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	<title>Finkenkruger Kirche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Finkenkruger_Kirche&amp;diff=1338088&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zweioeltanks: HC: +Kategorie:Geläut; ±Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren→Kategorie:Erbaut 1926 aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-29T18:02:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: +&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Gel%C3%A4ut&quot; title=&quot;Kategorie:Geläut&quot;&gt;Kategorie:Geläut&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1920er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_1926&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 1926 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 1926&lt;/a&gt; aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sakralbau&lt;br /&gt;
|Name           = Finkenkruger Kirche&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirche Neufinkenkrug&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Bild           = Falkensee Finkenkruger Kirche.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext       = Gesehen von der Karl-Marx-Straße&lt;br /&gt;
|Baujahr        = 1924–1926&lt;br /&gt;
|Fertigstellung = &lt;br /&gt;
|Einweihung     = 31. Oktober 1926&lt;br /&gt;
|Baumeister     = &lt;br /&gt;
|Architekt      = Robert Wilsdorf&lt;br /&gt;
|Baustil        = Stilmix&lt;br /&gt;
|Bauherr        = Evangelische Kirchengemeinde Finkenkrug-Waldheim&lt;br /&gt;
|Länge          = &lt;br /&gt;
|Breite         = &lt;br /&gt;
|Höhe           = &lt;br /&gt;
|Kapazität      = &lt;br /&gt;
|Türme/Turmhöhe = 25 Meter (ca.)&lt;br /&gt;
|Breitengrad    = 52.563448&lt;br /&gt;
|Längengrad     = 13.042633&lt;br /&gt;
|RegionISO      = DE-BB&lt;br /&gt;
|Geohöhe        = &lt;br /&gt;
|Adresse        = Pfarrer-Voigt-Platz 1&lt;br /&gt;
|Ort            = Falkensee&lt;br /&gt;
|Religion       = evangelisch&lt;br /&gt;
|Art            = Gemeindekirche&lt;br /&gt;
|Gemeinde       = Evangelische Kirchengemeinde Neufinkenkrug&lt;br /&gt;
|Pfarrei        = &lt;br /&gt;
|Landeskirche   = [[Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz]], [[Sprengel Potsdam]], [[Kirchenkreis Havelland]]&lt;br /&gt;
|Webseite      = www.kirche-neufinkenkrug.de&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Finkenkruger Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das [[Kirchengebäude|Gotteshaus]] der Evangelischen Kirchengemeinde Falkensee-Neufinkenkrug, das nach Plänen des einheimischen Architekten Robert Wilsdorf gebaut und am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 1926 durch den Generalsuperintendenten [[Otto Dibelius]] eingeweiht wurde. Das seit dem Jahr 2000 [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] Kirchengebäude befindet sich im Ortsteil Neufinkenkrug in der Stadt [[Falkensee]] und gehört zum [[Kirchenkreis Havelland]] im [[Sprengel Potsdam]] der [[Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz|Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Ostung|geostete]] Gebäude der evangelischen Christen in [[Finkenkrug]] steht zentral an einem Mehrfach-Kreuzungspunkt auf dem runden Pfarrer-Voigt Platz. Auf den Platz zu bzw. von ihm ab verlaufen die Verkehrswege Leistikowstraße (nördlich und südlich), Böcklinstraße (westlich, östlich) und Karl-Marx-Straße (südwestlich, nordöstlich). Das zugehörige Pfarr- und Gemeindehaus steht in der nördlich gelegenen Waldstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Erste Bauplanungen ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stieg die Einwohnerzahl des damals selbstständigen Ortes Finkenkrug rasch an, im Jahr 1913 waren 650 Einwohner gemeldet. Die zahlreichen evangelischen Christen nutzten ab 30.&amp;amp;nbsp;Juni 1903 die Aula des Schulgebäudes für ihren ersten [[Gottesdienst]]. Der Bau eines eigenen Gotteshauses wurde unumgänglich und so begannen erste Planungen samt der Auswahl eines möglichen Baugrundstücks. Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte eine schnelle Realisierung. Bereits 1919 begann die Kirchengemeinde jedoch Spenden für das Bauvorhaben zu sammeln, und unter dem Kirchenältesten [[Paul Reinhard]] konnte mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen werden. Aber die [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation]] führte zur Einstellung aller Arbeiten. Erst die Gründung eines [[Kirchenbauverein]]s am 19. Juni 1924 und die damit verbundenen Geldeinnahmen und Spenden konnten zur Konkretisierung der Baupläne genutzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Errichtung des Kirchengebäudes und weitere Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Förderung durch den Kirchbauverein, weitere Initiativen des Hilfspfarrers [[Otto Voigt (Pfarrer)|Otto Voigt]] samt der Finanzhilfen vom Evangelischen Oberkirchenrat ermöglichten am 28. September 1924 die [[Grundsteinlegung]] für das einfache Kirchengebäude (zunächst als [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] geplant) in der Siedlung Neufinkenkrug. Dem Bau vorausgegangen war ein eingeschränkter Architektenwettbewerb, den der ortsansässige [[Architekt]] [[Robert Wilsdorf]] gewann. Geplant wurde mit Baukosten von rund 30.000 [[Rentenmark]].&amp;lt;ref name=Rhinow2/&amp;gt; Die Bauarbeiten zogen sich über zwei Jahre hin, weil es immer wieder neue Problem gab, die unter Verantwortung des Pfarrers gelöst werden mussten. Darunter gab es steigende Materialkosten, steigende Baukosten; letztere führten zu vielfältigen Benefizaktionen wie Konzerte, Basare, freiwillige Arbeitseinsätze, Verpflegung vor Ort oder kostenlose Künstlerarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Jahr, im Januar 1925 konnte bereits das [[Richtfest]] begangen werden und am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1925 gründete sich offiziell die Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;Neufinkenkrug-Waldheim&amp;#039;&amp;#039;. Sie umfasste zunächst 135 Mitglieder und erhielt im Jahr 1926 eine eigene Pfarrstelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow&amp;quot; /&amp;gt; Bis zum Herbst war der Chorraum soweit fertiggestellt, dass hier schon Gottesdienste und andere religiöse Handlungen vorgenommen werden konnten.&amp;lt;ref name=Rhinow3/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei [[#Geläut|Gussstahlglocken]] kamen mit einem Güterwaggon auf dem Bahnhof Falkensee an, wo sie von Gemeindemitgliedern empfangen genommen, auf Fuhrwerke umgeladen und bis zum Kirchplatz begleitet wurden. Am 5. September 1926 fand hier die feierliche [[Glockenweihe]] statt, bevor sie auf den Turm gezogen wurden. Das erste Läuten erfolgte am 9. September.&amp;lt;ref name=Rhinow3/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Finkenkrug, 2022-06-17 ama fec (2).JPG|mini|Hölzernes Kirchenmodell, zugleich Spendenbox]]&lt;br /&gt;
Am [[Reformationstag]] (31. Oktober) 1926 wurde die Finkenkruger Kirche feierlich eingeweiht. Dazu erschienen zahlreiche Gäste aus nah und fern, aus Kirchen- und kommunalen Gremien; besonders zu erwähnen ist der frisch gekürte [[Generalsuperintendent]] [[Otto Dibelius]]. Die Tochter des Kirchenältesten überreichte dem Architekten auf einem kleinen Kissen den reich verzierten Kirchenschlüssel, der dann durch die Instanzen bis zum Pfarrer weitergegeben wurde, der mit dem Psalm „Tut uns auf die Tore der Gerechtigkeit, dass wir da hineingehen und dem Herrn danken; das ist das Tor des Herrn“ das Haus aufschloss. Zugleich mit der Kirchenweihe nahm Otto Dibelius auch die [[Orgelweihe]] vor. Die Festpredigt hielt Pfarrer Voigt. Auch nach der Feier erfolgten noch weitere Ausbauarbeiten wie die Wandausmalerei im Kirchenraum auf dem vorerst weißen Putz.&amp;lt;ref name=Rhinow3/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1945 erlitt das Gebäude keine größeren Schäden, am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war lediglich Glasbruch zu verzeichnen, welcher bald behoben werden konnte. In den 1960er Jahren wurden im Innenraum entsprechend den Empfehlungen der Evangelischen Kirchensynode die farbigen Malereien im Kirchenraum weiß übertüncht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[DDR]]-Zeit verringerte sich stetig die Anzahl der Gemeindemitglieder.&lt;br /&gt;
