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	<title>Fischenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fischenthal&amp;diff=239695&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: verschlankt analog AG; WiLi</title>
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		<updated>2026-02-16T16:35:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;verschlankt analog AG; WiLi&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Fischenthal&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Fischenthal 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Fischenthal COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = FischenthalKirche.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = {{Coordinate|NS=47.33155|EW=8.91921|type=landmark|region=CH-ZH|text=&amp;#039;&amp;#039;Reformierte Kirche&amp;#039;&amp;#039;|name=Ref-Kirche}}&lt;br /&gt;
 in Fischenthal&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-ZH&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Hinwil|Hinwil]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Hinwil&lt;br /&gt;
| BFS = 0114&lt;br /&gt;
| PLZ = 8496 [[Steg im Tösstal]]&amp;lt;br /&amp;gt;8497 Fischenthal&amp;lt;br /&amp;gt;8498 [[Gibswil]]&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH STG (Steg)&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.332493&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.921384&lt;br /&gt;
| HÖHE = 740&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 30.25&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- Metadaten, bitte nicht per Hand aktualisieren--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- Metadaten, bitte nicht per Hand aktualisieren--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = René Schweizer (SVP)&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.fischenthal.ch/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fischenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Zürich]]. Er gehört zum [[Bezirk Hinwil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;In Blau übereinander zwei in Gegenrichtung schwimmende silberne Fische&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Fischenthal, Tösstal v. S. aus 200 m-Inlandflüge-LBS MH01-002469.tif|mini|Historisches Luftbild aus 200 m von [[Walter Mittelholzer]] von 1919]]&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Fischenthal ist die höchstgelegene Gemeinde des [[Tössbergland]]es und des Kantons Zürich, mit dessen höchstem Berg, dem Schnebelhorn, {{Höhe|1291|CH}}&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Fischenthal gehören die Ortschaften &amp;#039;&amp;#039;[[Steg im Tösstal]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gibswil]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Gemeindegebiet umfasst 30,25&amp;amp;nbsp;km² und ist damit die grösste Landgemeinde des Kantons Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtfläche von 3&amp;#039;025 ha unterteilt sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 63 % Wald&lt;br /&gt;
* 32 % Landwirtschaft&lt;br /&gt;
* 2 % Siedlungen&lt;br /&gt;
* 2 % Verkehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt [[Winterthur]] liegt 24&amp;amp;nbsp;km und die [[Zürich|Stadt Zürich]] 30&amp;amp;nbsp;km [[Luftlinie]] entfernt. Der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich auf dem [[Schnebelhorn]] auf {{Höhe|1291|CH}}, der tiefste bei &amp;#039;&amp;#039;Lenzen&amp;#039;&amp;#039; auf {{Höhe|676|CH}} Die Nachbargemeinden von Fischenthal sind im Uhrzeigersinn [[Mosnang]] SG, [[Eschenbach SG]], [[Wald ZH]], [[Hinwil]], [[Bäretswil]] und [[Bauma]]. Nördlich des [[Hörnli (Berg)|Hörnli]] findet sich ein [[Liste der Dreikantonsecken der Schweiz|Dreikantonseck]] ([[Kanton St. Gallen|St. Gallen]], [[Kanton Thurgau|Thurgau]] und Zürich) ({{Coordinate|NS=47.3759|EW=8.9435|type=landmark|dim=1|region=CH-SG/CH-TG/CH-ZH|text=ICON2|name=Am Hörnli – Dreikantonseck SG, TG, ZH}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste Urkunde, in der der Name &amp;#039;&amp;#039;Fiskinestal&amp;#039;&amp;#039; erwähnt wird, stammt von 876. Damals wurden Besitzungen in Fischenthal dem [[Fürstabtei St. Gallen|Kloster St.