Faserland]]&amp;#039;&amp;#039; 1995.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler&amp;quot; /&amp;gt; [[Albrecht Selge]] verbindet in &amp;#039;&amp;#039;Wach&amp;#039;&amp;#039; (2010) die Figur des Flaneurs mit der Schlaflosigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Isabel Maurer Queipo |Hrsg=Alfred Krovoza, [[Christine Walde]] |Titel=Der Schlaf in der Literatur |Sammelwerk=Traum und Schlaf. Ein interdisziplinäres Handbuch |Verlag=J.B. Metzler |Ort=Stuttgart |Datum=2018 |ISBN=978-3-476-05356-5 |Seiten=108 |Online={{Google Buch |BuchID=PGJRDwAAQBAJ |Seite=108}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der schlaflose altmodische Flaneur hat hier eine moderne Gestalt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Ulrich Rüdenauer]] |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/albrecht-selge-fliegen-rezension-1.4367602 |titel=Endlose Wagenreihung |titelerg=In Albrecht Selges Roman &amp;#039;&amp;#039;Fliegen&amp;#039;&amp;#039; verbringt eine Frau ihr Leben in Zügen der Deutschen Bahn. Dabei geht sie der Welt verloren. |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2019-03-15 |abruf=2019-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flaneur bleibt auch in der Gegenwart eines der großen Themen der Kunst. Aktuelle Videoarbeiten nutzen modernste technische Mittel, sich als ihre eigenen Abbilder durch Stadtplanwelten treiben zu lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flaneurausstellung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuer mit dem Flaneur zusammenhängender Begriff ist der [[Phoneur]], der sich mit mobiler Technologie ebenfalls im Stadtraum bewegt. Der Phoneur ist aktiver Nutzer des Informationsnetzes der Stadt, das grundlegend für die [[Urbanität]] der Gegenwart ist und als solcher jederzeit mit dem Datennetz verbunden und zugleich im virtuellen Raum. Diskutiert wird das neue Phänomen des Phoneurs heute im Rahmen von Globalisierungsdiskussionen in der Soziologie seit den 1990er Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Corinna Pape |Hrsg=Gerhard Chr. Bukow, [[Benjamin Jörissen]], Johannes Fromme |Titel=Lernen findet Stadt. Der urbane Raum als transmedialer Spielplatz |Sammelwerk=Raum, Zeit, Medienbildung |WerkErg=Untersuchungen zu medialen Veränderungen unseres Verhältnisses zu Raum und Zeit |Reihe=Medienbildung und Gesellschaft |BandReihe=23 |HrsgReihe=Johannes Fromme, [[Sonja Ganguin]], Stefan Iske, [[Dorothee Meister]], [[Uwe Sander (Pädagoge)|Uwe Sander]] |Verlag=Springer VS |Ort=Wiesbaden |Datum=2012 |ISBN=978-3-531-18471-5 |Seiten=159–160 |Online={{Google Buch |BuchID=-kIfBAAAQBAJ |Seite=159}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert Luke |Hrsg=Peter Trifonas |Titel=The Phoneur. Mobile Commerce and the Digital Pedagogies of the Wireless Web |Sammelwerk=Communities of Difference. Culture, Language, Technology |Verlag=Palgrave Macmillan |Ort=New York |Datum=2005 |ISBN=1-4039-6326-6 |Seiten=185–204 |Sprache=en |Online={{Google Buch |BuchID=tUzHAAAAQBAJ |Seite=187}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John Rennie Short |Titel=Globalization, Modernity and the City |Reihe=Routledge Studies in Human Geography |BandReihe=36 |Verlag=Routledge |Ort=New York |Datum=2012 |ISBN=978-0-415-67692-2 |Seiten=139 |Sprache=en |Online={{Google Buch |BuchID=JIyoAgAAQBAJ |Seite=139}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem der Schriftsteller [[Alain Claude Sulzer]] sieht in der Entwicklung des Internets eine neue Art digitalen Flaneur aufkommen, dessen Gedanken im Internet an verschiedensten Dingen hängenbleiben durch die „Flut an Verknüpfungen“. Versunken hängt der digitale Flaneur im Netz und springt von einem Gegenstand zum anderen in den Suchmaschinen und Enzyklopädien, die den Rahmen von Weltwissen anhand von Büchern mittlerweile gesprengt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alain Claude Sulzer |url=https://www.nzz.ch/feuilleton/der-flaneur-vergnuegt-sich-im-elektrobecken-ld.1320748 |titel=Der Flaneur vergnügt sich im Elektrobecken |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2019-10-17 |abruf=2019-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In aktueller kulturwissenschaftlicher Forschung untersucht man bezugnehmend auf Konzepte wie den [[Homo ludens]] das Flanieren auch im Zusammenhang mit neuen Medien wie [[Computerspiel]]en, in denen ziellos umhergegangen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Steven E. Jones |Titel=The Meaning of Video Games |TitelErg=Gaming and Textual Strategies |Verlag=Taylor &amp;amp; Francis |Ort=New York / London |Datum=2008 |ISBN=978-0-203-92992-6 |Sprache=en |Online={{Google Buch |BuchID=jq6TAgAAQBAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Runzheimer |Hrsg= |Titel=Die digitale Flanerie als reflexive Raumexploration im Computerspiel |Sammelwerk=Journal [[Film- und Fernsehwissenschaftliches Kolloquium]] ffk |Nummer=2 |Verlag=Avinus-Verlag |Ort=Hamburg |Datum=2017 |ISSN=2512-8086 |Online=http://ffk-journal.de/?journal=ffk-journal&amp;amp;page=article&amp;amp;op=view&amp;amp;path%5B%5D=34&amp;amp;path%5B%5D=33 |Format=PDF |KBytes=11565}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Die folgenden Texte sind einige bekannte Beispiele deutschsprachiger Flaneur-Literatur:&lt;br /&gt;