Zur weiteren Betreuung des Gotteshauses und dem langfristigen Erhalt des Sakralgebäudes gründete sich einige Jahre nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]], im November 2002 der &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbauförderverein der Evangelischen Kirchengemeinde Neufinkenkrug&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2004 und Oktober 2006 erfolgten umfangreiche und gründliche Sanierungen des Gebäudes und denkmalpflegerische Innenrenovierungen: zu den Arbeiten gehörten die Erneuerung und Modernisierung der Heizungsanlage, der elektrischen Anlage, der Beleuchtung, der Sanitärräume und der Einbau einer Küchenzeile im Kirchenvorraum. Auch die Wandgestaltung musste denkmalgerecht geändert werden, es entstand eine in der Apsis abgestufte orangegetönte Wandfläche. Die [[Heiliggeisttaube]] im Gewölbezentrum wurde nicht wieder installiert.&lt;br /&gt;
Die Arbeiten kosteten die Gemeinde rund 110.000&amp;amp;nbsp;[[Euro]], die vom Förderverein, aus Spenden und über einen Kredit vom Kirchenkreis aufgebracht wurden. So konnte die Gemeinde pünktlich die 80-jährige Kirchweihe mit einer kompletten Festwoche im Oktober 2006 begehen. Dazu organisierte die Pfarrerin die Herstellung einer Festschrift, lud prominente Gäste wie den Generalsuperintendenten [[Hans-Ulrich Schulz (Theologe)|Hans-Ulrich Schulz]] als Festredner, den Falkenseer Bürgermeister [[Jürgen Bigalke]] sowie Vertreter der benachbarten Kirchengemeinden ein. Die Ratsversammlung von Falkensee hatte zu dieser Gelegenheit einer Namensverleihung an den Kirchplatz nach dem verdienten ersten Pfarrer Voigt zugestimmt.&amp;lt;ref name=Rhinow4/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Juli 2021 verlieh der [[NABU]] der Finkenkruger Kirche die Auszeichnung &amp;#039;&amp;#039;Lebensraum Kirchturm&amp;#039;&amp;#039;. Im Kirchturm gibt es Nistplätze für ein [[Turmfalke]]npaar und für [[Dohle]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirche-neufinkenkrug.de/2-allgmein &amp;#039;&amp;#039;Kirche Neufinkenkrug allgemein&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 27. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
=== Kirchengebäude ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Finkenkrug, 2020-17-06 ama fec (9).JPG |mini|links|Fassade des Langhauses mit dem besonderen Putz und den Fensterumrahmungen]]&lt;br /&gt;
Das Gotteshaus ist ein kompakter [[Würfel (Geometrie)|kubusartiger]] Ziegelbau auf einem [[Bruchstein]]sockel, der innen und außen verputzt wurde. Die Putzflächen sind an verschiedenen Stellen in Flammen- und Rautenform ausgeführt und verweisen damit auf die vom Architekten gewählten Vorbilder des [[Flamboyant (Stilstufe)|Flamboyant-Stils]] und des [[Expressionismus]]. Jedoch wurden auch andere in den 1920er Jahren vorherrschende Baustile berücksichtigt wie die [[Neue Sachlichkeit (Architektur)|Neue Sachlichkeit]] und [[Moderne]]. Mit diesem Stilmix gilt die Finkenkruger Kirche als wichtiges Beispiel der Kirchenarchitektur in der [[Weimarer Republik]].&lt;br /&gt;
[[Datei: Kirche Finkenkrug, 2020-17-06 ama fec (2).JPG|mini|Haupteingang]]&lt;br /&gt;
Der Haupteingang befindet sich auf der Nordwestseite des Gebäudes und wird mittels vier Pfeilern mit einem [[Portikus]] sowie als Schmuck mit einem Löwenkopf betont.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die halbkreisförmige [[Apsis]] ist aus der Symmetrieachse etwas seitlich verschoben und enthält sieben bunte bleiverglaste [[#Fenster|Altarfenster]]. Sie ist mit einem eigenen Kegeldach abgeschlossen und nimmt damit sogar frühe Bauformen der [[Romanik]] auf. An der nordwestlichen Ecke des Gebäudes ist der [[Kirchturm]] in den Baukörper integriert worden. Das Hauptgebäude ist mit einem [[Satteldach]] abgeschlossen, in dem auf jeder Seite [[Dachgaube|Gauben]] mit einer rautenförmigen Sprossenteilung eingearbeitet sind. Die Längsseiten des Kirchenschiffes werden von je drei Sprossenfenstern unterbrochen, die genügend Tageslicht in den Raum einfallen lassen. Die zur Straße gewandte Seite wird durch übergiebelte [[Risalit]]e aufgelockert. Der südliche Risalit umrahmt den Haupteingang zur Kirche, dessen Tür mit [[Raute]]n und Blumenornamenten geschmückt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Südwestseite des