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	<title>Fischtreppe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fischtreppe&amp;diff=128167&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herbert Kaufmann: /* Hintergrund */</title>
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		<updated>2026-03-26T18:02:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hintergrund&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fischaufstieg Celle (1).JPG|mini|Moderne Fischaufstiegsanlage an der [[Aller]] in Celle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fish-ladder-River-Fergus-Ennis.jpg|mini|Fischtreppe im River Fergus in Irland]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vetla paisjärv, Jägala.webm|mini|Drohnenvideo von einem Fischweg in Estland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fischtreppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fischpass&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Fischwanderhilfe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fischleiter&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fischweg&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist eine [[wasserbau]]liche Einrichtung an [[Fließgewässer]]n, um [[Fische]]n bei der [[Fischwanderung]] die Überwindung von [[Wanderbarriere]]n in Form von [[Wehr (Wasserbau)|Stauwehren]], [[Wasserkraftwerk|Wasserkraftanlagen]] und gegebenenfalls auch [[Wasserfall|Wasserfällen]] zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Alle Fließgewässer-Organismen und auch Kleintiere der Gewässersohle ([[Makrozoobenthos]]) sind bei der Wanderung auf Fischaufstiege angewiesen. Deshalb sollen in Deutschland die Fischaufstiege nicht nur der Aufwärts-Passage von Fischen dienen, sondern auch der Wanderung von [[Rundmäuler]]n (&amp;#039;&amp;#039;[[Neunauge]]n&amp;#039;&amp;#039;) und dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Makrozoobenthos&amp;#039;&amp;#039;, was auch Organismenaufstieg genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Europaweit wird die Notwendigkeit ihrer Einrichtung unter anderem durch die [[Europäische Wasserrahmenrichtlinie|EU-Wasserrahmenrichtlinie]] begründet. Das daran angepasste [[Wasserhaushaltsgesetz]] regelt die Anordnung solcher Anlagen bei der Neuerrichtung von Stauanlagen oder auch im Bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Spätphase der Industrialisierung entstanden in Deutschland vor allem am Rhein zur Gewinnung kostengünstiger elektrischer Energie aus Wasserkraft ab der Wende zum 20. Jahrhundert zahlreiche Kraftwerksbauten. Nach Bekanntwerden der Schäden für die Fischerei wurde versucht, diesen mit Fischtreppen zu begegnen. Für hochwertige, auch ganze Regionen prägende Fischtypen wie den Lachs erwies sich das jedoch als Fehlschlag. Der Autor Leopold Döbele fasste dies 1961 für die [[Hochrhein]]region zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Mit der Errichtung der ersten Rheinkraftwerke wurde zunächst die [[Lachse|Lachsfischerei]] vernichtet. Die Salmenwagen verödeten, nur da und dort erinnern verfallene Gemäuer am Rhein an solche Salmenwagen und an die einstige Blütezeit der Lachsfischerei am Hochrhein. Der Lachs, der die frisch sprudelnden und strömenden Gewässer und die stillen, tiefen Gumpen liebt, konnte diese vielfach am Hochrhein nicht mehr vorfinden und blieb zurück. Der Lachs haßt die modernen Gebilde aus Menschenhand, und die frühere Vermutung, daß man mit technischen Mitteln, durch die Anlage von Fischtreppen bei den Kraftwerken dem Lachs das Aufsteigen in die alten Laichgründe am Hochrhein ermöglichen könnte, hat sich als großen Irrtum erwiesen. Der Lachs mied die Fischtreppen.