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	<title>Flühli - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:43:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fl%C3%BChli&amp;diff=115826&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bithulu: Weblink Gemeindeprofil aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fl%C3%BChli&amp;diff=115826&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-23T23:54:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink Gemeindeprofil aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Gemeinde Flühli im Kanton Luzern. Zu weiteren Bedeutungen von &amp;#039;&amp;#039;Flühli&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Flüeli&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Flüeli]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Flühli&lt;br /&gt;
| BILD = Flühli 20141004 53.tiff&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Flühli-Dorf&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Flühli 2013.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Fluehli COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-LU&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Entlebuch&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Wahlkreis Entlebuch&lt;br /&gt;
| BFS = 1004&lt;br /&gt;
| PLZ = 6173 Flühli&amp;lt;br /&amp;gt;6174 Sörenberg&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.883327&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.016662&lt;br /&gt;
| HÖHE = 882&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 108.17&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 17,7 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;bfs.admin.ch: {{Webarchiv|text=Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde |url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/02/blank/key/bevoelkerungsstand/02.html |wayback=20150101162935 }} (Ständige Wohnbevölkerung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = [https://fluehli.ch/ fluehli.ch]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flühli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Wahlkreis Entlebuch]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons Luzern]] in der [[Schweiz]] und umfasst die [[Ortschaft]]en &amp;#039;&amp;#039;Flühli&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sörenberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt in den [[Zentralschweizer Voralpen]] und ist mit 108,17 km² flächenmässig die grösste Gemeinde des Kantons Luzern. Auf Gemeindegebiet liegen Teile der zwei grössten Moorlandschaften der Schweiz: [[Glaubenberg]] und Sörenberg. Zu den Kalkbergen gehören die &amp;#039;&amp;#039;Schwändiliflue&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Grönflue&amp;#039;&amp;#039; und die [[Schrattenfluh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde umfasst zwei Ortsteile, nämlich Flühli und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sörenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, welche zugleich selbstständige Kirchgemeinden bilden. Flühli ist nicht nur die grösste Gemeinde des Kantons Luzern, sondern hat mit dem [[Brienzer Rothorn]] ({{Höhe|2350|CH}}) auch den höchsten Punkt des ganzen Kantons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flühli grenzt im eigenen Kanton an die Gemeinden [[Escholzmatt-Marbach]], [[Hasle LU|Hasle]] und [[Schüpfheim]]. Nachbargemeinden im [[Kanton Bern]] sind [[Brienz BE]], [[Habkern]], [[Oberried am Brienzersee]], [[Schangnau]] und [[Schwanden bei Brienz]]. Nachbargemeinden im [[Kanton Obwalden]] sind [[Giswil]] und [[Sarnen]]. Auf dem Brienzer Rothorn findet sich ein [[Liste der Dreikantonsecken der Schweiz|Dreikantonseck]] zu den Kantonen Bern und Obwalden ({{Coordinate|NS=46.7871|EW=8.0469|type=landmark|dim=1|region=CH-BE/CH-LU/CH-OW|text=ICON2|name=Brienzer Rothorn – Dreikantonseck BE, LU, OW}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung wuchs von 1784 bis 1810 deutlich (+ 74,3 %) und nach einem Rückgang zwischen 1810 und 1816 nochmals stark bis 1850 (1816–1850: + 39,2 %). Insgesamt stieg die