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	<title>Fizi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|NAME          = &lt;br /&gt;
|AMT-NAME      = &lt;br /&gt;
|KARTE         = &lt;br /&gt;
|WAPPEN        = &lt;br /&gt;
|FLAGGE        = &lt;br /&gt;
|VE2-NAME      = &lt;br /&gt;
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|VE3-ART       = &lt;br /&gt;
|HÖHE          =1300&lt;br /&gt;
|FLÄCHE        =&lt;br /&gt;
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|BREITE        = 4/18/4/S&lt;br /&gt;
|LÄNGE         = 28/56/39/E&lt;br /&gt;
|ISO-CODE      = CD-SK&lt;br /&gt;
|WWW           = &lt;br /&gt;
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|BÜRGERMEISTER = &lt;br /&gt;
|PARTEI        = &lt;br /&gt;
|BILD          =&lt;br /&gt;
|BILD-TEXT     =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fizi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine afrikanische Stadt, etwa 400 Kilometer südlich des [[Äquator]]s gelegen und befindet sich in der [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]] in der Provinz [[Sud-Kivu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt &amp;#039;&amp;#039;Fizi&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in einer bergigen Landschaft, etwa 10 Kilometer vom Nordwestufer des [[Tanganjikasee]]s&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;Baie de Burton&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– entfernt und liegt bereits 430 [[Höhenmeter]] über dem Wasserspiegel des Tanganjikasees.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fizi&amp;#039;&amp;#039; bildet das Verwaltungszentrum des gleichnamigen Territoriums [[Fizi (Territorium)|&amp;#039;&amp;#039;Fizi&amp;#039;&amp;#039;]] mit {{FormatZahl|405255}} Einwohnern. Die [[Indigene Völker|einheimische]] Bevölkerung besteht aus den Volksgruppen der &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;Gangya&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lùlenge&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;tambala&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tangani&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Itombwe&amp;#039;&amp;#039;. Als bevorzugte Sprache wird von der Bevölkerung [[Swahili (Sprache)|Swahili]] verwendet. Die Stadt &amp;#039;&amp;#039;Fizi&amp;#039;&amp;#039; hatte nach Schätzungen im Januar 2011 etwa {{FormatZahl|20000}} Einwohner und einer Fläche von {{Maß|41745|km²|1|ha|100}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch eine Hauptstraße mit dem Grenzgebiet verbundene Stadt Fizi wurde zum militärischen Hauptquartier der 115. Brigade der [[Forces Armées de la République Démocratique du Congo]] (FARDC) bestimmt. Hintergrund für diese Entscheidung waren die seit den Bürgerkriegen in den Nachbarstaaten [[Burundi]] und [[Ruanda]] bestehenden ethnischen Konflikte in der dicht bevölkerten Region.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erneut&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | autor=[[Dominic Johnson (Journalist)|Dominic Johnson]] | url=https://taz.de/UN-wirft-Regierungssoldaten-Graeueltaten-vor/!5127893/ | titel=Erneute Massenvergewaltigung im Kongo |werk=[[die tageszeitung]] |datum=2011-01-27 |sprache=de |zugriff=2011-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Offizier&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://orf.at/v2/stories/2037239 | titel=Offizier soll Massenvergewaltigung befohlen haben |werk=[[ORF]] |datum=2011-01-19|sprache=de|zugriff=2011-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Region ist geprägt von ständigen Wanderungen über 2000 Jahre hinweg, die Neuankömmlinge wurden dabei meist in die bestehende Bevölkerung assimiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialkrieg und Separatismus in den 1960er Jahren ===&lt;br /&gt;
Während der Unabhängigkeitskriege gegen die belgische Kolonialregierung bildete die östliche Grenzregion einen frühen Schwerpunkt der Rebellion. Fizi ist die Heimat des [[Laurent-Désiré Kabila]], der in dieser Phase zu einem militärischen Anführer der kongolesischen Befreiungsbewegung wurde. Kurz nach der Entlassung Kongos in die Unabhängigkeit erklärte sich die südlich an Fizi angrenzende rohstoffreiche kongolesische Provinz [[Katanga (Staat)|Katanga]] unter [[Moïse Tschombé]] unabhängig&amp;amp;nbsp;– unterstützt von Belgien und Frankreich, die darin ein letztes Bollwerk gegen den als Kommunisten geltenden und bald ermordeten Premierminister [[Patrice Lumumba]] sahen.&lt;br /&gt;
