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	<title>Finnwal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T19:02:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Finnwal&amp;diff=93902&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gescheitert: Die Walexperten sind sich bis dato uneinig welche Walart in Wismar gesichtet wurde. Das Deutsche Meeresmuseum kann die Walart nicht sicher bestimmen, während der Meeresbiolgoge Robert Marc Lehmann ihn sicher für einen Buckelwal hält. Hier eine Quelle:https://www.nordkurier.de/regional/nordwestmecklenburg/zwei-wochen-nach-der-ersten-sichtung-in-der-ostsee-wie-geht-es-dem-verirrten-wal-4439491 Den Link zum facebook post des Deutschen Meeresmuseum kann ich nicht posten da zu lang.</title>
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		<updated>2026-03-19T22:01:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Walexperten sind sich bis dato uneinig welche Walart in Wismar gesichtet wurde. Das Deutsche Meeresmuseum kann die Walart nicht sicher bestimmen, während der Meeresbiolgoge Robert Marc Lehmann ihn sicher für einen Buckelwal hält. Hier eine Quelle:https://www.nordkurier.de/regional/nordwestmecklenburg/zwei-wochen-nach-der-ersten-sichtung-in-der-ostsee-wie-geht-es-dem-verirrten-wal-4439491 Den Link zum facebook post des Deutschen Meeresmuseum kann ich nicht posten da zu lang.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Finnwal&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Balaenoptera physalus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Balaenoptera&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Furchenwale&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Balaenopteridae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Bartenwale&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Mysticeti&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Wale&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cetacea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Finhval (1).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Blas]]ender Finnwal vor Grönland&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fin whale size.svg|mini|Größenvergleich zwischen Finnwal und Mensch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Finnwale.JPG|mini|Zwei Finnwale, die namensgebende ausgeprägte [[Finne (Flosse)|Finne]] ist gut erkennbar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Finwhaleapproach.jpg|mini|Entgegenkommender Finnwal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stralsund, im Meeresmuseum (2013-02-13), by Klugschnacker in Wikipedia (46).JPG|mini|[[Finnwalskelett von 1825 im Meeresmuseum Stralsund|Finnwalskelett im Meeresmuseum Stralsund]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Finnwal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera physalus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Art]] der [[Furchenwale]] und der nächste Verwandte des [[Blauwal]]s. Laut einer 2023 veröffentlichten wissenschaftlichen Untersuchung ist der Finnwal durch seine Verbreitung und sein Gewicht die global an [[Biomasse]] reichste wildlebende [[Säugetier]]art.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pnas.org/doi/full/10.1073/pnas.2204892120 The global biomass of wild mammals], auf: PNAS vom 27. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Erwachsene Männchen werden auf der Nordhalbkugel 18 bis 24&amp;amp;nbsp;Meter und auf der Südhalbkugel 20 bis 27&amp;amp;nbsp;Meter lang. Weibliche Tiere sind etwas größer als männliche, dabei ungefähr gleich schwer, mit etwa 40 bis 70&amp;amp;nbsp;Tonnen. Der Finnwal ist sehr viel schlanker und leichter als ein gleich langer Blauwal und wiegt sogar weniger als manche kürzere Walarten wie [[Grönlandwal]] oder [[Pottwal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rücken von Finnwalen ist dunkelgrau bis schwarzbraun; der Bauch sowie die Unterseite von [[Flipper (Flosse)|Flipper]] und [[Fluke]] sind weiß gefärbt. Sicher identifiziert werden kann die Art an der asymmetrischen Farbverteilung am vorderen Körperbereich: der Unterkiefer ist rechts weiß, links aber dunkel. Diese Färbung erstreckt sich auch auf die Barten. Mundinnenraum und Zunge sind umgekehrt gefärbt. Einige Dutzend Kehlfurchen erstrecken sich vom Unterkiefer bis zum Nabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Balaenoptera physalus - distribution range.svg|mini|Verbreitung des Finnwals]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LMazzuca Fin Whale.jpg|mini|Seitenansicht eines Finnwals: Rechtsaspekt]]&lt;br /&gt;
