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	<title>Fjell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fjell&amp;diff=85689&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wilske: siehe oben</title>
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		<updated>2025-10-31T06:35:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe oben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Höhenstufe. Zur Kommune siehe [[Fjell (Norwegen)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2014-07-26 Padjelantaleden, Sweden 5163.jpg|mini|hochkant=1.5|Typische Fjäll-Landschaft auf dem [[Padjelantaleden]] in Schweden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das oder der&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.duden.de/rechtschreibung/Fjell&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fjell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Norwegische Sprache|norweg.]]), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fjäll&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Schwedische Sprache|schwed.]]), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fjall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Isländische Sprache|isländ.]]) bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tunturi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Finnische Sprache|finn.]]) entspricht der [[Alpine Höhenstufe|alpinen]] [[Höhenstufe (Ökologie)|Vegetationshöhenstufe]] der [[Fennoskandinavien|fennoskandinavischen]] Gebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional und als historische Ortsbenennung bezieht der Begriff in allen [[Nordgermanische Sprachen|nordgermanischen Sprachen]] auch abgelegene, nur zur Beweidung geeignete Gebiete oder spärlich bewachsene, felsige [[Hochebene]]n mit ein; letztere sind etwa die 100 bis 200 Meter hohen Granitberge des [[Baltischer Schild|Baltischen Schildes]] in der Landschaft [[Bohuslän]], die Namen wie &amp;#039;&amp;#039;Safjället&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Herrestadsfjäll&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kynnefjäll&amp;#039;&amp;#039; tragen. Im norwegischen [[Bokmål]] steht &amp;#039;&amp;#039;Fjell&amp;#039;&amp;#039; allgemein für [[Berg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Altnordische Sprache|altnordischen Sprache]] wurde der Begriff als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ins [[Englisch]]e übernommen und bezeichnet dort zusätzlich auch die baumlosen Höhen in [[Nordengland]] (insbesondere im [[Lake District]]), [[Schottland]] und auf der [[Isle of Man]]. In [[Neuseeland]] wird die baumlose Region der Gebirge als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fellmark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Richter (Autor), Wolf Dieter Blümel et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vegetationszonen der Erde.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Klett-Perthes, Gotha und Stuttgart 2001, ISBN 3-623-00859-1. S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Charakterisierung ==&lt;br /&gt;
Fjell (vgl. dt. &amp;#039;&amp;#039;Fels&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Begriff für Berge oder Hochflächen oberhalb der [[Waldgrenze|Nadelwaldgrenze]]. Das norwegische Wort &amp;#039;&amp;#039;fjell&amp;#039;&amp;#039; und das schwedische &amp;#039;&amp;#039;fjäll&amp;#039;&amp;#039; bedeuten eigentlich nur „Gebirge“. In der skandinavischen Geographie werden alle nordischen Gebirge mit eiszeitlicher Prägung (geringe relative Höhenunterschiede, abgerundete Formen, U-Täler) als Fjell bzw. Fjäll bezeichnet. In der Ökologie ist damit in der Regel die [[Tundra|Bergtundra]] oberhalb der Waldgrenze gemeint. Im Deutschen wurde das Wort übernommen, um den speziell im westlichen und nördlichen [[Skandinavien]] vorherrschenden [[Hochgebirge|Hochgebirgs]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;typ zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Skandinavisches Gebirge|Skandinavischen Gebirge]] [[Norwegen]]s und [[Schweden]]s bilden die Fjells meist weitläufige Hochflächen. Die Landschaft ist [[Glaziologie|glazial]] überprägt und meist wellig oder hügelig. In den Senken bilden sich oft Seen. Die Vegetation besteht am Waldrand aus gedrungenen [[Moor-Birke|Fjellbirken]] (&amp;#039;&amp;#039;Betula pubescens subsp. tortuosa&amp;#039;&amp;#039;), darüber aus [[Zwergstrauchheide]]n und am Rand der Felsregion aus Gräsern, Moosen, Kräutern und Flechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Finnland]] werden die für die Region [[Lappland (Finnland)|Lappland]] typischen Berge als &amp;#039;&amp;#039;tunturi&amp;#039;&amp;#039; (Plural: &amp;#039;&amp;#039;tunturit&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Es