Es begann ein blutiger Krieg, den die kongolesische Zentralregierung gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verworrene Situation in Zentralafrika wollten auch die von [[Kuba]] unterstützen kongolesischen Revolutionäre nutzen. Eine als „Marquis“ bekannt gewordene [[Freischärler]]truppe  bekämpfte nach dem Vorbild der schon im Nachbarland [[Kenia]] erfolgreichen [[Mau-Mau-Krieg|Mau-Mau]]&amp;amp;nbsp;–  nach eigenen Angaben die [[Imperialismus|europäischen Imperialisten]]. Sie wurden auch von [[Che Guevara]], der 1965 im Kongo weilte, geschult und unterstützt. Che Guevara erkannte jedoch rasch, dass diese afrikanischen Guerillakämpfer mehr auf ihren eigenen Vorteil, als auf die Ziele der kommunistischen [[Weltrevolution]] bedacht waren.&lt;br /&gt;
Die „Marquis“ galten in den 1970er Jahren als eine der gefürchtetsten [[Militär|Paramilitärs]] in Afrika, sie überlebten im Busch nur durch zahllose Überfälle auf die Zivilbevölkerung und wurden dann von Warlords angeführt. Erst in der Mitte der 1980er Jahre wurde der Osten Kongos (zeitweise) durch Regierungstruppen zurückerobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1996 begann im Osten [[Zaire]]s, angeheizt unter anderem durch Flüchtlingsströme aus Ruanda und Burundi, eine Rebellion unter Führung von [[Laurent-Désiré Kabila]], die militärisch von Ruanda und Uganda unterstützt wurde. Die in den kleinen Nachbarstaaten Ruanda, Burundi und Uganda lebende Bevölkerung besteht mehrheitlich aus den [[Tutsi]] und [[Hutu]], die auch in Ostkongo leben. Der als ethnischer Konflikt ausgetragene Bürgerkrieg destabilisierte erneut die Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Massenvergewaltigungen 2011 ===&lt;br /&gt;
In Fizi fand in der Nacht von 1. auf 2. Januar 2011 eine Massen[[vergewaltigung]] und Folterungen statt. Die [[UNO]] sprach von 35 bis 57 Opfern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erneut&amp;quot; /&amp;gt; Es wurde Daniel Kibibi Mutware,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haft&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Dominic Johnson | url=https://taz.de/Prozess-wegen-Vergewaltigung-im-Kongo/!5126213/ | titel=20 Jahre Haft für Vergewaltigung |werk=die tageszeitung |datum=2011-02-21|sprache=de|zugriff=2011-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Offizier der 43. Sektion&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erneut&amp;quot; /&amp;gt; der kongolesischen Armee, beschuldigt, die Vergewaltigungen als Vergeltungsaktion für einen getöteten Soldaten befohlen zu haben und auch selbst beteiligt gewesen zu sein. Der Vorfall ist der größte Bekannte seiner Art, an dem Regierungstruppen beteiligt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Offizier&amp;quot; /&amp;gt; Auslöser war laut UN-Berichten die Tötung des 29-jährige Faizi Kabiona durch einen Soldaten. Angeblich hatte sich dieser geweigert bei den Neujahrsfeiern „ein Liebestreffen mit einem Mädchen“ zu organisieren. Der Soldat sei von der Menge zu Tode gesteinigt worden, worauf die Truppe Rache übte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erneut&amp;quot; /&amp;gt; Der Offizier behauptete, er hätte seine Soldaten nicht mehr im Griff gehabt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;befohlen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kongo-offizier-soll-massenvergewaltigung-befohlen-haben-1574790.html | titel=Offizier soll Massenvergewaltigung befohlen haben |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |datum=2011-01-19|sprache=de|zugriff=2011-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einwohner Fizis flüchteten komplett und kehrten erst Tage später zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erneut&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Februar 2011 wurde Daniel Kibibi Mutware von einem Militärgericht zu 20 Jahren Haft verurteilt. Es handelte sich um den größten Prozess dieser Art bisher im Kongo. Mit Mutware wurden noch weitere drei Offiziere zu 20 Jahren verurteilt und weitere fünf zu kürzeren Haftstrafen. Das Gericht stellte fest, dass 62 Frauen vergewaltigt wurden und alle 150 Soldaten beteiligt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haft&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4535199-5|VIAF=236555419}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Provinz Sud-Kivu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Afrika]]&lt;/div&gt;</summary>
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