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	<title>Finnlandhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T23:58:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Finnlandhaus&amp;diff=1477702&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rießler: +1 Kat</title>
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		<updated>2026-01-28T16:21:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+1 Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hh-finnlandhaus.jpg|mini|Finnlandhaus in Hamburg (Bild: 2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Finnlandhaus-Wappen.jpg|mini|[[Wappen Finnlands]] an der Betonbrücke des Trägergeschosses (Südostecke).&amp;lt;br /&amp;gt;Darunter die nach innen versetzte Fensterreihe der obersten Nutzetage (12.&amp;amp;nbsp;OG)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Finnlandhaus-12th-floor.jpg|mini|Blick aus derselben Ecke in südöstlicher Richtung über die [[Binnenalster]]. Bis 1996 residierte hier das &amp;#039;&amp;#039;Restaurant im Finnlandhaus&amp;#039;&amp;#039; (Bild: 2009)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Finnlandhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg]] ist ein 1966 fertiggestelltes Hochhaus, das unter anderem das [[Finnland|finnische]] [[Generalkonsulat]] beherbergte. Auffällig ist der zentral angeordnete, schmale Fuß, auf dem das Gebäude ruht. Der an der rechten oberen Ecke jeder Fassadenseite angebrachte goldene Löwe auf rotem Grund ist eine vereinfachte Darstellung des [[Wappen Finnlands|finnischen Staatswappens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude hat 14 oberirdische Stockwerke und ist 50,5&amp;amp;nbsp;m hoch; die Kantenlänge des quadratischen Grundrisses beträgt 20,4&amp;amp;nbsp;m, die Unterkante des oberen Geschossteils liegt 7,5&amp;amp;nbsp;m über Grund. Der Stahlbetonbau ist als Hängekonstruktion ausgeführt. Die 13 Etagen oberhalb der 6,9&amp;amp;nbsp;m schmalen Taillierung sind an Kragarmen des bis in die oberste Etage durchgehenden Erschließungskerns aufgehängt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.structurae.de/structures/data/index.cfm?id=s0003540 Finnland-Haus], Structurae&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Info-A&amp;quot;&amp;gt;[https://skyscraperpage.com/cities/?buildingID=22142 Finnland-Haus], SkyscraperPage.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 13.&amp;amp;nbsp;OG (Trägergeschoss) enthält die Kragarmstrukturen und neben den Aufzugmotoren und Teilen der Gebäudetechnik ein paar Abstellflächen. Die Gesamtnutzfläche beträgt 4.315&amp;amp;nbsp;m².&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rafeiner&amp;quot;&amp;gt;Fritz Rafeiner: &amp;#039;&amp;#039;Finnland-Haus Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. München 1968&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Büroflächen (ohne Restaurantgeschoss) sind für 330 Beschäftigte ausgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweigeschossige Unterkellerung verfügt über einen [[Bunker]] für 2.000 Personen, der mit Luftfilter, Vorratslager, Küchen, Waschräumen, Schleusensystem und einem 200&amp;amp;nbsp;m tiefen Brunnen zur unabhängigen Wasserversorgung ausgestattet ist, was einen wenigstens 30 Tage dauernden Aufenthalt ermöglichen soll. Das [[Notstromaggregat]] stellt auch ohne Bunkerbelegung die Stromversorgung sicher. Dies ist die erste öffentliche Schutzeinrichtung, die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] in Hamburg neu gebaut wurde; die Kosten für den Ausbau als Bunker wurden vom [[Bundesinnenministerium]] gestellt. Der Aufenthaltsbereich wird regulär als Tiefgarage für 52 Pkw genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rafeiner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archiv/1967/article200999445/Mieter-fragt-Wohin-mit-meinem-Bunker.html |titel=Mieter fragt: Wohin mit meinem Bunker? |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=1967-07-21 |abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Planung und Gesellschafter ===&lt;br /&gt;
