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	<title>Finsterbergen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T03:57:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Finsterbergen&amp;diff=136124&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Bergmann: offenbar ist nur der Hauptort Friedrichroda ein Luftkurort</title>
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		<updated>2026-01-15T22:02:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;offenbar ist nur der Hauptort Friedrichroda ein Luftkurort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Friedrichroda&lt;br /&gt;
| Ortswappen                = DEU Finsterbergen (Friedrichroda) COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung   = &lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 50/50/04/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 10/35/21/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 477 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 7.57&lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 1367&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2023-08-24&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.friedrichroda.info/fileadmin/Mediendatenbank/Rathaus/02_Verwaltung/Amtsblatt/Reinhardsbrunner_Echo_Amtsblatt09_2023.pdf#page=2 |titel=Reinhardsbrunner Echo Nr. 9/2023|hrsg=Stadt Friedrichroda |datum=2023-09-08 |seiten=2 |abruf=2023-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 2007-12-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach         = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 99894&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 03623&lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = &lt;br /&gt;
| Poskarte                  = &lt;br /&gt;
| Bild                      = Finsterbergen Ortslage.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung         = Blick über die Ortslage zur Kirche&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Finsterbergen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Friedrichroda]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Gotha]] am Nordhang des [[Thüringer Wald]]es. Der staatlich anerkannte [[Heilklimatischer Kurort |Heilklimatische Kurort]] hat etwa 1350 Einwohner und eine Fläche von 7,5 km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Finsterbergen im Jahr 1141 als [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] des [[Kloster Reinhardsbrunn|Klosters Reinhardsbrunn]]. Der Ort entstand als Siedlungskern um den Dorfteich. Nachfahren der ersten Siedler sind in den heute stark vertretenen Namen wie Oschmann, Faulstich, Frank, Gessert, Hildebrandt, Pfauch und Ortlepp zu vermuten.&amp;lt;ref&amp;gt;In der &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Herzogtums Gotha&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1753 steht auf Seite 146 vermerkt: &amp;#039;&amp;#039;„Unten an diesem Berge liegt das Dorf Finsterbergen; ... so ist es doch ein sehr altes Dorf. Wenigstens wird es in dem oben Cap. II § 5 not. angeführten Diplomate Marcolfi Anno 1141 bereits viculus Disterberc oder das Dörflein Disterberc genennet.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Finsterbergen gehörte zum Herrschaftsbereich des Grafen [[Ludwig der Bärtige|Ludwig des Bärtigen]], der auf der [[Schauenburg (Friedrichroda)|Schauenburg]] bei Friedrichroda residierte. Im Jahre 1114 kaufte das im Jahre 1086 gegründete Kloster [[Reinhardsbrunn]] große Teile Landes aus dem Besitz Ludwigs für 40 Mark Silber. Damit wurde Finsterbergen ein Klosterdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15. Jahrhundert erfuhr der Kupfererz- und Silberbergbau im Thüringer Wald eine starke Förderung durch die [[Wettiner|wettinischen Landesherren]]. Systematisch wurde selbst in Schluchten und entlegenen Bergtälern nach Erzadern „gemutet“. Auch im Quellgebiet der Leina, unweit des &amp;#039;&amp;#039;Brandleiteteiches&amp;#039;&amp;#039; kann ein solcher Bergwerksversuch bestätigt werden. Das Bergwerk umfasste zwei heute verschüttete Stollen, davon kaum 200 Meter entfernt am Bachufer ein mit hölzernen Wasserrädern betriebenes Pochwerk zum Zerkleinern der Erze sowie diesem unmittelbar benachbart ein zugehöriger Schmelzofen mit Schlackenhalde sowie Wassergräben und Stauteiche zum Antrieb der Wasserräder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Mehnert |Hrsg=Kulturbund, Kreisverband