Einwohnerzahl zwischen 1784 und 1850 auf mehr als das Doppelte (+ 111,6 %). Nach diesem für die Region ungewöhnlichen Wachstum wurde die Gemeinde vom Sog der Zeit erfasst. Es folgte zwischen 1860 und 1900 eine Phase der Abwanderung (− 18,2 %) in die Industriegebiete und nach Übersee ([[Vereinigte Staaten]]). Danach folgte eine lange Periode mit stabilen Einwohnerzahlen. Im Zeitraum zwischen 1980 und 2010 wächst die Bevölkerung, nicht zuletzt wegen des bedeutenden Fremdenverkehrs, recht stark (+ 35,8 %). Seither pendelt die Einwohnerzahl auf einer Höhe von 1800 bis 1900 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
    id:darkgrey  value:gray(0.8)&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:auto height:320 barincrement:45&lt;br /&gt;
PlotArea   = top:20 left:40 bottom:20 right:35&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:2000&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:100 start:0&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:yellowgreen width: 25   mark:(line,white) align:center&lt;br /&gt;
  bar:1784 from:start till:799 text:&amp;quot;799&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1798 from:start till:1222 text:&amp;quot;1222&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1810 from:start till:1393 text:&amp;quot;1393&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1816 from:start till:1215 text:&amp;quot;1215&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1837 from:start till:1507 text:&amp;quot;1507&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1850 from:start till:1691 text:&amp;quot;1691&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1860 from:start till:1697 text:&amp;quot;1697&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1870 from:start till:1542 text:&amp;quot;1542&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1880 from:start till:1510 text:&amp;quot;1510&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1888 from:start till:1527 text:&amp;quot;1527&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1900 from:start till:1388 text:&amp;quot;1388&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1910 from:start till:1407 text:&amp;quot;1407&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1920 from:start till:1369 text:&amp;quot;1369&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1930 from:start till:1372 text:&amp;quot;1372&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1941 from:start till:1450 text:&amp;quot;1450&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1950 from:start till:1417 text:&amp;quot;1417&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1960 from:start till:1439 text:&amp;quot;1439&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1970 from:start till:1432 text:&amp;quot;1432&amp;quot;&lt;br /&gt;
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  bar:1990 from:start till:1627 text:&amp;quot;1627&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2000 from:start till:1789 text:&amp;quot;1789&amp;quot;&lt;br /&gt;
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  bar:2020 from:start till:1836 text:&amp;quot;1836&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quellen: Volkszählungen in der Schweiz vor 1850&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dam-api.bfs.admin.ch/hub/api/dam/assets/25105964/master Martin Schuler, Volkszählungen in der Schweiz vor 1850]&amp;lt;/ref&amp;gt;; Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dam-api.bfs.admin.ch/hub/api/dam/assets/340621/master Bundesamt für Statistik,Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850-2000]&amp;lt;/ref&amp;gt;; 2010 ESPOP, 2020 STATPOP&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung benutzt als Alltagssprache eine hochalemannische Mundart. Die örtliche Variante weicht wegen der Nähe zum [[Kanton Bern]] stark vom Dialekt der Stadt [[Luzern]] ab. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben 93,49 % Deutsch, 1,04 % Albanisch und 0,81 % Italienisch als Hauptsprache an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen – Konfessionen ===&lt;br /&gt;
