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	<title>Findling Nardevitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T14:44:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Findling_Nardevitz&amp;diff=785286&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Quarz: &quot;* &quot; vor Weblink mit AWB</title>
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		<updated>2023-03-01T11:50:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;* &amp;quot; vor Weblink mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Findling Nardevitz 4.jpg|miniatur|Der Findling Nardevitz ragt mehr als drei&amp;amp;nbsp;Meter aus dem Erdreich]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Findling Nardevitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Großer Stein von Nardevitz&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist einer der größten [[Findling]]e Norddeutschlands. Er liegt etwa 400&amp;amp;nbsp;m nördlich von Nardevitz, einem Ortsteil der Gemeinde [[Lohme]], auf der Insel [[Rügen]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser besonders große [[Geschiebe]]block besteht aus [[Granit]], dessen grobkörniges Gefüge dem auf der Insel [[Bornholm]] im [[Aufschluss (Geologie)|Anstehenden]] anzutreffenden Hammergranit entspricht. Die Kalifeldspäte sind bräunlich grau bis blassrot und bis zu 1,5&amp;amp;nbsp;Zentimeter groß. Die bis zu fünf&amp;amp;nbsp;Millimeter großen [[Quarz]]e haben einen bräunlichen Anflug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bäumen und Gebüsch sowie weiteren Geschieben, die der Landwirtschaft im Wege waren, umgeben, liegt er mitten auf einem Feld. Sein Volumen wird auf 120&amp;amp;nbsp;m³ geschätzt, was einer Masse von 325&amp;amp;nbsp;Tonnen entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.umweltkarten.mv-regierung.de/atlas/meta/boegen/bk/G2_075.pdf|titel=Erfassungsbeleg Geotop: Findling Nardevitz|hrsg=[[Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern]]|datum=2005-01-07|abruf=2020-02-26|abruf-verborgen=1|format=PDF; 7&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der oberirdisch messbare Teil hat ein Volumen von 71&amp;amp;nbsp;m³. Damit ist er nach dem [[Buskam]], der vor [[Göhren (Rügen)|Göhren]] in der [[Ostsee]] liegt, der zweitgrößte Findling auf Rügen und eine besondere geologische Sehenswürdigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Findling Nardevitz lange Zeit für die Gewinnung von Baumaterial benutzt wurde, wird heute angenommen, dass er einst dreimal so groß war. So wurden beispielsweise noch 1854 und 1855 die sechs jeweils etwa fünf&amp;amp;nbsp;Tonnen schweren [[Säule]]ntrommeln und die bis zu zwei&amp;amp;nbsp;Tonnen schweren Teile der [[Postament]]e der [[Preußensäulen]] bei [[Neukamp (Putbus)|Neukamp]] bzw. bei [[Groß Stresow]] aus ihm geschlagen. Alleine für die Herstellung der sechs Säulentrommelsegmente sind 32 bis 34&amp;amp;nbsp;m³ abgespalten worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Rügener Steine erzählen – Kulturgeschichten von der Insel.&amp;#039;&amp;#039; Hinstorff Verlag, Rostock 2012, ISBN 978-3-356-01522-5, S. 106–107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Stein sind deutliche Spuren zu erkennen, die auf eine damals geplante weitergehende Zerstörung des Findlings hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört der Findling Nardevitz, wie zahlreiche weitere Findlinge auf der Insel Rügen, zu den gesetzlich geschützten [[Geotop]]en. Er ist in dem entsprechenden Kataster beim Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern mit der Signatur „G2 075“ eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Findling Nardevitz 2.jpg|Der Findling Nardevitz ist von Ackerland umgeben&lt;br /&gt;
Datei:Findling Nardevitz 3.jpg|Er diente lange Zeit als „Steinbruch“&lt;br /&gt;
Datei:Findling Nardevitz 5.jpg|Seine Oberfläche weist alte Spuren weiterer Zerteilungsbestrebungen auf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Findlinge um und auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Geotope in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Svenson: &amp;#039;&amp;#039;Geschützte Findlinge der Insel Rügen.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Mecklenburg-Vorpommern, Güstrow 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|252025032}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinate |NS=54/34/46.2/N |EW=13/34/9/E |type=landmark |region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lohme)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rügen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Landkreis Vorpommern-Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Findling in Mecklenburg-Vorpommern|Nardewitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Quarz</name></author>
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