Mit den seinerzeit stetig steigenden Exporten Finnlands in die Bundesrepublik kam dem Deutschlandvertreter der finnischen Papierindustrie 1956 die Idee für ein Haus, das „an exponierter Lage für Finnland wirbt“. Der heutige Standort war schon damals im Gespräch, wurde aber erst mit dem neuen Bebauungsplan für die [[Esplanade (Hamburg)|Esplanade]] endgültig beschlossen, der drei Punkthochhäuser und den Bau einer Hochstraße anstelle der denkmalgeschützten, geschlossenen klassizistischen Bebauung vorsah. Sechzehn größere finnische Unternehmen gründeten am 10. Mai 1961 die &amp;#039;&amp;#039;Finnlandhaus GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die das Grundstück erwarb und dem Bauunternehmer [[Robert Vogel (Politiker)|Robert Vogel]] und Anna&amp;amp;nbsp;M.&amp;amp;nbsp;M. Vogel ein [[Erbbaurecht]] auf 50 Jahre einräumten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rafeiner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA-79&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archiv/1979/article203163829/Warmes-Kleid-fuer-das-Finnland-Haus.html |titel=Warmes Kleid für das Finnland-Haus |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=1979-12-03 |abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Finnlandhaus GmbH&amp;#039;&amp;#039; wurde am 14. September 2001 mit einem Kapital von damals 2,3&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;DM in die &amp;#039;&amp;#039;Finnlandhaus GmbH&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Co.&amp;amp;nbsp;KG&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt und am 28. Oktober 2003 endgültig aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Einträge zur &amp;#039;&amp;#039;FINNLANDHAUS Gesellschaft mit beschränkter Haftung&amp;#039;&amp;#039;, HRB 9475, [[Amtsgericht Hamburg]] und zur &amp;#039;&amp;#039;FINNLANDHAUS GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;, HRA 96245, [[Amtsgericht Hamburg]]. In: [http://www.unternehmensregister.de/ Elektronischer Bundesanzeiger].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Robert Vogel GmbH verkaufte das Finnlandhaus im April 2012 an den Unternehmer [[Dieter Becken]], der es 2016/17 sanieren und den Schriftzug „Finnlandhaus“ durch „BECKEN“ ersetzen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thomas-daily.de/news/item/id/25602/t/Hamburg-Becken-kauft-Finnlandhaus-von-Robert-Vogel/lang/de &amp;#039;&amp;#039;Hamburg: Becken kauft Finnlandhaus von Robert Vogel&amp;#039;&amp;#039;] In: Thomas Daily News, 11. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article107788410/Projektentwickler-Dieter-Becken-kauft-das-Finnlandhaus.html &amp;#039;&amp;#039;Projektentwickler Dieter Becken kauft das Finnlandhaus&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Becken Holding GmbH belegt seither die obersten fünf Etagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwurf stammt vom Büro &amp;#039;&amp;#039;HPP Hentrich-Petschnigg &amp;amp; Partner KG&amp;#039;&amp;#039; ([[Helmut Hentrich]] (1905–2001), [[Hubert Petschnigg]] (1913–1997)) und [[Fritz Rafeiner]] vom Hamburger Planungsbüro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Info-A&amp;quot; /&amp;gt; Bauingenieure waren [[Fritz Leonhardt]] (1909–1999), [[Wolfhardt Andrä]], [[Kuno Boll]] und [[F. J. Wegner]]. Aus dem Büro Leonhardt und Andrä war weiter der Ingenieur [[Tragwerk (Bauwesen)|Tragwerk]]-Experte [[Jörg Schlaich]] beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schlaich&amp;quot;&amp;gt;Alan Holgate: &amp;#039;&amp;#039;The art of structural engineering: the work of Jörg Schlaich and his team&amp;#039;&amp;#039;. Menges, Stuttgart 1997, ISBN 3-930698-67-6, [http://books.google.de/books?id=VPG6p93AWVIC&amp;amp;pg=PA246 S. 246–247].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bauherrin war Anna M.&amp;amp;nbsp;M. Vogel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planungsbeginn war das Jahr 1961. 1963 wurde für den Bau des Hauses der [[Denkmalschutz]] für die bisherigen Gebäude Esplanade 41, 42, 43 (1827–30 von Baumeister [[Carl Ludwig Wimmel]] errichtet) aufgehoben und diese abgerissen. Mit dem Bau wurde 1964 begonnen. Die geplanten Gebäudekosten wurden mit acht Mio. Mark angegeben, davon 5,5&amp;amp;nbsp;Mio. reine Baukosten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archiv/1963/article200700969/Zweites-Hochhaus-an-der-Esplanade.html |titel=Zweites Hochhaus an der Esplanade |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=1963-08-22 |abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die tatsächlichen Baukosten lagen bei 6,06&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;DM.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rafeiner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwurf des Finnlandhauses sah eine ungewöhnliche [[Baustatik|Statik]] vor: Üblicherweise wurden Hochhäuser in den 1960er Jahren in [[Skelettbau]]weise errichtet, wobei in der Mitte ein [[Erschließungskern]] die zentralen Lasten trägt, die am Rand –&amp;amp;nbsp;bei breiten Gebäuden auch dazwischen im Rastermaß&amp;amp;nbsp;– von Betonständern getragen wird. Das Skelett wird dann von einer [[Vorhangfassade|Curtain Wall (Vorhangfassade)]] umschlossen. Beim Finnlandhaus gibt es außer dem Erschließungskern keine tragenden Elemente, die Lasten in den Boden ableiten. Dies hat neben der rationellen Fertigung des Kerns den Vorteil, dass die für den