<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Finanzintermedi%C3%A4r</id>
	<title>Finanzintermediär - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Finanzintermedi%C3%A4r"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Finanzintermedi%C3%A4r&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T10:31:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Finanzintermedi%C3%A4r&amp;diff=362276&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: SORTIERUNG deutsch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Finanzintermedi%C3%A4r&amp;diff=362276&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-25T07:41:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SORTIERUNG deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Finanzintermediäre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;financial intermediaries&amp;#039;&amp;#039;}}) sind [[Unternehmen]], die auf dem [[Finanzmarkt]] als Vermittler zwischen [[Nachfrage (Mikroökonomie)|Nachfrage]] und [[Angebot (Volkswirtschaftslehre)|Angebot]] der [[Wirtschaftssubjekt]]e nach [[Finanzinstrument (Deutschland)|Finanzinstrumenten]], [[Finanzierungsinstrument]]en und [[Finanzierungstitel]]n treten, dieses ausgleichen und es dabei umwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Aus den vier Gruppen der Dienstleister im [[Finanzwesen]], nämlich [[Gutachter|Finanzgutachter]] (insbesondere [[Ratingagentur]]en, [[Unternehmensberater]]), [[Auktion|Finanzauktionatoren]] (insbesondere [[Börse]]n, [[Broker]]), [[Market-Maker]] (insbesondere [[Emission (Wirtschaft)|Emissionsbanken]], [[Devisenmarkt|Devisenhändler]]) und Finanzproduzenten (insbesondere Kreditinstitute, Versicherungen, Investmentfonds) betreiben nur die Market-Maker und Finanzproduzenten echte Finanzintermediation,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Baltensperger]]: &amp;#039;&amp;#039;Banken und Finanzintermediäre&amp;#039;&amp;#039;, in: Jürgen von Hagen u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Springers Handbuch der Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1996, S. 270.&amp;lt;/ref&amp;gt; weil sie [[Finanzkontrakt]]e umwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Diemo Dietrich/Uwe Vollmer: [https://books.google.de/books?id=s2p_BwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA3&amp;amp;dq=Finanzintermediation&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Finanzintermediation&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Finanzverträge und Finanzintermediation&amp;#039;&amp;#039;], 2005, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betrachtung von Banken als Finanzintermediäre wird seit der [[Finanzkrise ab 2007]] von verschiedenen Zentralbanken zurückgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Bank of England]] |url=https://www.bankofengland.co.uk/quarterly-bulletin/2014/q1/money-creation-in-the-modern-economy |titel=Money creation in the modern economy {{!}} Bank of England |werk= |hrsg= |datum=2014-03-14 |zugriff=2019-02-04 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Bundesbank]]: [https://www.bundesbank.de/resource/blob/665284/d226f46518f875047c6f83c65ad707fe/mL/2017-04-monatsbericht-data.pdf &amp;#039;&amp;#039;Monatsbericht April 2017&amp;#039;&amp;#039;], Die Rolle von Banken, Nichtbanken und Zentralbank im Geldschöpfungsprozess, S. 19 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betonen die aktive Rolle der Geschäftsbanken bei der [[Geldschöpfung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Als Finanzintermediäre kommen insbesondere [[Kreditinstitut]]e, [[Versicherung (Kollektiv)|Versicherungen]], [[Bausparkasse]]n, [[Kreditkarte]]nunternehmen, [[Kapitalanlagegesellschaft]]en, [[Leasing]]- oder [[Factoring]]gesellschaften, [[Venture Capital|Venture Capital Funds]], [[Hedgefonds]], [[Kreditvermittlung]] oder auch [[Schattenbank]]en in Frage. Angeboten werden Finanzinstrumente und Finanzprodukte, aber auch [[Vermögensverwaltung]], [[Portfoliomanagement]], [[Kreditservicing]], [[Maklerpool]]s oder bloße [[Finanzberatung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Springer Gabler|Verlag Dr. Th. Gabler (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Wirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 1132]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfrager können andere Finanzintermediäre und [[Nichtbank]]en (Unternehmen, [[juristische Person des öffentlichen Rechts|juristische Personen des öffentlichen Rechts]] und [[natürliche Person]]en) sein. Finanzintermediäre sind somit Mittler zwischen [[Kapitalangebot]] und [[Kapitalnachfrage]].&amp;lt;ref&amp;gt;N. Gregory Mankiw: &amp;#039;&amp;#039;Principles of Economics&amp;#039;&amp;#039;, South Western Education, 5. Auflage 2008, S. 578 ff., ISBN 9780324589979.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transformationsleistungen == &lt;br /&gt;
