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	<title>Flachkarre - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:19:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flachkarre&amp;diff=2354437&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Kommasetzung</title>
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		<updated>2024-04-14T22:41:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kommasetzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Burren2.JPG|mini|Flachkarren-Pflasterung im [[Burren]], Irland. Die Karrentische werden von senkrecht stehenden [[Kluftkarre]]n begrenzt und an ihrer Oberfläche von sekundären [[Rundkarre]]n überprägt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flachkarren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Karre (Rinne)|Karrenstrukturen]] erster Ordnung. Sie entstehen in [[Karst]]gebieten durch [[Lösungsverwitterung]] an der [[Schichtung|Schichtoberfläche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Sedimentstruktur Flachkarre (meistens verwendet in der Pluralform), gelegentlich auch als &amp;#039;&amp;#039;Schichtfugenkarre&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Karrentisch&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, {{enS|clint}}, ist seit dem 19. Jahrhundert bekannt. Ihre ausführliche wissenschaftliche Bearbeitung geht auf Smith &amp;amp; Albritton (1941) zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Joe Fred Smith, Claude Carroll Albritton: &amp;#039;&amp;#039;Solution Effects on Limestone as a Function of Slope.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geological Society of America Bulletin.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 52, Nr. 1, Januar 1941, {{ISSN|0016-7606}}, S. 61–78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedeutende Arbeiten über Flachkarren mit guten Illustrationen stammen von Sweeting (1966 und 1972),&amp;lt;ref&amp;gt;Marjorie M. Sweeting: &amp;#039;&amp;#039;Karst Landforms.&amp;#039;&amp;#039; Macmillan, London 1972, ISBN 0-333-01165-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Williams (1966) und Purdy (1974).&amp;lt;ref&amp;gt;E. G. Purdy: &amp;#039;&amp;#039;Reef Configurations: Cause and Effect.&amp;#039;&amp;#039; In: Leo F. Laporte: &amp;#039;&amp;#039;Reefs in Time and Space. Selected Examples from the Recent and Ancient&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Society of Economic Paleontologists and Mineralogists.&amp;#039;&amp;#039; Special Publication 18, {{ZDB|980588-6}}). Society of Economic Paleontologists and Mineralogists, Tulsa 1974, S. 9–76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Flachkarren ist ihre flache, zur Schichtung parallele Oberfläche. Sie finden sich auf individuellen Felsblöcken, die allseitig in ihrer vertikalen Dimension von [[Kluft (Geologie)|Kluft]]- oder Bruchflächen begrenzt werden. Die ursprünglich nur sehr engen Begrenzungsflächen (bis hinunter zu Haarrissdicke) sind durch Lösungsverwitterung im Laufe der Zeit verbreitert worden und können ihrerseits als [[Kluftkarre]]n ausgebildet sein. Je nach Anlage des Kluft- oder Bruchflächensystems zeigen die einzelnen Blöcke eine viereckige, rechteckige oder rautenförmige Gestalt. Die Größenordnung der einzelnen Blöcke kann in Abhängigkeit von der vorherrschenden Lithologie zwischen Dezimetern und mehreren Metern schwanken, bleibt aber an einem jeweiligen Fundort relativ konstant.&amp;lt;ref&amp;gt;Helen S. Goldie: &amp;#039;&amp;#039;Limestone Pavements of Craven (Yorkshire).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Transactions of the Cave Research Group of Great Britain.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15, Nr. 3, 1973, {{ISSN|0069-1305}}, S. 175–189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Pflastersteinen ähnlich fügen sich diese Einzelblöcke in [[Kalk (Gestein)|Kalken]] oder [[Dolomit (Gestein)|Dolomiten]] zu einer regelmäßigen Pflasterung (engl. pavement) zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberfläche der einzelnen Blöcke muss nicht immer vollkommen flach, sie kann auch leicht nach oben konkav gewölbt sein, wie dies 1941 schon Smith &amp;amp; Albritton aufgefallen war. Der Rand ist hierbei leicht erhöht, wird aber meist an mehreren Stellen sekundär durchbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberfläche von Flachkarren wird gewöhnlich von Karrenstrukturen zweiter Ordnung überlagert, in der Regel von [[Rundkarre]]n. Dies muss aber nicht der Fall sein, gelegentlich werden die Oberflächen auch nur von [[Napfkarre]]n (engl. pitting) übersät.