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	<title>Flüchtlingslager - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fl%C3%BCchtlingslager&amp;diff=88897&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grullab: Linkfix nach Verschieben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fl%C3%BCchtlingslager&amp;diff=88897&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-05T11:33:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix nach Verschieben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Flüchtlingsheim|Siehe auch: [[Flüchtlingsunterkunft]]}}{{Überarbeiten|2=Dieser Artikel|grund=Liste statt Artikel, „Auffanglager“ wird nicht erläutert (siehe Diskussionsseite), defekte Weblinks, Abschnitt Ungarn ist lückenhaft, Zahlen aktuell?}}[[Datei:Kutupalong Refugee Camp (John Owens-VOA).jpg|mini|Das [[Flüchtlingslager Kutupalong]] (hier im März 2017) gilt als größtes Flüchtlingslager der Welt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:An Aerial View of the Za&amp;#039;atri Refugee Camp.jpg|mini|Luftaufnahme vom syrischen Flüchtlingscamp Zaatari in [[Jordanien]] im Juli 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darfur refugee camp in Chad.jpg|mini|Flüchtlingslager für Flüchtlinge aus [[Darfur]] ([[Tschad]], 2005)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rwandan refugee camp in east Zaire.jpg|mini|Flüchtlingslager für Flüchtlinge aus [[Ruanda]] (Demokratische Republik Kongo, 1994)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Erstaufnahmelager Jenfelder Moorpark 4.jpg|mini|Erstaufnahmelager [[Hamburg-Jenfeld|Jenfelder]] Moorpark]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flüchtlingslager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Lager (Camp)|Lager]], in dem [[Flüchtling]]e untergebracht sind. Menschen in Flüchtlingslagern sind vor [[Politische Verfolgung|politischer Verfolgung]], [[Krieg]]en, [[Bürgerkrieg]]en, [[Vertreibung]], aber auch vor [[Umweltkatastrophe]]n und [[Hungersnot|Hungersnöten]] geflohen ([[Umweltflüchtling]]e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüchtlingslager in Europa ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
In Deutschland und anderen Ländern Europas gab es nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Lager für Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten, für überlebende Juden und andere (zum Teil bezeichnet als [[DP-Lager]] (englisch: DP-Camps) für sogenannte [[Displaced Person]]s, DPs; errichtet in der Regel von Alliierten). Diese verschiedenen Lager waren bis in die späten 1950er Jahre als langjährige Unterkünfte belegt. Andere dienten als Durchgangsstationen vor der Weiterreise in andere Länder oder vor der Erteilung einer Zuzugsgenehmigung und Integration in die neue Heimat. Außerdem gab es Flüchtlingslager für die große Zahl der Flüchtlinge (zwischen 1949 und 1961 in jedem Jahr mehr als 100.000&amp;lt;ref&amp;gt;[Flüchtlingszahlen aus 1949–1961 (Link entfernt weil nicht vollständig.)]