&amp;#039;&amp;#039; Zusammen mit der Entstehung der Industrie, &amp;#039;&amp;#039;vor allem mit der Niederlassung der Chemischen Industrie am Hochrhein, die ihre ungeklärten Abwasser in den Rhein leitete, wurde nach und nach auch die Fischerei insgesamt schwer geschädigt. […] Diese Vorgänge haben dazu geführt, daß der Fischerei als Berufszweig, der die Gemeinden am Rhein nicht nur ernährte, sondern dem ganzen Leben auch das Gepräge gab, der Todesstoß versetzt wurde. So vermag die Fischerei heute am Hochrhein nur noch ein unselbständiges Schattendasein zu fristen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Leopold Döbele: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte und Kultur einer Stromlandschaft und von der Notwendigkeit ihrer Erhaltung&amp;#039;&amp;#039; in [[Badische Heimat]], Ausgabe 41, Freiburg am Breisgau 1961, S. 228: [https://badische-heimat.de/wp-content/uploads/2019/03/1961_2_hochrhein.pdf Artikel pdf]. Abgerufen am 26. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderhilfen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mäander-Fischpass Schwentine-Mündung Kiel.jpg|mini|Mäander-Fischpass an der [[Schwentine]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;mündung in Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden sind prinzipiell Wanderhilfen für den Fischaufstieg (&amp;#039;&amp;#039;Fischaufstiegshilfen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;-anlagen&amp;#039;&amp;#039;) und für den Fischabstieg (ein Typ wird als &amp;#039;&amp;#039;Bypässe&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet). Insbesondere funktionierende Abstiegshilfen sind in der Praxis jedoch selten anzutreffen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eawag.ch/de/news-agenda/news-plattform/news/abstiegshilfen-deren-signale-die-fische-verstehen/ |titel=Abstiegshilfen, deren Signale die Fische verstehen |hrsg=[[Eawag]] |datum=2020-12-17 |abruf=2020-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fischaufstiege ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischtreppe Isar bei Pullach.jpg|mini|Fischtreppe in der [[Isar]] bei Pullach – nach heutigem Standard ist die Treppe deutlich zu steil und die Becken sind zu klein.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Typen der Fischaufstiege unterscheidet man sogenannte „naturnahe“ und „technische“ Bauweisen. Zu den naturnahen Fischaufstiegshilfen gehören vor allem sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[raue Rampe]]n&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;raue Gleiten&amp;#039;&amp;#039;, auch [[Sohlgleite]]n und Umgehungsgerinne. Zu den technischen Bauweisen zählen beispielsweise Schlitzpässe, Beckenpässe, [[Aalleiter]], Fischschleusen, Fischlifte oder neuerdings Fischaufstiegsschnecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das derzeit maßgebende Merkblatt DWA-M 509 unterscheidet zwischen beckenartigen und gerinneartigen Fischaufstiegsanlagen. Daneben enthält es auch noch Vorgaben für fischpassierbare Bauwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beckenartigen &amp;#039;&amp;#039;Fischpässen&amp;#039;&amp;#039; wird der Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterwasser dadurch abgebaut, dass Wasserbecken mit Trennwänden dazwischen so gebaut werden, wobei zwischen diesen Becken bei dem Bemessungsdurchfluss eine kleine Wasserspiegeldifferenz (derzeit laut DWA-M 509 zwischen 9 und 15 cm)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Merkblatt DWA-M 509 - Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke - Gestaltung, Bemessung, Qualitätssicherung |Hrsg=DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. |Verlag=DWA |Datum=2014-05 |ISBN=978-3-942964-91-3 |Seiten=334}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entsteht, und sich in der jeweiligen Öffnung in der Trennwand (Schlupfloch oder Schlitz) ein Strahl ausbildet, dessen kinetische Energie im Folgebecken durch Turbulenzproduktion umgewandelt wird. Somit wird bei diesen Fischpasstypen die gesamte Höhendifferenz in viele kleine Abschnitte unterteilt. Dadurch werden die maximal auftretenden Strömungsgeschwindigkeiten im Rahmen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei gerinneartigen Fischaufstiegsanlagen wird die hydraulische Leistung durch verteilte Rauheiten umgewandelt. Dies können flächendeckende Rauheiten, einzelne Störkörper oder bei den Borstenpässen auch Borstenmodule sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neuere Technik ist die Kombination von Fischaufstiegsanlage und [[Bootsgasse]], der [[Fisch-Kanu-Pass]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Modifizierter Denil-Fischpass (eco²-Fischpass).jpg|mini|Modifizierter Denil-Fischpass (eco²-Fischpass) am [[Pölsbach]] in [[Sankt Johann am Tauern|St. Johann am Tauern]]]]&lt;br /&gt;
