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	<title>Findabair - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T06:24:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Findabair&amp;diff=2241512&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-21341-29: /* Mythologie und Etymologie */</title>
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		<updated>2026-04-06T17:59:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mythologie und Etymologie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Findabair&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|&amp;#039;fʴindavirʴ}}], auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Finnabair&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|&amp;#039;fʴiNavirʴ}}], [[Irische Sprache|neuirisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fionnabhair&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist im [[Ulster-Zyklus]] der [[Keltische Mythologie|keltischen Mythologie]] [[Irland (Insel)|Irlands]] der Name einer Tochter des Königspaares [[Ailill mac Máta]] und [[Medb]] von [[Connacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie und Etymologie ==&lt;br /&gt;
In der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;[[Táin Bó Cuailnge]]&amp;#039;&amp;#039; („Der Rinderraub von [[Cooley-Halbinsel|Cooley]]“) wird berichtet, dass die Königin Medb nicht nur die „Gunst ihrer Schenkel“, sondern auch ihre Tochter Findabair einigen hervorragenden Kriegern zur Gattin verspricht, wenn sie den Feldzug der Connachter gegen [[Provinz Ulster|Ulster]] unterstützen. Als nach einigen Zweikämpfen gegen den unbesiegbaren [[Cú Chulainn]] kein Connachter mehr den Kampf wagen will, verspricht sie sogar [[Fer Diad]], dem Sohn ihres Liebhabers [[Fergus mac Róich]], Findabair und eine goldene Gewandspange.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Clarus: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;147, 149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gewonnenen Duell mit Fer Diad schläft Cú Chulainn erschöpft ein und der Anführer einer „Hundertschaft“ (&amp;#039;&amp;#039;rochad&amp;#039;&amp;#039;) von Ultern soll ihn unterstützen. Da sendet Medb diesem ihre Tochter für eine Liebesnacht zu, worauf er auf den Kampf verzichtet. Daraufhin entdecken im Connachter Heer sieben Helden zugleich, dass auch ihnen die schöne Findabair versprochen worden sei und sie entfachen aus Zorn gegen die Königin ein Blutbad in den eigenen Reihen mit 700 Toten. Als Findabair nun die Umtriebe ihrer Mutter erkennen muss, fällt sie vor Scham tot zu Boden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Clarus: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;155.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Version der &amp;#039;&amp;#039;Táin Bó Cuailnge&amp;#039;&amp;#039; soll Medb sie sogar Cu Chulainn angeboten habe, wenn er auf seine Angriffe auf die Connachter verzichte. Als ihm Findabair von einem als König Ailill verkleideten Hofnarren präsentiert wird, erkennt er den Betrug und tötet diesen, Findabair aber schneidet er ihre [[Zopf|Zöpfe]] ab und schickt sie zu Medb zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Teil der [[Remscéla]] (Vorerzählung zum Rinderraub von Cooley) &amp;#039;&amp;#039;[[Táin Bó Froích]]&amp;#039;&amp;#039; („Das Wegtreiben der Rinder Froechs“) wird [[Froech|Froech mac Idaith]] als der Krieger genannt, der wegen Medbs Versprechen, ihm Findabair zu geben, als erster gegen Cú Chulainn kämpft und fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Findabair setzt sich aus [[Altirische Sprache|altirisch]] &amp;#039;&amp;#039;find/finn&amp;#039;&amp;#039; – „weiß“ und &amp;#039;&amp;#039;siabair&amp;#039;&amp;#039; – „Gespenst, Erscheinung“ zusammen. Eine [[Etymologie|etymologische]] Entsprechung ist im [[Kymrisch|kymrischen]] Namen [[Guinevere (Artussage)|Gwenhwyfar]] ([[Englische Sprache|englisch]] Guinevere), der Gattin [[König Artus]]’, zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste keltischer Mythen und Sagen#Mythen und Sagen aus Irland|Mythen und Sagen aus Irland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste keltischer Götter und Sagengestalten]]&lt;br /&gt;
* [[Keltische Frauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ingeborg Clarus]]: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt.&amp;#039;&amp;#039; Walter Verlag 1991, ppb-Ausgabe Patmos Verlag, Düsseldorf, 2000, 2. Auflage, ISBN 3-491-69109-5.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Maier (Religionswissenschaftler)|Bernhard Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der keltischen Religion und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 466). Kröner, Stuttgart 1994, ISBN 3-520-46601-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Irische Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ulster-Zyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-21341-29</name></author>
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