Früher war die gesamte Einwohnerschaft Mitglied der römisch-katholischen Kirche. Aus Angst vor unerwünschten religiösen Einflüssen aus dem benachbarten reformierten Kanton Bern versuchte die kirchliche Obrigkeit mittels regelmässiger Glaubensvisitationen den Glaubenseifer der Bevölkerung zu überprüfen. Die Religiosität liegt zwar heute immer noch weit über dem Landes- und Kantonsdurchschnitt. Doch durch Zuwanderung aus den anderen Regionen der Schweiz und dem Ausland und einigen Dutzend Kirchenaustritten sieht die religiöse Landschaft heute (Stand 2000) folgendermassen aus: Es gibt 81,29 % römisch-katholische, 7,83 % evangelisch-reformierte und 0,63 % orthodoxe Christen. Daneben findet man 2,88 % Konfessionslose, 2,30 % Muslime und 1,84 % Angehörige anderer nichtchristlicher Bekenntnisse (meist Hindus tamilischer Herkunft). Bei den Muslimen handelt es sich fast ausschliesslich um Albaner aus Mazedonien und dem Kosovo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft – Nationalität ===&lt;br /&gt;
Ende 2022 zählte die Gemeinde 1785 Einwohner. Davon waren 1563 Schweizer Staatsangehörige und 222 (= 12,4 %) Menschen anderer [[Staatsbürgerschaft|Staatsangehörigkeit]]. Die grössten Zuwanderergruppen kommen aus [[Vietnam]] (45 Menschen), [[Deutschland]] (33), [[Indien]] (22), [[Portugal]] (19), [[Myanmar]] (12), [[Ungarn]] (8) sowie [[China]] und [[Nordmazedonien]] (je 7 Personen).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/stand-entwicklung/raeumliche-verteilung.assetdetail.26645070.html Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=153&amp;amp;unterbereich=296&amp;amp;raumtyp=86&amp;amp;raumauspraegung=152 Ausländische Wohnbevölkerung nach Nationalität, Aufenthaltsstatus und Bevölkerungstyp] (LUSTAT Statistik Luzern)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Flühli, Entlebuch-LBS H1-016508.tif|mini| Luftbild (1954)]]Das erste überlieferte Ereignis im Tal der [[Waldemme]] ist die [[Schlacht bei Sörenberg]]. Obwaldner und Entlebucher kämpften dort 1380 um den Besitz der Alpweiden. Noch heute erinnert der Name der Alp «Schlacht» am Fusse des Brienzer Rothorns an dieses Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1781/82 wurde die Pfarrei Flühli errichtet, tatkräftig gefördert vom Schüpfheimer Pfarrer [[Schnyder von Wartensee#Bekannte Familienmitglieder|Joseph Xaver Schnyder von Wartensee]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|14487|Joseph Xaver Schnyder von Wartensee|Autor=Markus Lischer|Datum=2011-08-25|Abruf=2023-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig wurde mit dem Bau der Pfarrkirche St. Josef begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarrei Flühli.&amp;#039;&amp;#039; Buchdruckerei Schüpfheim, Schüpfheim 1981, S.&amp;amp;nbsp;14–38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Flühli bereits in den Jahren von 1798 bis 1816 eine eigene [[Munizipalität]] bildete, wurde es 1836 eine selbständige Gemeinde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|586|Flühli|Autor=Anton Kottmann|Datum=2009-05-11|Abruf=2023-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; «zusammengelegt aus einem Teile der Gemeinde Schüpfheim und einem aus der Gemeinde Escholzmatt»&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gedenkschrift zur Jahrhundertfeier des Bestehens der politischen Gemeinde Flühli (Luzern) 1836–1936.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Schüpfheim 1981, S.&amp;amp;nbsp;38.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1869 gab es in Flühli mehrere Glasbläsereien, die das bekannte [[Flühli-Glas]] produzierten. Glasmacher aus dem Schwarzwald, wo das [[Schwarzwaldglas]] bereits im 12. Jahrhundert hergestellt wurde, erweiterten die Glasherstellung. Von Windberg bei [[St. Blasien]] zogen 1723 die drei Brüder Josef, Peter und Michael, Söhne des Glasmeisters Samuel Siegwart und der Anna Schmidt, von Daar nach Flühli und errichteten hier eine neue Glashütte.