=== Denil-Fischpass ===&lt;br /&gt;
Gegenstrom- oder Denil-Fischpässe stellen aufgrund ihrer kompakten Bauweise und des hohen Gefälles (10 bis &amp;gt;25 %) seit jeher eine der kostengünstigsten Varianten von Fischaufstiegshilfen dar. Wenngleich Denil-Fischpässe aufgrund ihrer Selektivität in Verruf gerieten, ist festzuhalten, dass die Funktionalität für [[Adult|adulte]] Individuen schwimmstarker Arten gut belegt ist. So werden diese Bautypen in Ländern wie z.&amp;amp;nbsp;B. den USA nach wie vor errichtet, um die Laichwanderung von Wirtschaftsfischarten wie etwa [[Lachsfische|Lachsen]] oder [[Heringe]]n zu ermöglichen. Auch im deutschsprachigen Raum wurden Denil-Fischpässe bis in die 1990er Jahre umgesetzt, allerdings musste festgestellt werden, dass dieser Bautyp für Klein- und Jungfische nur eingeschränkt funktionierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Passage von Kleinfischarten mit Bodenbezug (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Koppe (Fisch)|Koppe]], [[Gründling]], [[Schmerlenartige|Schmerle]]…) wurde bei Denil-Fischpässen nicht belegt und daher die Bautype in aktuellen Leitfäden und Regelblättern nicht mehr empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Neuentwicklung stellt der modifizierte, sohloffene Denilpass (eco²-Fischpass) dar. Die Funktionsfähigkeit dieser Fischaufstiegshilfe konnte bereits an mehreren Anlagen in der [[Fischregion|Forellen- und Barbenregion]] nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Seidl, Josef Schneider, Clemens Dorfmann |Titel=Der modifizierte, sohlenoffene Denil-Pass - Renaissance einer kostensparenden Fischaufstiegsanlage |Sammelwerk=Wasser-Wirtschaft |Nummer=2-3/2021 |Verlag=Springer Vieweg |Ort=Wiesbaden |Datum=2021 |Seiten=12-19 |Online=[https://eco-fishway.com/wp-content/uploads/2021/04/WaWi_2021_02-03_FA-01-Seidl.pdf]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Leitfaden zum Bau von Fischaufstiegshilfen 2021 |Hrsg=Österreichisches Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus Sektion I - Wasserwirtschaft Abteilung I/2 - Nationale und internationale Wasserwirtschaft |Auflage=2 |Ort=Wien |Datum=2021 |Seiten=224 |Online=[https://info.bmlrt.gv.at/dam/jcr:e07c21be-e598-44d5-a545-ee2603292b0d/20210713%20V9%20FAH-Leitfaden%20gsb.pdf]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurde festgestellt, dass diese Bautype auch für [[Juvenil|juvenile]] Individuen und Kleinfische sowie für bodenorientierte Wanderer eine hohe [[Funktionalität (Produkt)|Funktionalität]] aufweist. Bei einem [[Monitoring]] an der [[Pinka]] hatten von rund 9.300 gezählten Fischen 2/3 Körperlängen kleiner 15&amp;amp;nbsp;cm und immerhin 1/3 Körperlängen kleiner 10&amp;amp;nbsp;cm, wobei der Großteil dieser Fische Arten zuzuordnen war, welche einen Bodenbezug aufweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Seidl, Josef Schneider, Günter Parthl |Titel=Biotisches und abiotisches Monitoring &lt;br /&gt;
eines modifizierten Denil-Passes an einem Tieflandfluss in der Barben-Region |Sammelwerk=WasserWirtschaft |Nummer=2-3/2021 |Verlag=Springer Vieweg |Ort=Wiesbaden |Datum=2021 |Seiten=20-26 |Online=[https://eco-fishway.com/wp-content/uploads/2021/04/WaWi_2021_02-03_FA-02-Seidl.pdf]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fischlift ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischlift Gadmerwasser.jpg|mini|Ansicht des Fischlifts am Ausgleichsbecken in Fuhren am Gadmerwasser]]&lt;br /&gt;