&amp;amp;nbsp;Gallen]] geschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stiftsarchiv St. Gallen|StiASG]], Urk. IV 355. [https://www.e-chartae.ch/de/charters/view/236 Online auf e-chartae], abgerufen am 19. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man nimmt an, dass ein alemannischer Siedler namens Fiskin dem Tal den Namen gegeben hat. Im 13. Jahrhundert wurde Fischenthal der [[Habsburg|habsburgischen Hausmacht]] einverleibt. Doch schon 1301 verpfändeten die Habsburger die &amp;#039;&amp;#039;Vogtei Fischenthal&amp;#039;&amp;#039;, die noch mehrmals den Herrn wechselte, bis sie 1425 der [[Zürich|Stadt Zürich]] abgetreten wurde. Von 1542 an war Fischenthal Bestandteil der [[Herrschaft Grüningen]]. 1798 wurde es dem Distrikt Wald zugeteilt, 1803 dem [[Bezirk Uster]], dann dem Oberamt Grüningen und schliesslich 1831 dem [[Bezirk Hinwil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Aufschwung erlebte das Gebiet zur Zeit der [[Verlagssystem|Heimindustrie]] im 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Verdienst brachte zuerst die [[Spinnen (Garn)|Handspinnerei]], dann die [[Weben|Handweberei]]. An Stelle der früheren Armut zog eine gewisse Wohlhabenheit ein, bis die mechanischen [[Webstuhl|Webstühle]] in den Fabriken des Unterlandes der Heimarbeit ein Ende setzten. Viele Wohnstätten wurden verlassen. Der Staat sprang helfend ein, indem er namentlich im Quellgebiet der [[Töss (Fluss)|Töss]] Land erwarb und aufforstete. Heute ist das Gebiet um den [[Tössstock]] ein Wildschongebiet, in dem sich auch [[Gämse]]n aufhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1532 soll am [[Hörnli (Berg)|Hörnli]] der letzte Bär des [[Zürcher Oberland]]es erlegt worden sein. Eine Bronzeplastik von Kurt Ingendahl&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SIKART Lexikon der Kunst in der Schweiz |url=https://www.sikart.ch/kuenstlerInnen.aspx?id=4000819&amp;amp;Ing=de |titel=Ingendahl, Kurt, 1918-1982 |hrsg=SIK ISEA |datum=2020-11-17 |sprache=de |abruf=2022-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erinnert als &amp;quot;Kunst am Bau&amp;quot; beim Schulhaus Schmittenbach an das historische Ereignis. Bis zum Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde ein [[Pilgerweg]] – der «[[Jakobsweg]]» begangen, der aus [[Süddeutschland]] über [[Fischingen TG|Fischingen]], das Hörnli, dem [[Jona (Fluss)|Jonatal]] entlang nach [[Rapperswil SG|Rapperswil]] und [[Einsiedeln]] führte. [[Pilgerherberge]]n waren das [[Gasthaus]] «Zum Steg» und dasjenige «Zum Hauptmann», früher im Fistel, später der Vorläufer der «Blume».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsmuseum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsmuseum Alte Kanzlei Fischenthal.jpg|mini|Das Ortsmuseum „Alte Kanzlei“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsmuseum „Alte Kanzlei“ sammelt die Ortsmuseumskommission Gegenstände aus dem alltäglichen Leben von früher und heute. Im Archiv werden auch Schriften, Bilder, Fotos, Filme und die Sammlung der Chronik&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fischenthal.ch/politik/portrait/gemeindechronik.html/91 Chronik]. Abgerufen am 14. Nov. 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Die Kommission ist wie die Nachbargemeinde [[Wald ZH|Wald]] für die Fastnachts-Umezüge&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wald.zh.ch/de/lebeninwald/knabenumzuege/ Fastnachts-Umezüge]. Abgerufen am 1. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; verantwortlich und sie unterhält die alte Schuhmacherwerkstatt von Albert Knecht in der Drechslerei Kleintal&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.drechslereimuseum.ch/ Drechslerei Kleintal]. Abgerufen am 1. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Einmal pro Jahr stellt ein Künstler aus der Region seine Werke im Museum aus.&lt;br /&gt;