&amp;lt;/ref&amp;gt;) aus der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] (SBZ) bzw. aus der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Für jugendliche [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|SBZ/DDR-Flüchtlinge]], die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten, gab es ein spezielles [[Flüchtlingsjugendlager Poggenhagen|Flüchtlingsjugendlager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1957 bestehenden, rund 3.000 Lagern im Gebiet der [[Bundesrepublik Deutschland]] lebten 372.000 Menschen. Hinzu kamen 56 Lager in [[West-Berlin]], in denen 26.000 Menschen lebten. In den 3.000 Lagern gab es 16.000 [[Baracke]]n, [[Bunker]], Hallen und [[Kaserne]]n. 6.600 davon galten bei bescheidenen Ansprüchen als &amp;#039;&amp;#039;bewohnbar&amp;#039;&amp;#039;, der Rest galt als in schlechtem bis in sehr schlechtem Zustand. Ein kleiner Teil der Baracken stammte aus der Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], die meisten wurden in den 1939er und 1940er Jahren für ausländische [[Zwangsarbeiter]] in der Rüstungsindustrie errichtet. Andere waren zunächst Notunterkünfte für Ausgebombte in Kriegszeiten. Das durchschnittliche Lebensalter solcher Baracken betrug zehn Jahre. Die meisten Lager befanden sich mit 1.024 im Bundesland [[Niedersachsen]], gefolgt von [[NRW]] mit 909 und [[Schleswig-Holstein]] mit 515. Allein im Stadtkreis [[Lübeck]] lebten mit 14.000 Lagerbewohner über ein Fünftel der Lagerinsassen Schleswig-Holsteins. Lübeck war damals die relativ größte Flüchtlingsstadt Westdeutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutschland in den fünfziger Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Informationen zur politischen Bildung Nr. 256, Hrsg. [[Bundeszentrale für politische Bildung]], Bonn August 1997, ISSN 0046-9408, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Unterbringung von Flüchtlingen in &amp;#039;&amp;#039;[[Erstaufnahmeeinrichtung (Deutschland)|Erstaufnahmeeinrichtungen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftsunterkünften&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ausreisezentrum|Ausreiseeinrichtungen]]&amp;#039;&amp;#039; ist in Deutschland Teil des &amp;#039;&amp;#039;Sachleistungsprinzips&amp;#039;&amp;#039; des [[Asylbewerberleistungsgesetz]]es.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F000065-3039, Durchgangslager Gießen.jpg|mini|Zentrales Flüchtlings-Durchgangslager [[Gießen]] (1950)]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzdurchgangslager|Grenzdurchgangs]]-/Notaufnahmelager [[Lager Friedland|Friedland]] im Landkreis Göttingen&lt;br /&gt;
:seit 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lager Moschendorf]] bei Hof (Saale)&lt;br /&gt;
: bis 1957&lt;br /&gt;
* [[Durchgangslager Rastatt]]&lt;br /&gt;
: bis 1994&lt;br /&gt;
* Zentrales Flüchtlings-Durchgangslager [[Gießen]]&lt;br /&gt;
:ab 1. September 1950 Notaufnahmelager&lt;br /&gt;
:ab 1986 Bundesnotaufnahmelager&lt;br /&gt;
:heute Zentrale Aufnahmestelle des Landes Hessen&lt;br /&gt;
* [[Flüchtlingslager Uelzen-Bohldamm|Flüchtlings-Durchgangslager Uelzen-Bohldamm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:am 31. März 1963 geschlossen&lt;br /&gt;
* [[Notaufnahmelager Marienfelde]] in [[Berlin-Marienfelde]]&lt;br /&gt;
:1953 bis 1978&lt;br /&gt;
* Flüchtlingslager Flottenstraße in [[Berlin-Reinickendorf]]&lt;br /&gt;
:- 1970&lt;br /&gt;
* Zentrale Aufnahmestelle [[Zirndorf]]&lt;br /&gt;
:seit 7. Dezember 1955&lt;br /&gt;
* Zentrale Aufnahmestelle [[Halberstadt]]&lt;br /&gt;
* [[Lager Föhrenwald]] (im Staatsforst von [[Wolfratshausen]] in [[Oberbayern]])&lt;br /&gt;
: 1937 erbaut als Wohnsiedlung (für Zwangsarbeiter)&lt;br /&gt;
: ab 1945 Auffanglager&lt;br /&gt;
: ab 1951 Regierungslager für heimatlose Ausländer&lt;br /&gt;
: offiziell 1956 aufgelöst, die letzten Bewohner verließen das Lager jedoch erst im Frühjahr 1957&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Flüchtlingsunterkunft (Deutschland)]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Flüchtlingsjugendlager Poggenhagen|Flüchtlingsjugendlager]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dänemark ===&lt;br /&gt;
