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	<title>Firnskuppe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Firnskuppe&amp;diff=449364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muck50: LAGIS-Karte ergänzt</title>
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		<updated>2022-10-05T18:49:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LAGIS-Karte ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= Firnskuppe&lt;br /&gt;
|BILD= Firnskuppe Doernberg f Jungfernkopf f e.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Blick vom [[Vellmar]]er &amp;#039;&amp;#039;Osterberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|258.2}}) nahe der Grenze zu [[Kassel]] westwärts über die Firnskuppe hinweg zum [[Hoher Dörnberg|Hohen Dörnberg]] (links) und &amp;#039;&amp;#039;Helfenstein&amp;#039;&amp;#039; (rechts) im Hintergrund (2003)&lt;br /&gt;
|HÖHE= 313.9&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
|LAGE= bei [[Harleshausen]]; [[Landkreis Kassel]], [[Nordhessen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Kasseler Becken]]&amp;lt;br /&amp;gt;im [[Westhessisches Bergland|Westhessischen Bergland]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/21/5.5/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9/25/28.9/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-HE&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE= [{{LAGIS|ref=LNK|ID=de/mapmaker/wms/gkr/3529608/gkh/5691162/layer/he_dtk25_v/cl/1?x=340&amp;amp;y=409}} LAGIS Hessen]&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Basalttuff Habichtswald|Habichtswalder Basalttuff]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG=&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= ehemaliger [[Schacht (Bergbau)|Bergbau-Schacht]] &amp;#039;&amp;#039;(Sagenschacht)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kassel firnskuppe_f southeast.jpg|mini|Firnskuppe von Südosten (2004)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kassel firnskuppe peak f w.jpg|mini|Felsen am Gipfel der Firnskuppe mit Bodengitter über ehemaligem [[Schacht (Bergbau)|Bergbau-Schacht]] &amp;#039;&amp;#039;(Sagenschacht)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:kassel firnskuppe cave entrance.jpg|mini|Bergbau-Schacht der Firnskuppe: Altes Eisentor am Zugangsbereich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Firnskuppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei [[Harleshausen]], einem Stadtteil der [[Nordhessen|nordhessischen]] Großstadt [[Kassel]], ist eine {{Höhe|313.9|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hohe felsige [[Kuppe]] aus [[Basalttuff Habichtswald|Habichtswalder Basalttuff]] im zum [[Westhessisches Bergland|Westhessischen Bergland]] &amp;#039;&amp;#039;(Westhessischen Berg- und Senkenland)&amp;#039;&amp;#039; gehörenden [[Kasseler Becken]]. Sie stellt [[Geomorphologie|geomorphologisch]] einen Ausläufer des [[Hoher Habichtswald|Hohen Habichtswaldes]] dar und war ein vor 10 Millionen Jahren im [[Miozän]] des [[Neogen]] aktiver Vulkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Firnskuppe erhebt sich als Nordostausläufer des &amp;#039;&amp;#039;Hohen Habichtswaldes&amp;#039;&amp;#039; im Nordwesten des Kasseler Beckens. Im östlichsten Ausläufer des [[Naturpark Habichtswald]] liegt sie 1,9&amp;amp;nbsp;km ([[Luftlinie]]) nordwestlich vom Ortskern des Kasseler Stadtteils [[Harleshausen]]. Sie ragt –&amp;amp;nbsp;recht gut versteckt zwischen den Bäumen des &amp;#039;&amp;#039;Forst Harleshausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– bis zu 55&amp;amp;nbsp;m über den ihr etwas nördlich vorgelagerten Waldrand empor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Richtung Norden fällt die Landschaft der mit [[Buche]]n bewaldeten Firnskuppe über die dem [[Wald]] vorgelagerten [[Acker|Äcker]] und [[Wiese (Grünland)|Wiesen]] zur [[Ahne (Fulda)|Ahne]] hin ab, nach Osten setzen sich die Nordostausläufer des &amp;#039;&amp;#039;Hohen Habichtswaldes&amp;#039;&amp;#039; über den &amp;#039;&amp;#039;Lambert&amp;#039;&amp;#039; (ca.&amp;amp;nbsp;{{Höhe|292}}) noch etwas fort, nach Süden fällt das in höheren Lagen noch bewaldete Gelände über Äcker und Wiesen entlang dem &amp;#039;&amp;#039;Herdgraben&amp;#039;&amp;#039; zum [[Geilebach]] &amp;#039;&amp;#039;(Geile)&amp;#039;&amp;#039; hin ab. Die Gipfelregion, auf der sich Felsen aus [[Basalttuff Habichtswald|Habichtswalder Basalttuff]] befinden, fällt zu allen Seiten recht steil ab, an der Nordseite des nördlichen Gipfels, der ein paar Meter niedriger ist, sogar senkrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der bewaldeten Hochfläche, die der Firnskuppe südlich vorgelagert ist, entspringt der kleine &amp;#039;&amp;#039;Firnsbach&amp;#039;&amp;#039;, der die Kuppe westlich passiert, um danach in Richtung Nordosten zu fließen. In seinem Unterlauf &amp;#039;&amp;#039;Rainbach&amp;#039;&amp;#039; genannt, mündet der Bachlauf in [[Obervellmar]] in die bereits obig genannte Ahne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Zuordnung und Schutzgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Firnskuppe gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Westhessisches Bergland]] (Nr.