Mit einem &amp;#039;&amp;#039;Fischlift&amp;#039;&amp;#039; kann auf kleiner Grundfläche ein großer Höhenunterschied überwunden werden. Die Funktionsfähigkeit ist weitgehend unabhängig von Wasserspiegelschwankungen im Oberwasser des Wanderhindernisses, sofern es gelingt, einen für den Fisch günstigen Anschluss zwischen Fischlift und Oberwasser herzustellen. Wie bei anderen Fischaufstiegshilfen führt eine künstlich erzeugte Leitströmung die Fische an den gewünschten Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fische schwimmen in ein Wasserbecken, den sogenannten Reusenkorb, der mit einer Vorrichtung das Entweichen verhindert. Regelmäßig wird nun das Wasserbecken aufwärts gefahren und oben schonend ausgekippt. Anschließend fährt die Konstruktion wieder nach unten und öffnet den Einlass für die nächsten Fische. Ein Fischlift befindet sich zum Beispiel am Wasserkraftwerk Wyhlen der [[Staustufe Augst/Wyhlen]], an der Fassung Fuhren am [[Gadmerwasser]],&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Meyer. &amp;#039;&amp;#039;Der erste Fischlift im Kanton Bern&amp;#039;&amp;#039; [https://troutfisherman.de/gadmerwasser/#fischlift troutfisherman.de]. Beschreibung des Fischlifts an der Fassung Fuhren. Abgerufen am 8. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; ein anderer in [[Grellingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Hintermann. &amp;#039;&amp;#039;Wenn Fische in den Fahrstuhl steigen ... Erster Fischlift in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.hydro-solar.ch/upload/Beschrieb%20Fischlift.pdf |text=Archivlink |wayback=20160304045444}}. Detaillierte Beschreibung des Grellinger Fischlifts. Abgerufen am 4. Dezember 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 wurde beim [[Kraftwerk Eglisau-Glattfelden]], neben einer neuen Fischtreppe, auch ein Fischlift in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.axpo.com/ch/de/ueber-uns/medien-und-politik/medienmitteilungen.detail.html/medienmitteilungen/2017/kraftwerk-eglisau-glattfelden-liftfahren-und-einfaches-treppensteigen.html |titel=Kraftwerk Eglisau-Glattfelden: Liftfahren und einfaches Treppensteigen für Fische |werk=axpo.com |datum=2017-04-10 |abruf=2022-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aargauerzeitung.ch/verschiedenes/neue-fischtreppe-auf-schweizer-uferseite-des-rheins-ld.1632857 |titel=Kraftwerk Eglisau-Glattfelden - Neue Fischtreppe auf Schweizer Uferseite des Rheins |werk=aargauerzeitung.ch |datum=2017-04-10 |abruf=2022-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den beiden 2015 in Betrieb genommenen [[Wasserkraftschnecke#Verbreitung|Wasserkraftschnecken]] von Neubruck (bei [[Scheibbs]]) und [[Retznei]] ist der Fischlift integrierter Bestandteil der Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fischschleuse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2-Kammern-Organismenwanderhilfe Alm.jpg|alternativtext=2-Kammern-Organismenwanderhilfe|mini|Fishcon-Schleuse an der [[Alm (Fluss)|Alm]] in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
Eine Fischschleuse stellt eine platz-, wasser- und kostensparende Möglichkeit zur Herstellung der Gewässerdurchgängigkeit dar. Bei Fischschleusen schwimmen die wandernden Organismen vom Unterwasser geführt durch eine Strömung in eine Schleusenkammer ein. In festgelegten Intervallen schließt ein unterwasserseitiges Verschlussorgan die Schleusenkammer, der Wasserspiegel bzw. Druck in der Kammer steigt auf das Niveau des Oberwasserspiegels an und ein Verschlussorgan, welches die Schleusenkammer mit dem Oberwasser verbindet, wird geöffnet. Die zuvor eingeschwommenen Organismen können somit in das Oberwasser ausschwimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Bautypen von Fischschleusen, darunter die Borland-Schleuse, Deelder-Schleuse und Pavlov-Schleuse. Ein neuer Bautyp ist die &amp;#039;&amp;#039;Fishcon-Schleuse&amp;#039;&amp;#039; des