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	<title>Flaesheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:51:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flaesheim&amp;diff=84512&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: bibliographische Angaben vervollständigt; Carl Johann Leppelmann, Amtmann in Datteln und Chronist</title>
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		<updated>2025-11-28T13:45:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bibliographische Angaben vervollständigt; Carl Johann Leppelmann, Amtmann in Datteln und Chronist&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Flaesheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Haltern am See&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Flaesheim COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = „Das Wappen, ein in Blau und Silber geteilter Schild, zeigt im oberen Feld zwei silberne Wellenbalken, im unteren Feld drei rote Sparren.“&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/43/06/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/13/46/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 45 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 13.33&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1919&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-04-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 45721&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02364&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Flaesheim vom Rennberg 01.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick vom nahen [[Rennberg (Haard)#Feuerwachturm Rennberg|Feuerwachturm Rennberg]] nach Flaesheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flaesheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA|flaːshaim}}), mit [[Dehnungszeichen#Dehnungs-e nach anderen Vokalen|Dehnungs-e]] ([[niederdeutsch]]: Flaosem&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2018-04-10 |offline=ja |url=http://3.diwa.info/Wenkerbogen/Bogen.aspx?id=45052 |werk=diwa.info |titel=Wenkerbogen Flaesheim, Digitaler Wenkeratlas }}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Ortsteil der Stadt [[Haltern am See]] in [[Nordrhein-Westfalen]] mit 1.919 Einwohnern (April 2024).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flaesheim zeichnet sich durch die Nähe zum Waldgebiet [[Haard]] im Süden und den [[Wesel-Datteln-Kanal]] mit der parallelen [[Lippe (Fluss)|Lippe]] im Norden aus; verschiedene landwirtschaftlich genutzte Flächen kennzeichnen das Umland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die geographische Situation auf der Grenze zwischen [[Ruhrgebiet]] und [[Münsterland]] ist die regionale Zuordnung umstritten. Da Flaesheim ein Teil vom [[Vest Recklinghausen]] ist und wegen der historischen Zugehörigkeit zum [[Erzbistum Köln]] (heute im [[Bistum Münster]]), zudem der Lage südlich der Lippe gehört es historisch zum Ruhrgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am nördlichen Rand des Ruhrgebietes im Tal der Lippe und nördlich der Haard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbild ===&lt;br /&gt;
Flaesheim besteht im Wesentlichen aus drei Siedlungsbereichen: Im Westen die [[Bauerschaft]] Flaesheim-Dorf, zentral gelegen der Hauptort Flaesheim (bzw. Flaesheim-Stift in Anlehnung an das ehemalige [[Kloster Flaesheim]]) und im Osten die Bauerschaft Westleven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die gute Anbindung zur [[Bundesautobahn 43|A&amp;amp;nbsp;43]] und [[Bundesautobahn 52|A&amp;amp;nbsp;52]] sowie ein Unterangebot an lokalen Arbeitsstellen hat sich Flaesheim zu einem Pendlerdorf entwickelt. Andererseits verbringen gerade aus dem Ruhrgebiet viele Leute hier ihre Freizeit, sei es zu Tagesausflügen in die nahe gelegene Haard oder zum längeren Entspannen auf einem der Campingplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das örtliche Leben ist von den ortsansässigen Vereinen wie dem Sportverein SuS Concordia Flaesheim 1969 e.&amp;amp;nbsp;V. (dessen Frauenfußballabteilung sich 1999 mit der Frauenfußballabteilung des Rot-Weiß Hillen zum eigenständigen [[Frauen-Bundesliga|Bundesligaverein]] [[FFC Flaesheim-Hillen]] zusammengeschlossen hatte), dem Bürgerschützenverein 1899/1952 e.&amp;amp;nbsp;V., dem Heimatverein, der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] Flaesheim und ihrem [[Spielmannszug]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haltern Stiftskirche St Maria-Magdalena.jpg|mini|links|Stiftskirche St.-Maria-Magdalena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten [[Germanen|germanischen]] Siedlungs- und Grabfunde stammen aus der Zeit um 9&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. In der Zeit zwischen 700 und 720 waren die [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] auf dem Gebiet des heutigen Flaesheim; dies belegt der Fund heidnischer Gräber nahe der Stiftskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1166 stiftete Graf [[Otto I. (Ravensberg)|Otto&amp;amp;nbsp;I. von Ravensberg]] das [[Kloster Flaesheim]]. Die ersten Stiftsfrauen kamen aus dem rheinischen [[Knechtsteden]] und wurden nach der Regel des hl. Augustinus [[Prämonstratenser|Prämonstratenserinnen]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Graf [[Otto II. (Ravensberg)|Otto II. von Ravensberg]] auf das Stift Flaesheim verzichtet hatte, ging es in den Besitz des [[Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Köln|Erzbischofs von Köln]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abt|Äbtissin]] Maria von Ketteler stiftete dem Kloster Flaesheim einen neuen [[Hochaltar]], der vom Bildhauer [[Gerhard Gröninger]] aus [[Münster]] entworfen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule wurde erstmals 1717 erwähnt. Zunächst war sie eine reine Pfarrschule, doch im Jahre 1799 wurde mit dem Bau eines Schulgebäudes begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1803 ging das Stift Flaesheim in den Besitz des [[Ludwig-Engelbert von Arenberg|Herzogs von Arenberg]] über, der es 1808 auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Oktober 1920 hat Flaesheim eine eigene Freiwillige Feuerwehr. Die Elektrizität kam 1922 nach Flaesheim und am 14. Juni 1939 wurde das Wappen Flaesheims festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch § 11 [[Ruhrgebiet-Gesetz]] wurde die Gemeinde Flaesheim ein Ortsteil der Stadt Haltern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=316}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftskirche St.-Maria-Magdalena ===&lt;br /&gt;
{{PanoViewer|360° Panorama vor Stiftskirche St.Maria Magdalena in Flaesheim.jpg|360° Panorama vor der Stiftskirche St.Maria Magdalena}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche St.-Maria-Magdalena&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.haltern-am-see.de/Inhalte/Startseite/Verwaltung_Politik/Verwaltung/Buergerservice/index.asp?seite=angebot&amp;amp;id=12394 St. Maria-Magdalena]&amp;#039;&amp;#039; auf haltern-am-see.de, abgerufen am 19. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine frühere Stiftskirche des [[Kloster Flaesheim|Klosters Flaesheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.st-sixtus.de/pfarrei-und-gemeinden/kirchen-und-kapellen/st-maria-magdalena-flaesheim/ Maria-Magdalena-Flaesheim]&amp;#039;&amp;#039; auf st-sixtus.de, abgerufen am 19. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, erbaut im 14. Jahrhundert, ist [[Romanik|romanischen]] Ursprungs (teils [[Gotik|gotisch]] ergänzt) und enthält einige bedeutende Kunstschätze. Gegenüber steht das St. Norberthaus, welches als Veranstaltungsort und Gemeindezentrum dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar westsüdwestlich der Kirche steht am Stiftsplatz eine 500-jährige Sommerlinde ([[Liste der Naturdenkmäler im Kreis Recklinghausen|ND 115]], im Panorama links).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen und Feste ===&lt;br /&gt;
Ein besonderes, volksfestartiges Ereignis ist die alljährliche Errichtung eines Holz[[kohlenmeiler]]s im Mai am Dachsberg in der Haard. Außerdem findet alle drei Jahre ein [[Schützenfest]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleuse Flaesheim.JPG|mini|[[Schleuse Flaesheim]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Verkehr ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch die Buslinie 288, die von den [[Vestische Straßenbahnen|Vestischen Straßenbahnen]] betrieben wird und von Datteln nach Haltern führt, ist Flaesheim mit dem [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentlichen Personennahverkehr]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt {{nowrap|(Mo–Fr)}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Vestische|288}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An das Fernstraßennetz ist Flaesheim durch die Autobahn A&amp;amp;nbsp;43 [[Wuppertal]]–Münster am Autobahnkreuz Marl-Nord angebunden. Dort endet auch die A&amp;amp;nbsp;52 von [[Düsseldorf]] über [[Essen]], deren Zubringer ([[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Münster#L 612|L&amp;amp;nbsp;612]]) nach Flaesheim führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wesel-Datteln-Kanal]] begrenzt Flaesheim im Norden. Nahe der Stiftskirche liegt die [[Schleuse Flaesheim]]. Weiter östlich – im Verbindungsarm zu einem Baggersee – befindet sich die [[Marina Flaesheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hermann Grochtmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flaesheim. Zur 800-Jahrfeier (1166–1966)&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff, Münster 1966.&lt;br /&gt;
* Lorenz Sandhofe (Red.): &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Flaesheim, 1166–1966&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von der Gemeinde Flaesheim. Kolk, Herten 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geschichten des Halterner Ortsteils Flaesheim.&amp;#039;&amp;#039; Heimatfreunde Haltern, Haltern 1999.&lt;br /&gt;
* Carl Johann Leppelmann: &amp;#039;&amp;#039;Ort-Chronik von Flaesheim. Urschrift aus der Zeit vor 1860&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Flaesheim. Beiträge zur Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Heft 3). [[Transliteration|Transliteriert]] von Ludger Althoff. Heimatverein Flaesheim, Flaesheim 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Flaesheim|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://flaesheimer-heimatverein.de/ Flaesheimer Heimatverein e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.haltern-am-see.de/Inhalte/Startseite/Verwaltung_Politik/Stadtinfo/Zahlen_und_Fakten/index.asp?seite=angebot&amp;amp;id=12225 |titel=Zahlen &amp;amp; Fakten |titelerg=Bevölkerung nach Ortsteilen |werk=haltern-am-see.de |hrsg=Stadt Haltern am See |abruf=2024-09-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Haltern am See}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Haltern am See)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Recklinghausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Lippe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vest Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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