Der Finnwal ist in allen Ozeanen verbreitet. Küstenregionen werden gemieden. Für die Wintermonate wandern die Wale in subtropische, gemäßigt-warme Gewässer zur Paarung sowie der Geburt ihrer Jungen. Im Sommer wandern sie zur Nahrungsaufnahme in die kälteren Gewässer der Arktis bzw. Antarktis. Da die Jahreszeiten auf den Erdhalbkugeln einander entgegengesetzt sind, begegnen sich südliche und nördliche Populationen am Äquator nie. Manche Zoologen sehen in ihnen getrennte [[Unterart]]en: den Nördlichen Finnwal (&amp;#039;&amp;#039;B.&amp;amp;nbsp;p. physalus&amp;#039;&amp;#039;) und den Südlichen Finnwal (&amp;#039;&amp;#039;B.&amp;amp;nbsp;p. quoyi&amp;#039;&amp;#039;). Der Südliche ist etwa 10 % größer als der Nördliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Finnwale werden meist alleine angetroffen, leben aber auch in Gruppen von etwa sechs Tieren. Auch größere Gruppen wurden regional gesichtet. Der Finnwal schwimmt schneller und taucht tiefer als die meisten anderen [[Großwale]]. Er ist bis zu knapp 50&amp;amp;nbsp;km/h schnell und erreicht regelmäßig Tauchtiefen von weit über 200&amp;amp;nbsp;Meter. Dabei bleibt er etwa fünfzehn Minuten unter Wasser. Die Nahrung besteht fast ausschließlich aus [[Krill]], der durch die Barten gesiebt wird. Aber auch kleinere Schwarmfische werden akzeptiert. Der Schwarm wird in hoher Geschwindigkeit umkreist, so zu einem dichten Haufen zusammengetrieben, dann legt sich der Bartenwal auf die rechte Seite, um das Maul leichter schließen und die Fische verschlingen zu können. Dabei nimmt der Finnwal zwischen 60 und 82&amp;amp;nbsp;Tonnen Meerwasser auf einmal vorn in seinen Körper auf und verdoppelt damit kurzzeitig sein Körpervolumen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wissen/wal-fang-gross-maul-1.341524 Groß-Maul], sueddeutsche.de, 28. November 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Tag werden bis zu zwei Tonnen Nahrung aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Das Kalb wird nach zwölfmonatiger Tragzeit im Spätherbst nach dem Eintreffen im Winterquartier geboren. Es ist etwa sechseinhalb Meter lang und wiegt 1800&amp;amp;nbsp;Kilogramm. Es wird etwa sechs Monate gesäugt, bis es eine Länge von zehn bis zwölf Metern erreicht hat. Finnwale erreichen die sexuelle Reife, bevor sie ausgewachsen sind, im Alter von sechs bis zehn Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walfang und Schutz ==&lt;br /&gt;
Durch seine Schnelligkeit und seinen Vorzug, im offenen Meer zu leben, hatte der Finnwal lange Zeit keine Jagdfeinde. Erst im späten 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entwickelte der Mensch Möglichkeiten, Finnwale zu jagen. Zunächst blieb der Blauwal als Beute attraktiver. Erst als dieser nahezu ausgerottet war, ging man dazu über, in großem Stil Finnwale zu jagen. So wurden 1937/38 im Südpolarmeer über 28.000 Finnwale erbeutet. Der [[Walfang]] ging bis in die späten 1960er Jahre unvermindert weiter, bis die Bestände nahezu [[Überfischung|geplündert]] waren. 1982&amp;amp;nbsp;stimmte die [[Internationale Walfangkommission]] (IWC) zu, ab 1986 den kommerziellen Fang von Finnwalen solange einzustellen, bis die Bestände sich erholt haben. Nachdem die isländische Regierung im Jahr 2006 beschlossen hatte, den kommerziellen Walfang wieder zu erlauben, wurde kurz danach, am 22.&amp;amp;nbsp;Oktober 2006, der erste erlegte Finnwal angelandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Bestand wird auf rund 400.000 Südliche und 70.000 Nördliche Finnwale geschätzt. Seine exzessive Ausbeutung hatte den Bestand auf unter 5000 gedrückt. Finnwale kommen zwar deutlich häufiger vor als der Blauwal, gelten aber ebenfalls als [[Artenschutz|gefährdete Art]]. Die [[American Cetacean Society]] geht 2003 von etwa 15.000 Finnwalen auf der Südhalbkugel und 40.000 auf der Nordhalbkugel aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 wurde die weltweite Population der Finnwale auf 100.000 bis 140.000 fortpflanzungsfähige Tiere geschätzt.