Unternehmens FISHCON, auch bekannt als Zwei-Kammern-Fischwanderhilfe oder 2-Kammern-Organismenwanderhilfe. Diese ermöglicht neben dem Fischaufstieg auch einen Fischabstieg. Zusätzlich ist eine energetische Nutzung der Leitströmung mit einer Turbine möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 konnte die Funktion der Fishcon-Schleuse an einem Wasserkraftwerk an der [[Alm (Fluss)|Alm]] sowie an einem weiteren Wasserkraftwerk am Aschacharm in Oberösterreich nachgewiesen werden. Dabei konnte die Wanderung von sohlorientierten Fischarten, schwimmschwachen Fischarten und Schwarmfischen dokumentiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernhard Mayrhofer |url=https://issuu.com/swissmallhydro/docs/ssh_broschure_a100_web |titel=Innovative Fischwanderhilfe erfolgreich im Einsatz |hrsg=Swiss Small Hydro |datum=2020-12-18 |seiten=22-23 |sprache=de |abruf=2021-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://info.bmlrt.gv.at/themen/wasser/gewaesserbewirtschaftung/leitfaeden/leitfaden-zum-bau-von-fischaufstiegshilfen-2021.html |titel=Begleitbericht zum Leitfaden zum Bau von Fischaufstiegshilfen 2021 |hrsg=BMLRT |datum=2021-06-16 |seiten=50-52 |format=PDF; 4&amp;amp;nbsp;MB |sprache=de |abruf=2021-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 2025 waren insgesamt neun Fishcon-Schleusen in Österreich, Deutschland und der Schweiz in Betrieb. Fünf dieser Anlagen wurden bereits unabhängig untersucht und als funktionsfähig bewertet. Es konnten bereits über 10.000 Fische aus über 40 verschiedenen Arten nachweislich mithilfe der Fishcon-Schleusen wandern. Die größten dokumentierten Individuen waren ein [[Europäischer Wels|Wels]] mit einer Länge von 1,3 m und ein [[Huchen]] mit 87 cm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Mayrhofer |Titel=Fishcon-Schleuse ermöglicht Fischauf- und abstieg |Sammelwerk=Wasserkraft &amp;amp; Energie |Nummer=3/2024 |Verlag=Verlag Moritz Schäfer |Ort=Detmold |Datum=2024 |Seiten=29-39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bmluk.gv.at/dam/jcr:cea9f8e1-a90d-40bf-b8d4-70246bcfba35/Beiblatt%202%20FAH%20Leitfaden%202021%20-%20Zwei-Kammern-Fischwanderhilfe%20-%20Update%202025.pdf |titel=2. Beiblatt zum Leitfaden zum Bau  von Fischaufstiegshilfen 2021 - Zwei-Kammern-Fischwanderhilfe |hrsg=Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft |datum=2025-11-12 |sprache=de |abruf=2025-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bmluk.gv.at/dam/jcr:25f7172c-e333-46bc-8936-71bc6c58c61c/Begleitbericht%20zum%20FAH%20Leitfaden_FW20251103%20%20%20gsb.pdf |titel=Begleitbericht zum Leitfaden zum Bau von Fischaufstiegshilfen 2021 |hrsg=Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, Abteilung VI/2 – Nationale und internationale Wasserwirtschaft |datum=2025-11-05 |sprache=de |abruf=2025-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fischaufstiegsschnecke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Europas größte Fischtreppe bei Geesthacht in Deutschland.jpg|mini|Fischtreppe in der Elbe bei Geesthacht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischaufstiegsschnecke FAS.jpg|mini|Wasserkraftanlage mit Fischaufstiegsschnecke am Heckerwehr/Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraftwerk Jessnitz Hydroconnect.jpg|mini|Drehrohr-Doppel[[wasserkraftschnecke]] in der [[Jessnitz (Fluss)|Jeßnitz]] bei [[St. Anton an der Jeßnitz|St. Anton]]. Die außenliegende Schnecke ermöglicht den Fischabstieg und produziert Strom, während die innere [[Archimedische Schraube]] einen verletzungsfreien Fischaufstieg erlaubt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer [[Archimedische Schraube|Archimedischen Schraube]] wird Wasser angehoben, in dem sich Fische und andere Lebewesen in das Oberwasser tragen lassen können.&lt;br /&gt;
