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	<title>Flammersbach (Haiger) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flammersbach_(Haiger)&amp;diff=1904380&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Ortsgeschichte */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-08-16T20:55:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ortsgeschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Flammersbach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Haiger&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/43/43/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/10/28/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 358 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.272&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/FlaecheStadtteile/ |titel=Fläche nach Stadtteilen |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160407162629/http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/FlaecheStadtteile/ |archiv-datum=2016-04-07 |abruf=2018-03 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 896 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/Einwohnerzahlen/einwohnerstatistik.pdf |titel=Einwohnerstatistik |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180325233222/http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/Einwohnerzahlen/einwohnerstatistik.pdf |archiv-datum=2018-03-25 |abruf=2018-03 |format=PDF |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35708&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02773&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Flammersbach von oben.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Flammersbach von oben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flammersbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Haiger]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Lahn-Dill-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Flammersbach&amp;#039;&amp;#039; liegt in den nordöstlichen Ausläufern des [[Westerwald]]s an der Nahtstelle zum nördlich angrenzenden [[Rothaargebirge]] am [[Flammersbach (Aubach)|Flammersbach]]. &amp;#039;&amp;#039;Flammersbach&amp;#039;&amp;#039; grenzt an die folgenden Gemarkungen: [[Langenaubach]] im Südosten, [[Oberdresselndorf]] im Südwesten, [[Niederdresselndorf]] im Westen, [[Holzhausen (Burbach)|Holzhausen]] im Westen, [[Allendorf (Haiger)|Allendorf]] im Norden, sowie die Stadt [[Haiger]], an welche der Ort direkt anschließt, im Nordosten. Am östlichen Ortsrand verläuft die [[Landesstraße]] 3044.&lt;br /&gt;
Durch den Ort fließt der gleichnamige Bach knapp zwei Kilometer lange [[Flammersbach (Aubach)|Flammersbach]], welcher südlich von Haiger in den [[Aubach (Dill)|Aubach]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Flammersbach erfolgte unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Fframersbach&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1447 in einem Viehschatzungsregister und Renteirechnung der Grafschaft [[Nassau-Dillenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arcinsys Hessen |ID=v5931712 |linktext=HHStAW Bestand 171 Nr, S. 2944 a |hrsg=default}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ortsname]] leitet sich vermutlich von dem Eigennamen &amp;#039;&amp;#039;Flamero&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Framero&amp;#039;&amp;#039; ab und geht wie viele Dorfnamen der Umgebung vermutlich auf das 5. bis 6. Jahrhundert nach Christus zurück. In einer nassauischen Karte aus dem Jahr 1819 taucht für &amp;#039;&amp;#039;Flammersbach&amp;#039;&amp;#039; der Name &amp;#039;&amp;#039;Mammelsbach&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kartelagis&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Karte vom Herzogthum Nassau : von den im Jahr 1819 geschehenen Aufnahmen längs der Preussischen und Hessischen Gränzen etc.; orientiert nach Parallelen vom Meridian und Perpendikel von Paris |Ort=Paris |Datum=1819}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer älteren Urkunde wird davon berichtet, dass ein Oberflammersbach (&amp;#039;&amp;#039;Obernflamerspach&amp;#039;&amp;#039;) und ein Niederflammersbach (&amp;#039;&amp;#039;Nedernflarnerspach&amp;#039;&amp;#039;) existieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;ansichten&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Hubert Georg Quarta |Titel=Flammersbach in alten Ansichten |Verlag=Europäische Bibliothek, Zaltbommel/Niederlande |Ort=Flammersbach |Datum=1986 |ISBN=978-90-288-3388-3 |Seiten=80}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Oberflammersbach entspricht demzufolge wohl dem heutigen Ortskern von  Flammersbacher, welcher wesentliche Merkmale eines Gemeng- oder [[Haufendorf]]es aufweist. Niederflammersbach hingegen wurde vermutlich bereits im 16. Jahrhundert zur [[Wüstung]]. Es wird berichtet, dass zwei Familien nach Oberflammersbach zogen. Es soll sich gemäß mündlicher Überlieferung „Uff der Linn“ bzw. „Linn&amp;#039;s Eck“, d. h. bei der Linde, etwa am heutigen Abzweigpunkt der Flammersbachstraße&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.meinestadt.de/haiger/stadtplan/strassenverzeichnis/f Straßen mit F in Haiger] In: www.meinestadt.de&amp;lt;/ref&amp;gt; von der Landesstraße 3044 zwischen Haiger und [[Langenaubach]] befunden haben. Bauern sollen dort in früherer Zeit beim Pflügen auf Steine von Grundmauern gestoßen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichtsblaetter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen lebten in früheren Zeiten überwiegend von der Landwirtschaft, teilweise auch von der [[Hauberg]]swirtschaft. Manch Arbeiter aus Flammersbach nahm auch den einstündigen Arbeitsweg (Fußweg) zur [[Grube Haas (Breitscheid)|Braunkohlegrube Haas]] nach Rabenscheid auf sich, um ein Auskommen zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichtsblaetter&amp;quot; /&amp;gt; Arbeit gab es ab 1836 aber auch in der [[Langenaubach]]er [[Eisenerzgrube Vereinigte Constanze|Eisenerzgrube Constanze]]. Ebenso sind in der Flammersbacher Gemarkung einige Bodenschätze nachzuweisen, darunter Braunkohle und Ton, Blei, Kupfer, Eisenstein, Schwefelkies und Zink. Allerdings wurden diese, wenn überhaupt, nur in kleineren Mengen abgebaut. Bedeutend war allerdings der Abbau von [[Basalt]], der vielen Einwohnern über Jahrzehnte hinweg (von 1893 bis 1966) ein Einkommen sicherte. Zum Abtransport des Basaltgesteins auf dem [[Bernbergskopf]] kam ab 1926 eine Seilbahn zum Einsatz, welche über das Dorf hinweg verlief. Das Gestein wurde zuvor mit [[Fuhrwerk]]en bis zum haigerer Bahnhof gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Wirren des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] ging die Flammersbacher Ortschronik, von der nicht bekannt ist, in welcher Form und Genauigkeit sie bestand, verloren. Friedrich Schwarz, Schulleiter von 1950 bis 1963, versuchte in späteren Jahren eine nachvollziehende, aber sicherlich unvollständige Niederschrift. Diese befindet sich heute im Besitz der Stadtverwaltung Haiger. Weitere Urkunden bzw. alte Dokumente zu Flammersbach lagern im [[Hessisches Hauptstaatsarchiv|Staatsarchiv Wiesbaden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ansichten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikaner]] besetzten am 29. März 1945 Flammersbach. Die benachbarten Orte [[Holzhausen (Burbach)|Holzhausen]] und [[Niederdresselndorf]] hingegen gehörten in der Nachkriegszeit der [[Britische Besatzungszone|britischen Besatzungszone]] an. Bis zur Währungsreform 1948 blühte der Tausch und Schwarzhandel. Selbstgebrannter Schnaps wurde u. a. bei den Amerikanern gegen Schokolade, Tabak, Wäsche und andere schwer erhältliche Dinge eingetauscht.&lt;br /&gt;
Als Folge des Zweiten Weltkriegs mussten viele Menschen fliehen bzw. wurden vertrieben. 146 Heimatvertriebene und Flüchtlinge erreichten 1946 Flammersbach und mussten untergebracht werden. Die Wohnungsnot war so groß, dass sogar Steinbruchgebäude und der [[Backhaus|Backes]] als Wohnung dienten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichtsblaetter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hatte schon früh einen [[Löschwasserteich]], der auch als Badeweiher diente. Dieser wurde später ausgebaut und von 1966 bis 2013 als städtisches Freibad betrieben. Bis dahin war es das einzige [[Freibad]] der Stadt Haiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammersbach hatte einen [[Haltepunkt]] an der im September 1997 stillgelegten Eisenbahnlinie [[Bahnstrecke Haiger–Breitscheid]], die 1926 eröffnet wurde. Die talüberspannende, 18 Meter hohe und 140 Meter lange [[Flammersbacher Viadukt|Flammersbacher Brücke]] gehört mit sieben Bögen mit je 15 Metern Spannweite zu den markanten Ansichten des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Bergwerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe [[Liste von Bergwerken im Lahn-Dill-Gebiet#Haiger|Liste von Bergwerken in