&amp;lt;ref name=Jefferson&amp;gt;{{cite book|last1=Jefferson|first1=Thomas A.|last2=Webber|first2=Marc A.|last3=Pitman|first3=Robert L.|url=https://books.google.com/books?id=sc-cBAAAQBAJ&amp;amp;dq=Fin+whale&amp;amp;pg=PA54|year=2015|title=Marine Mammals of the World: A Comprehensive Guide to Their Identification|publisher=Academic Press|edition=2nd|pages=54–58|isbn=978-0-12-409542-7 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Davon leben schätzungsweise 70.000 Tiere im Nordatlantik, 50.000 im Nordpazifik und 25.000 in der Südhemisphäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;iucn status 04 February 2018&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=https://www.iucnredlist.org/species/2478/50349982 |title=Fin Whale |publisher=Whale and Dolphin Conservation (WDC)|access-date=2026-01-09 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Finnwalskelett Kopf von links.JPG|mini|Walschädel, im Besitz des Stralsunder Meeresmuseums]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft ==&lt;br /&gt;
Finnwal und Blauwal sind eng miteinander verwandt. Untersuchungen an der [[Mitochondriale DNA|mitochondrialen DNA]] haben ergeben, dass Finnwale und Blauwale in der Lage sind, [[Hybride]] zu zeugen, obwohl die Entwicklungslinien beider Arten seit mindestens fünf Millionen Jahren getrennt sind. Gelegentlich kommt es zu Kreuzungen zwischen beiden Arten. Weibliche Hybride können sogar fruchtbar sein. Die Ähnlichkeiten im [[Karyotyp]] helfen dabei, Inkompatibilitäten bei der [[Meiose]] zu reduzieren und die Wahrscheinlichkeit der Fruchtbarkeit zu erhöhen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArnasonGullberg1993&amp;quot;&amp;gt;Ú. Árnason, A. Gullberg: &amp;#039;&amp;#039;Comparison between the complete mtDNA sequences of the blue and the fin whale, two species that can hybridize in nature.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Molecular Evolution&amp;#039;&amp;#039;, (1993), 37(4):312–322.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. Bérubé, A. Aguilar: &amp;#039;&amp;#039;A new hybrid between a blue whale, „Balaenoptera Musculus“, and a fin whale, „B. Physalus“: frequency and implications of hybridization&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Marine Mammal Science]]&amp;#039;&amp;#039;, (2006), 14(1):82–98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Barthelmess: &amp;#039;&amp;#039;Over een mogelijke hybride tussen een Gewone en een Blauwe Vinvis.&amp;#039;&amp;#039; In: Marswin: &amp;#039;&amp;#039;Tijdschrift uitgegeven door de Vlaamse Vereniging voor de Bestudering van de Zeezoogdieren&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 8, No. 1, 1987, S. 9–12. {{Webarchiv |url=http://www.cetacea.de/artikel/feature/2008/hybrid/ |wayback=20150225025316 |text=Archivlink}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenserwartung ==&lt;br /&gt;
Das Höchstalter des Finnwals liegt bei über 100 Jahren. Anhand der chemischen Untersuchung der [[Aminosäure]]n in der [[Augenlinse]] eines 17&amp;amp;nbsp;Meter langen und 24&amp;amp;nbsp;Tonnen schweren Finnwales, der im Sommer 2010 im dänischen [[Vejle Fjord]] strandete, stellten Spezialisten ein Alter von 130 bis 140&amp;amp;nbsp;Jahren fest. Das Tier litt aufgrund seines hohen Alters an [[Arthrose]].&amp;lt;ref&amp;gt;Spiegel online: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,726796,00.html Rekordverdächtig: 140 Jahre alter Wal strandet in Dänemark], 2.&amp;amp;nbsp;November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sichtungen lebender Exemplare und Funde von Kadavern ==&lt;br /&gt;