In Dänemark kamen in den letzten Kriegswochen 250.000 Deutsche an, auf deren Unterbringung man weder von der Wehrmacht noch von der dänischen Zivilverwaltung nach der Kapitulation vorbereitet gewesen wäre. Viele dieser deutschen Flüchtlinge wurden dann in den Flüchtlingslagern in Jütland untergebracht. Zum Beispiel in dem 1945 eingerichteten [[Flüchtlingslager Oksbøl]], das zur Gemeinde [[Oksbøl (Varde Kommune)|Oksbøl]], westlich von Silkeborg in Mitteljütland gehörte. Es wurde 1949 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind im Zusammenhang mit der Unterbringung von Asylbewerbern insbesondere zu nennen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/ausland/europa/asylpolitik-daenemark-100.html |titel=Asylpolitik in Dänemark. „Klarmachen: Du bist unerwünscht“ |werk=tagesschau.de |datum=2024-08-27 |sprache=de |abruf=2024-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* das Ausreisezentrum Kærshovedgård, ein Lager für alleinstehende, nicht gewollte Migranten&lt;br /&gt;
* das Zentrum für Ausländer Ellebæk, faktisch ein Abschiebegefängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Einwanderung und Einwanderungspolitik in Dänemark seit 1945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liechtenstein ===&lt;br /&gt;
In Liechtenstein besteht ein Aufnahmezentrum in [[Vaduz]]; eine weitere, zeitweilige Unterkunft in [[Triesen]] wurde am 1. Juli 2016 vom Verein [[Flüchtlingshilfe Liechtenstein]] (FHL) in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.volksblatt.li/Nachricht.aspx?src=vb&amp;amp;id=112086|titel=Entlastung schaffen: Zusätzliche Unterkunft für Asylsuchende in Betrieb genommen|werk=Volksblatt.li|datum=2016-08-09|zugriff=2018-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Flüchtlingslager Wagna - Ausziehen bei Desinfektion einer Baracke - k.k. Innenministerium - 1914.jpg|mini|[[Flüchtlingslager Wagna]], 1914]]&lt;br /&gt;
* [[Flüchtlingslager Wagna]]&lt;br /&gt;
* [[Flüchtlingslager Traiskirchen|Traiskirchen]]&lt;br /&gt;
* [[St. Georgen im Attergau]]&lt;br /&gt;
* [[Reichenau an der Rax]]&lt;br /&gt;
* [[Bad Kreuzen]]&lt;br /&gt;
Siehe auch &amp;#039;&amp;#039;Unterbringung und Aufteilung von hilfs- und schutzbedürftigen Fremden&amp;#039;&amp;#039; ({{BGBl|I Nr. 120/2015}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungarn ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Liste komplett? auf aktuellem Stand?}}&lt;br /&gt;
* [[Debrecen]] (Erstaufnahmelager)&lt;br /&gt;
* [[Röszke]] (Erstaufnahmelager)&lt;br /&gt;
* [[Nagyfa]] (in der Nähe von [[Szeged]])&lt;br /&gt;
* [[Vámosszabadi]] (in der Nähe von [[Győr]])&lt;br /&gt;
* [[Balassagyarmat]]&lt;br /&gt;
* [[Fót]] (für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge)&lt;br /&gt;
* [[Bicske]] (Pre-Integrationslager, vorrangig für bereits anerkannte Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem bestehen Flüchtlingshaftanstalten in [[Békéscsaba]], [[Debrecen]], [[Győr]], [[Nyírbátor]], [[Kiskunhalas]], [[Flughafen Budapest]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.voroskereszt.hu/menekueltuegy/english.html|titel=The refugee situation in Hungary|zugriff=2015-09-08|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20150829182736/http://www.voroskereszt.hu/menekueltuegy/english.html|archiv-datum=2015-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.migszol.com/refugee-camps--detention-centers.html|titel=Refugee