Die Ortsmuseumskommission Fischenthal bildete sich anfangs der siebziger Jahre. 1997 konnte sie die ehemalige Gemeinderatskanzlei als Ortsmuseum übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Traditionelle Haustypen ===&lt;br /&gt;
Fischenthal hat eine besondere Lage zuoberst im [[Tössbergland]]. Mit seiner Berglandwirtschaft, verbunden mit [[Hausindustrie|Heimindustrie]] und [[Kleinvieh|Kleintierhaltung]], dazu früher [[Industrialisierung]], hat es auch eine voralpine Siedlungsstruktur. Darin erkennt man starke Einflüsse im Häuserbau bäuerlicher Liegenschaften aus der [[Bezirk March|March]] (Kanton Schwyz) und durch die Passverbindungen über die [[Hulftegg]] und den nahen [[Ricken]] zu den [[Appenzeller Alpen|Appenzeller Voralpen]] und dem [[Toggenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jakob Zollinger |Titel=Bauernhäuser als Ausdruck ihrer Beziehungen zum Naturraum und zur landwirtschaftlichen Nutzung |Hrsg=Bernhard Nievergelt, Hansruedi Wildermuth |Sammelwerk=Eine Landschaft und ihr Leben: das Zürcher Oberland |Verlag=vdf Hochschulverlag AG ETH Zürich |Ort=Zürich |Datum=2001 |ISBN=3-7281-2689-6 |Seiten=120-144}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus all diesen Nachbargebieten sind zwischen [[Schnebelhorn]] und [[Allmen]], [[Gibswil]] und [[Steg im Tösstal|Steg]] Haustypen und Bauelemente an traditionellen bäuerlichen Bauten auszumachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard Ehrensperger |Titel=Fischenthaler Haustypen - Eine Untersuchung bäuerlicher Bauten |Hrsg=Der Zürcher Oberländer |Sammelwerk=Heimatspiegel - Beilage zum Zürcher Oberländer |Nummer=1966/8 |Verlag=Druckerei Wetzikon AG |Ort=Wetzikon ZH |Datum=1966-08 |Seiten=58-63}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2024 lebten 2&amp;#039;655 Menschen in der Gemeinde Fischenthal, davon 16,9 % Ausländer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?tab=indikatoren&amp;amp;jahr=2024&amp;amp;indikatoren=&amp;amp;bfs=114 |titel=Gemeindeporträt |abruf=2025-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1634 || 466&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1771 || 1&amp;#039;789&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1836 || 2&amp;#039;814&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850 || 2&amp;#039;394&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 2&amp;#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1941 || 1&amp;#039;694&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1&amp;#039;837&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960 || 1&amp;#039;987&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 1&amp;#039;605&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 1&amp;#039;961&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005&lt;br /&gt;
|2&amp;#039;029&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010&lt;br /&gt;
|2&amp;#039;288&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015&lt;br /&gt;
|2&amp;#039;425&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|2&amp;#039;494&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|2&amp;#039;655&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gallus Fischenthal aussen süd.jpg|mini|{{Coordinate|NS=47.34466|EW=8.92930|type=landmark|region=CH-ZH|text=&amp;#039;&amp;#039;Katholische Kirche&amp;#039;&amp;#039;|name=Kath-Kirche}} St. Gallus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2011 gehörten 55,6 % der Bevölkerung der [[Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich|evangelisch-reformierten Kirche]] und 18,6 % der [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholischen Kirche]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/aktuell/mitteilungen/2012/bev_2011.html (abgerufen am 27. Februar 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fischenthal gibt es zwei Kirchen:&lt;br /&gt;