Gotha |Titel=Auf den Spuren eines alten Schmelzwerkes am Brandleiteteich bei Finsterbergen |Sammelwerk=Der Friedenstein |Band=Aprilheft |Verlag= |Ort=Gotha |Datum=1957 |ISBN= |Seiten=61–62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkriegs]] 1525 erhoben sich die Bauern gegen die Klöster und zerstörten unter anderen auch das Kloster Reinhardsbrunn. Herzog [[Johann der Beständige]] erklärte das Vermögen des zerstörten Klosters für fürstliches Eigentum, gründete [[Rentamt|Rentämter]] und baute eine neue Verwaltung in den Gebieten auf. Finsterbergen gehörte seitdem zum landesherrschaftlichen [[Amt Reinhardsbrunn]], welches ab 1640 zum Herzogtum [[Sachsen-Gotha]], ab 1672 zum Herzogtum [[Sachsen-Gotha-Altenburg]] und ab 1826 zum [[Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] kam es nur einmal zu Plünderungen im Ort, 1647 fand ein Einfall von 400 schwedischen Reitern statt, die den auf 55 Hofstellen angewachsenen Ort heimsuchten. Der Krieg hatte auch die Zunahme von Wölfen und anderen Raubtieren zur Folge, die den Herden der Finsterberger Bauern gefährlich werden konnten. In mehreren Treibjagden gelang fast die Ausrottung der Wölfe, Bären und Luchse im Umkreis von Finsterbergen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Touristatlas&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Kührt, Hans Bleckert |Hrsg= |Titel=Friedrichroda, Tabarz, Finsterbergen |Sammelwerk=Tourist Wanderatlas |Band= |Verlag=VEB Tourist Verlag |Ort=Leipzig |Datum=1978 |ISBN= |Seiten=7–10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die barocke Dreifaltigkeits-Kirche stammt aus dem 17. Jahrhundert. Seit 1926 existiert in Finsterbergen eine eigenständige evangelische Kirchengemeinde, sie war zuvor mit Altenbergen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile der Waldungen um Finsterbergen gehörten seit dem Spätmittelalter bis 1945 zum Waldbesitz von sieben Dörfern aus dem nördlichen Vorland des Thüringer Waldes – Grundlage war die „Freiwaldgerechtigkeit“. Im 19. Jahrhundert führte die Gemeinde Finsterbergen langjährige Prozesse gegen die herzogliche Verwaltung, um die kostenlose Nutzung und Betretung der Wälder zu bewahren. Auch ein Wildschaden-Prozess wurde geführt und gewonnen, als Entschädigung gelangten umfangreiche Acker- und Weideflächen in den Besitz des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Reichstagswahlen des Jahres 1877 wurden in Finsterbergen 56 der 131 möglichen Wahlstimmen für die Sozialdemokratische Arbeiterpartei abgegeben. Politisch organisierte Vereine entstanden neben Sport- und Musikvereinen. 1889 entstand als Hilfsverein die Finsterbergener Spar- und Darlehenskasse für Arbeiter und Bedürftige.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Touristatlas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Finsterbergen1905.jpg|mini|Ortsansicht mit erstem Kurhaus (1906)]]&lt;br /&gt;
Dem für das Gemeinwohl gegründeten Verschönerungsverein Finsterbergens verdankt die Gemeinde die Schaffung zahlreicher Aussichtspunkte, Schutzhütten, Wanderwege und Sehenswürdigkeiten im Ortsbild. Im Sommer 1888 begrüßte der Ort die ersten Feriengäste. Im Jahr 1894 zählte man 300 Gäste, im Jahr 1900 rund 1500 Gäste und 1913 etwa 4000 Gäste, die sich meist eine Woche im Ort aufhielten. Zur Unterbringung der Kurgäste wurde vom Wirt des Gasthauses &amp;#039;&amp;#039;Zur Tanne&amp;#039;&amp;#039; das Berghotel errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Touristatlas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren der [[Weimarer Republik]] trafen sich hier evangelische Pfarrer, die in Opposition zur [[Deutsche Christen|deutsch-christlichen]] Bewegung in der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen|Thüringer Kirche]] standen und gründeten den &amp;#039;&amp;#039;Finsterbergener Arbeitskreis&amp;#039;&amp;#039;, der später im [[Wittenberger Bund]] aufging und sich der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1934 war das Haus „Felsenstein“ Sitz des Landesbauernrates Thüringen, einer Unterorganisation des [[Reichsbauernrat]]es innerhalb des [[Reichsnährstand]]es. Eigentümerin war die Stiftung „Thüringer Bauerndank Finsterbergen“. Hier fanden mindestens sechs Landesbauerntage (bis Dezember 1938) unter dem Vorsitz des Landesbauernführers [[Rudi Peuckert]] und des Geschäftsführers des Landesbauernrates Fritz Gareiß statt, sowie vom 27. Februar bis 