Eingangsbereich übliche Öffnung nicht erst durch Ableitung von Trägerlasten über Querbalken geschehen muss. Die vertikalen Träger, an denen die Geschosse hängen, werden nur auf Zug beansprucht, und müssen nicht gegen [[Beulen]] ausgelegt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schlaich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wurde also der zentralquadratische Erschließungskern (mit Treppenhaus, drei Aufzügen und den Versorgungsleitungen) aus [[Stahlbeton]] bis zur heutigen Gebäudehöhe errichtet. An diesem wurde eine am Boden gezimmerte [[Schalung (Beton)|Schalungsplattform]] hochgezogen und das oberste Geschoss mit acht [[Spannbeton|vorgespannten]] [[Kragarm]]en betoniert. An diesen wurden zwölf sich nach unten verjüngende Stahlhänger befestigt, die sich bis zur Höhe des untersten Hochgeschosses erstrecken. Die Geschossdecken wurden anschließend auf der sich abwärts bewegenden Arbeitsplattform von oben nach unten gebaut und hängend befestigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rafeiner&amp;quot; /&amp;gt; Diese Bauweise ist in Deutschland nie zuvor angewandt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Generalkonsulat&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46176502|Titel=Hochhaus-Bau – Mal umgekehrt|Jahr=1964|Nr=42}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1965 war das oberste Geschoss fertiggestellt, am 30. April 1966 wurde [[Richtfest]] gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon auf dem Bauzaun wurde in kurzem Abstand wiederholt das [[Wappen Finnlands]] akkurat aufgemalt. Gleichzeitig mit dem Finnlandhaus wurde in gut einem Kilometer Entfernung das IBM-Hochhaus gebaut (ebenfalls von Anna M.&amp;amp;nbsp;M. Vogel). Die Presse berichtete über das „Wettrennen“ zwischen beiden Gebäuden, welches das Finnlandhaus gewann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rafeiner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archiv/1966/article200915875/Finnland-Haus-hats-geschafft.html |titel=Finnland-Haus hats geschafft |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=1966-04-07 |abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Finnlandhaus-Schriftzug.jpg|mini|links|Der frühere Schriftzug über dem Eingang (bis 2016)]]&lt;br /&gt;
Anfangs prangte auch am Haupteingang groß das [[Wappen Finnlands|Finnische Staatswappen]], heute ist stattdessen der Schriftzug &amp;#039;&amp;#039;Finnlandhaus&amp;#039;&amp;#039; über dem Türportal zu sehen. 1980 wurden die Fenster mit Isolierglas ausgerüstet und die Fassadenplatten wärmegedämmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA-79&amp;quot; /&amp;gt; Die Fassade und die Fahrstühle wurden um 1987 teilweise erneuert. Die oberen Stockwerke sind neben den Fahrstühlen mit nur einem Treppenhaus verbunden. Am 12. Februar 1988 wurden im achten Stock (ca. 35&amp;amp;nbsp;m über Grund) daher vier ausfaltbare textile [[Notrutsche]]n fest installiert, die sich für den Notfall außen am Gebäude ausfalten lassen. Der ungewöhnliche Ausstieg wird jährlich geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2008/rettung-aus-dem-hochhaus-100.html &amp;#039;&amp;#039;Rettung aus dem Hochhaus&amp;#039;&amp;#039;.] [W] wie Wissen, 13. Juli 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/daten/2005/09/10/480595.html &amp;#039;&amp;#039;Guten Rutsch – Finnen üben Evakuierung&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. September 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Finnlandhaus steht als [[Baudenkmal]] seit Anfang 2002 unter [[Denkmalschutz]],&amp;lt;ref&amp;gt;Denkmalschutzamt Hamburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.hamburg.de/contentblob/201404/data/denkmalliste-gesamt.pdf |wayback=20110627004316 |text=Denkmalliste der Freien und Hansestadt Hamburg, Stand 13. April 2010 |format=PDF; 915&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;#039;&amp;#039;, Stand 23. März 2009. Denkmallisten-Nr. 1326, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 2016/17 saniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanierung1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dr-ing-binnewies.de/projekt/sanierung-finnlandhaus/ &amp;#039;&amp;#039;Stilikone erstrahlt im neuen Glanz.&amp;#039;&amp;#039;], Ingenieurbüro Binnewies, 16. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Fertigstellung ging das Finnlandhaus an die [[Frankfurt am Main|Frankfurter]] &amp;#039;&amp;#039;Finnlandhaus GmbH&amp;#039;&amp;#039;, später an die &amp;#039;&amp;#039;Robert Vogel&amp;amp;nbsp;KG&amp;#039;&amp;#039;. Es beherbergte neben dem [[Finnland|finnischen]] [[Generalkonsulat]] zunächst auch Büros der &amp;#039;&amp;#039;[[Finnair]]&amp;#039;&amp;#039; (EG) und anderer finnischer Unternehmen und im obersten Stock das &amp;#039;&amp;#039;Restaurant im Finnlandhaus&amp;#039;&amp;#039; (→&amp;amp;nbsp;[[#Restaurant im Finnlandhaus|unten]]). Der ehemalige Hamburger Bürgermeister [[Edgar Engelhard]] hatte dort sein Büro für Wirtschaftsberatung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erf&amp;quot; /&amp;gt; 1992 hatte ein Autohaus einen Showroom für [[Rolls-Royce Motor Cars|Rolls-Royce]], [[Bentley]] und [[Aston Martin]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben außer dem Generalkonsulat nur noch die Büros von &amp;#039;&amp;#039;[[UPM-Kymmene]]&amp;#039;&amp;#039; einen direkten Bezug zu Finnland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Generalkonsulat&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.finnland.de/public/default.aspx?contentid=87425&amp;amp;nodeid=37080&amp;amp;contentlan=33&amp;amp;culture=de-DE |archive-today=20130211020835 |text=Das Finnlandhaus}} Botschaft von Finnland, Berlin; Generalkonsulat von Finnland, Hamburg, 17. Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Nutzer sind heute u.&amp;amp;nbsp;a. eine Rechtsanwaltskanzlei, eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und ein Büro für Unternehmensberatung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restaurant im Finnlandhaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Restaurant im Finnlandhaus&amp;#039;&amp;#039; wurde am 12. Januar 1967 im zwölften Stock eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erf&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archiv/1967/article200960987/Restaurant-auf-dem-Finnland-Haus-eroeffnet.html |titel=Restaurant auf dem Finnland-Haus eröffnet |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=1967-01-12 |abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tische waren an der Ost- und einem Teil der Südseite angeordnet und boten 77 Gästen Platz. Das Gastronomenehepaar Rose und Dieter Pauly servierte [[Finnische Küche|finnische Spezialitäten]]. 1980 übernahm Jürgen Schlotter das Restaurant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archiv/1987/article203601811/Jubilaeum-auf-Finnisch-Elch-Cocktail-und-Champagner.html |titel=Jubiläum auf Finnisch: Elch, Cocktail und Champagner |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=1987-01-13 |abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Küchenchefs waren u.&amp;amp;nbsp;a. [[Hans-Jürgen Siemonsen]] (1972), [[Bernard Ponson]] (1992). 1996 wurde das Restaurant geschlossen; die Flächen werden heute als Büroräume genutzt (→&amp;amp;nbsp;Abb.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Esplanade 41, 20354 Hamburg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht an der Nordwestecke von [[Esplanade (Hamburg)|Esplanade]] und Alsterufer, nahe der [[Lombardsbrücke]], die [[Alster#Alstersee|Außen- und Binnenalster]] trennt. Es ist bei der Vorbeifahrt mit der Fernbahn kurz vor dem [[Bahnhof Dammtor]] auf der linken Seite in nur 25&amp;amp;nbsp;m Entfernung gut zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 70 Meter westlich angrenzende Burmah-Hochhaus, fertiggestellt 1959, entstand ebenfalls nach Plänen der &amp;#039;&amp;#039;HPP Hentrich-Petschnigg &amp;amp; Partner KG&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 erstellte der Eigentümer des Finnlandhauses, [[Dieter Becken]], am Nachbargrundstück (Esplanade 40) ein 15-geschossiges Hochhaus, das &amp;#039;&amp;#039;Esplanade XL&amp;#039;&amp;#039;. Die 6.310 m² Gesamtfläche wurden an Büros vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektonische Bezüge ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Prüfen: IBM-Schulungsgebäude in Böblingen (vermutl. abgerissen) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Astraturm.jpg|mini|Astraturm in Hamburg&amp;lt;br /&amp;gt;(die drei Grundgeschosse sind bereits abgerissen)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Lyoner Straße 34.20130511.jpg|mini|140px|links|Olivetti-Türme in Frankfurt]]&lt;br /&gt;
Bereits 1970 errichteten [[Carl-Friedrich Fischer (Architekt)|Carl-Friedrich Fischer]] und [[Horst von Bassewitz]] mit dem 50 Meter hohen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Astra-Turm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg ein Gebäude von nahezu identischer Gestalt&amp;amp;nbsp;– die markante Form sollte hier im Sinne der auftraggebenden [[Bavaria-St.Pauli-Brauerei]] an eine [[Pilstulpe]] anspielen. Es wurde 2006 abgerissen, da man befürchtete, dass die in unmittelbarer Nachbarschaft geplanten Bauten das Fundament des Astra-Turmes beeinträchtigen. An derselben Stelle steht heute der 60 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neue Astra-Turm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Das vom Architekturbüro [[KSP Jürgen Engel Architekten|KSP Engel und Zimmermann]] entworfene Gebäude deutet die frühere Form nur noch durch eine Einschnürung in der Fassade des dritten Obergeschosses an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainier Tower Seattle Washington.jpg|mini|140px|links|Rainier Tower, Seattle (Bild: 2008)]]&lt;br /&gt;
