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	<title>Fischleintal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fischleintal&amp;diff=464146&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Name */</title>
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		<updated>2026-01-13T14:19:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Name&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fischleintal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|&amp;#039;&amp;#039;Val Fiscalina&amp;#039;&amp;#039;}}) mit dem Fischleinbach (ital. {{lang|it|&amp;#039;&amp;#039;Rio Fiscalino&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein rund 4,5 km langes, vom [[Sextental]] nach Süden abzweigendes Seitental in den [[Sextner Dolomiten]] im östlichsten Teil von [[Südtirol]] in [[Italien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Vischelein&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Vischeleyne&amp;#039;&amp;#039; wurde 1295 erstmals urkundlich erwähnt. Er kann vielleicht auf die mittelhochdeutschen Begriffe &amp;#039;&amp;#039;wīze&amp;#039;&amp;#039; (= weiß) und &amp;#039;&amp;#039;lieune&amp;#039;&amp;#039; (= Lahn, Mure, Rutschung) zurückgeführt werden, damit könnten die vielfach im Tal vorhandenen [[Talus (Geologie)|Schutthalden]] und Murkegel aus hellem [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]]-Gestein gemeint sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tobias Flatscher |Titel=Namen im Einzugsgebiet der Rienz, 2.Teil: Orts-, Tal-, Gewässer-, Berg- und Almnamen |Verlag=Druckerei A. Weger |Ort=Brixen |Datum=2021 |Seiten=390-391}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In älterer Literatur&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|148|Fischleinbach}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Huter]]: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Innichen und die Besiedlung Tirols&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Stifte und Klöster. Entwicklung und Bedeutung im Kulturleben Südtirols&amp;#039;&amp;#039; (= Jahrbuch des Südtiroler Kulturinstitutes). Bozen: Athesia 1962, S. 21ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Egon Kühebacher |Titel=Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte |Band=Bd. 2: Die geschichtlich gewachsenen Namen der Täler, Flüsse, Bäche und Seen |Verlag=Athesia |Ort=Bozen |Datum=1995 |ISBN=88-7014-827-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der Name Fischleintal auf Basis der lateinisch klingenden Belege &amp;#039;&amp;#039;Uiscalina&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fiscalina&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;dem Fiskus zinspflichtiges Tal&amp;#039; gedeutet. Diese Belege sind in Urkunden enthalten, die angeblich aus den Jahren 965 (925) und 973 stammen; mittlerweile werden sie aber als spätmittelalterliche Fälschungen eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] | Titel= Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 1: Bis zum Jahr 1140 | Verlag= Universitätsverlag Wagner | Ort= Innsbruck | Jahr= 2009 | Seiten= 99-102, Nr. 134| ISBN= 978-3-7030-0469-8 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Es reicht in voller Breite vom [[Sexten|Sextner]] Ortsteil [[Moos (Sexten)|Moos]] bis zur Talschlusshütte via Fischleinboden mit gleichnamigem Großparkplatz und Buswendepunkt für den Linienbus Kreuzbergpass-Innichen/Toblach. Das sich zum Talschluss hin verjüngende Tal ist durch Wege, Gaststätten und Beherbergungsbetriebe gut erschlossen. Hinter dem Fischleinboden wird die asphaltierte Straße von unbefestigten, aber gut gangbaren Wegen abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal ist für seine landschaftliche Schönheit überregional bekannt und führt in den [[Naturpark Drei Zinnen]], vorbei an einigen Gipfeln der [[Sextner Sonnenuhr]]. Hinter der Talschlusshütte (1.548&amp;amp;nbsp;m) gabelt es sich am Fuß des [[Einserkofel]]s in das [[Bacherntal|Bachern-]] und das [[Altensteintal]], welches gegen die [[Drei Zinnen]] und den im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] hart umkämpften [[Paternkofel]] hinaufzieht. Auf den Zustiegen zur [[Dreizinnenhütte]] auf dem Toblinger Riedel und zur [[Zsigmondyhütte]] im Bacherntal wird das Fischleintal oft durchwandert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fischleintal entwässert über den Fischleinbach, der im Sextner Ortsteil Moos in den [[Sextner Bach]], einen Zubringer der [[Drau]], mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergsturz ==&lt;br /&gt;
Am Morgen des 12. Oktober 2007 stürzten ca. 60.000 Kubikmeter Fels- und Geröllmassen vom Einserkofel (2.698&amp;amp;nbsp;m) in den hinteren Talgrund. Es kamen dabei keine Menschen zu Schaden, 30 Urlauber konnten unverletzt gerettet werden. Der Felssturz begrub weite Teile eines Parkplatzes unter Geröllschutt und ließ den Fischleinbach über die Ufer treten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/vermischtes/article107335474/Bergsturz-Steinstaub-verdunkelt-Hochpustertal.html abendblatt.de Bergsturz: Steinstaub verdunkelt Hochpustertal]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Bergsturz]] wird auf die Sprengkraft von in Felsspalten aufgrund vorausgegangener heftiger Temperaturschwankungen gefrierenden Wassers zurückgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,511113,00.html Spiegel Online: Gigantische Steinlawine in den Dolomiten]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine zunächst vermutete Folge der Klimaerwärmung wurde jedoch relativiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://swissalpin.wordpress.com/category/sicherheit/ Ursachen der Steinlawine am Einser auf Swissalpin Wordpress]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischleinboden Hütte.JPG|Fischleinboden-Hütte&lt;br /&gt;
Datei:Elferkofl-Cima Undici and Zwolferkofl-Cima Dodici.jpg|Hochleist (links) und [[Zwölferkofel]] der Sextner Sonnenuhr&lt;br /&gt;
Datei:Fischleintal Sextener Sonnenuhr.JPG|Blick vom Fischleintal auf die Sextner Sonnenuhr.&lt;br /&gt;
Datei:Lärchenwiesen Fischleintal.JPG|Lärchenwiesen am Talbeginn&lt;br /&gt;
Datei:Talschlusshütte-Rifugio Fondo Valle.JPG|Talschlusshütte am Ende des Fischleintales&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46.655917|EW=12.352924|region=IT-BZ|type=landmark|dim=4500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sextner Dolomiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsturz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Drei Zinnen]]&lt;/div&gt;</summary>
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