Haiger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 wurde die neue Schule gebaut. Bis dahin war die Schulstube im Backes bereits 167 Jahre lang untergebracht, nachdem die erste Schule 1735 weichen musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ansichten&amp;quot; /&amp;gt; Ein weiterer Schulneubau wurde am 26. April 1952 eingeweiht. Dort wurde bis zum 31. Juli 1973 unterrichtet. Seitdem besuchen Flammersbacher Grundschüler die Grundschule in Langenaubach und müssen mit dem Bus dorthin pendeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die Gemeinde Flammersbach am 1. Januar 1970 auf freiwilliger Basis in die Stadt Haiger [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister  des Innern |titel=Eingliederung der Gemeinde Flammersbach in die Stadt Haiger, Dillkreis |nr=1 |jahr=1970 |datum=1969-12-17 |seite=5 |seiten=5 |fundstelle=Punkt 7 |kbytes=3960}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Ortsbezirk]] wurde für Flammersbach nicht errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Herrschaftsgebiete und Staaten, in denen Flammersbach lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arcinsys Hessen| ID=b2298| linktext=HHStAW Bestand 360/187: Zugehörigkeit von Haiger| hrsg= default}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1739: [[Heiliges Römisches Reich]], Grafschaft/Fürstentum [[Nassau-Dillenburg]], [[Amt Dillenburg]] mit Gericht Haiger&lt;br /&gt;
* ab 1739: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum [[Nassau-Diez]], Amt Dillenburg mit Gericht Haiger&lt;br /&gt;
* 1806–1813: [[Großherzogtum Berg]], [[Département Sieg]], [[Arrondissement Dillenburg]], Kanton Dillenburg&lt;br /&gt;
* 1813–1815: Fürstentum Nassau-Oranien, Amt Dillenburg mit Gericht Haiger&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Herzogtum Nassau]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Herzogtum Nassau war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als Vorläufer des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Amt Dillenburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Herborn]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Abtrennung der Justiz ([[Justizamt Dillenburg]]) bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Dillenburg&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Königreich Preußen]], Provinz [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Dillkreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Dillenburg]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1932: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Landkreis Dillenburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1933: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1970: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Dillkreis, Stadt Haiger&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Januar 1970 wurde Flammersbach als Stadtteil in die Stadt Haiger eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Stadt Haiger&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Lahn-Dill-Kreis, Stadt Haiger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
==== Einwohnerstruktur ====&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Flammersbach 996 Einwohner. Darunter waren 75 (7,5 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 174 Einwohner unter 18 Jahren, 432 zwischen 18 und 49, 204 zwischen 50 und 64 und 186 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 402 Haushalten. Davon waren 96 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 120 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 141 Paare mit Kindern, sowie 33 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 12 [[Wohngemeinschaft]]en. In 69 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 261 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einwohnerentwicklung ====&lt;br /&gt;
Aus einer Schatzungsurkunde des Jahres 1447 geht hervor, dass in Flammersbach lediglich zwei steuerpflichtige Familien wohnen (eventuelle Leibeigenen und steuerbefreite Personen ausgenommen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichtsblaetter&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Geschichtl. Arbeitskreis Haiger |Titel=Haigerer Geschichtsblätter - Heft nr - 57 - Dorfchronik Flammersbach |Verlag=Geschichtl. Arbeitskreis Haiger |Ort=Haiger |Datum=2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Flammersbach|width=450|float=none|maxEinwohner=950&lt;br /&gt;
|238|242|247|238|245|249|259|262|286|291|326|340|370|397|629|642|583|577|669&lt;br /&gt;