Ein Beispiel ist ein [[Kleinwasserkraft]]werk an der [[Url (Fluss)|Url]], in [[Amstetten]] in Niederösterreich. Parallel zu der [[Wasserkraftschnecke]], die der Stromgewinnung dient, wurde eine weitere Schnecke für den Aufstieg installiert. Erste Tests zeigen eine fünfmal stärkere Aufstiegshäufigkeit als bei anderen Systemen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noe.orf.at/v2/news/stories/2705911/ Innovativer „Aufzug“ für Fische] auf ORF vom 18. April 2015, abgerufen am 18. April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://oekonews.at/fischaufstiegsschnecke-monitoring-bringt-hervorragende-ergebnisse+2400+1097010 Fischaufstiegsschnecke: Monitoring bringt hervorragende Ergebnisse] auf Oekonews.at vom 10. Februar 2015, abgerufen am 18. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings ist eine Eignung der Fischaufstiegsschnecke für schwimmschwache Kleinfische, Neunaugen und das Makrozoobenthos noch nicht nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Helix-Turmfischpass ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fischweg in Form einer Wendeltreppenturms mit Mäanderbecken ist der [[Helix-Turmfischpass]]. Die Kosten des Fischpasses beim Wasserkraftwerk Raisdorf betrugen rund 550.000 Euro und wurden überwiegend aus EU-Mitteln finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwentinental-inside.de/frames/archiv/wasserkraftwerk_fischtreppe.html |titel=Helix-Turmfischpass / Wasserkraftwerk Raisdorf |abruf=2019-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ruhr-uni-bochum.de/denkposter/68.pdf |titel=Der Mäander Fischpass |offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190213064122/https://www.ruhr-uni-bochum.de/denkposter/68.pdf |archiv-datum=2019-02-13 |abruf=2021-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Umsetzung in Raisdorf wurde vom [[Bund der Steuerzahler Deutschland|Bund der Steuerzahler]] und dem Landesnaturschutzbund Schleswig-Holstein als Verschwendung von Steuergeldern bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.steuerzahler.de/files/15735/DOEV_2005_internet.pdf#page=46 |text=Bericht im Schwarzbuch 2005 des Bundes der Steuerzahler |wayback=20150924110352}} (PDF, ca. 1,77 MB, Seiten 46–47)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/30-milliarden-steuerverschwendung-schilda-laesst-gruessen-seite-all/2557064-all.html |titel=30 Milliarden Steuerverschwendung: Schilda lässt grüßen |werk=Handelsblatt Online |datum=2005-09-27 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140104023616/http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/30-milliarden-steuerverschwendung-schilda-laesst-gruessen-seite-all/2557064-all.html |archiv-datum=2014-01-04 |abruf=2025-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lock- oder Leitstrom ==&lt;br /&gt;
Sofern die Fische nicht durch die geometrische oder hydraulische Struktur des Einschwimmbereichs in den Fischpass direkt geleitet werden, was nur in Sonderfällen gelingt, müssen sie mittels einer Leitströmung angelockt werden. Dies geschieht durch den als Strahl austretenden Durchfluss des Fischpasses selber oder mittels einer verstärkten Strömung durch eine Lockstrom-Zusatzdotation. Die optimale Gestaltung dieser Leitströmung ist derzeit noch Gegenstand von Versuchen und Naturbeobachtungen. Da dieser Lockstrom einem nicht unbedeutenden Durchfluss entspricht, werden mitunter zur energetischen Nutzung Turbinen in die Lockstromleitung integriert (Beispiele: Fischpass Koblenz/Mosel oder Fischpass Iffezheim/Rhein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lockstrompumpe ist ein an der Universität Kassel entwickeltes System, um diesen Leitstrom überwiegend aus dem Unterwasser zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Eine der großen Anlagen Europas, die [[Fischtreppe Geesthacht]], bei der [[Staustufe Geesthacht]] finanzierte der Stromproduzent [[Vattenfall]] als ökologischen Ausgleich für das weiter stromabwärts liegende [[Kohlekraftwerk Moorburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Schuh: [https://www.zeit.de/2011/46/Fischtreppe/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Wanderfische: Nothilfe für Migranten&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;zeit.