* Die reformierte Kirche wurde an Stelle der mittelalterlichen Kirche von Fischenthal gebaut: Im Jahr 1711 wurde an den bestehenden Kirchturm das heutige Kirchenschiff angebaut. Im Chor befinden sich seit 1933 drei Farbfenster des Glasmalers Röttinger, Zürich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.refkirchefischenthal.ch/1_Geschichte.php?navi=04.1 |wayback=20140512214015 |text=Website der reformierten Kirchgemeinde. Abschnitt Geschichte. |archiv-bot=2023-12-23 14:40:52 InternetArchiveBot }} Abgerufen am 9. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Renovationsarbeiten wurden 1995 Überreste von drei Vorgängerbauten zur heutigen Kirche nachgewiesen, ebenso eine ehemalige Chorstufe und der Steinkranz eines Taufbeckens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roman Szostek |Titel=Fischenthal: Reformierte Kirche, Vorgäng rbauten |Hrsg=Baudirektion des Kantons Zürich, Kantonsarchäologie |Sammelwerk=Berichte der Kantonsarchäologie Zürich |Nummer=14 |Verlag=Fotorotar AG |Ort=Zürich und Egg ZH |Datum=1998 |ISBN=3-905647-88-5 |Seiten=23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[St. Gallus (Fischenthal)|katholische Kirche St. Gallus]] erinnert mit ihrem Namen daran, dass die mittelalterliche Kirche von Fischenthal einst dem [[Gallus (Heiliger)|Hl. Gallus]] geweiht war. 1949 wurde die Vorgängerkirche &amp;#039;&amp;#039;St. Bernadette&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht, an die ein Altersheim angegliedert war. 1971 wurde die heutige Kirche, erbaut vom Architekten [[Karl Higi]], eingeweiht. Der äusserlich schlichte Bau besitzt Kunstwerke von [[Paul Stöckli]] und ist ein exemplarischer Kirchbau einer [[Zweites Vatikanisches Konzil|nachvatikanischen]] katholischen Kirche.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kath-bauma.ch/pfarrei-st-gallus-fischenthal/geschichte-der-kirche/ Website der katholischen Kirchgemeinde Bauma. Abschnitt Geschichte der Pfarrei Fischenthal.] Abgerufen am 14. Nov. 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Fischenthal und die Ortschaften &amp;#039;&amp;#039;Steg im Tösstal&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gibswil&amp;#039;&amp;#039; sind mit der Linie {{S-Bahn Zürich|S26|x|x}}, die von der [[Thurbo]] betrieben wird, mit jeweils eigenem Haltepunkt an die [[S-Bahn Zürich]] (bis 1918 [[Tösstalbahn]]) angeschlossen. Ende November 2015 wurde der SBB Billettschalter geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Buslinie wird durch die [[Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland]] (VZO) betrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Buslinie|854|white|blue|blue}} Bahnhof [[Rüti ZH|Rüti]] – [[Wald ZH|Wald]] – Gibswil – Fischenthal – Steg – Bahnhof [[Bauma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptachse ist die [[Hauptstrasse 15|Tösstalstrasse]] [[Winterthur]]–[[Turbenthal]]–[[Bauma]]–[[Wald]]–[[Rüti ZH|Rüti]]–[[Rapperswil SG|Rapperswil]] durch Fischenthal, als kürzeste Verbindung von Winterthur in den St. Galler [[Seebezirk (St. Gallen)|Seebezirk]]. Von diesem Hauptstrang zweigen im Fischenthal auch Querverbindungen ab. In Steg im Tösstal nach Osten die [[Hulftegg]]strasse (Passhöhe 953 m) ins [[Toggenburg]] und den [[Hinterthurgau]]. In Gibswil nach Nordwesten die Abzweigung nach [[Kleinbäretswil]]–[[Ghöch]] (Passhöhe 961 m)-[[Bäretswil]], ebenda nach Westen über die [[Schufelberger Egg]] (Passhöhe 990 m) und zugleich höchstgelegener öffentlich befahrbarer Übergang im Kanton Zürich, nach [[Girenbad (Hinwil)|Girenbad]] (Hinwil) und von Gibswil nach Südwesten über Hueb-Orn nach [[Wernetshausen]] (Hinwil). Die drei