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	<title>Finstergrund - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:10:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Finstergrund&amp;diff=1344650&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Morten Haan: Änderungen von Grüne wegkompostieren (Diskussion) auf die letzte Version von Invisigoth67 zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Finstergrund&amp;diff=1344650&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-09T13:38:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Gr%C3%BCne_wegkompostieren&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Grüne wegkompostieren&quot;&gt;Grüne wegkompostieren&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Gr%C3%BCne_wegkompostieren&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Grüne wegkompostieren (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Invisigoth67&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Invisigoth67 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Invisigoth67&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Bergwerk Finstergrund Schussfolge zwanzigstes Jahrhundert brisante Sprengstoffe Millisekundenzuender.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=&lt;br /&gt;
 |NAME=Grube Finstergrund&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=[[Blei]]/[[Silber]]/[[Fluorit|Flussspat]]&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE= &lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=13. Jhd.&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS= 1974&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=[[Besucherbergwerk]]&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=250 m&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME2=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT2=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE2=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE2=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME3=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT3=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE3=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE3=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME4=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT4=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE4=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE4=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME5=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT5=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE5=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE5=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME6=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT6=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT6=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE6=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=47.832897&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7.9032&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-BW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=[[Wieden (Schwarzwald)|Wieden]]&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=[[Landkreis Lörrach|Lörrach]]&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Landkreis&lt;br /&gt;
 |REVIER=&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grube Finstergrund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei [[Wieden (Schwarzwald)|Wieden]] im [[Schwarzwald]] ist ein aufgelassenes mittelalterliches [[Silber]]- und [[Blei]]bergwerk mit neuzeitlichem [[Fluorit|Fluss]]- und [[Baryt|Schwerspatabbau]]. Seit 1982 wird es als [[Schaubergwerk|Besucherbergwerk]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2012 Schwarzwald 068 Finstergrund Flussspat.JPG|100px|links|Flussspatgang]]&lt;br /&gt;
Die wichtigsten [[Gang (Geologie)|Gänge]] in der Region um Wieden sind die [[Fluorit]]-[[Baryt]]-Gänge &amp;#039;&amp;#039;Tannenboden&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Anton&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Werner II&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hoffnung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Finstergrund&amp;#039;&amp;#039;, die alle in nord-südlicher Richtung verlaufen. Letzterer ist mit 3,5&amp;amp;nbsp;km Länge der bedeutendste [[Hydrothermal]]-Gang in der Region. Das Besucherbergwerk (Stollen 5) erschließt diesen Gang auf 430&amp;amp;nbsp;m Länge. Die [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] schwankt zwischen wenigen Zentimetern und 4&amp;amp;nbsp;m, abgebaut wurde ab 1&amp;amp;nbsp;m Mächtigkeit.&lt;br /&gt;
Der [[Lagerstätte]]ntyp ist ein hydrothermaler [[Flussspat]]-[[Schwerspat]]-Gang, teilweise mit reichen [[Sulfid]]erzen. Als Nebengestein treten [[Paragneis]]e und [[Metatexit]]e auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner, Dennert, 2004, S. 275.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Anfänge des Blei- und Silberbergbaus bei Wieden datieren in das 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Von [[Todtnau]] kommend, begann der Abbau im Tal von Wieden spätestens um 1280, eine erste Blütezeit waren die Jahre 1320 bis 1340&amp;lt;ref&amp;gt;A. Schlageter in: X. Schwäbl, S. Klingele: &amp;#039;&amp;#039;Wieden – Geschichte eines Schwarzwalddorfes – zum 650jährigem Ortsjubiläum.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Wieden, 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt;, für die Jahre 1352 bis 1374 ist eine Schmelzhütte bei Wieden belegt, Abbau fand im ganzen 14. Jahrhundert statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zinnsbücher des [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Klosters St. Blasien]] von 1352 und 1374, siehe: A. Schlageter: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Bergbaus im Umkreis des Belchen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Belchen.