|vor1834=(1834,238)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,696)(1985,-1)(1995,-1)(2005,993)(2011,996)(2017,896)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970: Stadt Haiger: &amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2005&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2017&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=18 |seiten=14 und 54 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-10 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=18 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Religionszugehörigkeit ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 268 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 93,71 %), keine katholischen, 12 andere Christen (= 4,20 %), sowie keine jüdischen und 6 andere (= 2,10 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 479 evangelische (= 83,02 %) und 80 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 13,86 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;2005: || 564 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]]  (= 56,80 %), 112 katholische (= 11,28 %) und 374 sonstige (= 37,66 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2005&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.haiger.de/rathaus/Zahlen/30062005.htm |titel=Einwohnerzahlen 2005 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |archiv-url=https://web.archive.org/web/20060518051312/http://www.haiger.de:80/rathaus/Zahlen/30062005.htm |abruf=2019-02 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;2017: || 424 evangelische (= 47,32 %), 85 katholische (= 9,59 %) und 385 sonstige (= 42,97,55 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Siehe [[Liste der Kulturdenkmäler in Haiger#Flammersbach|Liste der Kulturdenkmäler in Haiger-Flammersbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Siehe [[Liste der Naturdenkmale in Haiger|Liste der Naturdenkmäler in Haiger-Flammersbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Ein erster Fußballverein (&amp;#039;&amp;#039;SSV Flammersbach&amp;#039;&amp;#039;) wurde im Jahr 1930 gegründet.&lt;br /&gt;
Nach einer zweiten Neugründung im Jahr 1950, fand 1956 die dritte Neugründung eines Fußballvereins, des Sportvereins &amp;#039;&amp;#039;FC 66 Flammersbach&amp;#039;&amp;#039;  statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kleinen Informationsschrift und Chronik zum lOjährigen Bestehen des FC Flammersbach |Ort=Flammersbach |Datum=1976}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ansichten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft nutzen für ihre Heimspiele das nahe gelegene Haselnussstadion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hubert-Georg Quarta: &amp;#039;&amp;#039;Flammersbach. Aus der Geschichte eines kleinen Dorfes&amp;#039;&amp;#039;. [Selbstverl.] 1975&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die hundertjährige Geschichte der J. Reeh AG im Spiegel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Weidenbach, Dillenburg&lt;br /&gt;
* Norbert Triesch: &amp;#039;&amp;#039;Die betriebliche Entwicklung der Firma J. Reeh AG&amp;#039;&amp;#039;, 1959/1960&lt;br /&gt;
* H.-G. Quarta: &amp;#039;&amp;#039;Flammersbach, Aus der Geschichte eines kleinen Dorfes&amp;#039;&amp;#039;, Dillenburg-Eibach 1975&lt;br /&gt;
* Karl Löber: &amp;#039;&amp;#039;Westerwald – Land und Leute, einst und jetzt&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt, 1958&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116331232 |GND=4123211-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.haiger.de/leben-in-haiger/haiger-und-stadtteile/flammersbach/ |titel=Stadtteil Flammersbach |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |abruf=2018-08 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=532011040| titel=Flammersbach, Lahn-Dill-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|ID=532011040|titel=Flammersbach, Lahn-Dill-Kreis| datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2017&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/Einwohnerzahlen/einwohnerstatistik.pdf |titel=Einwohnerstatistik |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180325233222/http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/Einwohnerzahlen/einwohnerstatistik.pdf |archiv-datum=2018-03-25 |abruf=2021-01 |format=PDF |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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