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	<title>Fischel Arnheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:11:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fischel_Arnheim&amp;diff=316387&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gunnar.Kaestle: Link präzisiert</title>
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		<updated>2025-04-20T18:13:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fischel Arnheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. [[23. Februar]] [[1812]] in [[Bayreuth]]; gest. [[31. Januar]] [[1864]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Politiker und Jurist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Infotafel Dr. Fischel Arnheim 20220508 HOF01352 RAW-Export 20220508002716.png|mini|alternativtext=Dieses Foto zeigt die Informationstafel über Arnheim an die nach ihm benannte Straße in Hof|Informationstafel über das Leben Arnheims]]&lt;br /&gt;
Arnheim war das einzige Kind des [[Judentum|jüdischen]] Kaufmanns Jakob Arnheim (1780–1843) und dessen Ehefrau Jette (geb. Fischel; 1776–1846). Er sollte in das Geschäft seines Vaters eintreten und erhielt zunächst bei [[Hauslehrer]]n Unterricht. Im Alter von siebzehn Jahren trat er, durch Selbststudium vorbereitet, in die Oberklasse der [[Gymnasium Christian-Ernestinum|Königlich Bayerischen Studienanstalt]] ein. Anschließend studierte er an den Universitäten [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Erlangen]] Jura. An letzterer [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er am 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 1838 und kehrte dann nach Bayreuth zurück. Dort war er als [[Accessist]] erst beim [[Landgericht (bayerische Verwaltungseinheit)|Landgericht]] und anschließend beim Kreis- und Stadtgericht tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JB&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Christine Bartholomäus|Titel=Von Emanuel Osmond bis Hilde Marx|Herausgeber=Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Bayreuth|Sammelwerk=Jüdisches Bayreuth|Verlag=Ellwanger|Ort=Bayreuth|Jahr=2010|ISBN=978-3-925361-81-4|Seiten=105 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jener Zeit war [[Juden]] der Zugang zum [[Öffentlicher Dienst|öffentlichen Dienst]] noch versperrt. Daher erhielt er erst 1848 die staatliche Ernennung zum königlichen [[Advokat]]en in [[Naila]]. Bereits kurze Zeit später wechselte er in seine Heimatstadt Bayreuth, wo er im Haus [[Opernstraße (Bayreuth)|Opernstraße]]&amp;amp;nbsp;7 seine Kanzlei einrichtete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1849 wurde er für den Wahlkreis [[Hof (Saale)|Hof]]-[[Münchberg]] in die [[Kammer der Abgeordneten (Bayern)|bayerische Abgeordnetenkammer]] gewählt, wo er nach [[David Morgenstern]] der zweite jüdische Abgeordnete war. Als Anhänger der Liberalen galt sein Einsatz unter anderem dem allgemeinen [[Wahlrecht]] und der [[Pressegeschichte in Deutschland|Unabhängigkeit der Presse]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;JB&amp;quot; /&amp;gt; Bei der Auflösung verschiedener bayerischer Gesandtschaften 1852 war Arnheim einer der größten Befürworter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arnheim war Mitglied des Gesetzgebungsausschusses für die [[Zivilprozess]]ordnung und das [[Zivilgesetzbuch (Schweiz)|Zivilgesetzbuch]], wo er bei Gesetzesvorlagen führend tätig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JB&amp;quot; /&amp;gt; Er war maßgeblich an der Aufhebung des [[Matrikel]]zwangs im Jahr 1861 beteiligt, der die Genehmigung und vor allem die Anzahl der an einem Ort lebenden Juden regelte. 1863 erreichte er die [[Gewerbefreiheit|freie Gewerbeausübung]] für Juden, was eine weitgehende rechtliche Gleichstellung von Juden und Christen in [[Königreich Bayern|Bayern]] bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr.-Arnheim-Straße 20220508 HOF01345 RAW-Export 20220508002715cens.png|mini|alternativtext=Dieses Foto zeigt die Dr.-Arnheim-Straße, benannt nach Fischel Arnheim|Die Dr.-Arnheim-Straße in Hof (Saale)]]&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der [[Burschenschaft der Bubenreuther]] Erlangen. 1863 wurde er zum ersten [[Liste der Ehrenbürger von Hof|Ehrenbürger der Stadt Hof]] ernannt, wo seit 1991 eine Straße nach ihm benannt ist. Fischel Arnheim verstarb in München während einer Sitzungsperiode des Landtags, sein Grab befindet sich auf dem [[Jüdischer Friedhof (Bayreuth)|Jüdischen Friedhof]] in Bayreuth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I Politiker, Teilband 1: A–E. Heidelberg 1996, S. 27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HdBG Parlament|132481014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132481014|VIAF=38079690}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Arnheim, Fischel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Hof (Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1812]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Arnheim, Fischel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker und Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Februar 1812&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bayreuth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Januar 1864&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gunnar.Kaestle</name></author>
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