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul W. Williams: &amp;#039;&amp;#039;Limestone Pavements with Special Reference to Western Ireland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Transactions of the Institute of British Geographers.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 40, 1966, {{ISSN|0020-2754}}, S. 155–172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Flachkarren in den [[Alpen]] und in den [[Helleniden]] werden meist recht grobe Näpfe angetroffen,&amp;lt;ref&amp;gt;E. Schunke: &amp;#039;&amp;#039;Zum Problem des Schichtflächenkarstes im Nord-Pindos, Griechenland.&amp;#039;&amp;#039; In: Marjorie Sweeting, Karl-Heinz Pfeffer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karst processes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geomorphologie.&amp;#039;&amp;#039; Supplementbd. 26). Borntraeger, Berlin 1976, ISBN 3-443-21026-0, S. 65–78.&amp;lt;/ref&amp;gt; die in Dolomitgesteinen als so genannte Pockenmarken (engl. pock marks) ausgebildet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;R. W. Packer: &amp;#039;&amp;#039;Lag mound features on a dolostone pavement.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Canadian Geographer.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9, Nr. 3, 1965, {{ISSN|0008-3658}}, S. 138–143, [[doi:10.1111/j.1541-0064.1965.tb00821.x]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Espagna Torcal 9.JPG|mini|300px|Zu Karstsäulen gestapelte Karrentische in [[El Torcal|El Torcal de Antequera]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt heute als gesichert, dass Flachkarren durch chemische Auslaugung in Kombination mit rein mechanischen, hydrodynamischen Fliessprozessen entstehen. Dass die Flächen aber nur an Schichtungsunstetigkeiten gebunden sind, wird angezweifelt, sie können nämlich auch von Erosionsflächen ausgehen (beispielsweise von Gletschern geschaffene Abrasionsebenen – eng. glaciated pavements), die nicht unbedingt parallel zur Schichtung verlaufen müssen. Es ist ferner nicht immer zu entscheiden, ob Flachkarren offen zutage lagen und der atmosphärischen Verwitterung ausgesetzt waren, oder ob sie sich unter Boden- oder [[Moräne]]nbedeckung heranbildeten. Beides ist möglich. Mit Näpfen übersäte Flachkarren entstanden eindeutig durch die Einwirkung von [[Regen]], [[Hagel]] und [[Schnee]], oft aber erst nachdem eine schützende Gletscherschuttlage entfernt worden war. Mit Rundkarren überzogene Flachkarren sind zweideutig, eine Mehrheit der Forscher bevorzugt heute jedoch ihre Entstehung unter einer schützenden [[Boden (Bodenkunde)|Boden]]- oder [[Torf]]schicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Antony Clive Waltham |Titel=The Limestones and Caves of North-West England |Verlag=David &amp;amp; Charles for The British Cave Research Association |Ort=Newton Abbot |Datum=1974 |ISBN=0-7153-6181-3 |Seiten=46–78}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Vorkommen von Flachkarren ist weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Beispiele für Flachkarren finden sich in Kalken aus dem [[Karbon]] bei [[Arainn]] und im [[Burren]] in [[Irland]] sowie bei [[Gaitbarrows]] in [[Lancashire]] und bei [[Malham Tarn]] in den [[Yorkshire Dales]]; in jüngeren Gesteinen am [[Triglav]] in [[Slowenien]] und in [[El Torcal|El Torcal de Antequera]] in [[Spanien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* John R. L. Allen: &amp;#039;&amp;#039;Sedimentary structures. Their character and physical basis&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Developments in Sedimentology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 30). Unabridged one-volume edition. Elsevier, Amsterdam u.&amp;amp;nbsp;a. 1984, ISBN 0-444-42232-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwitterung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erosion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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