&amp;amp;nbsp;34) und in der Haupteinheit [[Westhessische Senke]] (343) zur Untereinheit [[Kasseler Becken]] (343.3). In Richtung Südwesten leitet die Landschaft in der Haupteinheit [[Habichtswälder Bergland]] (342) und in der Untereinheit [[Habichtswald (mit Langenberg)]] (342.0) zum Naturraum [[Hoher Habichtswald]] (342.00) über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-111&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Erhebung liegen Teile des 29,19&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]] großen [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]]-Gebiets &amp;#039;&amp;#039;Habichtswald und Seilerberg bei Ehlen&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;4622-302).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits vor Christus wurde die Firnskuppe und ihre Umgebung von Menschen aufgesucht, was unter anderem an mehreren Resten von [[Hügelgrab|Hügelgräbern]] aus der [[La-Tène-Zeit]] ersichtlich ist, die sich südöstlich der Kuppe unweit vom &amp;#039;&amp;#039;Harleshäuser Schwimmbad&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Heiden-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Fuchsküppel&amp;#039;&amp;#039; befinden. Im Mittelalter war die Erhebung Zufluchtsort von Räuber- und Diebesbanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren der Firnskuppe wurde früher [[Untertagebau|untertage]] nach [[Erz]], [[Kohle]] oder [[Mineral]]ien ([[Hornblende]] und [[Olivin]]) gesucht. Wenige Meter unterhalb des felsigen Gipfels der Firnskuppe befindet sich im Felsgestein nach wie vor ein senkrecht abfallender [[Schacht (Bergbau)|Bergbau-Schacht]], auch &amp;#039;&amp;#039;Sagenschacht&amp;#039;&amp;#039; genannt, von dem in der Kuppe noch ein Seitengewölbe bzw. -stollen abzweigt. Über dem Schacht auf dem Gipfel soll das Datum 18.&amp;amp;nbsp;Januar 1643 lesbar gewesen sein. Sein Zugangsbereich am oberen Ende ist durch ein altes Eisentor gesichert. Im August 1821 stürzte der Heckershauser Schäfer Bernhard Krebs in den Schacht und starb nach seiner Rettung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BKrebs&amp;quot; /&amp;gt; In das felsige Bodengefüge des Kuppengipfels, in dem sich ein Loch direkt über dem Schacht befindet, wurde aus Sicherheitsgründen ein Gitter eingelassen, damit man nicht versehentlich senkrecht in die Tiefe stürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
Der in der Firnskuppe befindliche Bergbau-Schacht &amp;#039;&amp;#039;(Sagenschacht)&amp;#039;&amp;#039; wird in der nordhessischen [[Mythologie]] als stets zu meidender „Weg in die [[Unterwelt]]“ bezeichnet. Einer [[Sage]] zufolge soll dort ein [[Hirte]] mit seiner gesamten [[Hausschaf|Schafherde]] hineingestürzt und auf immer und ewig darin verschwunden sein. Einer anderen Erzählung zufolge hat ein eifersüchtiger Stallbursche einen [[Grenadier]] der hiesigen [[Garnison]] im Streit erschlagen und in den Schacht geworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussichtsmöglichkeit ==&lt;br /&gt;
Vom Gipfel der Firnskuppe kann in der kalten Jahreszeit zwischen unbelaubten Bäumen hindurch teils gute Aussicht genossen werden. So fällt der Blick hinüber zur 4,5&amp;amp;nbsp;km (Luftlinie) südsüdwestlich befindlichen Statue des [[Herkules (Kassel)|Herkules]] im [[Bergpark Wilhelmshöhe]], der über den Baumkronen zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Wandern ==&lt;br /&gt;
Etwa 630&amp;amp;nbsp;m (Luftlinie) westsüdwestlich vom Gipfel der Firnskuppe liegt die Kreuzung von [[Bundesstraße 251|Bundesstraße&amp;amp;nbsp;251]] ([[Harleshausen]]–[[Dörnberg (Habichtswald)|Dörnberg]]) &amp;#039;&amp;#039;(Wolfhager Straße)&amp;#039;&amp;#039; und [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;3217 ([[Rasenallee]]) ([[Bad Wilhelmshöhe]]–[[Kirchditmold]]–Harleshausen-[[Ahnatal]]). Nahe der Kreuzung befindet sich in einer Alttrassenkurve der B&amp;amp;nbsp;251 der [[Wandererparkplatz]] &amp;#039;&amp;#039;Firnskuppe&amp;#039;&amp;#039;. Von dort ist die Kuppe während eines kurzen Spaziergangs auf Waldwegen und -pfaden zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-111&amp;quot;&amp;gt;Martin Bürgener: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;111]] Arolsen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/111.pdf Online-Karte] (PDF; 4,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BKrebs&amp;quot;&amp;gt;Heckershäuser Kirchenbuch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eduard Brauns: &amp;#039;&amp;#039;Wander- und Reiseführer durch Nordhessen und Waldeck.&amp;#039;&amp;#039; A.&amp;amp;nbsp;Bernecker, Melsungen 1971, S.&amp;amp;nbsp;104&lt;br /&gt;
* Klaus Sippel: &amp;#039;&amp;#039;Der Schacht auf der Firnskuppe –&amp;amp;nbsp;Zur Deutung eines ehemaligen Bergwerksschachtes und zur mittelalterlichen Eisengewinnung im Habichtswald&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Kassel, Jahrbuch &amp;#039;94&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;23–32, Dezember 1993&amp;lt;!--ISBN ???--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kassel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muck50</name></author>
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