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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fitschenband</id>
	<title>Fitschenband - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:26:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fitschenband&amp;diff=564910&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tom md: Struktur</title>
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		<updated>2025-06-17T09:37:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Struktur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fitschenband004.jpg|mini|Schnitt durch einen Fensterflügel. Fitschenband in der Ausfräsung mit Befestigungsstiften]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Architect and engineer (1933) (14782298294).jpg|mini|Ein &amp;#039;&amp;#039;Aufschraubband&amp;#039;&amp;#039; mit acht Senklöchern zur bündigen Aufnahme der Senkkopfschrauben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fitschenband&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Fitschband&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fischband&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Einstemmband&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Türband|Band]], das im [[handwerk]]lichen ([[Tischler]]) [[Tür]]en-, [[Fenster]]- und [[Möbelbau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Nutsch und andere: &amp;#039;&amp;#039;Fachkunde für Schreiner.&amp;#039;&amp;#039; 12. Auflage. Verlag Europa-Lehrmittel, Wuppertal 1980, ISBN 3-8085-4011-7, S. 338 und 388.&amp;lt;/ref&amp;gt; gebräuchlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Wenn im Folgenden von Türen und Türblättern die Rede ist, so gelten die Angaben ebenso für Tür- und Fensterflügel, Fensterläden, Klappen, Tore usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teil des Bandes, der im Holz verschwindet, heißt „Lappen“ oder „Lasche“, der Teil, der sichtbar bleibt, heißt „Rolle“. Die Rolle wurde am äußeren Ende oft mit Zierknöpfen, etwa in Form einer [[Eichen#Eicheln|Eichel]] versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fitschenbänder werden in der Regel bei [[Falz (Fertigungstechnik)|überfälzten]] Türen verwendet, da die Schlitze hier durch den Überschlag in ausreichender Entfernung von der Kante eingestemmt werden können. Bei bündig einschlagenden Türblättern müssten die Schlitze für die Bandlappen schräg ins Holz geschnitten werden, was mit mehr Aufwand zum Positionieren der Schlitze und Ausrichten des Türblatts verbunden ist. Bündig einschlagende Türblätter werden daher in der Regel mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufschraubbändern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versehen, die an der schmalen Seite des Türblatts sowie am Falz der Zarge angeschraubt werden. &amp;#039;&amp;#039;Aufschraubbänder&amp;#039;&amp;#039; unterscheiden sich nur unwesentlich von den &amp;#039;&amp;#039;Fitschenbändern&amp;#039;&amp;#039;. Ihr Bandlappen ist als &amp;#039;&amp;#039;Aufschraub-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Einfräslappen&amp;#039;&amp;#039; ausgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baunetzwissen&amp;quot;&amp;gt;Fachwissen Türbeschläge → [https://www.baunetzwissen.de/beschlaege/fachwissen/tuerbeschlaege/tuerbaender-150226 Türbänder], In: www.Baunetzwissen.de; abgerufen im April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzterer wird etwas vertieft in eine flache Fräskontur eingesetzt, um bündig mit der Oberfläche des Türfalzes zu liegen. Diese Bänder werden gemeinsam auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rollenbänder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, da insbesondere bei geschlossener Türe in der Regel nur die zylinderförmige Bandrolle zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unterscheidung von Fitschenbändern und Aufschraubbändern anhand der Bandlappen&lt;br /&gt;
* Die Bandlaschen von Fitschenbändern sind häufig an der flachen Seite und der schmalen Seite angeschrägt, um sie einfacher einschlagen zu können.&lt;br /&gt;
