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	<title>Fischtest - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fischtest&amp;diff=375509&amp;oldid=prev</id>
		<title>162.23.30.19 am 17. September 2024 um 18:33 Uhr</title>
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		<updated>2024-09-17T18:33:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Goldorfe (retuschiert).jpg|mini|Eine Goldorfe]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fischtest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden verschiedene Untersuchungen von [[Schadstoff]]en in Gewässern bzw. wässrigen Medien bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akute Toxizität ==&lt;br /&gt;
Der [[OECD-Richtlinien zur Prüfung von Chemikalien|OECD-Test]] 203 prüft die akute [[Toxizität]] einer Testsubstanz auf Fische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fische werden 96 h lang der Prüfsubstanz in verschiedenen Konzentrationen ausgesetzt. Nach 24, 48 und 72 Stunden werden die Mortalitäten erfasst. Damit kann die Dosis-Wirkungsbeziehung ([[LC50|LC&amp;lt;sub&amp;gt;50&amp;lt;/sub&amp;gt;]]) errechnet werden. Die höchste Konzentration, bei der alle Fische überleben, wird als LC&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; und die niedrigste, bei der alle Fische sterben, als LC&amp;lt;sub&amp;gt;100&amp;lt;/sub&amp;gt; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschrift erlaubt folgende Fischarten: &amp;#039;&amp;#039;[[Brachydanio rerio]]&amp;#039;&amp;#039; (Zebrabärbling), &amp;#039;&amp;#039;[[Pimephales promelas]]&amp;#039;&amp;#039; (Elritze), &amp;#039;&amp;#039;[[Cyprinus carpio]]&amp;#039;&amp;#039; (Karpfen), &amp;#039;&amp;#039;[[Poecilia reticulata]]&amp;#039;&amp;#039; (Guppy), &amp;#039;&amp;#039;[[Lepomis macrochirus]]&amp;#039;&amp;#039; (Sonnenbarsch) und &amp;#039;&amp;#039;[[Oncorhynchus mykiss]]&amp;#039;&amp;#039; (Regenbogenforelle).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hydrotox.de/leistungen/laborleistungen/oekotoxizitaet/fische/fischtest-akut.html Fischtest (akute Toxizität)], hydrotox.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abwassertoxizität ==&lt;br /&gt;
Der Fischtest nach [[DIN]] 38412-L31, auch bekannt als Goldorfentest, ist ein Test für die Toxizität von Abwässern. Dieser [[Bioindikator|Biotest]] wird mit [[Aland (Fisch)#Goldorfe|Goldorfen]], einer Zuchtform des [[Aland (Fisch)|Alands]] (&amp;#039;&amp;#039;Leuciscus idus&amp;#039;&amp;#039;) durchgeführt. Der [[Tierversuch]] hat zum Ziel, festzustellen, ab welcher Verdünnung des Abwassers alle Tiere 48 Stunden überleben. Das Ergebnis ist der kleinste ganzzahlige Wert der Verdünnungsstufe des Abwassers (G&amp;lt;sub&amp;gt;F&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert).&amp;lt;ref&amp;gt;DIN 38412-31:1989-03: &amp;#039;&amp;#039;Testverfahren mit Wasserorganismen (Gruppe L)&amp;#039;&amp;#039;; Bestimmung der nicht akut giftigen Wirkung von Abwasser gegenüber Fischen über Verdünnungsstufen (L 31).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war bis zum Frühjahr des Jahres 2004 für die Feststellung der [[Ökotoxikologie|Fischgiftigkeit]] von [[Abwasser|Abwässern]] in der [[Abwasserverordnung]] vorgeschrieben und wurde am 1. Januar 2005 (auch zu Zwecken der Gebührenerhebung laut [[Abwasserabgabengesetz]]) durch den [[Fischeitest]] ersetzt. Hierbei kommen Eier des [[Zebrabärbling]]s zum Einsatz, der ermittelte Wert wird als G&amp;lt;sub&amp;gt;Ei&amp;lt;/sub&amp;gt; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässerüberwachung ==&lt;br /&gt;
Im Kerren-Strömungsfischtest (1971) müssen Goldorfen gegen eine in periodischen Abständen erzeugte Strömung schwimmen und dabei automatisch überwacht werden. Sind die Fische (durch [[Schadstoff]]e) derartig geschwächt, dass sie ihre Schwimmposition nicht mehr halten können, so werden sie von der Strömung mitgerissen. Häufen sich die Fehlermeldungen durch das Abtreiben der Goldorfen, so wird ein Alarm ausgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/wasserrahmenrichtlinie/gewaesserueberwachung/dynamische-biotests/ |wayback=20170203090326 |text=Dynamische Biotests in der Gewässerüberwachung |archiv-bot=2019-04-10 23:01:54 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; auf der Website des LANUV, abgerufen am 3. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Strömungsfischtest wurde seit 1972 in mehreren Gewässern in Deutschland zur [[Biomonitoring|Überwachung]] eingesetzt und schrittweise vom [[Daphnientest#Dynamischer Daphnientest|dynamischen Daphnientest]] abgelöst. Heute ist er aus Gründen des Tierschutzes sowie seiner geringen Empfindlichkeit in Deutschland nicht mehr zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.oecd-ilibrary.org/environment/oecd-guidelines-for-the-testing-of-chemicals-section-2-effects-on-biotic-systems_20745761 OECD Guidelines for the Testing of Chemicals, Section 2 – Effects on Biotic Systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökotoxikologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierversuchstyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>162.23.30.19</name></author>
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