Auch wenn der Finnwal gewöhnlich Bewohner größerer Meere ist, wird er gelegentlich auch in [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]] festgestellt, häufig als Totfund. So hielt sich im Sommer 2003 ein 15&amp;amp;nbsp;Meter langer Finnwal mehrere Tage lang in der [[Kieler Förde]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Stern: {{Webarchiv |url=http://www.stern.de/wissen/natur/irrfahrt-odyssee-in-der-ostsee-511113.html |wayback=20131012055950 |text=&amp;#039;&amp;#039;Irrfahrt: Odyssee in der Ostsee&amp;#039;&amp;#039;}} abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2003 und Juli 2007 wurde je ein toter Finnwal aus dem [[Hamburger Hafen]] geborgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2005 wurde in der Ostsee in der Nähe der Insel [[Rügen]] ein toter Finnwal entdeckt. Der Kadaver wurde am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2005 nach [[Stralsund]] geschleppt und im dortigen [[Nautineum Dänholm|Nautineum]] auf dem [[Dänholm]] mit zwei [[Schwimmkran]]en an Land gebracht und vor Ort untersucht, vermessen und präpariert. Dieser Wal, ein geschlechtsreifes männliches Exemplar, hatte eine Länge von 17,1&amp;amp;nbsp;Metern, ein Gewicht von ca. 40&amp;amp;nbsp;Tonnen und ein geschätztes Alter von ca. 10 bis 15&amp;amp;nbsp;Jahren. Es handelte sich um den größten bislang vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns gefundenen Finnwal.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/40-tonnen-koloss-toter-finnwal-vor-ruegen-entdeckt-a-364733.html &amp;#039;&amp;#039;40-Tonnen-Koloss  Toter Finnwal vor Rügen entdeckt&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.&amp;amp;nbsp;Januar 2006 wurde in einer Bucht vor [[Wismar]] ein weiterer Finnwal-Kadaver in der Ostsee gefunden. Der Fund hat für die Wissenschaftler eine besondere Bedeutung, weil Walkadaver in der Ostsee sonst nur im Sommer gefunden wurden und dann bereits stark aufgedunsen im [[Verwesung]]szustand waren. Das führt u.&amp;amp;nbsp;a. dazu, dass die Waldarstellungen nicht immer exakt sind. Das Tier, das den Ausgang zum Ozean nicht mehr fand, ist offenbar verhungert. Sein [[Skelett]] wird aufbewahrt, um später in einem Neubau des [[Deutsches Meeresmuseum|Meeresmuseums Stralsund]], dem [[Ozeaneum Stralsund|Ozeaneum]], ausgestellt zu werden. Wegen Eises konnte der Kadaver nicht auf dem Wasserweg zum Nautineum verbracht werden. Die Umweltorganisation [[Greenpeace]] bot sich an, den Transport unentgeltlich zu übernehmen, wenn sie den Kadaver einige Stunden für eigene Vermessungszwecke haben dürfe; mit den Maßen wolle man ein aufblasbares Walmodell in Originalgröße herstellen. Stattdessen transportierten Greenpeace-[[Aktivismus|Aktivisten]] diesen Finnwal am 18.&amp;amp;nbsp;Januar 2006 nach Berlin, um damit vor der [[Japanische Botschaft in Berlin|Japanischen Botschaft]] gegen den Walfang in Japan zu demonstrieren. Laut Auskunft des Direktors des Meeresmuseums, Benke, hat diese Aktion dank der niedrigen Außentemperaturen dem Kadaver nicht geschadet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16.&amp;amp;nbsp;August 2006 wurde wieder in der [[Flensburger Förde]] ein Finnwal gesichtet, der von der [[Wasserschutzpolizei]] auf den Namen „Henry“ getauft wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/nordsee-finnwal-henry-offenbar-gerettet/742756.html &amp;#039;&amp;#039;Finnwal &amp;quot;Henry&amp;quot; offenbar gerettet&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen dem 14. und 25.&amp;amp;nbsp;März 2007 wurde zum wiederholten Male ein Finnwal in der Flensburger Förde, insbesondere in der Wasserslebener Bucht und vor [[Sonwik]], beobachtet. Im Stralsunder Meeresmuseum sowie im [[Budapest]]er [[Ungarisches Naturwissenschaftliches Museum|Naturwissenschaftlichen Museum]] sind [[Taxidermie|präparierte]] Skelette von Finnwalen ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2014 wurde auf der Kanareninsel [[Fuerteventura]] ein toter Finnwal angespült. Der Kadaver befand sich zum Zeitpunkt des Fundes in sehr gutem Zustand. Das Tier wurde von der Universität von [[Las Palmas de Gran Canaria|Las Palmas]] in Zusammenarbeit mit Experten der Gesellschaft für Meeressäuger auf den Kanaren untersucht. Das Skelett des 20&amp;amp;nbsp;Meter langen Finnwals sollte ebenfalls präpariert und ausgestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Teneriffa News: [http://www.teneriffa-news.com/news/kanaren/toter-finnwal-auf-fuerteventura-gestrandet_9057.html &amp;#039;&amp;#039;Toter Finnwal auf Fuerteventura gestrandet&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 13.