&amp;#039;&amp;#039; Geschichtlich-naturkundliche Monographie des schönsten Schwarzwaldberges. Natur- und Landschaftsschutzgebiete Baden-Württemberg, Band 13, Karlsruhe, 1989&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneute Belege für Bergbautätigkeit stammen aus dem 16. Jahrhundert, bis 1560 wurde der 280&amp;amp;nbsp;m lange Barbarastollen um weitere 220&amp;amp;nbsp;m verlängert. Danach lag der Bergbau über 200 Jahre brach und wurde erst 1780 wieder aufgenommen. Im frühen 19. Jahrhundert wurden dann der Abbau erneut vorübergehend stillgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner, Dennert, 2004, S. 278 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts wurden durch den vermehrten Bedarf an [[Industriemineral]]en wie [[Fluorit]] (Flussspat) und [[Baryt]] (Schwerspat) die vorhandenen [[Lagerstätte|Minerallager]] erneut [[Bauwürdigkeit (Bergbau)|abbauwürdig]], so dass um 1920 mit dem [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] hauptsächlich von Flussspat begonnen wurde, der als Flussmittel bei der Stahlherstellung eingesetzt wurde. Bis 1925 wurde der Abbau durch die &amp;#039;&amp;#039;Wiesenthaler Bergbau AG&amp;#039;&amp;#039; (Tochter der [[Hugo Stinnes AG]]) betrieben. Bis 1927 übernahm die Firma Burger den Abbau und zog sich dann vorübergehend zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1930 gründete [[Theodor Burger]] die „Gewerkschaft Finstergrund“. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden auch russische Zwangsarbeiter eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badische-zeitung.de/utzenfeld/von-kriegsentscheidendem-wert--182579171.html Hansjörg Noe: &amp;#039;&amp;#039;Wie wichtig war das Bergwerk Finstergrund für die Nationalsozialisten?&amp;#039;&amp;#039; in: Badische Zeitung vom 10. Februar 2020; abgerufen am 11. Februar 2020]&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz wechselnder Besitzverhältnisse wurde die Grube in den folgenden Jahrzehnten systematisch ausgebaut und lieferte im Spitzenjahr 1967 monatlich 4600 t reines Fluorit, was einer Jahresförderung von 110.000 t Roh-Flussspat entspricht. Durch die zunehmende Konkurrenz preisgünstigerer Fluorite vom Weltmarkt und die steigenden Kosten bei der Gewinnung musste der Grubenbetrieb 1974 eingestellt werden, die Gewerkschaft Finstergrund wurde 1978 aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner, Dennert, 2004, S. 279 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besucherbergwerk ==&lt;br /&gt;
1975, ein Jahr nach der Betriebseinstellung, wurde von neunzehn vorher im Bergwerk Finstergrund beschäftigten [[Bergarbeiter|Bergleuten]] der &amp;#039;&amp;#039;Bergmannsverein Finstergrund Wieden&amp;#039;&amp;#039; mit dem Ziel der Erhaltung bergbaulicher Tradition und des Ausbaus zum [[Schaubergwerk|Besucherbergwerk]] gegründet. 1982 wurde das Besucherbergwerk Finstergrund der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bedingt durch den relativ umfangreichen modernen Bergbau kann ein 2&amp;amp;nbsp;km langer, weiter [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] mitsamt fahrtüchtiger [[Grubenbahn]] besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grubenbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2012 Schwarzwald 066 Finstergrund.JPG|mini|Grubenbahn]]&lt;br /&gt;
Die Grube Finstergrund ist das einzige Besucherbergwerk im Schwarzwald, in welches die Besucher mit einer Grubenbahn einfahren. Die Bahn wurde 2007 in Betrieb genommen. Bergwärts wird die Grubenbahn von einer [[Elektrolokomotive#Gleichstrom|Akkumulatorlokomotive]] des Typs [[BBA B 660]] gezogen, während die Ausfahrt durch eine [[LEW EL 9]] besorgt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Schaubergwerken in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Werner, Volker Dennert: &amp;#039;&amp;#039;Lagerstätten und Bergbau im Schwarzwald.&amp;#039;&amp;#039; Herausgabe durch Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, Baden-Württemberg, Freiburg im Breisgau, 2004, ISBN 3-00-014636-9.&lt;br /&gt;
* Lagerstätten und Bergbau bei Wieden im Südschwarzwald, Geologie, Mineralogie, Bergbaugeschichte, Grubenbetrieb, Besucherbergwerk und Geotourismus im Biosphärengebiet, Sonderausgabe der Zeitschrift „Der Erzgräber“, 2020, 180 S. https://www.vfmg-freiburg.de/images/pdf/Buch_komplett.pdf&lt;br /&gt;
* [[Gregor Markl]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwarzwald. Lagerstätten und Mineralien aus vier Jahrhunderten. Band 4. Südlicher Schwarzwald&amp;#039;&amp;#039;. Bode, Salzhemmendorf-Lauenstein, 2017, ISBN 978-3-942-588232&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bergwerk Finstergrund}}&lt;br /&gt;
* [http://www.finstergrund.de/ Besucherbergwerk Grube Finstergrund]&lt;br /&gt;
* [http://kartan.de/index.php?id=finstergrund Fotos aus dem Bergwerk Finstergrund]&lt;br /&gt;
* [https://www.badische-zeitung.de/seit-40-jahren-lockt-das-besucherbergwerk-finstergrund-besucher Nicolai Ernesto Kapitz: &amp;#039;&amp;#039;Seit 40 Jahren lockt das Besucherbergwerk Finstergrund Besucher.&amp;#039;&amp;#039; Badische Zeitung, 11. Mai 2022]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Besucherbergwerke im Schwarzwald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaubergwerk in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Silberbergwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wieden (Schwarzwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus (Schwarzwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergwerk in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Lörrach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Morten Haan</name></author>
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