handelt sich um runde [[Inselberg]]e, die sich aus der ansonsten flachen Umgebung erheben. Die Berge in Finnisch-Lappland erreichen Höhen zwischen 400 und 800 Metern, wobei die oberen Bereiche über der Baumgrenze liegen. Berge, die nicht die Baumgrenze erreichen, werden dagegen meist als &amp;#039;&amp;#039;vaara&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Berge in Finnisch-Lappland stellen Überreste des vor zwei Milliarden Jahren entstandenen Gebirges der [[Kareliden]] dar, die durch die Gletschermassen der [[Eiszeitalter]] abgeschliffen wurden. Die finnische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;tunturi&amp;#039;&amp;#039; ist etymologisch mit dem Wort &amp;#039;&amp;#039;[[Tundra]]&amp;#039;&amp;#039; verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhenstufen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fjällstufenschnitt.png|mini|hochkant=1.4|Schematische Darstellung der Höhenstufen der Skanden und ihrer Grenzen im südlichen (Jotunheimen) und nördlichen Fjäll (Finnmark)]]&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu den Alpen liegen die Grenzen der [[Höhenstufe (Ökologie)|Höhenstufen]] in den Fjellgebirgen deutlich niedriger. Während die Waldgrenze – die in Mitteleuropa aus Nadelgehölzen gebildet wird – in den Alpen zwischen 2000 und 1500&amp;amp;nbsp;m oder im [[Harz (Mittelgebirge)#Fichtenwälder|Harz]] bei 1000&amp;amp;nbsp;m über dem Meeresspiegel liegt, befindet sie sich – dort von der [[Moorbirke]] gebildet – in Südnorwegen bei 1100&amp;amp;nbsp;m und im nördlichsten Skandinavien nur noch bei 500&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bergtundra – der nämliche Fjell – entspricht der alpinen Höhenstufe. Auf die letzten Fjellbirken folgt in feuchten Bereichen ein dichter Gürtel aus verschiedenen mannshohen, strauchförmigen, arktischen [[Weiden (Botanik)|Weiden]]. In trockeneren Bereichen geht der Wald oder das Weidengebüsch in [[Zwergstrauchheide]]n mit [[Heidelbeere]], [[Preiselbeere]], [[Krähenbeere]], [[Zwergbirke]] und anderen Sträuchern über. Je höher man kommt, desto dominanter werden [[Gräser]], [[Flechte|Strauchflechten]] ([[Rentierflechte]] u.&amp;amp;nbsp;a.) und Kräuter. Im mittelalpinen Fjell wachsen nur noch ausdauernde Gräser und die speziell angepassten Pflanzen der sogenannten [[Schneetälchen|Schneesenken]]. Der [[Kältewüste|Frostschuttgürtel]] ist nur noch für Moose und Steinflechten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Landkartenflechte]]) ein passabler Lebensraum.&amp;lt;ref&amp;gt;Lars Andersson, Thomas Rafstedt, Ulf von Sydow: &amp;#039;&amp;#039;Fjällens Vegetation. Norbottens län.&amp;#039;&amp;#039; Statens Naturvårdsverk, Solna 1985, ISBN 91-7590-202-8, S.&amp;amp;nbsp;6–11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160&amp;quot; heights=&amp;quot;120&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fjell.jpg|Vikafjell, Norwegen&lt;br /&gt;
Hunddalsbotnen Norge.JPG|Hochfjelllandschaft Hunddalsbotnen in Nordnorwegen&lt;br /&gt;
Polarweiden-Dschungel.JPG|In der Weidengebüschregion&lt;br /&gt;
Jamtlandsfjall.jpg|Im Vordergrund flache Zwergstrauchheide, dahinter eine feuchte Senke (Jämtland, Schweden)&lt;br /&gt;
Vindelfjäll.jpg|Typische, abgerundete Fjällberge im [[Vindelfjällen]]-Naturreservat, Schweden …&lt;br /&gt;
Vistasvagge.jpg|… und im Vistasvagge bei [[Nikkaluokta]]&lt;br /&gt;
Kebnekaise-1.jpg|Das [[Kebnekaise]]-Massiv im schwedischen Fjäll&lt;br /&gt;
Yllas Kesanki.jpg|Waldgrenze am [[Yllästunturi]] in Nordfinnland&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Angelika Lang, Sven Halling, Detlef Singer: &amp;#039;&amp;#039;Reiseführer Natur: Nördliches Skandinavien mit Finnland.&amp;#039;&amp;#039; BLV, München 1994.&lt;br /&gt;
* [[Eckart Pott]], Werner Küpker: &amp;#039;&amp;#039;Reiseführer Natur: Südliches Skandinavien.&amp;#039;&amp;#039; BLV, München 1991.&lt;br /&gt;
* Norbert Schwirtz, Winfried Wisniewski: &amp;#039;&amp;#039;Schweden – Finnland. Landschaften, Tiere, Pflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Landbuch Naturreiseführer, Hannover 1990.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Hans-Dieter Haas, Hartmut Leser, Thomas Mosimann|Titel=Diercke – Wörterbuch der Allgemeinen Geographie|Verlag=Deutscher Taschenbuch Verlag|ISBN=3423034173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flurname]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Norwegen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Färöer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Island)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Finnland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wilske</name></author>
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