Finanzintermediäre bieten zur Überwindung von Unvollkommenheiten der Finanzmärkte drei Transformationsleistungen an, die sich in [[Fristentransformation|Fristen-]], [[Losgrößentransformation|Losgrößen-]] und [[Risikotransformation]]sleistungen einteilen lassen. Transformation ist dabei die Umgestaltung oder Umwandlung von Finanzinstrumenten und Finanzprodukten in eine nachfragegerechte Form. Bei der Fristentransformation wandeln sie die unterschiedlichen [[Kreditvertrag#Kreditlaufzeit/Tilgung|Laufzeitinteressen]] der Wirtschaftssubjekte um, die Losgrößentransformation führt zur Umwandlung unterschiedlich hoher [[Geld]]beträge, bei der Risikotransformation werden unterschiedliche [[Risiko]]bereitschaften der [[Marktteilnehmer]] durch Finanzintermediäre ausgeglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Intermediation ==&lt;br /&gt;
Die [[Fachliteratur]] sieht die [[Intermediation]] in einen Zyklus eingebunden, der aus Intermediation, [[Disintermediation]] und [[Reintermediation]] insbesondere im [[Elektronischer Handel|elektronischen Handel]] besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;Alina M. Chircu/Robert J Kauffmann, &amp;#039;&amp;#039;Strategies for Internet Middlemen in the Intermediation / Disintermediation / Reintermediation Cycle&amp;#039;&amp;#039;, in: Electronic Markets 9 (2), 1999, S. 109 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wird die These vertreten, dass auf traditionellen Märkten erfolgreiche Intermediäre zunehmend durch neue, rein elektronische Intermediäre [[Verdrängungswettbewerb|verdrängt]] werden (&amp;#039;&amp;#039;Disintermediation&amp;#039;&amp;#039;). Dieser Prozess dauere so lange, bis die Verdrängten selbst digitale Technologien entwickeln und in ihre [[Geschäftsmodell]]e integrieren. Hierdurch können sie ihre frühere [[Positionierung (Marketing)|Marktposition]] wieder einnehmen (&amp;#039;&amp;#039;Reintermediation&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine traditionelle &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Finanzintermediation&amp;#039;&amp;#039; entstand 1960&amp;lt;ref&amp;gt;John G Gurley/Edward S. Shaw, &amp;#039;&amp;#039;Money in a Theory of Finance&amp;#039;&amp;#039;, 1960, S. 123 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wonach die [[Bank]]en die Transformation der primären [[Finanzierungstitel]] der [[Unternehmen]] ([[Aktie]]n, [[Unternehmensanleihe]]n) in indirekte Finanzierungstitel für [[Privathaushalt]]e ([[Spareinlage]]n) oder umgekehrt übernehmen. Auf einer ersten Stufe treten [[Investor]]en als [[Kreditgeber]] und Unternehmen als [[Kreditnehmer]] direkt in Kontakt. Auf einer zweiten Stufe beginnt die Intermediation, indem sich Kreditinstitute zwischen beide stellen und die im [[Passivgeschäft]] hereingenommenen Spareinlagen im [[Aktivgeschäft]] als [[Unternehmensfinanzierung]] ausleihen. Hierbei übernehmen die Banken die [[Fristentransformation|Fristen-]], [[Losgrößentransformation|Losgrößen-]] und [[Risikotransformation]]. Die dritte Stufe wird mit teilweiser Disintermediation erreicht, wenn die [[Geldstrom|Geldströme]] über [[Wertpapierbörse]]n ausgetauscht werden und Banken allenfalls noch als [[Wertpapierhandel|Wertpapierhändler]] fungieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oswald Hahn]], &amp;#039;&amp;#039;Die Führung des Bankbetriebes&amp;#039;&amp;#039;, 1977, S. 140&amp;lt;/ref&amp;gt; Fällt auch diese letzte Funktion weg, wird von „totaler Disintermediation“ gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Bühler/Wolfgang Feuchtmüller/Michael Vogel (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Securitization: Der Trend zum Wertpapier&amp;#039;&amp;#039;, 1987, S. 109; ISBN 978-3854281030&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kommt zur Disintermediation, wenn durch Einschaltung von Intermediären die [[Transaktionskosten]] auf dem [[Finanzmarkt]] nicht mehr sinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuere Theorie der Finanzintermediation stellt die Kontrollfunktion der Kreditinstitute in den Vordergrund.