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	<title>Finger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Finger&amp;diff=22768&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: /* Siehe auch */</title>
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		<updated>2026-04-17T06:14:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pores pédieux mâle T.gracilis.jpg|mini|Finger einer [[Rotaugen-Buschkrokodil|Schuppenechse]] als Vertreter der [[Reptilien]] und eines [[Mensch]]en als Vertreter der [[Mammalia]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fingers of a treefrog.jpg|mini|hochkant=0.7|Finger eines [[Europäischer Laubfrosch|Laubfroschs]] als Vertreter der [[Amphibien]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Finger einer Fledermaus.jpg|mini|Die fünf Finger einer [[Fledermäuse|Fledermaus]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Finger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;lateinisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Digitus (manus)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Mehrzahl: &amp;#039;&amp;#039;Digiti [manus]&amp;#039;&amp;#039;) für „Finger (der Hand)“ – ist ein Teil der [[Hand]]. Er gehört zu den [[Akren]]. Fast alle [[Landwirbeltiere|Tetrapoden]] haben fünf Finger ([[Extremitätenevolution#Variabilität und Umformungen der Tetrapodenextremität|pentadaktyles System]]). Finger haben Greif-, Stütz- und Haltefunktionen. Das [[Pendant]] zu den Fingern sind an den unteren Extremitäten die [[Zehe (Fuß)|Zehen]]. Bei den Tieren wird ein Finger als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorderzehe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finger der Landwirbeltiere ==&lt;br /&gt;
Die fünfstrahligen vorderen [[Extremitäten]] der [[Landwirbeltiere]] lassen sich [[Phylogenese|phylogenetisch]] von den vielstrahligen [[Brustflosse]]n der Fische herleiten. Innerhalb der [[Taxon|Taxa]] der [[Landwirbeltiere|Tetrapoden]] erfahren der pentadactyle Grundbauplan und somit auch die Ausprägung der Finger und Fingerknochen mannigfache Abwandlungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rüdiger Wehner]], [[Walter Gehring]]: &amp;#039;&amp;#039;Zoologie&amp;#039;&amp;#039;. Thieme Verlag, Stuttgart / New York 1990, S. 550 und 723–726.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Morphologie (Biologie)|morphologisch]] verschiedenen Finger der Landwirbeltiere sind [[Homologie (Biologie)|homolog]], sie sind Variationen eines gemeinsamen [[Bauplan (Morphologie)|Bauplans]]. Die Flügel der Vögel und die der Fledermäuse sind nicht homolog, sondern es sind [[Analogie (Biologie)|analoge]] Flugorgane. Die darin befindlichen Fingerknochen sind jedoch homolog.&amp;lt;ref&amp;gt;Neil A. Campbell, Jane B. Reece: &amp;#039;&amp;#039;Biologie.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg/Berlin 2003, S. 515–517 und 583.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem an der [[Embryonalentwicklung]] von [[Haushuhn|Haushühnern]] wurde erforscht, dass sich an den Geweben, aus denen die [[Zehe (Fuß)|Zehen]] werden, ein [[Interdigitalhaut|Interdigitalgewebe]] bildet, das sich anschließend durch [[Apoptose]] wieder zurückbildet. Bleibt die Apoptose aus, bleiben die Interdigitalhäute erhalten. Viele Tiere haben daraus entwickelte [[Schwimmhäute]] zwischen den Zehen oder Fingern. Beim Menschen werden bei ausbleibender Trennung der Fingerglieder Kinder mit einer [[Dermal|kutanen]] [[Syndaktylie]] geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;V. Garcia-Martinez, D. Macias u. a.: &amp;#039;&amp;#039;[https://journals.biologists.com/jcs/article/106/1/201/23837/Internucleosomal-DNA-fragmentation-and-programmed Internucleosomal DNA fragmentation and programmed cell death (apoptosis) in the interdigital tissue of the embryonic chick leg bud].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Cell Science.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Ausgabe 1, September 1993, S. 201–208.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. A. Fernandez-Teran, J. M. Hurle: &amp;#039;&amp;#039;[https://journals.biologists.com/dev/article/84/1/159/51483/Syndactyly-induced-by-Janus-Green-B-in-the Syndactyly induced by Janus Green B in the embryonic chick leg bud: a reexamination].