* [[Walter Benjamin]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Passagen-Werk]]&amp;#039;&amp;#039; (1927–1940)&lt;br /&gt;
* [[Franz Hessel]]: &amp;#039;&amp;#039;Spazieren in Berlin&amp;#039;&amp;#039; (1929; Neuausgabe als: &amp;#039;&amp;#039;Ein Flaneur in Berlin&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Günter Eichberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Aller Laster Anfang – Ansichten eines Flaneurs&amp;#039;&amp;#039; (2003)&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Kracauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Straßen in Berlin und Anderswo&amp;#039;&amp;#039; (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Butzlaff]], Robert Mueller-Stahl: &amp;#039;&amp;#039;Drei Clowns in Berlin. Flaneure in Großstadt und Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[INDES – Zeitschrift für Politik und Gesellschaft|Indes. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; Heft 2, 2015, S. 70–79.&lt;br /&gt;
* Eckhardt Köhn: &amp;#039;&amp;#039;Strassenrausch. Flanerie u.nd kleine Form. Versuch zur Literaturgeschichte des Flaneurs bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; Das Arsenal, Berlin 1989, ISBN 3-921810-95-7.&lt;br /&gt;
* Harald Neumeyer: &amp;#039;&amp;#039;Der Flaneur. Konzeptionen der Moderne&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; Band 252). Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1999, ISBN 3-8260-1468-5 ({{Google Buch |BuchID=dxjdAt41XpcC}}).&lt;br /&gt;
* Matthias Keidel: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiederkehr der Flaneure. Literarische Flanerie und flanierendes Denken zwischen Wahrnehmung und Reflexion&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; Band 536). Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2006, ISBN 3-8260-3193-8 ({{Google Buch |BuchID=5C3N4vKYrQMC}}).&lt;br /&gt;
* Stefanie Proske (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flaneure. Begegnungen auf dem Trottoir&amp;#039;&amp;#039;. Edition Büchergilde, 2010. Mit Texten von Edgar Allan Poe, Charles Baudelaire, Walter Benjamin, Franz Hessel, Christoph Bauer und Cees Nooteboom u.&amp;amp;#8239;a.&lt;br /&gt;
* Jan Rhein: &amp;#039;&amp;#039;Flaneure in der Gegenwartsliteratur. [[Jacques Réda|Réda]], [[Stephan Wackwitz|Wackwitz]], [[Orhan Pamuk|Pamuk]], [[Cees Nooteboom|Nooteboom]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Literatur – Kultur – Text. Kleine Schriften zur Literaturwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Tectum, Marburg 2010, ISBN 978-3-8288-2183-5.&lt;br /&gt;
* René Waßmer: &amp;#039;&amp;#039;Muße in der Metropole. Flanerie in der deutschen Publizistik und Reiseliteratur um 1800&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Otium&amp;#039;&amp;#039;. Band 25). Mohr Siebeck, Tübingen 2022, ISBN 978-3-16-161121-6. ([https://www.mohrsiebeck.com/buch/musse-in-der-metropole-9783161611223/ Volltext]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Flâneur|Flaneur}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Flaneur}}&lt;br /&gt;
* [[Cees Nooteboom]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/1995/49/Die_Sohlen_der_Erinnerung?page=all Die Sohlen der Erinnerung].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 1. Dezember 1995&lt;br /&gt;
* [http://www.f-lm.de/2002/01/01/metamorphosen-des-flaneurs-im-grosstadtfilm/ Der Flaneur als Filmfigur] – Essay in [[F.LM – Texte zum Film]]&lt;br /&gt;
* [http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/files/20079/Iris_Baecker_Berlin_Bilder_von_Franz_Hessel_und_Walter_Benjamin.pdf publikationen.ub.uni-frankfurt.de] (PDF; 318&amp;amp;nbsp;kB) – Berlin-Bilder von Franz Hessel und Walter Benjamin, Essay von Iris Bäcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4204360-8|LCCN=sh86005466}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußverkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freizeit]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Verkehrskultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antonsusi</name></author>
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