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Hellwig, &amp;#039;&amp;#039;Unternehmensfinanzierung, Unternehmenskontrolle und Ressourcenallokation: Was leistet das Finanzsystem?&amp;#039;&amp;#039;, in Bernhard Gahlen/Helmut Hesse/Hans Jürgen Ramser (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Finanzmärkte&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 211 ff.; ISBN 978-3161468124&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei geht es unter anderem um die [[Kreditsachbearbeitung#Kreditüberwachung|Kreditüberwachung]], die durch Kreditinstitute professioneller und kostengünstiger durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== International ==&lt;br /&gt;
=== Liechtenstein ===&lt;br /&gt;
Finanzintermediär ist im [[Fürstentum Liechtenstein]] eine [[Natürliche Person|natürliche]] oder [[juristische Person]], die der Aufsicht der [[FMA Finanzmarktaufsicht Liechtenstein|liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht]] unterliegt und die gegenüber relevanten Personen relevante Dienstleistungen erbringt.&amp;lt;ref&amp;gt;Art.&amp;amp;nbsp;3 Abs.&amp;amp;nbsp;1 lit.&amp;amp;nbsp;c) Gesetz vom 30. Juni 2010 über die Amtshilfe in Steuersachen mit dem [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland|Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland]] (Steueramtshilfegesetz-UK; AHG-UK), LGBl 248/2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relevante Dienstleistungen erbringt ein Finanzintermediär in Liechtenstein in Bezug auf relevantes Vermögen:&lt;br /&gt;
* der als Mitglied eines Verwaltungsrates, Treuhänderrates oder Stiftungsrates oder als leitender Angestellter amtet;&lt;br /&gt;
* der einen eingetragenen Firmensitz zur Verfügung zu stellen;&lt;br /&gt;
* der über die persönliche oder treuhänderische Einsetzungsbefugnis von Begünstigten, Treuhändern oder Vermögen verfügt;&lt;br /&gt;
* der jegliche Form von Vermögen, sei es nach den Bestimmungen eines Trust oder eines Vertrages, verwahrt; oder&lt;br /&gt;
* Bankdienstleistungen nach geltendem liechtensteinischem Recht erbringt.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. 3 Abs. 1 lit. h) Steueramtshilfegesetz-UK.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Art.&amp;amp;nbsp;3 AIFMV&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung vom 2. Juli 2013 über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMV), LGBl 259/2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind Finanzintermediäre die regelmäßig Finanzinstrumente verwalten oder mit diesen handeln auch „Wertpapierfirmen“&amp;lt;ref&amp;gt;Der Begriff „[[Firma]]“ und „[[Unternehmen]]“ wird vom liechtensteinischen Gesetzgeber immer wieder verwechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Sinne von Art.&amp;amp;nbsp;2 Abs.&amp;amp;nbsp;2 Bst. i AIFMG&amp;lt;ref&amp;gt;Gesetz vom 19. Dezember 2012 über die Verwalter [[alternativer Investmentfonds]] (AIFMG), LGBl 49/2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. Art.&amp;amp;nbsp;3 Abs.&amp;amp;nbsp;2 des Bankengesetz.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesetz vom 21. Oktober 1992 über die Banken und Wertpapierfirmen (Bankengesetz; BankG), LGBl 108/1992.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei kann die liechtensteinische Finanzmarktaufsicht Finanzintermediäre auch als Steller von Sicherheiten ohne Sicherheitsleistung anerkennen, wenn diese von der FMA zugelassen wurden und beaufsichtigt werden und ähnlichen aufsichtsrechtlichen Auflagen unterliegen wie Banken.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Abschnitt 3, Teil 1, Pkt. 5.1. Ergänzende Vorschriften zur Ermittlung der &lt;br /&gt;
erforderlichen Eigenmittel für Kreditrisiken und Verbriefungen (Art.&amp;amp;nbsp;29 bis 80) zur Verordnung vom 5. Dezember 2006 über die Eigenmittel und Risikoverteilung für Banken und Wertpapierfirmen (Eigenmittelverordnung; ERV), LGBl 280/2006. Siehe auch Art.&amp;amp;nbsp;3 Abs.&amp;amp;nbsp;1 lit.&amp;amp;nbsp;d), Art.&amp;amp;nbsp;5 Abs.&amp;amp;nbsp;1 lit.&amp;amp;nbsp;d) und Art.&amp;amp;nbsp;17 Wertpapierprospektgesetz (WPPG) vom 23. Mai 2007, LGBl 196/2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liechtenstein zugelassene Finanzintermediäre können in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen auch als Versicherungsvermittler tätig werden und benötigen dann keinen oder nur teilweise einen Nachweis der beruflichen Qualifikation, sofern die Interessen der Versicherungsnehmer ausreichend gewahrt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Art.&amp;amp;nbsp;2 Abs.&amp;amp;nbsp;4 Verordnung vom 27. Juni 2006 über die Versicherungsvermittlung (Versicherungsvermittlungsverordnung; VersVermV), LGBl 136/2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber entscheidet die liechtensteinische Finanzmarktaufsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Andere Finanzintermediäre &lt;br /&gt;