Verzweiger ab Gibswil führen auf die befahrbare Höhen-Längsachse auf der [[Almenkette]]: [[Bachtel]]–Bäretswil–[[Hittnau]]–[[Russikon]]–[[Weisslingen]]–[[Kyburg ZH|Kyburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Gemeindepräsident ist René Schweizer ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fischenthal.ch/gemeinde/gemeinderat-politik/gemeinderat-und-andere-behoerden/ |titel=Gemeinderat |hrsg=Gemeinde Fischenthal |datum=2025 |sprache=de-CH |abruf=2025-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesanzeiger.ch/abstimmung-zuerich-das-haben-die-gemeinden-entschieden-254847038016 |titel=Ticker Abstimmungen in Zürcher Gemeinden: Eine Fusion, zwei neue Gemeindepräsidenten und viel neuer Schulraum |datum=2025-05-18 |sprache=de |abruf=2025-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;background:#D2D2D2&amp;quot;| Mitglieder des Fischenthaler Gemeinderats ([[Amtszeit|Amtsperiode]] 2022–2026)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Amtsantritt !! Funktion !! Partei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| René Schweizer&lt;br /&gt;
| 2025&lt;br /&gt;
| Gemeindepräsident / Präsidiales und Finanzen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | SVP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Lazzarotto&lt;br /&gt;
| 2022&lt;br /&gt;
| Schulpräsident / Bildung und Verkehr&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | parteilos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rahel Fischer&lt;br /&gt;
| 2022&lt;br /&gt;
| Gesellschaft und Soziales&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | parteilos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rudolf Pfeiffer&lt;br /&gt;
| 2022&lt;br /&gt;
| Hochbau, Liegenschaften und Sicherheit&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | parteilos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Matthias Zürcher&lt;br /&gt;
| 2022&lt;br /&gt;
| Tiefbau und Werke / Land- und Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | parteilos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Fischenthal: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 59,76 % (+4,53), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 9,87 % (+0,86), [[Grüne Schweiz|Grüne]] 6,20 % (−3,22), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 4.91 (−0,16), [[Grünliberale Partei|glp]] 4,57 % (−1,74), [[Die Mitte|Mitte]] 4,51 % (+1,07), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 3,86 % (−1,61), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 2,54 % (−0,85), [[Schweizer Demokraten|SD]] 0,41 % (+0,12).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Sport ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Fischenthal}}&lt;br /&gt;
* [[Gibswil-Schanzen]]&lt;br /&gt;
* [[Panoramaloipe Gibswil]]&lt;br /&gt;
* Wissengubel-Wasserfall und Höhle&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=retoxofehn |url=https://geoblog.ch/1239-wissengubel/ |titel=#1239-Wissengubel bei Gibswil ZH |werk=Die Schweiz in Rätseln entdecken |hrsg=retoxofehn |datum=2021-03-12 |sprache=de |abruf=2021-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard Graf |Titel=Höhlen im Zürcher Oberland |Hrsg=Ostschweizer Gesellschaft für Höhlenforschung |Sammelwerk=Wissenschaftliche Kommentare der Schweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung |Band=Beitrag zum Schweizer Höhleninventar |Verlag=Schweizerische Gesellschaft für Höhlenforschung |Ort=Pfungen |Datum=2019}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Greiselgubel-Giessen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elisabeth Zingg |url=https://www.nagra-blog.ch/2018/07/31/die-schoensten-wasserfaelle-im-kanton-zuerich |titel=nagra blog Erdwissen: Die schönsten Wasserfälle im Kanton Zürich |werk=Menschen, Hintergründe, Wissenschaft |hrsg=nagra blog |datum=2020-07-31 |sprache=de |abruf=2024-03-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20211205142902/https://www.nagra-blog.ch/2018/07/31/die-schoensten-wasserfaelle-im-kanton-zuerich/ |archiv-datum=2021-12-05 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit 43 m Fallhöhe fast doppelt so hoch wie der [[Rheinfall]] (23 m), stürzt als höchster Wasserfall des Kantons Zürich zwischen der Eggsiedlung Würz im Süden und den Terrassensiedlungen Unterreinsberg und Neugüetli im Norden ins Tobel des Greiselbergwalds. Bei Koord. 