Auch der 1977 fertiggestellte 157&amp;amp;nbsp;m hohe Rainier Bank Tower (heute: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rainier Tower&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) in [[Seattle]] hat einen quadratischen Grundriss mit zentralem, ebenfalls quadratischen Erschließungskern (mit zwei Treppenhäusern und sieben Aufzügen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 wurden die beiden von [[Egon Eiermann]] entworfenen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olivetti-Türme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] mit überhohen Erschließungskernen und beigestelltem Treppenhaus fertiggestellt. Der 57 Meter hohe Turm&amp;amp;nbsp;II steht weitgehend frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1990 erbauten fünf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dhat-El-Emad-Türme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Central Business District in [[Tripolis]] sind dem Finnlandhaus in ihrer Form sehr ähnlich. Der Übergang vom Kern zum untersten Hochgeschoss erfolgt durch die diagonale Verstärkung dort jedoch nicht so abrupt und lässt darauf schließen, dass die Türme nicht als Hängekonstruktion errichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weitesten Sinne architektonisch vergleichbar sind auch der 46 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bierpinsel]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Steglitz]] und der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Tour EDF-GDF]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Cergy bei Paris.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Finnlandhäuser ==&lt;br /&gt;
Finnlandhäuser als Ansammlung von Unternehmen und kulturellen Institutionen mit finnischem Bezug gibt es weltweit (z.&amp;amp;nbsp;B. das 1997 errichtete, 130 Meter hohe [[Finland House]] in [[New York City]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.emporis.com/application/?nav=building&amp;amp;id=finlandhouse-newyorkcity-ny-usa&amp;amp;lng=4 &amp;#039;&amp;#039;Finland House&amp;#039;&amp;#039;.] emporis.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2009 weihten die Ministerpräsidenten Finnlands [[Matti Vanhanen]] und Russlands [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Wladimir Putin]] das Finnlandhaus in [[St. Petersburg]] ein. In den drei Gebäuden sind Wirtschaftsunternehmen, Kultur- und Bildungseinrichtungen untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |text=&amp;#039;&amp;#039;Finnlandhaus in St. Petersburg eröffnet&amp;#039;&amp;#039;. |url=http://www.spzeitung.ru/2009/10/finnland-haus-in-st-petersburg-eroffnet/ |wayback=20130322022727}} In: &amp;#039;&amp;#039;Sankt-Petersburger Herold&amp;#039;&amp;#039;, 30. Oktober 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im [[Nordische Botschaften|Felleshus]] in [[Berlin]] ist Finnland gemeinsam mit den anderen skandinavischen Ländern vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Standard Bank Centre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Finnlandhaus-2.jpg|Südseite mit Eingang&lt;br /&gt;
 Finnlandhaus-Gedenktafel.jpg|Gedenktafel im Treppenhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Rafeiner: &amp;#039;&amp;#039;Finnland-Haus Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Callwey, München 1968.&lt;br /&gt;
* Kuno Boll: &amp;#039;&amp;#039;Sie bauen und forschen: Bauingenieure und ihr Werk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beton- und Stahlbetonbau&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 86, Nr. 11 (November 1991), {{ISSN|0005-9900}}, S. 276–281.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.finnland.de/public/default.aspx?nodeid=37080&amp;amp;contentlan=33&amp;amp;culture=de-DE Das finnische Generalkonsulat im Finnlandhaus] auf der Website der [[Nordische Botschaften|Finnischen Botschaft in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/33/29.14/N |EW=9/59/33.92/E |type=landmark |region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontorhaus in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Hamburg-Neustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Hamburg-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-finnische Beziehungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rießler</name></author>
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