&amp;amp;nbsp;März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 2014 wurde im [[Golf von Triest]] mehrmals ein ca. 10 bis 12&amp;amp;nbsp;Meter langer Finnwal gesichtet und fotografiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Meldung der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; wurde am 7.&amp;amp;nbsp;August 2015 vor [[Klaipėda]] ein ca. 17&amp;amp;nbsp;Meter langer und etwa 23&amp;amp;nbsp;Tonnen schwerer Finnwal von litauischen Fischern gesichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 27.&amp;amp;nbsp;August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise war es dieses Tier, das wenige Tage später in der [[Danziger Bucht]] tot angeschwemmt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tt.com/artikel/10427410/polnische-wissenschafter-suchen-kuehlhallen-fuer-toten-finnwal |titel=Polnische Wissenschafter suchen Kühlhallen für toten Finnwal |werk=tt.com |hrsg=[[Tiroler Tageszeitung]] |datum=2015-08-26 |abruf=2024-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25.&amp;amp;nbsp;April 2017 wurde etwa 15&amp;amp;nbsp;[[Seemeile]]n vor der Küste von [[Tossa de Mar]] an der spanischen Mittelmeerküste ein etwa 24&amp;amp;nbsp;Meter langer Kadaver eines Finnwals gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.arena-info.com/arena/newsdetails/datum/2017/04/28/24-meter-langer-finnwal-vor-tossa-tot-im-meer |wayback=20200809110434 |text=ARENA online: &amp;#039;&amp;#039;24 Meter langer Finnwal vor Tossa tot im Meer&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der aufgeblähte Kadaver lässt vermuten, dass das Tier vermutlich schon mehrere Tage zuvor gestorben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.elpuntavui.cat/societat/article/5-societat/1127800-apareix-una-balena-morta-en-la-costa-de-tossa-de-mar.html elpuntavui.cat: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ca|Apareix una balena morta en la costa de Tossa de Mar}}&amp;#039;&amp;#039;] (katalanisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;August 2017 wurde am Strand der Nordseeinsel [[Texel]] ein etwa 19&amp;amp;nbsp;Meter langer Kadaver eines weiblichen Finnwals angespült. Der Kadaver befand sich bereits in einem fortgeschrittenen Zustand der Verwesung. Es wird angenommen, dass das Tier infolge einer Kollision mit einem Schiff zu Tode gekommen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ecomare.nl/verdiep/nieuws/gewone-vinvis-aangespoeld ecomare.nl: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|nl|Gewone vinvis aangespoeld}}&amp;#039;&amp;#039;] (niederländisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2021 wurde im Mittelmeer –&amp;amp;nbsp;im [[Golf von Neapel]]&amp;amp;nbsp;– der Kadaver eines 20–23&amp;amp;nbsp;m langen und rund 70&amp;amp;nbsp;Tonnen schweren weiblichen Finnwals entdeckt. Aufmerksam wurde die [[Guardia Costiera|italienische Küstenwache]] zuvor auf ein Walkalb, das hilflos und verwirrt im Hafen von [[Sorrent]] gesichtet wurde; bei der Suche nach dem Kalb wurde das tote Muttertier von Tauchern in 20&amp;amp;nbsp;m Tiefe gefunden. Als Todesursache wird eine [[Morbillivirus|masernartige]] Virusinfektion angenommen, die zu Entzündungen von Lungen und Hirnhaut sowie einer Schwächung des Immunsystems geführt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Rüb: [https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tiere/hafen-von-neapel-toter-wal-im-mittelmeer-geborgen-17157918.html &amp;#039;&amp;#039;Wal im Hafen von Neapel: Ein toter Riese im Mittelmeer&amp;#039;&amp;#039;]. FAZ, 21.&amp;amp;nbsp;Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/panorama/italien-riesiger-wal-kadaver-im-golf-von-neapel-entdeckt-a-a1d3378e-0bff-4bef-ab98-baf86f597455 &amp;#039;&amp;#039;Italien: Riesiger Walkadaver im Golf von Neapel entdeckt&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, 21.