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Development.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Nr. 1, Dezember 1984, S. 159–175.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sajid Malik: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nature.com/articles/ejhg201214 Syndactyly: phenotypes, genetics and current classification].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;European Journal of Human Genetics.&amp;#039;&amp;#039; Band 20, 2012, S. 817–824.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finger des Menschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Human fingers both sides 2.jpg|mini|Finger einer menschlichen Hand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise hat der Mensch an jeder Hand fünf Finger in folgender Abfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Daumen]] (&amp;#039;&amp;#039;Pollex&amp;#039;&amp;#039;; zweigliedrig)&lt;br /&gt;
# [[Zeigefinger]] (&amp;#039;&amp;#039;Index&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
# [[Mittelfinger]] (&amp;#039;&amp;#039;Digitus medius&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
# [[Ringfinger]] (&amp;#039;&amp;#039;Digitus anularis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
# [[Kleiner Finger]] (&amp;#039;&amp;#039;Digitus minimus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerknochen und Gelenke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheme human hand bones-de.svg|mini|Fingerknochen (grün, blau und rosa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen haben vier der fünf Finger je drei [[Knochen|knöcherne]] Stützelemente (die [[Fingerknochen]] mit &amp;#039;&amp;#039;Phalanx proximalis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;media&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;distalis&amp;#039;&amp;#039;, Grund-, Mittel- und Endglied), lediglich der Daumen hat nur zwei [[Phalanx (Anatomie)|Phalangen]] (Fingergliedknochen; vom griechischen Wort &amp;#039;&amp;#039;phalanx&amp;#039;&amp;#039; für Schlachtreihe von Kriegern; Mehrzahl: &amp;#039;&amp;#039;phalanges&amp;#039;&amp;#039;). Die Phalangen sind [[Fingergelenke|gelenkig]] im Mittel- und Endgelenk verbunden und schließen mit dem Fingergrundgelenk an den entsprechenden [[Mittelhandknochen]] (&amp;#039;&amp;#039;Ossa metacarpi&amp;#039;&amp;#039;) an. Dabei nimmt beim Menschen der Daumen eine Sonderstellung ein, da seine gelenkige Aufhängung ihm eine [[Opposition (Anatomie)|Oppositionsstellung]] gegenüber den übrigen Fingern erlaubt. Die Bewegung der Finger und der Fingerglieder erfolgt durch die Sehnen der Muskeln im Bereich des [[Unterarm]]s („extrinsische Muskulatur“) und der [[Mittelhand]] („intrinsische Muskulatur“), die Finger selbst haben keine Muskeln.&lt;br /&gt;
Außer dem zweigliedrigen Daumen werden die anderen vier Finger auch &amp;#039;&amp;#039;Langfinger&amp;#039;&amp;#039; genannt, da sie mit ihren insgesamt je drei Gliedern länger sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Grifka |Titel=Orthopädie und Unfallchirurgie |Hrsg=Markus Kuster |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2011 |ISBN=978-3-642-13111-0 |Seiten=666}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Susanne Klein-Vogelbach]], A. Lahme, I. Spirgi-Gantert |Titel=Musikinstrument und Körperhaltung: Eine Herausforderung für Musiker, Musikpädagogen, Therapeuten und Ärzte. Gesund und fit im Musikeralltag |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013-04-17 |ISBN=978-3-642-57218-0 |Seiten=60}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerkuppe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fingerbeere.scharf.jpg|mini|Fingerbeere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Endglied]] eines jeden Fingers nennt man &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fingerkuppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wo man aus funktionellen und ästhetischen Gründen einen [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen|palmaren]] Anteil mit der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fingerbeere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Pulpa) sowie einen [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen#Lage- und Richtungsbezeichnungen an den Gliedmaßen|dorsalen]] Anteil mit dem Komplex aus Nagel und [[Nagel (Anatomie)|Nagelbett]] unterscheidet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Handchirurgie |Hrsg=Hossein Towfigh, Robert Hierner, Martin Langer, Reinhard Friedel |Band=2 |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2011 |ISBN=978-3-642-11758-9 |Seiten=1014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Papillarleiste]]n an den Unterseiten der Fingerkuppen ergeben einen individuellen [[Fingerabdruck]], der zur [[Identitätsfeststellung|Personenidentifikation]] genutzt werden kann ([[Daktyloskopie]]). In jeder Fingerkuppe befinden sich etwa 700 [[Rezeptor (Physiologie)|Berührungs- und Druckrezeptoren]]. &amp;#039;&amp;#039;Fingerbeere&amp;#039;&amp;#039; ist die deutsche Bezeichnung für den terminalen Tast[[ballen]] (Torulus tactilis) am Ende der Innenseite eines jeden Fingers.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Behrens Michael, Björn Heumann |Titel=Biometrische Identifikation: Grundlagen, Verfahren, Perspektiven |Hrsg=Richard Roth |Auflage=1 |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013 |ISBN=978-3-322-90843-8 |Seiten=83}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Bereich ist stark durchblutet und besitzt viele sensorische Nervenzellen für den [[Tastsinn]]. Die Fingerbeere ist neben dem [[Ohrläppchen]] eine gute Stelle für die Abnahme kleiner Mengen [[Blut]]. Jeder Finger hat einen [[Nagel (Anatomie)|Fingernagel]] an der Oberseite der Fingerkuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunikation ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Chinese counting.jpg|mini|Von Chinesen verwendete Fingergesten, die Zahlen darstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen verwenden in der [[Nonverbale Kommunikation|nonverbalen Kommunikation]] ihre Finger auch zum sichtbaren [[Zählen]] und für die [[Gestik]], zum Beispiel ein nach oben oder nach unten gerichteter Daumen, [[Okay#Fingerzeichen|Berührung des Daumens mit dem Zeigefinger]], [[Schwurfinger]], [[Stinkefinger|ausgestreckter Mittelfinger]] usw., sowie in einer weiterentwickelten Form für die [[Gebärdensprache]]. Bei den Fingergesten gibt es kulturelle Unterschiede.&amp;lt;ref&amp;gt;Dane Archer: &amp;#039;&amp;#039;[https://link.springer.com/article/10.1023/A:1024716331692 Unspoken Diversity: Cultural Differences in Gestures].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Qualitative Sociology.&amp;#039;&amp;#039; Band 20, 1997, S. 79–105.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispielsweise unterscheiden sich die bei den Deutschen üblichen Fingerpositionen, mit denen Zahlen ausgedrückt werden, von den in [[Republik China (1912–1949)|China]] üblichen.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Schaefer: &amp;#039;&amp;#039;[https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-531-94085-4_4 Der tote Fisch in der Hand – von der Kulturalität des Missverstehens von Mimik und Gestik beim Zusammentreffen von Deutschen und Chinesen].&amp;#039;&amp;#039; In: W. Wiater, D. Manschke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verstehen und Kultur.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele [[Primaten]] benutzen ihre Finger für die [[soziale Körperpflege]] und Menschen benutzen sie für [[Zärtlichkeit]]en ([[Streicheln]]) als Form der nonverbalen sozialen Kommunikation.&amp;lt;ref&amp;gt;R. I. M. Dunbar: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0149763408001127 The social role of touch in humans and primates: Behavioural function and neurobiological mechanisms].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neuroscience and Biobehavioral Reviews.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, Nr. 2, Februar 2010, S. 260–268.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wird „[[Finger (Einheit)|Finger]]“ zur Verdeutlichung von Längen seit langer Zeit&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 381 (&amp;#039;&amp;#039;Finger&amp;#039;&amp;#039;, etwa in „dreyer finger prayt“).&amp;lt;/ref&amp;gt; als Maßeinheit angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklungsbesonderheiten der Finger ===&lt;br /&gt;