Als andere Finanzintermediäre werden gemäß FMAG&amp;lt;ref&amp;gt;Anhang 1 zum Gesetz vom 18. Juni 2004 über die Finanzmarktaufsicht (Finanzmarktaufsichtsgesetz; FMAG), LGBl 175/2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Treuhand|Treuhänder]] nach dem Treuhändergesetz,&amp;lt;ref&amp;gt;Treuhändergesetz (TrHG) vom 8. November 2013, LGBl 421/2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Personen mit eingeschränkter Treuhänderbewilligungen nach Art.&amp;amp;nbsp;180a [[Personen- und Gesellschaftsrecht|PGR]],&lt;br /&gt;
* teilweise [[Patentanwalt|Patentanwälte]] nach dem Patentanwaltsgesetz,&amp;lt;ref&amp;gt;Gesetz vom 9. Dezember 1992 über die Patentanwälte  (Patentanwaltsgesetz; PAG), LGBl 43/1993.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftsprüfer]] und Revisionsgesellschaften nach dem Gesetz über die Wirtschaftsprüfer und Revisionsgesellschaften,&amp;lt;ref&amp;gt;Gesetz vom 9. Dezember 1992 über die Wirtschaftsprüfer und Revisionsgesellschaften (WPRG), LGBl 44/1993.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
verstanden. Bis zum 31. Dezember 2013 wurden darunter auch [[Rechtsanwalt|Rechtsanwälte]] [[Subsumtion (Recht)|subsumiert]], die bestimmte sorgfaltspflichtrelevante Tätigkeiten ausübten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] wird anstelle des Finanzintermediärs der [[Rechtsbegriff]] des [[Finanzinstitut]]s verwendet (beispielsweise in {{§|41|BWG|RIS-B|DokNr=NOR40134901}} [[Bankwesengesetz|BWG]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===  &lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] gibt es für Finanzintermediäre einen sehr weiten [[Begriffsinhalt]]. Hierzu gehören nach {{Art.|2|955.0|ch}} [[Geldwäschereigesetz]] [[Bank]]en, [[Vermögensverwalter]], [[Investmentgesellschaft]]en, [[Versicherungsunternehmen]], [[Wertpapier]]häuser, [[zentrale Gegenpartei]]en, [[Zentralverwahrer]], [[Zahlungssystem]]e, [[elektronisches Handelssystem|Handelssysteme]], [[Spielbank]]en und sogar [[beruf]]smäßige [[Händler]] von [[Devisen]], [[Edelmetalle]]n, [[Effektenhändler|Effekten]] oder [[Rohstoff]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkswirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Eine moderne [[Volkswirtschaft]] kann nur dann funktionieren, wenn ein effizienter [[Kapital]]transfer und die effiziente [[Ressourcenallokation|Allokation]] von [[Zahlungsmittel]]überschüssen und -defiziten sichergestellt sind. Dabei sorgen die Transformationsleistungen der Finanzintermediäre dafür, dass die zunächst meist nicht nachfragekonformen Finanzinstrumente und Finanzprodukte der Angebotsseite in nachfragegerechte umgewandelt werden. Die Allokation von kleinbetraglichen [[Ersparnis]]sen auf vorhandenen größeren [[Kapitalbedarf]] bei anderen Wirtschaftssubjekten kann auf diese Weise zur Lenkung des Kapitals an die effizienteste Stelle beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Vollkommener Kapitalmarkt|Unvollkommenheit]] des Kapitalmarkts kann unter anderem mit der Existenz von Finanzintermediären bewiesen werden, wenn sie zwischen Kreditnehmern und Kreditgebern vermitteln&amp;lt;ref&amp;gt;John G Gurley/Edward S Shaw, &amp;#039;&amp;#039;Money in a Theory of Finance&amp;#039;&amp;#039;, 1960, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; und zu einer weitgehenden [[Markträumung]] beitragen. Die einzelnen Anbieter und Nachfrager besitzen keine ausreichende [[Markttransparenz]] und [[Fachkenntnis]], um ohne Finanzintermediäre auskommen zu können. Allerdings findet im Rahmen der Disintermediation eine teilweise Verlagerung von Transformationsleistungen zu Gunsten des [[Geldmarkt|Geld-]] oder [[Kapitalmarkt]]s, großer [[Nichtbank]]-[[Konzern]]e ([[Holding]]s) oder [[Schattenbank]]en statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4113564-7}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Finanzintermediar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitalmarkttheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
	</entry>
</feed>