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Horat, &amp;#039;&amp;#039;Flühli-Glas&amp;#039;&amp;#039;, 1986, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Entlebuch (Region)|Entlebuch]] bestanden schon ab 1400 Glashütten, sicher belegt ist die bei [[Röthenbach im Emmental]]. Die Nachkommen begründeten die [[Glasi Hergiswil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1935 bis 1948 wurde in Flühli eine [[Skiwachs]]fabrik betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sportshistory.ch/sportgeschichte-erleben/zeitstrahl/miwi-skiwachs/ |titel=MIWI-Skiwachs |werk=sportshistory.ch |abruf=2025-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Schweiz im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde zur Verteidigung des [[Schweizer Reduit|Reduits]] und der [[Brünigpass|Brünigachse]] die umfangreiche [[Sperrstelle Flühli]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]] Flühli besteht aus fünf Mitgliedern und ist wie folgt aufgestellt (Stand März 2024):&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://fluehli.ch/politik-verwaltung/gemeinderat/ |titel=Gemeinderat |hrsg=Gemeinde Flühli |abruf=2024-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hella Schnider-Kretzmähr ([[Die Mitte]]): [[Gemeindepräsident]]in; Präsidiales und Personelles&lt;br /&gt;
* Stefan Süess ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]]): Gemeindeammann; Finanzen, Bau und Infrastruktur&lt;br /&gt;
* Vroni Thalmann-Bieri ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]]): Soziales und Gesundheit&lt;br /&gt;
* Silvia Limacher-Schmidiger ([[FDP.Die Liberalen|FDP]]); Bildung und Kultur&lt;br /&gt;
* Peter Schnider ([[Parteiloser|parteilos]]): Öffentliche Sicherheit und Tourismus&lt;br /&gt;
[[Gemeindeschreiber]] ist Guido Küng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kantonsratswahlen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Kantonsrat (Luzern)|Kantonsratswahlen 2023]] des [[Kanton Luzern|Kantons Luzern]] betrugen die Wähleranteile in Flühli: [[Die Mitte|Mitte]] (einschliesslich Junge Mitte) 47,40 %, [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] (einschliesslich Junge SVP) 35,56 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 14,49 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 1,50 % und [[Grüne Partei der Schweiz|Grüne]] 1,05 %.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lustat.ch/files_ftp/daten/kt/0003/w173_302t_kt0003_gd_d_2023.html Kantonsratswahlen: Stärke der Parteien 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalratswahlen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Flühli: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 41,8 %, [[Die Mitte|Mitte]] 40,7 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 12,3 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 1,5 %, [[GLP Schweiz|glp]] 1,2 %, [[Grüne Partei der Schweiz|GPS]] 1,0 %, übrige 1,5 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=162&amp;amp;unterbereich=343&amp;amp;raumauspraegung=115&amp;amp;stichwort=Nationalratswahlen |titel=Nationalratswahlen |hrsg=LUSTAT Statistik Luzern |datum=2024-01-03 |abruf=2024-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Viehzucht und Milchwirtschaft sowie die Kälbermast und Rindersömmerung (ca. 4000 Stück) sind die bedeutendsten Bereiche der Landwirtschaft. Ackerbauflächen sind seit der Anbauschlacht im Zweiten Weltkrieg praktisch verschwunden. Beim Gewerbe nimmt die Holzverarbeitung einen wichtigen Platz ein, eigentliche Industrie fehlt jedoch. 28 Prozent der Arbeitsplätze entfallen auf den Sektor Land- und Forstwirtschaft. In Gewerbe und Industrie sind 23 Prozent der Arbeitnehmer tätig, fast die Hälfte der Stellen sind jedoch im Bereich Dienstleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich der Tourismus zum eigentlichen Brotkorb der Einwohner von Flühli und Sörenberg entwickelt. Im Winter ist die Region Sörenberg Skigebiet, und im Sommer steht ein Netz markierter Bike- und Wanderwege zur Verfügung. Wegen [[Folgen der globalen Erwärmung in der Schweiz#Schneearme Winter|schneearmer Winter]] wurden 2024 drei Skilifte stillgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Silvio Frei |url=https://www.aargauerzeitung.ch/zentralschweiz/kanton-luzern/tourismus-soerenberg-stellt-mehrere-skilifte-ab-und-setzt-staerker-auf-den-sommertourismus-ld.2645742 |titel=Sörenberg: Mehrere Skilifte werden abgestellt |werk=aargauerzeitung.ch |datum=2024-07-12 |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jonas Hess |url=https://www.aargauerzeitung.ch/zentralschweiz/kanton-luzern/wintersport-schmerzhaft-aber-vernuenftig-der-skilift-fluehli-muss-wegen-schnee-und-geldmangel-geschlossen-werden-ld.2673429 |titel=Flühli: Skilift Schratten schliesst – wegen Schnee- und Geldmangels |werk=aargauerzeitung.ch |datum=2024-09-19 |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die beiden grössten Ortsteile, Flühli-Dorf und Sörenberg, sind durch die Postautolinie Schüpfheim–Flühli–Sörenberg ans Netz des Öffentlichen Verkehrs angebunden. In Schüpfheim gibt es eine Bahnstation der Linie Luzern-Bern. Im Sommer verkehrt das Postauto auf der so genannten Panoramastrasse über den [[Glaubenbielen]] bis weiter nach [[Giswil]] im Kanton Obwalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt abseits der Hauptverkehrsverbindungen, und die nächstgelegenen Autobahnanschlüsse sind weit entfernt. Im Sommer liegt der Anschluss Giswil an der [[A8 (Schweiz)|A8]], im Winter der Anschluss an die [[Autobahn 2 (Schweiz)|Autobahn A2]] in Emmen-Nord am nächsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Flühli}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Flühli 20141004 35.tiff|Flühli-Dorf&lt;br /&gt;
Flühli 20141004 48.tiff|Flühli-Dorf&lt;br /&gt;
Sörenberg01.JPG|Sörenberg mit [[Schrattenfluh]]&lt;br /&gt;
UNESCO Biosphäre Entlebuch 20.JPG|Sörenberg-Salwideli – Schrattenfluh-Südostabdachung: Karrenfeld am Hängst&lt;br /&gt;
Flühli 20141004 62.tiff|Schwändiliflue&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Siegwart]] (1854–1933), Oberst und Direktor der Eidgenössischen Finanzkontrolle&lt;br /&gt;
* [[Ida Lüthold-Minder]] (1902–1986), Pädagogin und Schriftstellerin &lt;br /&gt;
* [[Ida Schöpfer]] (1929–2014), Skirennfahrerin&lt;br /&gt;
* [[Rosemarie Keller]] (* 1937), Schriftstellerin und Journalistin&lt;br /&gt;
* [[Vroni Thalmann-Bieri]] (* 1969), Politikerin (SVP)&lt;br /&gt;
* [[Roger Schäli]] (* 1978), Bergsteiger, Sörenberg&lt;br /&gt;
* [[Pascale Schnider]] (* 1984), Radrennfahrerin&lt;br /&gt;
* [[Joel Wicki]] (* 1997), Schwinger und seit dem [[Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest|ESAF 2022]] Schwingerkönig, Sörenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|586|Autor=Anton Kottmann|Datum=2009-05-11}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedenkschrift zur Jahrhundertfeier des Bestehens der politischen Gemeinde Flühli (Luzern) 1836–1936.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Schüpfheim 1981.&lt;br /&gt;
* Josef Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarrei Flühli.&amp;#039;&amp;#039; Buchdruckerei Schüpfheim, Schüpfheim 1981.&lt;br /&gt;
* Heinz Horat: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Luzern, Neue Ausgabe I: Das Amt Entlebuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1987 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 80). ISBN 3-7643-1900-3. S.&amp;amp;nbsp;148–183.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Flühli|Flühli}}&lt;br /&gt;
* [https://fluehli.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Flühli]&lt;br /&gt;
* [https://www.lustat.ch/files/lustat/daten/profile/de/2026/gp_1004_gb2026.pdf Gemeindeprofil des kantonalen statistischen Amtes] (PDF; 121&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.soerenberg.ch/de/aktuell/news-bergbahnen/ Bergbahnen Sörenberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wahlkreis Entlebuch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4694365-1|VIAF=247398124}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fluhli}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Luzern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flühli| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bithulu</name></author>
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