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.vattenfall.de/de/fischtreppe-geesthacht.htm |text=Europas größte Fischtreppe bei Geesthacht: Schutz für Elbe und Fische auf vattenfall.de |wayback=20120723100205}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die serpentinenartig verbundenen 45 Wasserbecken ermöglichen Wanderfischen, ein Wehr zwischen dem Mündungsgebiet und der mittleren Elbe zu umschwimmen, das zur Eindämmung des Tidenhubs auf die Wasserstraße gebaut wurde. Das [[Lahnfenster]] in Gießen ermöglicht mittels Fensterscheiben den Einblick in eine Fischtreppe in der [[Lahn]] bei [[Gießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Fischtreppen Europas liegen an der [[Drau#Österreich|Drau]] in Österreich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.umweltjournal-online.at/fischtreppe-verbindet-drau-mit-dem-voelkermarkter-stausee/ |titel=Kärntens höchste Fischtreppe in Betrieb |werk=umweltjournal-online.at |datum=2019-09-12 |abruf=2019-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.energie-bau.at/strom-steuerung/3199-hoechste-fischtreppe-europas-entsteht |titel=Höchste Fischtreppe Europas entsteht |werk=energie-bau.at |datum=2019-12-09 |abruf=2019-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2015 sind in Österreich zwei Wasserkraftschnecken mit integriertem Fischlift in Retznei an der Sulm und in Neuburg an der Jesnitz in Betrieb,&amp;lt;ref&amp;gt;Patentnr. 512766, Anmeldedatum: 13. Januar 2012, Datum der Veröffentlichung: 15. Februar 2015, Anmelder und Erfinder: Walter Albrecht.&amp;lt;/ref&amp;gt; die sich durch eine besondere Fischverträglichkeit auszeichnen. Studien der [[Universität für Bodenkultur]] Wien, in denen keine verletzten Fische festgestellt werden konnten, belegen, dass die meisten Fischarten die Anlagen gut passieren konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;B. Zeiringer: &amp;#039;&amp;#039;Fish Passage through a Hydrodynamic Double-Screw: An Alternative Solution for Restoring River Connectivity&amp;#039;&amp;#039;. American Fisheries Society, 145th Annual Meeting in Portland, OR, August 16.–20.2015: [https://afs.confex.com/afs/2015/webprogram/Paper22387.html Abstract auf der Website der Amerikanischen Fischerei-Gesellschaft]. Die Anlage an der Sulm wird vom Verbund betrieben. Die Anlage an der Jesnitz betreibt die Entwickler-Firma Hydroconnect selbst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Westdeutschland hat der [[Ruhrverband]] im Sommer 2020 ein neuartiges Fischliftsystem am [[Baldeneysee]] in Betrieb genommen, um bei der mittleren [[Fallhöhe (Wasserbau)|Wasserspiegeldifferenz]] von 8,70 Meter die erforderliche [[Ökologische Durchgängigkeit|Fischdurchgängigkeit]] zu ermöglichen. Die Anlage besteht aus zwei senkrechten Röhren, in denen der [[Wasserstand]] zwischen [[Wasserseite|Ober- und Unterwasser]] durch Befüllen bzw. Entleeren ausgeglichen wird. Während des Füllvorgangs steigt der darin befindliche wassergefüllte Liftkorb auf und befördert die Fische nach oben. Anschließend wird die Röhre entleert und der Liftkorb sinkt wieder ab. Damit wanderwillige Fische stets einen „freien“ Lift vorfinden, werden die beiden Röhren alternierend betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ruhrverband.de/fischlift/ |titel=Fischliftsystem am Baldeneysee  |werk=ruhrverband.de |datum= |abruf=2021-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Aalbrutleiter]]&lt;br /&gt;
* [[Rundbeckenfischpass]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferc-fish ladder.svg|mini|150px|US-amerikanisches Symbol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Günter Jens: &amp;#039;&amp;#039;Der Bau von Fischwegen. Fischtreppen, Aalleitern und Fischschleusen.&amp;#039;&amp;#039; Parey, Hamburg / Berlin 1982, ISBN 3-490-07414-9.&lt;br /&gt;
