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	<title>Flachstal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flachstal&amp;diff=726690&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: /* Naturschutz */Lint-Fehler: Doppelte IDs korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-08T19:58:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Naturschutz: &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/duplicate-ids&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/duplicate-ids (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Lint-Fehler: Doppelte IDs&lt;/a&gt; korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Tal&lt;br /&gt;
|NAME               = Flachstal&lt;br /&gt;
|BILD               = Flachstal Weite.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Das Flachstal im Mai 2008&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Thüringen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 51/15/26/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 10/29/21/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = DE-TH&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE         = &lt;br /&gt;
|KARTE              = &lt;br /&gt;
|POSKARTE           = &lt;br /&gt;
|TYP                = [[Trockental]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|ALTER              = &lt;br /&gt;
|HÖHE               = &lt;br /&gt;
|HÖHE_VON           = &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = &lt;br /&gt;
|LÄNGE              = 4&lt;br /&gt;
|GEWÄSSER           = &lt;br /&gt;
|KLIMA              = &lt;br /&gt;
|FLORA              = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flachstal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein vier Kilometer langes [[Trockental]] im Norden des [[Unstrut-Hainich-Kreis]]es in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Verlauf ==&lt;br /&gt;
Das Flachstal beginnt unweit nördlich von [[Kaisershagen]] bei etwa ({{Höhe|355.0|DE-NN}}), verläuft zunächst von Nordwesten nach Südosten und macht nach anderthalb Kilometern einen Knick nach Südsüdwesten. Es endet westlich der Eisenbahn-Unterführung an der Ostflanke des Unstruttales am südöstlichen Ortsausgang von [[Reiser (Unstruttal)|Reiser]].&lt;br /&gt;
In diesem Bereich der nordwestthüringischen Muschelkalkplatten verläuft ein episodischer Bach, der sich dort etwa 50&amp;amp;nbsp;m in die wellige Muschelkalk-Hochebene eingetieft hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK10&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Thüringer Landesvermessungsamt |Titel=Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Eichsfeldkreis, LK Nordhausen, Kyffhäuserkreis, Unstrut-Hainich-Kreis |Sammelwerk=CD-ROM Reihe Top10 |Band=CD&amp;amp;nbsp;1 |Verlag= |Ort=Erfurt |Datum=1999 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Abfluss des Steingrabens im Flachstal erfolgt periodisch nach der [[Schneeschmelze]] im Frühjahr sowie nach Regenperioden oder Starkregenereignissen. Er mündet linksseitig in die [[Unstrut]]. Die meiste Zeit des Jahres liegt er trocken und weist ein steinig-blockiges Bachbett aus  kantengerundetem Muschelkalk-Geröll auf. Mitunter finden sich auch entsprechende [[Fossilien]]. An den Talhängen sind die Gesteinsschichten des Oberen und Mittleren Muschelkalks angeschnitten. Das Flachstal ist zudem eine wichtige Kaltluft-Abflussbahn für die umliegenden, ackerbaulich intensiv genutzten Hochflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die steilen Talflanken werden seit vielen Jahren mit Schafen beweidet. Bereits das [[Messtischblatt]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK25-Bl.2740&amp;quot;&amp;gt;Königlich Preußische Landesaufnahme, TK25 - Blatt 2740, Blattname: &amp;#039;&amp;#039;Mühlhausen in Thür.&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt die für Schaftriften typische Ödlandsignatur. Die Beweidung mit [[Hausschaf|Schafherden]], denen immer auch [[Hausziege|Ziegen]] beigemischt waren, erfolgte auch, als das Flachstal von der Nationalen Volksarmee und später der Bundeswehr als [[Truppenübungsplatz]] genutzt wurde. Zu Zeiten des Truppenübungsplatzes wurde das Flachstal mit mehreren Herden begangen, um die Schießbahnen von aufkommendem Gehölzaufwuchs freizuhalten. Alljährlich wurden die Flächen auch abgebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetation ===&lt;br /&gt;