camps &amp;amp; detention centres in Hungary|zugriff=2015-09-08|archiv-url=https://web.archive.org/web/20150829101146/http://www.migszol.com/refugee-camps--detention-centers.html|archiv-datum=2015-08-29|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.proasyl.de/fileadmin/fm-dam/q_PUBLIKATIONEN/2013/Ungarn_Update_Okober_2013.pdf|titel=Ungarn: Flüchtlinge zwischen Haft und Obdachlosigkeit. Aktualisierung und Ergänzung des Berichts vom März 2012|hrsg=Pro Asyl|zugriff=2015-09-08|archiv-datum=2015-08-13|archiv-url=https://web.archive.org/web/20150813113953/http://www.proasyl.de/fileadmin/fm-dam/q_PUBLIKATIONEN/2013/Ungarn_Update_Okober_2013.pdf|offline=ja|archiv-bot=2025-02-08 00:56:46 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der großen Zahl von Flüchtlingen auf den Straßen ist es in diesem Zusammenhang von Bedeutung, dass das „Gesetz zur Gestaltung und zum Schutz der öffentlichen Umgebung“ von 2010 und die „Vierte Neufassung der Ungarischen Verfassung“ vom 11. März 2013 unter anderem eine Kriminalisierung der Obdachlosigkeit beinhalteten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.proasyl.de/fileadmin/fm-dam/q_PUBLIKATIONEN/2013/Ungarn_Update_Okober_2013.pdf|titel=Ungarn: Flüchtlinge zwischen Haft und Obdachlosigkeit. Aktualisierung und Ergänzung des Berichts vom März 2012|hrsg=Pro Asyl|zugriff=2015-09-08|archiv-datum=2015-08-13|archiv-url=https://web.archive.org/web/20150813113953/http://www.proasyl.de/fileadmin/fm-dam/q_PUBLIKATIONEN/2013/Ungarn_Update_Okober_2013.pdf|offline=ja|archiv-bot=2025-02-08 00:56:46 InternetArchiveBot}} Abschnitt „Kriminalisierung von Obdachlosigkeit in Ungarn“, S. 24 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Balkan ===&lt;br /&gt;
* In [[Serbien]] gibt es noch Flüchtlingslager in [[Cardak]] und [[Kalenic]] mit Flüchtlingen die infolge der Jugoslawienkriege, bzw. des Kosovokrieges geflohen sind.&lt;br /&gt;
* Im Westen [[Bosnien]]s sind im Zuge der [[Europäische Flüchtlingskrise|Europäischen Flüchtlingskrise seit 2015]] einige Lager entlang der [[Balkanroute]] entstanden, für Flüchtlinge und Migranten, die nach Westeuropa wollen, aber nicht über die [[Außengrenzen der Europäischen Union|EU-Außengrenze]] gelangen, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Flüchtlingslager Vučjak|Vučjak]] und [[Flüchtlingslager Lipa|Lipa]]&lt;br /&gt;
* In [[Griechenland]] gibt es [[Einreise von Migranten und Flüchtlingen nach Griechenland#Humanitäre Hilfe und Flüchtlingslager|mehrere Flüchtlingslager]]. Die Verhältnisse in den Lagern genügen weder UN- noch europäischen Standards.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/verzweifelt-auf-lesbos-kinder-im-fluechtlingslager.795.de.html?dram:article_id=471440 |titel=Verzweifelt auf Lesbos – Kinder im Flüchtlingslager |abruf=2020-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nina Horaczek, Interview mit Marcus Bachmann |url=https://www.falter.at/zeitung/20201223/warum-kinder-in-europa-von-ratten-gebissen-werden/_b6e40bf55e |titel=Interview: Warum Kinder in Europa von Ratten gebissen werden |werk=falter.at |datum=2020-12-23 |abruf=2020-12-25 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüchtlingslager im Mittleren Osten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lager für palästinensische Flüchtlinge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahr al-Bared.jpg|mini|[[Nahr al-Bared]], 16&amp;amp;nbsp;km nördlich Tripoli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im [[Palästinakrieg]] und [[Sechstagekrieg]] geflohenen und vertriebenen [[Palästinenser]] wurden in 58 Flüchtlingslagern im [[Westjordanland]] und [[Gazastreifen]], in [[Jordanien]], [[Syrien]] und dem [[Libanon]] aufgenommen, wo sie und ihre Nachkommen teilweise bis heute leben und vom [[Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten]] (UNRWA) versorgt werden. Die Integration der Flüchtlinge in die Bevölkerung wurde auch in den arabischen Staaten teilweise behördlich unterbunden. Die Zelte sind zwischenzeitlich durch feste Bebauung ersetzt worden, der Begriff „Lager“ (als kurzzeitiges Provisorium) ist damit sachlich nicht mehr korrekt. Der Gebrauch dieses Begriffs ist hier mehr politischer Natur, um den ungeklärten Status der Bewohner zu verdeutlichen. Der Unterschied zu politischen Gemeinden ist jedoch, dass das Land nicht den Bewohnern gehört, sondern sich noch immer in staatlichen oder privaten Besitz befindet und nur der UNRWA zur Verwaltung überlassen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.unrwa.org UNRWA], Homepage&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt daher auch keine politische Vertretung wie Gemeinderat und Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurzeit bestehende Flüchtlingslager mit Anzahl der Bevölkerung und Jahr der Entstehung (Stand: Juli 2014):&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.unrwa.org/where-we-work Where we work]&amp;#039;&amp;#039;, unrwa.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Westjordanland ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Westjordanland]] befinden sich 19 Flüchtlingslager mit 762.288&amp;amp;nbsp;registrierten Flüchtlingen.&lt;br /&gt;
* 1948, Aqabat Jaber bei [[Jericho]] (S), 6.400&lt;br /&gt;
* 1948, Ein Sultan bei [[Jericho]], 1.900&lt;br /&gt;
* 1949, Far’a zwischen [[Nablus]] und dem Jordantal, 7.600&lt;br /&gt;
* 1949, Fawwar bei [[Hebron]] (S), 8.000&lt;br /&gt;
* 1949, Jalazoun bei [[Bir Zait]] (S), 11.000&lt;br /&gt;
* 1949, Kalandia zwischen [[Jerusalem]] und [[Ramallah]], 11.000&lt;br /&gt;
* 1949, Amari bei [[Ramallah]]/[[Al-Bireh]], 10.500&lt;br /&gt;
* 1949, Deir Ammar zwischen [[Ramallah]] und [[Nablus]], 2.400&lt;br /&gt;
* 1949, Daheishe bei [[Bethlehem]] (S), 13.000&lt;br /&gt;
* 1950, Aida bei Betlehem (NW), 4.700&lt;br /&gt;
* 1950, Al-Arroub zwischen Bethlehem und Hebron, 10.400&lt;br /&gt;
* 1950, Askar bei Nablus (NO), 15.900&lt;br /&gt;
* 1950, Balata bei Nablus (O), 23.600&lt;br /&gt;
* 1950, &amp;#039;Azza (Beit Jibrin), 1.000&lt;br /&gt;
* 1950, Ein Beit al-Ma&amp;#039; (Camp No. 1), 6.750&lt;br /&gt;
* 1950, [[Tulkarem]], 18.000&lt;br /&gt;
* 1952, Nur Shams bei [[Tulkarem]] (O), 9.000&lt;br /&gt;
* 1953, [[Dschenin]], 16.000&lt;br /&gt;
* 1965, Shu’fat in [[Ostjerusalem]] (N), 11.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gazastreifen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Gazastreifen]] befinden sich 8 Flüchtlingslager mit 1.258.559&amp;amp;nbsp;registrierten Flüchtlingen.&lt;br /&gt;
* 1948, [[asch-Schati&amp;#039; (Flüchtlingslager)|asch-Schati&amp;#039;]] (Beach camp), 87.000&lt;br /&gt;
* 1950, Bureij, 34.000&lt;br /&gt;
* 1948, [[Deir al-Balah]], 21.000&lt;br /&gt;
* 1948, Dschabaliya bei [[Gaza (Stadt)|Gaza]] (NW), 110.000&lt;br /&gt;
* 1949, Khan Yunis, 72.000&lt;br /&gt;
* 1949, Maghazi, 24.000&lt;br /&gt;
* 1948, [[Nuseirat]] bei Gaza (S), 66.000&lt;br /&gt;
* 1949, [[Rafah]], 104.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jordanien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Jordanien]] befinden sich 10 Flüchtlingslager mit 2.097.338&amp;amp;nbsp;registrierten Flüchtlingen.&lt;br /&gt;