&amp;amp;nbsp;Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2022 wurde von der Sichtung einer Ansammlung von etwa 1000 Finnwalen im Seegebiet zwischen den Südlichen Orkneyinseln und der Antarktischen Halbinsel berichtet. Dies wurde als eine der wahrscheinlich größten jemals dokumentierten Ansammlungen dieser Walart bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/commentisfree/2022/jan/17/glorious-fin-whales-extinction-hope-antarctic-peninsular &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Seeing 1,000 glorious fin whales back from near extinction is a rare glimmer of hope}}&amp;#039;&amp;#039;], auf theguardian.com (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Februar 2025 entdeckten Forschende der Umweltorganisation &amp;#039;&amp;#039;Jonian Dolphin Conservation&amp;#039;&amp;#039; (JDC) vor der Küste von Tarent in Süditalien einen etwa 20 Meter langen Finnwal. Die Sichtung gilt als außergewöhnlich, da seit April 2009 trotz regelmäßiger wissenschaftlicher Erhebungen mit über 250 Ausfahrten pro Jahr kein Exemplar dieser Art im Mittelmeer nachgewiesen werden konnte. Etwa zwölf Kilometer vor der Küste gelang es den Wissenschaftlern, mit Hilfe einer Drohne Aufnahmen des Meeressäugers zu machen. Die Beobachtung liefert neue Erkenntnisse über das Vorkommen und die Wanderungsmuster von Finnwalen im Mittelmeer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.de/magazine/wissen/tiere/taucht-finnwal-mittelmeer-40744522 |titel=Sensationelle Sichtung: Erster Finnwal seit anderthalb Jahrzehnten beobachtet |datum=2025-03-08 |sprache=de |abruf=2025-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2025 wurden an der Costa del Sol 3 Exemplare mit einer Drohne gefilmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.elperiodico.com/es/videos/sociedad/sorprendente-avistamiento-ballenas-fuengirola-malaga/117746311.shtml |titel=BALLENAS MÁLAGA {{!}} Sorprendente avistamiento de ballenas en Fuengirola, Málaga: &amp;quot;Increíble pero cierto&amp;quot; |datum=2025-05-23 |sprache=es |abruf=2025-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Mark Carwardine]]: &amp;#039;&amp;#039;Wale und Delphine&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- sic! Damals nicht in Reformschreibung --&amp;gt;. Delius Klasing, 1996 (hochwertiger Führer).&lt;br /&gt;
* Ralf Kiefner: &amp;#039;&amp;#039;Wale und Delfine weltweit&amp;#039;&amp;#039;. Jahr Top Special Verlag, 2002 (Führer der Zeitschrift „tauchen“, sehr detailliert).&lt;br /&gt;
* Jochen Niethammer, Franz Krapp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Säugetiere Europas. Band 6: Meeressäuger, Tel 1A: Wale und Delphine 1&amp;#039;&amp;#039;. Aula-Verlag, Wiesbaden 1994 (sehr detailliertes Fachbuch).&lt;br /&gt;
* R. R. Reeves, B. S. Stewart, P. J. Clapham, J. A. Powell: &amp;#039;&amp;#039;Sea Mammals of the World. A Complete Guide to Whales, Dolphins, Seals, Sea Lions and Sea Cows.&amp;#039;&amp;#039; Black, London 2002, ISBN 0-7136-6334-0 (Führer mit zahlreichen Bildern).&lt;br /&gt;
* M. Würtz, N. Repetto: &amp;#039;&amp;#039;Underwater world: Dolphins and Whales&amp;#039;&amp;#039;. White Star Guides, 2003, ISBN 88-8095-943-3 (Bestimmungsbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Balaenoptera physalus|Finnwal}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN |Year=2013.2 |ID=2478 |ScientificName=Balaenoptera physalus |YearAssessed=2008 |Assessor=S. B. Reilly, J. L. Bannister, P. B. Best, M. Brown, R. L. Brownell Jr., D. S. Butterworth, P. J. Clapham, J. Cooke, G. P. Donovan, J. Urbán, A. N. Zerbini |Abruf=2024-02-04}}.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://acsonline.org/fact-sheets/fin-whale/ |wayback=20141205044550 |text=American Cetacean Society Fact Sheet – Fin Whale.}} (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://iwc.int/estimate Aktuelle Walbestandsschätzungen] der [[Internationales Übereinkommen zur Regelung des Walfangs|International Whaling Commission]] IWC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bartenwale]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gescheitert</name></author>
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