Kirchenraumes sind der Gemeindesaal und ein Abstellraum angebaut worden. An der Nordseite schließt sich an das Seitenschiff die [[Sakristei]] an. Der Hauptraum selbst besteht aus einem breiteren südlichen und einem schmaleren nördlichen Bereich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow2&amp;quot; /&amp;gt; Eine Orgelempore befindet sich über dem Gemeinderaum, der anfangs als &amp;#039;&amp;#039;Brauthalle&amp;#039;&amp;#039; diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Seitenempore ergänzt die Sitzgelegenheiten der Kirchenbesucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turm ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Finkenkrug, 2020-17-06 ama fec (1).JPG |mini|hochkant|Kirchturm, Juni 2020]]&lt;br /&gt;
Der [[Kirchturm]] besitzt einen quadratischen Grundriss mit einem ziegelgedeckten Zeltdach, das von einem [[Turmknopf]] und [[Kreuz (Christentum)|Kreuz]] bekrönt wird. Drei hohe schlanke Schallöffnungen betonen die Vertikale dieses Baus, hinter denen sich die [[Glockenstube]] befindet. Über den Schallöffnungen schmücken Gesimse und abgetreppte Fenster die Fassade.&lt;br /&gt;
Dem Glockenturm sind ein gesonderter Treppenturm, gestaltet ähnlich wie die Apsis, und ein [[Portikus]] vorgelagert. Der Turmeingang, in dem die Holzplastik &amp;#039;&amp;#039;[[:Datei:Kirche Finkenkrug, 2022-06-17 ama fec (1).JPG |Der verlorene Sohn]]&amp;#039;&amp;#039; des Tiroler Schnitzers [[Rudolf Vallazza]], 1931 geschaffen, steht, wird mittels eines auf vier Rechteckpfeilern ruhenden Portikus umrahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turmvorraum ermöglicht den Zugang zum Haupt- und Seitenschiff, zum Gemeindesaal und zum Heizungskeller.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geläut ===&lt;br /&gt;
[[Datei: Kirche Finkenkrug, 2022-06-17 ama fec (10).JPG|mini|Blick auf die Glockenkörper]]&lt;br /&gt;
Im Turm befindet sich ein dreistimmiges [[Kirchenglocke#Eisenhartgussglocken|Eisenhartguss]]-[[Glocke|Geläut]], das 1926 von der [[Glockengießerei in Apolda#Glockengießer der Familie Schilling|Firma Schilling &amp;amp; Lottermann in Apolda]] gegossen worden ist. Die drei Glocken sind klanglich aufeinander abgestimmt, die größte hat ein Gewicht von 1,35&amp;amp;nbsp;[[Tonne (Einheit)|Tonnen]] und trägt die Inschrift „Die Lebenden ruf&amp;#039; ich zur Andacht herzu, den Toten läute ich Frieden und Ruh’“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow3&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt; Alle drei Glocken tragen eine feine [[Glockenzier]] am oberen Rand und zusätzlich zu den Inschriften ein Gießerzeichen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{{class=&amp;quot;wikitable sortable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Glocke || Schlagton || Gewicht&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;in Tonnen&amp;lt;/small&amp;gt; || Inschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Große || || 1,35 || „Die Lebenden ruf&amp;#039; ich zur Andacht herzu, den Toten läute ich Frieden und Ruh’“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mittlere || || || „Menschen kommen und gehen Gott allein bleibt bestehen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kleine || || || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
| align       = center&lt;br /&gt;
| Richtung    = horizontal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Bild1       = Kirche Finkenkrug, 2022-06-17 ama fec (14).JPG&lt;br /&gt;
| Untertitel1 = Große Glocke&lt;br /&gt;
| Breite1     = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Bild2       = Kirche Finkenkrug, 2022-06-17 ama fec (11).JPG&lt;br /&gt;
| Untertitel2 = Mittlere Glocke&lt;br /&gt;
| Breite2     = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Bild3       =Kirche Finkenkrug, 2022-06-17 ama fec (13).JPG &lt;br /&gt;
| Untertitel3 = Kleine Glocke (Bildmitte)&lt;br /&gt;