Charakteristisch für das Flachstal sind ausgedehnte &amp;#039;&amp;#039;Enzian-Schillergrasrasen&amp;#039;&amp;#039; an den Talhängen, die durch &amp;#039;&amp;#039;Liguster-Schlehen-Gebüsche&amp;#039;&amp;#039; an den Talflanken und durch &amp;#039;&amp;#039;Holunder-Schlehen-Gebüsche&amp;#039;&amp;#039; auf der Talsohle stark gegliedert werden. Dort treten entlang des Steingrabens kleinflächig auch &amp;#039;&amp;#039;Auwaldgalerien&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kopfweiden&amp;#039;&amp;#039; auf. Die steilen Osthänge wurden zu Zeiten des Truppenübungsplatzes z. T. mit Wald- und Schwarzkiefer bepflanzt, die für das Flachstal untypisch sind. Das hintere Thalholz ist ein naturnaher &amp;#039;&amp;#039;Waldgersten-Buchenwald&amp;#039;&amp;#039; mit artenreicher Krautschicht und Übergängen zu &amp;#039;&amp;#039;Rotbuchen-Trockenwald&amp;#039;&amp;#039; in den Steilhangbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = NSG Flachstal&lt;br /&gt;
| Bild               = Flachstal 2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Flachstal im April 1996&lt;br /&gt;
| Lage               = &lt;br /&gt;
| Kennung            = &lt;br /&gt;
| WDPA-ID            =&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche             = 0.187&lt;br /&gt;
| Dim                = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51.2629&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 10.4903&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-TH&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 1999-05-25&lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = &lt;br /&gt;
| Rechtsgrundlage    = &lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
| Karte              = none&lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
| Nebenbox           = ja&lt;br /&gt;
| Koordinate         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Aufgrund des Vorkommens seltener und schutzbedürftiger Pflanzen- und Tierarten ist das Flachstal seit dem 25. Mai 1999 auf einer Fläche von 187,6&amp;amp;nbsp;ha als [[Naturschutz]]gebiet ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TLUG&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |hrsg=Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) |url=http://www.tlug-jena.de/uw_raum/umweltregional/uh/index.html?uh10.html |titel=Naturschutzgebiete im Unstrut-Hainich-Kreis: Flachstal |datum=2011 |zugriff=2011-04-14 |zitat=Das NSG 201 &amp;quot;Flachstal&amp;quot; befindet sich in den Naturräumen 3.2 (Hainich - Dün - Hainleite) und 5.1 (Innerthüringer Ackerhügelland). Östlich des Goldbergs tritt am linken Hangfuß aus einer Nische eine permanente Quelle zutage. Das Gebiet umfasst extensiv beweidete Komplexe aus Kalk-Halbtrockenrasen (Enzian-Schillergras-Rasen), Frischwiesen und Gebüschen mit einer artenreichen Fauna. So befindet sich beispielsweise die Geburtshelferkröte am Ostrand ihres Verbreitungsgebietes und hat im Bachlauf und seinen Kolken eines ihrer letzten natürlichen Reproduktionsgewässer in Deutschland. ... |archiv-datum=2016-03-04 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304082933/http://www.tlug-jena.de/uw_raum/umweltregional/uh/index.html?uh10.html |offline=ja |archiv-bot=2025-02-05 14:19:13 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehört seither auch zu den thüringischen [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebieten]] des europäischen Schutzgebietssystems [[Natura 2000]]. Die traditionelle Beweidung mit Schafen und Ziegen erfolgt weiterhin durch ortsansässige Schäfer und dient der Offenhaltung des Gebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wertgebend sind die z. T. seltenen Vorkommen von Pflanzen- und Tierarten trocken-warmer und strukturreicher Offenlandschaften des Hügellandes über Kalkgesteinen. Für das Gebiet sind insgesamt 220 Gefäßpflanzenarten sowie zahlreiche Brutvögel und Falterarten nachgewiesen. Das Hauptschutzziel liegt im faunistischen [[Artenschutz]]. Umso wichtiger ist der Erhalt einer strukturreichen Offenlandschaft als Lebensraum der dort nachgewiesenen seltenen Tierarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flachstal 1.jpg|mini|Strukturreiche Kalkmagerrasen im Flachstal, Juni 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tlug-jena.de/uw_raum/umweltregional/uh/uh07.html &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiete (Stand: 03/2018)&amp;#039;&amp;#039; – Unstrut-Hainich-Kreis] auf tlug-jena.de, abgerufen am 22. Februar 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Unstrut-Hainich-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7857757-3}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trockental]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natura-2000-Gebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1999]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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