* 1948, Amman New Camp (Wihdat), 51.500&lt;br /&gt;
* 1948, Jebal al-Hussein, 29.000&lt;br /&gt;
* 1948, Irbid, 25.000&lt;br /&gt;
* 1949, Zarqa, 20.000&lt;br /&gt;
* 1967, Souf, 20.000&lt;br /&gt;
* 1967, Talbieh, 7.000&lt;br /&gt;
* 1968, Baqa’a, 104.000&lt;br /&gt;
* 1968, Jerash, 24.000&lt;br /&gt;
* 1968, Husn, 22.000&lt;br /&gt;
* 1968, Marka, 53.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Libanon ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Libanon]] befinden sich 12 Flüchtlingslager mit 449.957 registrierten Flüchtlingen.&lt;br /&gt;
* 1948, Bourj el-Barajneh, südlicher Vorort von Beirut, 17.945&lt;br /&gt;
* 1948, Ein el-Hilweh, Vorort von Sidon, 54.116&lt;br /&gt;
* 1948, El-Buss, 2&amp;amp;nbsp;km südlich Tyros, 11.254&lt;br /&gt;
* 1949, [[Nahr al-Bared]], 16&amp;amp;nbsp;km nördlich Tripoli, 5.857&lt;br /&gt;
* 1949, Schatila, 9.842 (siehe [[Massaker von Sabra und Schatila]])&lt;br /&gt;
* 1948, Wavel, bei [[Baalbek]], 8.806&lt;br /&gt;
* 1952, Mar Elias, Vorort von Beirut, 662&lt;br /&gt;
* 1954, Mieh Mieh, 4&amp;amp;nbsp;km östlich [[Sidon]], 5,250&lt;br /&gt;
* 1955, [[Beddawi (Flüchtlingslager)|Beddawi]], 5&amp;amp;nbsp;km nördlich [[Tripoli (Libanon)|Tripoli]], 16,500&lt;br /&gt;
* 1955, [[Burj al-Shemali]], 3&amp;amp;nbsp;km östlich [[Tyros]], 22.789&lt;br /&gt;
* 1956, Dbayeh, 12&amp;amp;nbsp;km östlich [[Beirut]], 4.351&lt;br /&gt;
* 1963, [[ar-Raschidiya]], südlich Tyros, 31.478&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Syrien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Syrien]] befanden sich 2011 9 Flüchtlingslager (davon 3 inoffiziell *) mit 526.744 registrierten Flüchtlingen.&lt;br /&gt;
* 1948, Sbeineh, 22.600&lt;br /&gt;
* 1948, Neirab, 20.500&lt;br /&gt;
* 1948, [[Dscharamana]], 18.658&lt;br /&gt;
* 1949, Khan Eshieh, 20.000&lt;br /&gt;
* 1949, Homs, 22.000&lt;br /&gt;
* 1950, Daraa, 10.000&lt;br /&gt;
* 1950, Hama, 8.000&lt;br /&gt;
* 1950, Chan Dunoun, 10.000&lt;br /&gt;
* 1955–1956, Latakia*, 10.000&lt;br /&gt;
* 1957, [[Jarmuk (Flüchtlingslager)|Yarmouk]]*, 148.500&lt;br /&gt;
* 1962, Ein El-Tal*, 6.000&lt;br /&gt;
* 1967, Qabr Essit, 23.700&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lager für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Beginn des [[Syrischer Bürgerkrieg|Kriegs in Syrien]] 2011 sind mit Stand April 2018 etwa 660.000 Menschen nach Jordanien geflüchtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://orf.at/#/stories/2434428/ Van der Bellen reist nach Jordanien] orf.at, 16. April 2018, abgerufen am 16. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Zaatari]], rund 80.000 (Stand April 2018)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüchtlingslager in Afrika ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sudan Envoy - UN Peacekeeper.jpg|mini|Ein UN-Blauhelmsoldat im [[Abu Shouk IDP Camp]] (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kigeme refugee camp (8073663190).jpg|mini|Das [[Flüchtlingslager Kigeme]] in der [[Südprovinz (Ruanda)|Süd&amp;amp;shy;provinz]] von [[Ruanda]] wurde im Jahr 2012 für Flüchtende aus dem Osten der [[Demokratische Republik Kongo|Demokra&amp;amp;shy;tischen Republik Kongo]] wiedereröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://data.unhcr.org/en/documents/download/108041 |titel=Kigeme Refugee Camp, Rwanda |hrsg=[[UNHCR]] |datum=2024-03 |format=PDF; 364 KB |sprache=en |abruf=2025-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sudan und in Darfur ===&lt;br /&gt;