| Breite3     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Über der [[Glockenstube]] ist eine Turmuhr mit großen in eine quadratische flache Nische eingepassten Zifferblättern eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die hier beschriebenen Ausstattungsgegenstände mit Ausnahme der Orgel stammen aus der Bauzeit des Kirchengebäudes. Viele Elemente gehen zurück auf Stiftungen einzelner Gemeindemitglieder wie die [[Paramente]], der Altarleuchter, Teppiche, Liedertafeln oder die Altarfenster.&amp;lt;ref name=Rhinow3/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hauptraum ===&lt;br /&gt;
[[Datei: Kirche Finkenkrug, 2022-06-17 ama fec (9).JPG|mini|Blick auf die Seitenempore und in den Kirchenhauptraum]]&lt;br /&gt;
Der Kirchenhauptraum wird von einem [[Kassettendecke|kassettierten]] hölzernen [[Tonnengewölbe]] überspannt, durch weit gespannte [[Gurtbogen|Gurtbögen]] rhythmisiert. An der Nordseite schließt sich ein emporenartig überhöhtes Seitenschiff an, unter dem der Heizungskeller liegt. Decke und Wände sind nach der im Jahr 2006 abgeschlossenen Renovierung wieder in annähernd originaler Farbfassung gestaltet, insbesondere fallen die acht orangeroten [[Nuance|Nuancierungen]] des Altarraumes auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altarraum ===&lt;br /&gt;
[[Datei: Kirche Finkenkrug, 2022-06-17 ama fec (8).JPG|mini|hochkant|Blick in den Chorraum von der Orgelempore aus]]&lt;br /&gt;
Der Chorbogen zur Apsis hin ist angeschrägt und mit einem Bibelspruch verziert: „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“ und beidseitig von grafischen Elementen eingefasst.&lt;br /&gt;
Der hölzerne [[Altar]] steht auf einem flachen Sockel in der Mitte der mittels drei Stufen erhöhten Apsis. Die dem Hauptschiff zugewandte Vorderfläche ist in drei mit Ornamentbändern verzierte Felder gegliedert. Auf dem Altar steht ein von der Künstlerin Hannelore Thielke geschnitztes [[Kruzifix]], in durchlöcherter Gestaltung. Diese Form soll den Auferstehungsglauben symbolisieren. Das erste Kruzifix aus der Bauzeit erhielt einen neuen Platz an der Ostwand der Seitenempore.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt; Die Wand der Apsis ist farbig angemalt, in acht kleinen Schritten von dunkelrot (ganz unten) bis hellgelb (im Gewölbe) streifenförmig abgestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fenster ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche_Finkenkrug,_2022-06-17_ama_fec_(17).JPG|mini|hochkant=0.5|links|Altarfenster („Geheiligt werde Dein Name“)]]&lt;br /&gt;
Die sieben in gleichmäßigen Abständen angeordneten Altarfenster stellen Szenen aus dem [[Neues Testament|Neuen Testament]] dar: Jesus im Tempel, Geburt Jesu, Jesus auf dem Ölberg, Abendmahl, Heimkehr des verlorenen Sohnes, Jesus auf dem See Genezareth, Salbung der Füße. Jedes Fenster trägt als Inschrift eine Bitte aus dem [[Vaterunser]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fenster an den Längswänden selbst sind dreibahnig; einige obere Fensteröffnungen sind [[maßwerk]]ähnlich gestaltet. Sie sind nicht farblich ausgeführt. Die Fenstergitter wurden aus Beton geformt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenster im Westgiebel versorgen den Gemeindesaal mit Tageslicht. Die oberen Teile dieser Öffnungen sind jedoch [[Blendfenster]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzel, Taufstein ===&lt;br /&gt;
Nordöstlich vor dem Apsisbogen steht die hölzerne Kanzel auf einer Säule. Der [[polygon]]ale Kanzelkorb ist in kleine abgesetzte Felder gegliedert. Sie wird jedoch nicht mehr für Predigten genutzt, stattdessen steht neben dem Altar ein dunkel gebeizter [[Ambo]]. Südöstlich vor dem Apsisbogen befindet sich der rechteckige [[Taufstein]]. Der obere Rand ist mit Engelsköpfen geschmückt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow3&amp;quot; /&amp;gt;{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die erste [[Orgel]] aus der Bauzeit wurde Anfang der 1940er Jahre verschrottet und zeitweilig durch ein [[Harmonium]] ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht der Pfarrerin an [[Benutzerin:44Pinguine]] am 17. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Kirche Finkenkrug, 2022-06-17 ama fec (4).JPG|mini|Orgelprospekt]] &lt;br /&gt;