[[Datei:6 Finger.JPG|mini|[[Polydaktylie]]: Hier hat jede Hand sechs Finger, auch [[Hexadaktylie]] genannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reifezeichen der Neugeborenen zählt, dass die Nägel die Fingerkuppen bedecken oder überragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Zink |Titel=Pschyrembel klinisches Wörterbuch: Mit klinischen Syndromen und Nomina Anatomica |Hrsg=Willibald Pschyrembel |Auflage=255 |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2012-05-18 |ISBN=978-3-11-150689-0 |Seiten=1428}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlbildungen der Finger gehören in die Gruppe der [[Dysmelie]]n. Dazu gehören unter anderem die Ausbildung überzähliger Finger ([[Polydaktylie]]), das Fehlen von Fingern ([[Oligodaktylie]], [[Adaktylie]]), die ausbleibende Trennung zwischen Fingern ([[Syndaktylie]]), die Ausbildung überzähliger Finger mit gleichzeitiger fehlender Trennung ([[Polysyndaktylie]]), die Verkürzung ([[Brachydaktylie]]) oder Verlängerung ([[Arachnodaktylie]]) einzelner Finger und die Verstümmelung von Fingern ([[Ektrodaktylie]]). Außerdem gibt es noch die [[Kamptodaktylie]], eine [[Kontraktur|Beugekontraktur]] der Mittelgelenke des kleinen Fingers, seltener auch des Ringfingers, sowie die [[Klinodaktylie]], eine im Allgemeinen angeborene seitlich-winklige Abknickung eines Fingerglieds im Handskelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer haben typischerweise einen kleineren Zeigefinger (2D) im Vergleich zum Ringfinger (4D). Ein niedriges 2D:4D-Verhältnis korreliert nach dem Evolutionsbiologen John Manning (2002) dabei mit hoher fötaler Testosteron- und niedriger fötaler Östrogenkonzentration.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Schwab |Titel=Lichtspiele: Eine Evolutionäre Medienpsychologie der Unterhaltung |Verlag=Kohlhammer Verlag |Datum=2010 |ISBN=978-3-17-028168-4 |Kommentar=E-Book}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kleines Fingerlängenverhältnis wurde mit verschiedenen Eigenschaften einer Person, wie höheres Risiko für Alkoholabhängigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;J. Kornhuber, G. Erhard, B. Lenz, T. Kraus, W. Sperling, K. Bayerlein, T. Biermann, C. Stoessel: &amp;#039;&amp;#039;Low digit ratio 2D:4D in alcohol dependent patients.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;PLoS ONE.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 6, Nr. 4, 2011, S. e19332. [https://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0019332 (plosone.org)]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Videospielabhängigkeit,&amp;lt;ref&amp;gt;J. Kornhuber, E. M. Zenses, B. Lenz, C. Stoessel, P. Bouna-Pyrrou, F. Rehbein, S. Kliem, T. Mößle: [https://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0079539#abstract0 &amp;#039;&amp;#039;Low digit ratio 2D:4D associated with video game addiction&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;PLoS ONE.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 8, Nr. 11, 2013, S. e79539.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Verbindung gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Was die Länge von Zeige- und Ringfinger verrät.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt|Welt Online]].&amp;#039;&amp;#039; 20. September 2011. ([https://www.welt.de/wissenschaft/article13613930/Was-die-Laenge-von-Zeige-und-Ringfinger-verraet.html welt.de], abgerufen am 12. Dezember 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Das [[Museo Galileo]] in Florenz präsentiert die Reliquie von [[Galileo Galileis Mittelfinger]].&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fingersatz]] (Musik)&lt;br /&gt;
* [[Tastschärfe]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Gesten #Finger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fingers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Finger der Hand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4154429-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obere Extremität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finger| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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