Seit dem [[Darfur-Konflikt]] sind in [[Kenia]] die Flüchtlingslager [[Dadaab]] und [[Kakuma]] für Flüchtlinge aus Somalia und dem Sudan sowie in weiteren Ländern Lager aufgebaut worden:&lt;br /&gt;
* [[Abu Shouk IDP Camp|Abu Shouk]], bei [[Al-Fāschir|El Fasher]] in Nord-Darfur&lt;br /&gt;
* [[El Salam IDP Camp|El Salam]], bei El Fasher&lt;br /&gt;
* Amboko, im Süden [[Tschad]]s&lt;br /&gt;
* Azburki, bei [[Al-Dschunaina|El Geneina]] in West-Darfur&lt;br /&gt;
* Azerni, bei El Geneina&lt;br /&gt;
* Gaga, Tschad&lt;br /&gt;
* Kalma, bei [[Nyala (Sudan)|Nyala]]&lt;br /&gt;
* Mornei, bei El Geneina&lt;br /&gt;
* Sissi, bei El Geneina&lt;br /&gt;
* Tine, Darfur-Grenze in Tschad&lt;br /&gt;
* [[Flüchtlingslager Zamzam|Zam Zam]], bei El Fasher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Westsaharakonflikt ===&lt;br /&gt;
In der Nähe von [[Tindūf|Tindouf]], Algerien befinden sich Flüchtlingslager für die seit dem [[Westsaharakonflikt]] aus der [[Westsahara]] geflohenen Saharauis, außerdem für die Exilregierung der [[Frente Polisario]]. Dort lebten in den letzten 30 Jahren bis zu 150.000 Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unhcr.de/unhcr.php/aid/296 www.unhcr.de: &amp;#039;&amp;#039;UNHCR-Botschafterin spendet für Flüchtlinge aus Westsahara&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Weitere ===&lt;br /&gt;
* [[Flüchtlingslager Osire]], Namibia&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flüchtlingslagern in Ruanda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüchtlingslager in Asien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:An overall view of a refugee camp in Kabul (4298532900).jpg|mini|Flüchtlingslager in [[Kabul]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mae La refugee camp2.jpg|mini|Mae La Flüchtlingslager für Flüchtlinge aus [[Burma]] in [[Tak (Stadt)|Tak]], Thailand (2007)]]&lt;br /&gt;
Aufgrund der zahlreichen Konflikte und Vertreibungen der letzten 40 Jahre leben in [[Afghanistan]] mehr als zwei Millionen Menschen als [[Binnenvertriebene]] im eigenen Land, darunter Hunderttausende Kinder. In [[Kabul]] und Umgebung lebten Ende 2017 schätzungsweise 65.000 Menschen in mehr als 60 Flüchtlingslagern, die in der Vergangenheit durch humanitäre Organisationen unterstützt wurden. 2014 brach die Hilfe jedoch ein, da die EU-Nothilfeagentur [[Europäisches Amt für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz|ECHO]] diese als reguläre [[Slum]]s einstufte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/hilfe-weltweit/afghanistan/ |titel=Flüchtlinge Afghanistan: Jahrzehntelange Flucht &amp;amp; Vertreibung |hrsg=[[UNO-Flüchtlingshilfe]] |abruf=2021-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/ausland/winter-afghanistan-101.html |titel=Winter in Afghanistan: Hunderttausende Kinder von Kälte bedroht |autor=Bernd Musch-Borowska |werk=[[tagesschau.de]] |datum=2021-01-01 |abruf=2021-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/laenderprofile/277674/situation-nomadischer-gruppen |titel=Immobilisiert: Zur Situation ehemals nomadischer Gruppen in Kabul |autor=Katja Mielke |hrsg=[[Bundeszentrale für politische Bildung]] |datum=2018-10-16 |abruf=2021-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Iran]] und [[Pakistan]] leben zahlreiche Flüchtlinge aus dem benachbarten Afghanistan in Flüchtlingslagern wie [[Nasir Bagh]] in Pakistan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Thailand]] leben viele Flüchtlinge aus den benachbarten Staaten in Lagern nahe der Grenze. Das größte ist das Mae La Lager im [[Amphoe Tha Song Yang]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.unhcr.or.jp/protect/pdf/Oliver-E.pdf |wayback=20120328140427 |text=UNHCR Thailand und Japan Pilot Resettlement Program }} (PDF; 272&amp;amp;nbsp;kB) 25. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,514590,00.html Müllkinder].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Australien ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Australische Lager für Asylsuchende}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüchtlingslager als Kriegsressource ==&lt;br /&gt;
In den heutigen Kriegen und denen der jüngeren Geschichte können Flüchtlingslager auch eine wichtige Kriegsressource für teilnehmende Gruppen darstellen&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche [[Herfried Münkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die neuen Kriege.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt-Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-499-61653-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie können dadurch, dass konstant Gelder und Ressourcen aus dem Ausland in das Kriegsgebiet fließen, zu einem Bestandteil der Kriegsökonomie werden. Davon können Kriegsparteien, welche die Umgebung der Lager kontrollieren, auf folgende Weise profitieren:&lt;br /&gt;
* Die Versorgung der eigenen Truppen mit Nahrung und Medikamenten durch internationale Hilfslieferungen, da selbige üblicherweise auch die Verteilung kontrollieren&lt;br /&gt;
* Einnahmen durch an den Zufahrtsstraßen erhobene Zölle. Einnahmen durch Verkauf der durch internationale Hilfslieferungen in das Lager gekommenen Güter (Nahrungsmittel, Medikamente usw.)&lt;br /&gt;
* Geschütztes Rückzugsgebiet für verwundete Kämpfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michel Agier: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeithistorische-forschungen.de/3-2018/id=5617 Betriebsamkeit der Hilfe – Länge des Wartens. Zur Temporalität in den Lagern der Gegenwart]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeithistorische Forschungen]]&amp;#039;&amp;#039; 15 (2018), S. 498–508.&lt;br /&gt;
* Dar al Janub (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;… und wo ist Palästina? Eine Reise in die palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2006, ISBN 3-9502184-0-8.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Mann (Soziologe)|Bernhard Mann]]: &amp;#039;&amp;#039;Politische Flüchtlinge. Sozialberatung in Sammelunterkünften und Fragen zur gesellschaftlichen Integration.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort eines Vertreters des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen. Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-88129-725-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Refugee camps|Flüchtlingslager}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4017611-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4017611-3|LCCN=sh87007802}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fluchtlingslager}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüchtlingslager| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asylrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einwanderung und Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlungsform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grullab</name></author>
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