Die auf der Empore installierte Orgel wurde nach dem Zweiten Weltkrieg, 1954, in der Werkstatt von [[Alexander Schuke]] durch [[Hans-Joachim Schuke]] in Potsdam hergestellt. Die Orgelweihe fand am [[Reformationstag]] 1954 statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatgeschichte&amp;quot; /&amp;gt; Die mechanische Orgel verfügt über 13&amp;amp;nbsp;[[Register (Orgel)|Register]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] mit rund 800 [[Orgelpfeife|Pfeifen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]], sowie einen ornamentalen [[Orgelprospekt|Prospekt]] mit der Inschrift „Soli deo gloria“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow3&amp;quot; /&amp;gt; Der aktuelle [[Kantor]] (2021) ist Stephan Hebold.&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 hat die Firma Schuke das Instrument überholt und mit einer zusätzlichen digitalen Manualklaviatur ausgerüstet. Damit können elektronisch rund 1000&amp;amp;nbsp;Klangbilder erzeugt werden. Eine angedachte baulich-klangliche Erweiterung war aus Platzgründen nicht möglich. Die Überarbeitung und Tastaturergänzung kostete aufgerundet 10.000 Euro, die durch Spenden und Benefizveranstaltungen aufgebracht wurden.&amp;lt;ref name=Orgel/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kirche-neufinkenkrug.de/images/PDFs/OrgelManualFlyer2019Var2.pdf Flyer zur Orgel in der Finkenkruger Kirche], Abruf am 22. Juni 2022. Auch als Faltblatt in der Kirche erhältlich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Disposition:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}1. || Prinzipal || 4′&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| {{0}}2. ||Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}3. || Gemshorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}4. || Nasat || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}5. || ?? || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}6. || Pommer || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}7. || Bassflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}8. || ?? || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}9. || Sesqualtera || 2f&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Nachthorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Sifflöte || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || ital. Principal || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13  || Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || RT 1015 (digital)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/1, II/P, I/P&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Die erst im 19. Jahrhundert gegründete Siedlung Neu-Finkenkrug hatte zahlreiche Anhänger des [[Evangelische Kirche|evangelischen Glaubens]], die nach Falkenhagen gepfarrt waren.&amp;lt;ref name=Rhinow1/&amp;gt; Mit dem Einsetzen des Hilfspredigers Otto Voigt in sein seelsorgerisches Amt in Seegefeld war die Gründung einer Kirchengemeinde und der Bau eines eigenen Gotteshauses verbunden. Voigt hielt seine erste Predigt in einem Schulklassenraum, in dem ein Tisch mittels eines schwarzen Tuches zum [[Altar]] umfunktioniert worden war. Bis es zum Bau der eigenen Kirche kommen konnte, suchte Voigt weitere Möglichkeiten, z.&amp;amp;nbsp;B. führte er den [[Pfingsten|Pfingst-]]Festgottesdienst auch direkt im Wald durch. Parallel begann er Geld für den Kirchbau zu sammeln und fand in Paul Reinhard als Vertreter des Evangelischen [[Wartburgbund]]es&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110278781.642/pdf Details zum Wartburgbund], www.degruyter.de; Abruf am 22. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; uneigennützige Unterstützung.&amp;lt;ref name=Rhinow2/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindeleben (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