711&amp;#039;810/243&amp;#039;910 stürzt er über die 800er-Höhenkurve im freien Fall in den Tobelgrund westlich von Mülibach an der Tösstalstrasse. Wegbeschreibung: Von der Bahnstation Fischenthal dem Mülibach entlang 200 m talabwärts, dann in Mülibach 500 m links nach Westen am Industrieweiher vorbei 30 Höhenmeter ins Waldtobel aufsteigen, zuletzt noch im Bachbett.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Brunner, Ueli Brunner |Titel=Wasserwunder – 22 verwunschene Tobelwanderungen im Kanton Zürich |Verlag=AS Verlag |Datum=2016-10-06 |ISBN=978-3-906055-55-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Greiselgubel-Höhle, ganz im Süden des Greiselgubel-Überhangs, Höhe 800 m, Koord. 711805/243880&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Renold |Titel=Fischenthal-Würz, Mülibach: Greiselgubelhöhle |Hrsg=Baudirektion des Kantons Zürich, Kantonsarchäologie |Sammelwerk=Berichte der Kantonsarchäologie Zürich |Nummer=14 |Verlag=Fotorotar AG |Ort=Zürich und Egg ZH |Datum=1998 |ISBN=3-905647-88-5 |Seiten=23-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Steg Pilgerherberge.JPG|Ehemalige Pilgerherberge Zum Steg&lt;br /&gt;
 Steg Doktorhaus.JPG|Doktorhaus in Steg&lt;br /&gt;
 Steg Ohrüti Schild.JPG|Wirtschaft Ohrüti Steg&lt;br /&gt;
 Fischenthal Hischwil.jpg|Aussicht von Hischwil&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Philipp Schoch]] (* 1979), Doppelolympiasieger, und sein Bruder [[Simon Schoch]] (* 1978), Olympiazweiter im Snowboard-Parallelriesenslalom&lt;br /&gt;
* [[Jakob Senn]] (1824–1879), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Johann Jakob Keller (Politiker)|Johann Jakob Keller]] (1823–1903), Fabrikant, Gemeindepräsident, [[Kantonsrat (Zürich)|Kantonsrat]], [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]] und als Gründer der [[Zürcher Kantonalbank]] &amp;quot;Bankvater&amp;quot; genannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Antonio Cortesi |url=https://chronik.fischenthal.ch/chronik/docs/pdfs_jpgs_1990/901001_Bankvater.pdf |titel=Bankvater aus Fischenthal |werk=Gemeinde Fischenthal |hrsg=Zürcher Oberländer |datum=1990-10-01 |seiten=1–7 |abruf=2020-03-28 |format=PDF |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ueli Witzig]] (* 1946), Designer&lt;br /&gt;
* [[Emil Zopfi]] (* 1943), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Kai Mahler]] (* 1995), Freestyle-Skier und Sieger der [[Olympische Jugend-Winterspiele 2012|Olympischen Jugendspiele 2012]] in der Disziplin [[Freestyle-Skiing|Freestyle]] &amp;quot;Halfpipe&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Fietz: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 15). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 1943. {{DNB|365803049}}.&lt;br /&gt;
* {{HLS|86|Autor=Ueli Müller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fischenthal.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Fischenthal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste Orte am Schwabenweg|[[Hörnli (Berg)|Hörnli]]|[[Wald ZH]]}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Hinwil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4690505-4|LCCN=n79028863|VIAF=143052060}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischenthal| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 876]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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