* Die Bandlaschen von Fitschenbändern haben überwiegend nur zwei Löcher zum Einschlagen der Stifte. Mehr werden nicht benötigt, da die Lasche bereits durch das Einschlagen in den Schlitz relativ gut fixiert wird. Die Bandlaschen von Anschraubbändern besitzen dagegen meist drei, vier oder fünf Bohrungen, die gewöhnlich als [[Senken|Senkloch]] ausgeführt sind, damit die Köpfe der verwendeten Senkschrauben bündig mit der Oberfläche abschließen.&lt;br /&gt;
* Da die Bandlaschen der Anschraubbänder bei geöffneter Tür sichtbar sind, werden sie oft mit einer gleichmäßigeren und hochwertigeren Oberfläche gefertigt.&lt;br /&gt;
* Die Bandlaschen von Anschraubbändern liegen bei paralleler Ausrichtung fast in einer Ebene. Die Distanz zwischen den Außenflächen der Lappen entspricht dann dem vorgesehenen Luftspalt im Türfalz von meist 1 bis 3 mm. Bei Einfräslappen entspricht der Abstand der Innenflächen der Lappen dem Luftspalt. Die Bandlaschen von Fitschenbändern liegen demgegenüber bei paralleler Ausrichtung in der Regel mehr als einen Zentimeter voneinander entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Einstemmen der Bänder werden mit Kreissägeblatt, [[Fräsmaschine|Frässcheibe]] oder manuell mit einem Fitscheneisen Schlitze in das Holz vom Türblatt einerseits und Rahmen oder [[Zarge]] andererseits geschnitten. In die Schlitze werden die Bandlappen eingesteckt, die dann fixiert werden, indem &amp;#039;&amp;#039;Fitschenbandstifte&amp;#039;&amp;#039; (ähnlich &amp;#039;&amp;#039;gekürzten Nägeln ohne Kopf&amp;#039;&amp;#039;) durch Holz und vorgebohrte Löcher im Bandlappen getrieben werden. Alternativ können auch [[Schrauben]] verwendet werden, deren Köpfe aber im Holz weniger leicht zu kaschieren sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fitschenbänder waren bis Anfang der 1960er Jahre weithin gebräuchlich. Da ihr Einbau handwerklich vergleichsweise anspruchsvoll und zeitaufwendig ist, wurden sie später weitgehend durch andere Beschlagarten ersetzt. In historischen und [[Denkmalschutz|denkmalgeschützten]] Häusern sowie bei [[Stilmöbel]]n und [[Restaurierung]]sprojekten werden sie noch gelegentlich verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fitschbandeisen ==&lt;br /&gt;
Das speziell zur Herstellung der Schlitze mit der Hand vorgesehene Fitschbandeisen, kurz Fitscheneisen, ähnelt einem [[Stemmeisen]]. Es besitzt jedoch keine durchgehende Klinge. Stattdessen enden die beiden schmalen Längsseiten in jeweils einem Zacken. Die Zacken werden eingesetzt, um durch wechselweises Einschlagen und seitliches Bewegen des Fitscheneisens die Holzfasern zu durchtrennen und aus dem entstehenden Schlitz an die Oberfläche zu räumen. Fitscheneisen gibt es in mehreren Stärken, die passend zur Dicke der gewählten Bänder eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fitschbandeisen 02.jpg|Fitscheneisen&lt;br /&gt;
Datei:Fitschbandeisen 05.jpg|Unterseite des Fitscheneisens; die kleinen Haken helfen, die Späne aus dem Schlitz zu holen&lt;br /&gt;
Datei:Fitschenband stemmen mit Vorrichtung 02 (Zarge).jpg|Vorrichtung zum Einstemmen von Fitschenbändern&lt;br /&gt;
Datei:Fitschenband stemmen mit Vorrichtung 01 (Türblatt).jpg|Vorrichtung zum Einstemmen von Fitschenbändern&lt;br /&gt;
Datei:Fitschenband stemmen mit Vorrichtung 03.jpg|Vorrichtung zum Einstemmen von Fitschenbändern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Neumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fenster im Bestand. Grundlagen der Sanierung in Theorie und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Expert Verlag, Renningen 2003, ISBN 3-8169-2203-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.benztooling.com/pdf/de/unternehmen/news/2016/hob_10_2015.pdf Alte Technik modern eingestemmt] (abgerufen am 5. Juni 2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbindungselement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türbeschlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fensterbeschlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Möbelbeschlag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tom md</name></author>
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