1. März 1939 die Tagung der Sprecher, der Vorsitzenden der Ehrenräte und der Geschäftsführer aller deutschen Landesbauernräte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv Berlin (BArch), R 16 I, Nr. 2126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten zehn [[Kriegsgefangene]] aus [[Frankreich]] und [[Belgien]] im Sägewerk Frank und bei Firma Gessert und [[Serben]] bei der Firma Rodius Schmedding &amp;amp; Co. [[Zwangsarbeit]] leisten. Zwölf Zwangsarbeiter aus [[Polen]] und der [[Sowjetunion]] wurden im Sägewerk und im Fuhrgeschäft Heinrich Oschmann &amp;amp; Söhne eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten, Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtliche Wegweiser&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8 &amp;#039;&amp;#039;Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. Erfurt 2003, S. 84, ISBN 3-88864-343-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Waldstück nahe dem &amp;#039;&amp;#039;Vierpfennighaus&amp;#039;&amp;#039;, im Gebiet der Birkenheide, erinnert ein Massengrab an 15 [[Wehrmacht]]ssoldaten, die gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] am 7. April 1945 von US-amerikanischen Soldaten des 3. Bataillon/345. IR erschossen wurden,&amp;lt;ref&amp;gt;Buchautor Lothar Günther: &amp;quot;Thüringische Landeszeitung Ausgabe Gotha vom 6. Juni 2015, S. 18/Lokales&amp;lt;/ref&amp;gt; da einzelne Soldaten an einer Baumsperre, trotz sichtbaren Zeichens, sich ergeben zu wollen, den US-Kommandeur und Soldaten erschossen hatten. Des Weiteren fielen weitere 15 Wehrmachtssoldaten in einem verhältnismäßig großen Waldgebiet entlang der Langebergstraße bei Kämpfen mit den vorrückenden Amerikanern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Engelsbach eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiligabend 1982 wurde aus Finsterbergen durch Vermittlung von [[Horst Kurt Greim]] erstmals ein Fernsehgottesdienst des ZDF aus der DDR übertragen, was als historisches Zeichen der Verbundenheit von Ost und West aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2007 wurde Finsterbergen nach Friedrichroda eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2007.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Zusammenhang wurden viele Straßen umbenannt, um Namensdopplungen mit Straßen in Friedrichroda zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finsterbergen ist staatlich anerkannter [[Kurort]] mit der Artbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Heilklimatischer Kurort]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.thueringen.de/imperia/md/content/tmwta/tourismus/__bersicht_heilb__der__kurorte.pdf |wayback=20111219052727 |text=Thüringer Heilbäder und Kurorte}} (PDF; 8&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor = Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft |url = https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/89244/7_6473_stand_und_entwicklung_der_finanziellen_situationen_der_kommunen_in_thueringen |titel = Stand und Entwicklung der finanziellen Situationen der Kommunen in Thüringen |titelerg = Drucksache 7/6473, Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE vom 11.10.22 |werk = Thüringer Landtag, Parlamentsdatenbank |datum = 2022-10-14 |seiten = 1455 |sprache = de |abruf = 2026-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Finsterbergener Tracht.jpg|mini|hochkant=0.7|Tracht in Finsterbergen]]&lt;br /&gt;
Die Bewohner Finsterbergens waren noch im 19. Jahrhundert landesweit bekannt als [[Kärrner|Fuhrleute]]. Als mit dem Ausbau der Eisenbahn zunehmend das Fuhrmannswesen verdrängt wurde, fertigten zahlreiche Familien [[Puppe]]nteile in [[Heimarbeit]]. Finsterbergen war auch bekannt für eigene Trachten, die bei Festlichkeiten getragen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Talgrund der Leina war die Kraft des Gebirgsbaches Anlass für den Bau mehrerer Hammerwerke und Sägemühlen, diese gingen in moderne Betriebe auf – eine Tischlerei, ein Sägewerk und ein Bus- und Fuhrunternehmen sitzen heute vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Elend dieser Heimarbeiter inspirierte [[Martin Andersen Nexø]], der im Winter 1910/11 in Finsterbergen weilte, zu der Novelle „Die Puppe“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.martin-andersen-nexoe.de/leben_lang.php?lang=de |titel=Martin Andersen Nexö – Leben |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110719061133/http://www.martin-andersen-nexoe.de/leben_lang.php?lang=de |archiv-datum=2011-07-19 |offline=1 |abruf=2012-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Heute ist Finsterbergen ein vielbesuchter Erholungsort und besitzt auch ein kleines Heimatmuseum, einige Pensionen, zwei große Hotels, einen Reiterhof und ein Schwimmbad. Direkt im Ortskern an der &amp;#039;&amp;#039;Rennsteigstraße&amp;#039;&amp;#039; trifft man auf das Hotel &amp;#039;&amp;#039;Zur Linde&amp;#039;&amp;#039;. Das langjährige Traditionshotel &amp;#039;&amp;#039;Zur Tanne&amp;#039;&amp;#039; ist seit ca. 2019 geschlossen. Das auf der Anhöhe des &amp;#039;&amp;#039;Finsterbergs&amp;#039;&amp;#039; (552 m) errichtete &amp;#039;&amp;#039;Kurhaus Felsenstein&amp;#039;&amp;#039; wurde 1972 abgerissen, und an gleicher Stelle bis 1976 das &amp;#039;&amp;#039;[[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]-Ferienheim „Wilhelm Pieck“&amp;#039;&amp;#039; mit 250 Betten errichtet. Nach der Wende wurde dieses modernisiert und wechselte mehrfach den Eigentümer und seinen Namen. Seit 2002 trägt es den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Tannhäuser (Dichter)|Tannhäuser]] Hotel Rennsteigblick&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Finsterbergen existiert seit 1998 eine [[Parkeisenbahn]] mit 600 mm Spurweite, welche den Spitznamen „Flinker Lothi“ trägt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oscar-am-freitag.de/archiv/parkeisenbahn-finsterbergen-faehrt-wieder/ &amp;#039;&amp;#039;Parkeisenbahn Finsterbergen fährt wieder.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Drei Kilometer nordöstlich von Finsterbergen verläuft die [[Bundesstraße 88]] [[Eisenach]]–[[Ilmenau]]. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;[[Boxberg (Gotha)|Gotha-Boxberg]]&amp;#039;&amp;#039;, etwa 14&amp;amp;nbsp;km nördlich gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buslinien 844, 845 und 852 der [[Regionale Verkehrsgemeinschaft Gotha|Regionalen Verkehrsgemeinschaft Gotha]] verbinden Finsterbergen vor allem mit [[Friedrichroda]] (Entfernung: 7&amp;amp;nbsp;km) und der Kreisstadt [[Gotha]] (Entfernung: ca. 20&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Regional- und Straßenbahnanschluss besteht am Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Friedrichroda,&amp;#039;&amp;#039; der nächste Fernbahnhof ist &amp;#039;&amp;#039;Gotha&amp;#039;&amp;#039; an der [[Thüringer Bahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die [[Dreifaltigkeitskirche (Finsterbergen)|Dreifaltigkeitskirche in Finsterbergen]] stammt aus dem Jahre 1730. Ab 1662 befand sich ein hölzerner Vorbau an gleicher Stelle.&lt;br /&gt;
* Ein Gedenkstein erinnert an die Tradition der jährlichen Sängertreffen.&lt;br /&gt;
* Das Ortsmuseum&lt;br /&gt;
* Besonders im oberen Ortsteil trifft man auf einige frisch renovierte Pensionsgebäude aus der Gründerzeit um 1900.&lt;br /&gt;
* Im Leinagrund unterhalb des Ortes befindet sich am &amp;#039;&amp;#039;[[Totenweg]]&amp;#039;&amp;#039; eine sehenswerte Brücke aus dem Jahr 1857.&lt;br /&gt;
* Im Ortsbild begegnet man an mehreren Plätzen alten Brunnenbecken. Die Wasserversorgung war für die Bewohner besonders im Winter problematisch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Finsterbergen-Kirche-4.JPG|Dreifaltigkeitskirche&lt;br /&gt;
Finsterbergen memorial.jpg|Musik-Gedenkstein&lt;br /&gt;
Finsterbergen Museum.jpg|Ortsmuseum&lt;br /&gt;
Finsterbergen-Totenbrücke-2-CTH.JPG|Brücke am Totenweg&lt;br /&gt;
Hotel Rennsteigblick Finsterbergen.jpg|Hotel Rennsteigblick&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Bert Sumser]] (1913–2009), Leichtathletiktrainer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|16061462-4}}&lt;br /&gt;
* [http://finsterbergen.de/ finsterbergen.de – Homepage der Kurverwaltung Finsterbergen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Friedrichroda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16061462-4|LCCN=n/83/30338|VIAF=152006482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gotha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Friedrichroda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1141]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2007]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Bergmann</name></author>
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