* Beate Adam, Ulrich Schwevers: &amp;#039;&amp;#039;Funktionsüberprüfung von Fischwegen. Einsatz automatischer Kontrollstationen unter Anwendung der Transponder-Technologie.&amp;#039;&amp;#039; Wirtschafts- und Verlagesellscft Gas und Wasser, Bonn 1997, ISBN 3-89554-069-2.&lt;br /&gt;
* Jürgen Eberstaller: &amp;#039;&amp;#039;Fischaufstiegshilfen – Gestaltungskriterien und Funktionsfähigkeit / Nature-like Fish Bypasses – Design Criteria and Effectiveness.&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]] [[Universität für Bodenkultur Wien]]: Institut für Wasservorsorge, Gewässergüte und Fischereiwirtschaft. 1999 ([https://zidapps.boku.ac.at/abstracts/oe_list.php?paID=3&amp;amp;paSID=2170&amp;amp;paSF=-1&amp;amp;paCF=0&amp;amp;paLIST=0&amp;amp;language_id=DE abstract]).&lt;br /&gt;
* Beate Adam, Ulrich Schwevers: &amp;#039;&amp;#039;Planungshilfen für den Bau funktionsfähiger Fischaufstiegsanlagen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek Natur &amp;amp; Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Band 17). VNW Verlag Natur und Wissenschaft, Solingen 2001, ISBN 3-927889-97-0.&lt;br /&gt;
* DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.: Merkblatt DWA-M 509 - Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke - Gestaltung, Bemessung, Qualitätssicherung, 2014, S. 334., ISBN 978-3-942964-91-3&lt;br /&gt;
* Bundesanstalt für Wasserbau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Arbeitshilfe Fischaufstiegsanlagen an Bundeswasserstraßen (AH FAA)&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe, 2015, [https://hdl.handle.net/20.500.11970/102453 hdl.handle.net]&lt;br /&gt;
* Österreichisches Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus Sektion I - Wasserwirtschaft Abteilung I/2 - Nationale und internationale Wasserwirtschaft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden zum Bau von Fischaufstiegshilfen 2021&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Wien, 2021, S. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fish ladders|Fischtreppen}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4486719-0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stenvorde.de/stenv_fischtreppe.html Ausführliche Beschreibung der Fischaufstiegsanlagen (Fischtreppen) in Steinfurt/Burgsteinfurt]&lt;br /&gt;
* [http://www.umwelt.nrw.de/umwelt/pdf/10.pdf Fischaufstiegsanlagen] (aus &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Querbauwerke&amp;#039;&amp;#039;, 2005) (abgerufen am 12. Oktober 2008; PDF; 5,3 MB)&lt;br /&gt;
* [https://troutfisherman.de/gadmerwasser/#fischlift Der erste Fischlift im Kanton Bern - Beschreibung der Fischaufstiegsanlage an der Fassung Fuhren am Gadmerwasser]&lt;br /&gt;
* [http://www.wfbw.de/aktuelles/kontrollstationen/iffezheim/ Beschreibung der großen Fischpässe am Rhein]&lt;br /&gt;
* [https://www.passage309.eu/besucherzentrum/fischtreppe/ Besucherzentrum Fischpass Gambsheim]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://gmv-buchholz.de/files/Fischtreppe-Holmer-Muehle.pdf&lt;br /&gt;
   |titel=Fischtreppe der Seeve an der Holmer Mühle&lt;br /&gt;
   |format=PDF&lt;br /&gt;
   |sprache=de&lt;br /&gt;
   |abruf=2017-03-29}}&lt;br /&gt;
* [https://wiki.baw.de/de/index.php/%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit Erläuterungen zur ökologischen Durchgängigkeit] im Methodenwiki der [[Bundesanstalt für Wasserbau]]&lt;br /&gt;
* [https://www.fithydro.eu/ EU-Projekt FIThydro] (fishfriendly innovative technologies for hydropower)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4486719-0|LCCN=sh85048878|NDL=00577018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Wasserbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelttechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer nach Verwendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierwanderung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herbert Kaufmann</name></author>
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