Die Finkenkruger Kirchengemeinde unterhält einen Kinder[[kirchenchor]] (&amp;#039;&amp;#039;Finkenchor&amp;#039;&amp;#039;), einen [[Gospelchor]] (&amp;#039;&amp;#039;The Finchpotsingers&amp;#039;&amp;#039;) und einen Kirchenchor (&amp;#039;&amp;#039;Finkenkruger Kantorei&amp;#039;&amp;#039;). Sie führt Hauskreise, Gesprächskreise, Seniorennachmittage durch und bietet mit dem &amp;#039;&amp;#039;Sterncafé&amp;#039;&amp;#039; einen monatlichen Treff für trauernde Menschen an. Darüber hinaus gibt es den im Jahr 2001 gegründeten Verein &amp;#039;&amp;#039;Beratung und Lebenshilfe&amp;#039;&amp;#039; mit Beratungsstellen und die Mitglieder beteiligten sich auch aktiv an dem [[Communauté de Taizé|Taizé]]-Treffen im Dezember 2011.&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kirche-neufinkenkrug.de/pdf/Gemeindebrief_Dez11-Jan12_PDF.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gemeindebrief&amp;#039;&amp;#039; vom Dezember 2011/Januar 2012 (PDF-Dokument)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dead Link--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Kirchenraum finden gelegentlich auch Ausstellungen statt, beispielsweise im Frühjahr 2020 &amp;#039;&amp;#039;Wunder der Schöpfung: Das schillernde Leben der Libellen&amp;#039;&amp;#039; (Fotoausstellung).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirche-finkenkrug.de/gemeindeleben/umweltbeauftragter/660-wunder-der-schoepfung-das-schillernde-leben-der-libellen &amp;#039;&amp;#039;Wunder der Schöpfung: Das schillernde Leben der Libellen&amp;#039;&amp;#039;], Abruf am 5. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Corona-Pandemie]] mit dem staatlich verordneten [[Lockdown]] fanden in der Kirche bis Mai 2020 keine Gottesdienste oder Veranstaltungen statt. Allerdings gelang es, kurzfristig [[Digitaltechnik|digitale]] [[Andacht]]en zu organisieren („Wort und Klang“), die auf der Kirchenhomepage zu empfangen waren. Nach der ersten vorsichtigen Kirchenöffnung führte die Pfarrerin ihre Predigten ohne Gemeindegesang durch, weshalb auch keine Gesangbücher ausgegeben wurden, die digitalen Andachten wurden beibehalten. Mehr Veranstaltungen etablierten sich ab Juni 2020 schrittweise, aber unter Beachtung der Personen-Abstände und der Maskenpflicht.&amp;lt;ref name=MAZ/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde mit derzeit 1500 Mitgliedern (Stand 2021) beabsichtigt, ein neues Gemeinde- und Stadtteilzentrum in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche zu errichten. Besucher der Gottesdienste oder von Veranstaltungen im Kirchenraum sollen in der Nähe Aufenthaltsmöglichkeiten finden. Ein an den Platz anschließendes kircheneigenes Grundstück mit passender Größe ist im derzeitigen Bebauungsplan (F53&amp;amp;nbsp;B, „Finkenkrug I Süd“) als Waldfläche ausgewiesen und soll als Baugrundstück für Gemeinbedarf umgewidmet werden. Für diese Idee gibt es allgemeine Zustimmung, sie muss jedoch noch durch alle kommunalen und kirchlichen Instanzen abgesegnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://unserhavelland.de/2021/01/23/falkensee-finkenkrug-evangelische-kirchengemeinde-moechte-gern-neues-gemeindezentrum-bauen/ &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Gemeinde Falkensee-Finkenkrug möchte gern ein neues Gemeindezentrum bauen&amp;#039;&amp;#039;], unserhavelland.de, 23. Januar 2021, Abruf am 22. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde gibt die regelmäßigen Informationen &amp;#039;&amp;#039;Finkenkruger Kirchenbote&amp;#039;&amp;#039; heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirche-neufinkenkrug.de/kirchenbote &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbote&amp;#039;&amp;#039;, Juni/Juli 2022], abgerufen am 25. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrer ===&lt;br /&gt;
* 1926–1961: [[Otto Voigt (Pfarrer)|Otto Voigt]]; bereits 1924 als Hilfsprediger nach Seegefeld entsandt mit dem Auftrag, in Neu-Finkenkrug eine neue Kirchengemeinde zu gründen und sich um den Bau einer Kirche zu kümmern.&amp;lt;ref name=Rhinow1/&amp;gt; – Voigt wurde zwischen 1933 und 1937 von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] mehrfach vom Dienst suspendiert, auch inhaftiert und wieder eingesetzt bzw. freigelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1962–1971: Karl Pandikow&lt;br /&gt;
* 1972–1999: Eberhard Grohmann&amp;lt;br /&amp;gt;Pfarrer Grohmann führte die Kirchengemeinde in das [[Deutsche Wiedervereinigung|vereinte Deutschland]] und war dann noch neun Jahre im Amt.&lt;br /&gt;
* 2000–2002: Christian Pagel&lt;br /&gt;
* 2003–2021: Anneliese Hergenröther, kam aus [[Forst (Lausitz)]] und ist seit 2021 im Ruhestand.&lt;br /&gt;
* seit 2021: Thorsten Klein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirken und die aufrechte Gesinnung des ersten Pfarrers dieser Kirche wurde 2006 durch die Namensvergabe an das bis dahin namenlose Rondell des Kirchenareals auf der Kreuzung der Leistikowstraße, Karl-Marx-Straße und Böcklinstraße gewürdigt: Pfarrer-Voigt-Platz.&amp;lt;ref name=Rhinow4/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Rhinow: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichte Falkensee und Region&amp;#039;&amp;#039; (ohne Jahr)&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Rhinow: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Neufinkenkrug&amp;#039;&amp;#039;, Druckerei Bügler, Falkensee 2009, ISBN 978-3-00-029274-3.&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag München Berlin, ISBN 3-422-03054-9.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Beeskow]]: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die evangelischen Kirchen des Kirchenkreises Falkensee.&amp;#039;&amp;#039; Evangelischer Kirchenkreis Falkensee (Hg.), 2001, Seiten 67–74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09150453}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-neufinkenkrug.de/ Homepage der Kirche Neufinkenkrug]&lt;br /&gt;
* [http://www.h-rhi.de/pfarrer.html Kirchengeschichte von Finkenkrug]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-neufinkenkrug.de/gemeindeleben/geschichte-der-kirchengemeinde Geschichte der Kirchengemeinde Neufinkenkrug (Zeittafel)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow&amp;quot;&amp;gt;Beeskow: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die evangelischen Kirchen…&amp;#039;&amp;#039;, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatgeschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.h-rhi.de/daten.htm |wayback=20110807154138 |text=Heimatgeschichte auf der privaten Homepage von Hans-Ulrich Rhinow}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow2&amp;quot;&amp;gt;Beeskow: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die evangelischen Kirchen…&amp;#039;&amp;#039;, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beeskow3&amp;quot;&amp;gt;Beeskow: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die evangelischen Kirchen…&amp;#039;&amp;#039;, S. 72–74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;&amp;gt;Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Baudenkmäler&amp;#039;&amp;#039;, Jahr 2000, S. 275.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Rhinow1&amp;gt;H.-U. Rhinow: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ev. Kirchengemeinde Neufinkenkrug&amp;#039;&amp;#039;, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Rhinow2&amp;gt;H.-U. Rhinow: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ev. Kirchengemeinde Neufinkenkrug&amp;#039;&amp;#039;, S. 14/15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Rhinow3&amp;gt;H.-U. Rhinow: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ev. Kirchengemeinde Neufinkenkrug&amp;#039;&amp;#039;, S. 17/20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Rhinow4&amp;gt;H.-U. Rhinow: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ev. Kirchengemeinde Neufinkenkrug&amp;#039;&amp;#039;, S. 105–107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=MAZ&amp;gt;[https://www.maz-online.de/lokales/havelland/falkensee/doppelschicht-in-der-finkenkruger-kirche-MVFFXCWJJL4ILHTXT2XV2MZNNM.html &amp;#039;&amp;#039;Doppelschicht in der Finkenkruger Kirche&amp;#039;&amp;#039;], [[Märkische Allgemeine Zeitung|MAZ]], Abruf am 21. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Orgel&amp;gt;[https://kirche-neufinkenkrug.de/musik/aktuelles/599-ein-geschenk-zum-65 &amp;#039;&amp;#039;Ein Geschenk zum 65? &amp;#039;&amp;#039;], Einige Details zur Orgel auf der Kirchenhomepage; Abruf am 22. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Finkenkrug}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Havelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Falkensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Falkensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Falkensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geläut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zweioeltanks</name></author>
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